Arrows kleiner Amateur-Astroblog 2014
Willkommen bei der diesjährigen Iteration meines kleinen Astronomie-Blogs im WingCenter!
Die vielen Kommentare und das rege Interesse beim Vorgänger im Jahr 2013 (und ein wenig darüber hinaus) haben mich natürlich sehr ermutigt, die Reihe fortzusetzen und nun bereits zum vierten Mal in Reihe meine Beobachtungen, Erfahrungen und Aufnahmen in Punkto Amateur-Astronomie mit anderen zu teilen. Natürlich hoffe ich auf weiteres Interesse bei allen Mitlesern und vielleicht sogar auf aktive Teilnahme einiger Teleskopbesitzer hier im Forum, derer es ja einige gibt, was mich sehr überrascht hat. Die Beobachtung & Fotografie unserer Planeten und Gestirne ist eines der schönsten Hobbys, die es meines Erachtens gibt, und ich freue mich immer wieder, wenn ich ein klein wenig dazu beitragen kann, andere für diese Beschäftigung (wieder) zu gewinnen.
Die Astrosaison beginnt ´14 beginnt im Großen und Ganzen dort, wo die letzte Saison endete: Weiterhin ist der Jupiter das alles überstrahlende Objekt am Abend- und Nachthimmel. Allerdings sind die Bedingungen schon längst nicht mehr so optimal wie noch vor zwei Monaten. Die Entfernung zwischen der Erde und dem Gasriesen hat schon wieder erheblich zugenommen, und dies führt dazu, dass die scheinbare Größe des Jupiters heute nur noch 43,7 Bogensekunden am Nachthimmel ausmacht. Gegenüber den knapp 47" während der letzten Opposition ist schon enorm und macht sich fotografisch sofort bemerkbar.
Nach Tagen des Dauerregens und des stürmischen Winds war die Luft beim ersten klaren Abend natürlich alles andere als ruhig. Dennoch leute ich die 14er Saison mal mit einem eher durchwachsenen Jupiter ein. Möge sich das Wetter stabilisieren und das Seeing besser werden!
5" Mak, f/17,8, ASI120MC 22:15 Uhr MEZKlasse,freu mich drauf mehr zu sehen. Gestern Abend war ein toller Sternklarewr Nachthimmel. Ich glotzte ne weile auf das Orion Sternbild...einfach nur schön...
Schön, dass du dich wieder eingefunden hast, Mighty! Das Wetter hat sich jedoch wieder extrem verschlechtert, und es sieht nach weiterem Regen aus. Ich erwische ja irgendwie immer nur eine wolkenfreie Nacht. Das ist eben der Preis, den man für so einen milden Winter zahlt; doch andererseits war es letztes Jahr ziemlich eisig, ohne dass der Himmel deswegen öfter aufgeklart hätte... Naja, erst mal abwarten. Der Frühling gehört dem Mars, auf den ich mich schon tierisch freue. Sprich, es kommen auch wieder bessere Tage! 😊
Na klar, für sowas bin ich immer zu haben 😁 . Hoffe auch das das wetter sich bessert.
Tolles Wetter und angenehme Temperaturen! Ist das schon der Frühling? Nun, tagsüber bestimmt, doch nachts kann es zurzeit noch recht frisch werden. Trotzdem kann ich nicht klagen, denn wenn das Thermometer über 5°C stehen bleibt, beschlägt zumindest zurzeit keine Linse mehr mit Tau. Leider ist die Luft meistens doch sehr unruhig. Vorgstern allerdings herrschten endlich mal wieder günstige Bedingungen zur Aufnahme des Jupiters, der seine besten Zeiten so langsam hinter sich hat. Mit etwa 41 Bogensekunden scheinbarer Größe (48" zur Opposition) wird es für Besitzer kleinerer Öffnungen immer schwieriger, Details aufzulösen. Mars wird zwar schon langsam interessant, braucht aber noch bis weit nach Mitternacht, um seine günstige Höhe zu erreichen. Klassische Übergangszeit, könnte man also sagen.
Am 11.03. zeigte sich bei Jupiter dafür eine sehr schöne Mondkonstellation von Kallisto, Io und Europa. So eng stehen drei von vier galileischen Monden jedenfalls nicht alle Tage beieinander:
Die Monde zeigen deutliche Farbunterschiede, die an die Ampelfarben erinnern. Man beachte auch die leichte Phasengestalt Jupiters, der schon nicht mehr vollständig beleuchtet ist.Wunderschön. Sag mal,wo kann ich mich denn ein klein wenig in die Materie einarbeiten?. Ich weiss zwar ein klein wenig was....so allgemeines Doku wissen über weisse zwerge,nebel und vieles mehr aber ich weiss immer noch nicht (ausser beim sternbild orion- Betei Geuze usw...) was ich ir da ansehe wenn ich in den Himmel gugg. Wo bekomm ich mehr infos?
Kommt darauf an, welche Materie du genau meinst. Astronomie allgemein, Sternguckerei, Astrofotografie... Hängt zwar alles logischerweise irgendwie zusammen, doch die Schwerpunkte sind jeweils andere. Literatur gibt´s zuhauf, aber andererseits existieren auch wirkich gute Amateur-Astroseiten, auf denen man sich in vieles reinlesen kann.
zB Sterngucken. Eben das ich weiss,was ich grad am Nachthimmel sehe: ah ok das ist Jupiter,da drüben ist xy,da weiter oben Z usw....gibts da was?
Mightyspike schrieb:zB Sterngucken. Eben das ich weiss,was ich grad am Nachthimmel sehe: ah ok das ist Jupiter,da drüben ist xy,da weiter oben Z usw....gibts da was?
Was das betrifft, verwende ich weiterhin "stellarium": http://www.stellarium.org/de/ Auch die tägliche Rubrik "Heute am Himmel" von astronomie.info besuche ich regelmäßig, da man dort einen schnellen Überblick bekommt: http://news.astronomie.info/ai.php/bulletin/90000
Damit hat man eigentlich alle Infos, die man braucht - den Rest klärt ein Blick in den Sternenhimmel. 😊
So, Freunde der Nacht: Es herrscht Mars-Opposition! Endlich wieder, könnte man sagen, denn unser kleiner roter Nachbar nimmt nur alle zwei Jahre diese günstige Stellung ein. Der Abendhimmel ist derzeit - verdammtes Aprilwetter - leider häufig noch bewölkt, doch es wird besser. Freut euch die Tage also auf die erste Marsaufnahme dieser Saison. Mit etwa 92 Mio. km Entfernung ist die diesjährige Opposition leider nicht die günstigste, aber mit über 15 Bogensekunden scheinbarem Durchmesser gibt der Planet im Teleskop schon ein hübsches Scheibchen ab. Also ran an die Optik, falls ihr eine haben solltet!
...und es wurde endlich richtig klar! Allerdings auch ziemlich kalt. Bei 3-4°C musste diese Nacht die bereits eingenmottete Winterjacke noch mal her, doch es lohnte es sich. Derzeit herrscht ein echter Ausnahmehimmel, denn nicht alle Tage stehen ganze drei helle Planeten am Firnament, und dazu auch noch drei, die schon mit kleinen Optiken tolle Ziele abgeben: Kurz nach Mitternacht strahlt Mars hell und in unverwechselhafter Farbe im Süden, während Saturn im Südosten über den Horizont klettert. Jupiter steht bereits etwas abgeschlagen tief im Westen und geht allmählich unter. Dazu kam diese Nacht noch ein fast voller Mond, der jedoch noch so tief stand, dass auf die Taschenlampe nicht verzichtet werden konnte. Das Ziel in dieser Nacht war jedoch ganz klar der Oppositions-Mars, der zuletzt 2012 seine sonnenächste Stellung eingenommen hatte. Um etwa 0:30 hatte er seine höchste Position am Nachthimmel mit 36° erreicht, was zwar nicht besonders hoch ist, doch locker ausreicht, um ihn ohne allzu viel störende atmosphärische Refraktion zu beobachten. Die Luft war erfreulicherweise ruhig genug, um den roten Planeten gewinnbringend auf bis zu 250-fach zu vergrößern, was nicht alle Tage im Jahr möglich ist. Unter solchen Bedingungen bestehen sehr gute Chancen auf schöne Aufnahmen - nichts wie ran.
Der schöne visuelle Eindruck sollte sich via Kamera auf dem Notebook im Livebild sofort bestätigen. Problemlos waren zahlreiche Details auszumachen: Mehrere dunkle Bereiche sowie die hell aufblitzende Polkappe, die aufgrund des Marsfrühlings wieder stark abgenommen hatte. Würden am Ende die daraus entstehenden Wolken zu sehen sein? Über 20000 Einzelbilder später konnte die Bearbeitung des Materials beginnen, und hier das Ergebnis:
Die zentrale helle Fläche ist Arabia Terra, eingerahmt von den dunklen Bereichen Acidalia Planitia (links) sowie der Syrtis Major (unten rechts). Die hellen, diffusen Verfärbungen (bis auf die Polkappe) sind Wolken, wobei besonders die südliche auffällt.
Nicht nur Planeten sind derzeit interessant, auch hellere Deepsky-Objekte erfreuen das Auge des Betrachters. Gerade Kugelsternhaufen haben es mir visuell schon immer angetan, und zu gerne wollte ich eines dieser kleinen "Rauchwölkchen" mal ablichten. Der Sternhaufen Messier 13, auch "Herkuleshaufen" genannt, war vorgestern Nacht mein Ziel. Er befindet sich natürlich im Sternbild Herkules und ist an klaren, dunklen Nächten bereits mit bloßem Auge auszumachen. Mein erster Versuch an einem Kugelsternhaufen:
Weiter geht´s mit Schnappschüssen von helleren Deepsky-Objekten des Sommers. Folgende Aufnahme zeigt den bekannten Ringnebel des Sternbilds Leier (M 57). Bei dem planetarischen Nebel handelt es sich um die abgestoßene Gashülle eines Sterns, der zur Supernova wurde. Im Okular ist er schon bei geringer Vergrößerung als zarter Rauchkringel zu erkennen und gehört eigentlich zu den gängigsten Sommerobjekten für Amateurastronomen. Das folgende Bild stammt von letzter Nacht und besteht aus etwa 350 Einzelaufnahmen à 10 sek, aufgenommen mit einem 6" Newton f/5 und einer Farbkamera (ASI 120MC).
Gut zu erkennen ist der kleine Zentralstern im Zentrum des Nebels. Die Distanz beträgt ca. 2300 Lichtjahre. Eine zweite Aufnahmeserie muss ich noch bearbeiten und reiche sie demnächst nach.
Kurz vor dem Umschwenken auf M 57 habe ich auch noch mal kurz beim Mond haltgemacht, der leider nicht mehr besonders hoch stand. Da ich ohnehin mal wieder den Weißabgleich der Kamera einstellen musste, ließ ich auch noch schnell zwei Serien durchlaufen:
Krater Tycho auf der Südhalbkugel
Krater Kopernikus
Die April-Aufnahme des Kugelsternhaufens M 13 (Herkuleshaufen) hat mich noch nicht so recht überzeugt. Hier konnte man in den Aufnahme-Einstellungen noch einiges optimieren, wobei natürlich mein Ziel war, endlich Rohbilder mit 12 Bit Helligkeitswerten zu verwenden. Nach dem Wechsel des Betriebssystems kann ich nun meine Wunschsoftware einsetzen, die sämtliche Funktionen des Kameratreibers nutzbar macht. Gestern um 23:30 Uhr peilte ich also wieder M 13 an und verwendete schließlich 250 Lightframes à 8sek. Teleskop war, wie üblich, der 6" f/5 Newton. Diesmal jedoch ohne den lästigen IR-Sperrfilter und dafür mit Komakorrektor (Baader MPCC).
Nachbearbeitung mit Fitswork, Registax und GimpIch finde, es hat sich gelohnt. Der Sternenhimmel war diese Nacht übrigens atemberaubend, und kein Mond störte durch seine Himmelsaufhellung.
Habe mich noch mal an die Bearbeitung gemacht und sowohl Schärfe als auch Farbbalance nachgebessert. Folgendes Ergebnis ist nun final:
Faszinierend an Deepsky Aufnahmen ist auch die Tatsache, das sie uns einen Blick in die Vergangenheit gewähren, quasi eine natürliche Zeitmaschine. In diesem Fall (M13) bekommen wir etwas zu sehen, was 25.000 Jahre in der Vergangenheit liegt, wenn ich das richtig verstanden habe. Bei Deepsky Fotografie bekommt man es mit Werten und Grössenordnungen zu tun, die für die meisten Menschen nur schwer begreifbar sind.
Da hast du völlig recht. Das eher gemächliche Tempo des Lichts (und schneller geht´s ja nicht) macht eigentlich jeden flüchtigen Blick auf den Sternenhimmel bereits zu einer Instant-Zeitreise in die Vergangenheit. Streng genommen beginnt die aber schon bei jeder Beobachtung innerhalb unseres Sonnensystems, wenn auch in einem viel kleineren Zeitrahmen: Ein Blick auf Jupiter während seiner Opposition gewährt dir schon die Aussicht auf einen visuellen Zustand, der immerhin 35-40 Minuten zurückliegt. Beim Saturn darfst du die Zeitspanne bereits verdoppeln. So einfach können optische Zeitreisen sein! 😊 Bei DS-Objekten explodieren jedoch schnell die räumlichen und zeitlichen Dimensionen, und eine Aufnahme (oder Beobachtung) führt einem schlagartig wieder die Größe des Alls vor Augen. Dennoch ist M 13 beileibe kein sehr weit entferntes Objekt - trotz seiner 25000 Lj. Entfernung liegt dieser Kugelsternhaufen immer noch innerhalb unserer Galaxis. Ich habe unsere Milchstraße - zumindest fotografisch - bislang noch nicht verlassen. Die Wissenschaft schließt derzeit höher entwickeltes Leben innerhalb der Systeme von Kugelsternhaufen aus, doch hat man zur Sicherheit schon mal eine Nachricht dorthin gesendet. Wer eine mögliche Antwort darauf jemals empfangen wird, steht buchstäblich in den Sternen...
Ich hatte schon längst Lust, unsere Milchstraße fotografisch einmal zu verlassen und wirklich weit hinauszugehen. Das stellt meine für Mond und Planeten gedachte Ausrüstung natürlich vor einige Probleme, denn der kleine Kamerasensor nebst der Notwendigkeit, die Belichtungszeiten sehr kurz zu halten, schränkt die Anzahl der erreichbaren Objekte stark ein. Gerade die helleren Galaxien an unserem Sommerhimmel haben meist Ausdehnungen, die auf meinem bescheidenen 1,2 MP-Sensor längst nicht mehr komplett drauf passen. Größerer Chip oder geringere Brennweite würden hier Abhilfe Schaffen, doch beides steht mir nicht zur Verfügung, außerdem ist es auch mein Ziel, meine bestehenden Mittel an ihre Grenzen zu bringen. Deshalb musste ich ein Objekt finden, das nicht nur nicht zu dunkel war, sondern ebenso mit 750mm Brennweite halbwegs komplett auf den Chip zu bannen war. Die Spiralgalaxie M51 (NGC 5194), auch "Strudel" oder "Whirlpool" genannnt, erfüllte nominell diese Voraussetzungen. Sie befindet sich im Sternbild Jagdhunde, steht derzeit recht günstig und ist vergleichsweise leicht aufzufinden. Trotzdem ist sie das schwierigste Objekt, das ich je gefilmt habe, und schon beim nächsten Versuch werde ich ein paar kleinere Fehler vermeiden können. Das vorliegende Ergebnis ist also eher als Test zu verstehen - für alles gibt es schließlich ein erstes Mal... Folgendes Bild entstand in der Nacht zum 27.06. und besteht aus 178 Aufnahmen mit jeweils 15 sek Belichtungszeit abzüglich 200 Dunkelbilder, worüber ambitionierte DS-Fotografen sicher nur müde lächeln werden. Zufrieden bin ich damit noch nicht so richtig, aber möglicherweise darf ich mit meiner derzeitigen Ausrüstung auch nicht viel mehr erwarten:
Zum Einsatz kam wieder mein 6" Newton (f/5) sowie die ASI120MC-Farbkamera. Nähere Informationen zur Galaxie findet ihr hier. Derzeit kämpfe ich noch etwas mit dem Rauschen, aber das Beste dürfte eine erneute Aufnahme in näherer Zeit sein. Ich bleibe am Ball!
Aus dem Material ist noch mehr rauszuholen! Habe es nochmal komplett neu ver- und bearbeitet. Hier das Ergebnis:
Just wow - man erkennt sogar den "Begleiter"...
Deacan schrieb:Just wow - man erkennt sogar den "Begleiter"...
Wie du siehst, knipse ich nun ein paar Lichtjahre weiter hinaus. 😉 Da zeigen sich plötzlich ganz neue Dinge, wenn auch mit Einschränkungen, die meine Ausrüstung bestimmt. Ja, die Begleitgalaxie (NGC 5195) ist schon gut zu erkennen - das Zentrum strahlt auf dem Bild ja bereits heller als das Zentrum der Spiralgalaxie. Ganz so klein ist die auch gar nicht, nur tritt bei der kurzen Belichtungszeit leider nicht viel mehr als der helle Zentralbereich hervor. Vieles, was da im leichten Rauschen verschwindet, sind weitere Ausläufer von ihr. Ich arbeite da derzeit hart am Limit, muss ich sagen.
Endlich wieder herrlich klarer Himmel bei angenehmen Temperaturen! Nicht nur ich kühle nach diesem heißen Tag allmählich wieder ab, auch mein Newton sitzt soeben auf der Montierung und wartet auf die Temperierung seiner Spiegel. Fotografisches Ziel soll heute erneut die Galaxie M 51 samt Begleiterin werden, denn es juckt mich in den Fingern, noch ein klein wenig mehr herauszuholen. Wie ihr sicher gemerkt habt, kommen die Planeten in dieser Saison etwas kurz. Eigentlich würde ich in diesen Wochen ja Saturn anpeilen, doch dieser steht dieses Jahr leider sehr tief und erreicht maximal 25° über Horizont. Was noch kein Beinbruch wäre, würde er mir nicht hinter dem Walnussbaum verschwinden. Da mich derzeit jedoch die Deepsky-Knipserei in ihren Bann gezogen hat und mir gerade der Sprit für die Motorsäge ausgegangen ist, verzichte ich vorerst auf den Ringträger. Vergessen ist er allerdings nicht! Drückt mir die Daumen für die heutige Aufnahme, denn ich werde versuchen, noch weiter an die Grenze des Machbaren zu gehen.
War eine ganz schöne Odyssee in den Sternen, die letzten Tage! Die Aufnahme vom 18.07. wurde schon mal nichts, da meine schlecht eingenordete Montierung fast nur deformierte Sterne produzierte. Doch schon am folgenden Abend konnte ich mit einer feineren Justage alle vorherigen Fehler ausmerzen und ab 0:30 Uhr einen neuen Versuch unternehmen... Dieses Mal erwischte ich M 51 genau so, wie ich sie kurz zuvor in meinem üblichen Aufsuch-Okular mit 20 mm Brennweite zu sehen bekommen hatte: Zwei diffuse Flecken mit hellem Zentrum, die direkt nebeneinander standen. Obwohl ich zuvor schon recht weit am Limit gewesen bin, gab ich den Einzelbildern jeweils noch eine Sekunde Belichtungszeit oben drauf und nahm satte 370 Bilder auf, von denen ich später 450 Dunkelbilder abzog. Das Ergebnis zeigt noch etwas mehr von den hauchfeinen Auslegern der Galaxien, was auf einigen Bildschirmen zunächst wie lästiges Rauschen erscheinen mag. Hierbei handelt es sich jedoch um wertvolle Bildinformationen, die ich mit meiner aktuellen Aufnahmemethode (und Ausrüstung) leider nur unvollständig erschließen kann. Trotzdem sieht man im Vergleich zur vorherigen Aufnahme schlicht etwas mehr:
Ich hoffe, die Aufnahme gefällt. Demnächst vielleicht mehr...
Zurzeit ist das Wetter mal wieder ziemlich durchwachsen. Ob´s das wohl schon mit dem Sommer war? Nachts ist es jedenfalls ziemlich bewölkt, und nur manchmal scheint der Mond durch eine Wolkenlücke - da lohnt es sich nicht einmal, das Teleskop allein zur Beobachtung aufzubauen... In solchen Zeiten nimmt man sich naturgemäß noch mal die vorhandenen Aufnahmen vor und bastelt ein wenig...
Meine letzte Aufnahme von M 51 enthält noch wesentlich mehr Datails, die sofort deutlich werden, wenn man - vom Rohmaterial ausgehend - noch ein bisschen mit dem Histogramm arbeitet. Bei einer Galaxie sind es natürlich die Spiralarme, die dann stärker und strukturierter herauskommen. Den Profis auf astrotreff.de war selbst das noch zu etwas zu wenig, aber am Ende zählt für mich auch die Bildästhetik... 😊
Vom Wetter her betrachtet, scheint der diesjährige Herbst einen Monat früher zu beginnen: Mistwetter oder höchst wechselhaft. Ein Glück, dass sich die Jupitersaison dieses Mal auf Februar/März verlegt, sodass man hier nichts verpasst und es ruhig regnen kann. Allerdings ist es schade um den Mond, den ich schon lange nicht mehr aufs Korn genommen habe. An Deepsky ist eh nicht zu denken. Derzeit ist also etwas Ebbe angesagt, aber das Jahr ist noch lange nicht vorbei. Vielleicht erwische ich ja mal eine gute Nacht bzw. eine Wolkenlücke und melde mich mit einem Mondmotiv zurück. Bis auf Weiteres gilt also: Abwarten!
Die Tage war Vollmond. Und niemand mag ihn so richtig, den voll ausgeleuchteten Mond. Die einen können wegen ihm nicht gut schlafen, und die Astrofreunde stören sich an der extremen Himmelsaufhellung, die er verursacht. Gestern Nacht wurde mir das auch wieder bewusst: die Schlechtwetterperiode vor Augen, möchte man eine klare Nacht natürlich ausnutzen, aber die Lichtquelle unseres Trabanten lässt mit bloßem Auge fasst keinen Stern sichtbar werden. Deepsky-Beobachtungen sind unter diesen Bedingungen fast unmöglich oder extrem ernüchternd. Planeten stehen zurzeit auch nicht in sichtbarer Position. Okay, da wäre noch Uranus, doch der ist extrem lichtschwach und steht zu alledem noch in der Nähe des Mondes - den kann man also vergessen. Was macht man nun unter einer solchen Lichtglocke, die jede Taschenlampe überflüssig macht? Man nimmt sich eben den Mond vor und versucht das Beste daraus zu machen! Beim Mond sucht man in der Regel nach der Tag-Nachtgrenze, da hier durch Schattenwürfe die schönsten Details durch Kontraste zu finden sind. Insofern hatte ich gestern also Glück, dass der Mond schon wieder leicht abnehmend war - und die abnehmende Seite nimmt man sich dann eben vor. Ein Blick durchs Okular zeigte schnell, dass das grenzwertige Mare Crisium vollständig sichtbar war und an seiner Grenze bereits mit dem Terminator zusammenfiel. Das Seeing war ebenfalls brauchbar, also her mit der Kamera und draufgehalten.
Zum Einsatz kam mein 6"-Newton mit 750mm Brennweite, die diesmal reichen mussten. Entsprechend kurz wurden die Belichtungszeiten, die sich auf wenige Millisekunden beliefen. Da es schon sehr spät war (etwa 1 Uhr), nahm ich nur vier Serien des "Ostmondes" auf, die ich aber so auslegte, dass sie am Ende ein kleines Mosaik ergeben würden. Ein ordentliches Mosaik sieht freilich anders aus, aber es sollte schnell gehen, und ich bekam am Ende immerhin die brauchbare Seite der grellen Mondscheibe auf die Festplatte. Herausgekommen ist ein Ausschnitt, der immerhin ein paar Details des Randes zeigt. Wie gesagt, das war nicht geplant und unter Zeitdruck (Müdigkeit) entstanden. Doch seht selbst:
Ich habe das Ergebnis diesmal nur moderat geschärft. Möglicherweise steckt noch ein wenig mehr in der Aufnahme, aber das soll für heute reichen. Zu sehen ist das Mare Crisium, mein eigentliches Zielobjekt, als Oval oben rechts am Rand. Zum besseren Verständnis noch ein paar Daten: Im Zentrum des Bildes sieht man das dunkle Mare Tranqulillitais (unten) sowie das Mare Serenitatis (darüber). Das Mare Fecunditatis befindet sich direkt unter dem Mare Crisium. Man sieht auch deutlich, dass die Meere ganz unterschiedliche Farben aufweisen. Wer also meint, der Mond hätte keine Farbvielfalt zu bieten, irrt sich! 😊
Ich mag den Mond 😊 . Klar, bei Vollmond bleibt einem meist nichts anderes übrig als ihn selbst zu beobachten, aber das ist auch sehr reizvoll, denn unser Trabant kommt bei den möglichkeiten die Mann heute hat, meist ein bißchen zu kurz. Ich hatte genau an solchen Tagen meine schönsten seeings gehabt [Image: http://www.smiliesuche.de/smileys/astronomen/astronomen-smilies-0001.gif].
Das Bild ist toll, besonders das Mann es so "groß" vergrößern kann ist super, da sieht Mann schön die Details.
Gruß Kalumet
Danke für die nette Rückmeldung, Stefan! Ich muss das wirklich mal wiederholen, sobald andere Bedingungen herrschen, und damit meine ich vor allem die Mondphase. Dieses Mal war sie ja alles andere als günstig. Wenn es nichts anders zum Anpeilen gibt, dann richtet man sein Fernrohr eben auf das hellste Obejekt. Hier hatte der kurze Newton natürlich einen Vorteil, wenn es darum geht, möglichst viel Oberfläche po Bild abzulichten. Die kurze Brennweite ist da nicht zu verachten. Ich hatte ja schon überlegt, noch die Barlowlinse dranzuhängen, aber es sollte ja flott gehen. Die Bedingungen waren eh nicht gut: Die Luft flimmerte stark und alles war dank der Luftfeuchtigkeit schnell klatschnass. Einfach ungemütlich, muss ich sagen - die Müdigkeit war aber der stärkste Faktor. 😉
Unser Trabant ist wirklich nicht zu unterschätzen! Wo gibt´s auch mehr Details pro Ausschnitt zu sehen? Demnächst versuche ich mich mal an einem neuen Mosaik in einer anderen Region. Die Sache macht Spaß. Ich werde erst mal versuchen, aus dieser Aufnahme noch etwas herauszuholen. Bleib also dran! 😊
Anbei noch eine leicht nachgeschärfte sowie auf 75% verkleinerte Version. Die Anzeige ist hier im Forum nicht optimal, aber so hat man einen besseren Überblick.
Weiterhin steht der Mond auf meinem Programm, auch wenn er sich die Tage leider nicht viel höher als 25° über den Horizont erheben will. Derart schräg durch die entsprechend "dickere" Atmosphäre zu beobachten und zu filmen ist zwar ungünstig, aber der tolle Herbsthimmel lädt dennoch dazu ein. Mit Planeten ist es am Abend- und Nachthimmel zurzeit zwar (noch) essig - nur Jupiter zeigt sich im Moment früh morgens am Osthimmel - doch dafür gibt es wieder schöne Bedingungen für Deepsky-Beobachtungen. Dazu aber später mehr. Der Mond zeigte gestern Abend mit 60% Beleuchtung etwas mehr als seine Hälfte, was ideale Voraussetzungen sind, mit dem Teleskop die Tag-Nacht-Grenze (Terminator) abzufahren. Zum Einsatz kam diesmal wieder mein 6"-Newton (f/5), mit dem ich den Terminator in unterschiedlichen Vergrößerungen (von 37x bis 190x) beobachtete: die tollen Kontraste sind immer wieder ein Erlebnis!
Um etwa 21:00 Uhr kam schließlich meine Kamera zum Einsatz, und die effektive Brennweite brachte ich mit der Barlow auf ca. 1800mm (f/12,5), um einige markante Regionen in größerem Abbildungsmaßstab auf den Sensor zu bekommen. Das Seeing war generell durchaus brauchbar, nur der niedrige Stand unseres Trabanten erzeugte leider doch starkes Flimmern. Ich reduzierte die belichtete Sensorfläche daher auf 800x800 Pixel, um mit 55 statt 30 fps aufnehmen zu können. Damit "friert" man die Luftunruhe zwar noch nicht ein, kann am Ende aber aus weitaus mehr scharfen Bildern wählen.
Das erste Objekt der Wahl war der mächtige Krater Clavius, der sich gerade noch so auf der Tagseite umfänglich zeigte. Wer sich erinnert, hier befand sich im Roman/Film "2001: Odyssee im Weltraum" der geheimnisvolle Monolith:
Rechts darüber sieht man den ebenfalls großen Krater Magirus und wiederum links oberhalb davon den markanten Strahlenkrater Tycho mit seinem deutlichen Zentralgebirge, der einen hell angeleuchteten Kraterrand zeigt. In der linken Bildhälfte herrscht noch tiefste Nacht mit Temperaturen von über 150°C unter Null.Ab geht´s weiter in den Norden mit seinen zahlreichen Gebirgsmassiven. Die folgende Aufnahme zeigt fast den kompletten Gebirgszug der Mond-Appenninen, deren Gipfel z.T. mächtige Schatten werfen und ihre Höhe erahnen lassen:
Der große Krater in der oberen Mitte ist Archimedes, der im nächsten Bild wieder zu sehen sein wird.Ein Blick auf das östliche Mare Imbrium mit den letzten Ausläufern der Appenninen unten rechts im Bild sowie dem Mond-Kaukasus mittig rechts am Rand:
Archimedes ist erneut im Bild mit seinen zwei Nachbarkratern Aristillus (rechts oberhalb) sowie Autolycus (direkt darunter). Am oberen Rand sind bereits die Mond-Alpen und ihr markantes Alpental zu erkennen.Das war´s für den Moment mit unserem kleinen Gebirgsausflug auf dem Mond. Weitere Aufnahmen warten noch auf ihre Sichtung und Bearbeitung. Dazu brauche ich aber noch ein bisschen Zeit! 😊 Fortsetzung folgt.
Da das heutige Wetter zu weiteren Aufnahmen einlädt, werde ich heute nicht mehr zu dem ausstehenden Material kommen, das übrigens ein richtiges, vollständiges Mondmosaik mit 750mm Brennweite enthält. Bis das fertig ist, reiche ich also erst mal ein kleineres Mosaik als "Lückenfüller" nach. Es besteht aus den letzten drei obigen Bildern sowie einem weiteren, das ich doch beinahe vergessen hätte. Dass sich die Bilder zusammenfügen lassen, war gar nicht einmal beabsichtigt, aber am Ende fanden sich tatsächlich Schnittstellen. Ich hab es zur besseren Sichtbarkeit im Forum auf 70% der Originalgröße herabskaliert:
Jetzt wird oben auch der große Krater Plato sichtbar, und auch der nördliche Rand des Mondes zeichnet sich als Wölbung ab. Ich hoffe, es gefällt trotz der ungünstigen Bedingungen - es kommt noch mehr, versprochen!
Edit: Ein Wort zur Farbgebung. Normalerweise versuche ich, Mondaufnahmen immer in ihrer natürlichen Farbgebung zu zeigen, die freilich nicht S/W, sondern warm und leicht gelblich ist. Bei den obigen Aufnahmen musste ich aber aufgrund eines komplett verstellten Weißabgleichs der Kamera die Bilder im Nachhinein komplett entsättigen, da dem extremen Grünstich leider nicht ordentlich beizukommen war. Das Problem ist aber inzwischen behoben.
@Alle(Arrow): Waaauu mit der "richtigen" Musik kann man sich richtiggehend in den Bildern "verlieren" :eek2: Wirklich schöööön geworden Arrow, tja der gute olle Mond ist doch immer wieder für ein beeindruckendes Seeing gut.
Ich und mein Kumpel haben vorgestern (Mittwoch) auch den zunehmenden Mond, der zur Zeit fast ganz im Steinbock steht, von 22.00 bis zu seinem Untergang um ca. 2.00 Uhr beobachtet. Wir betreiben zwar keine Astro-Fotographie, aber der Mond ist für unser 8 Zoll SC 203/2034 8" UHTC LX90 GoTo Teleskop mit der azimutalen Montierung wie geschaffen (Planeten natürlich auch) und dank GOTO Steuerung finde sogar ich ihn 😁 . Die Verhältnisse waren zwar nicht perfekt (Arrow hat das ja schon gut beschrieben), aber immerhin war es fast wolkenlos, wenn nur die unruhige Atmosphäre nicht gewesen wäre. Wie schon gesagt, der Mond gehöhrt absolut zu meinen Favoriten, denn man sieht ihn ja fast "Abendlich" und unterschätzt ihn deshalb gerne. Schon mit einem guten Feldstecher lernt man ihn von einer ganz neuen Seite kennen und je nach Lichtverhältnissen entdeckt man ihn immer wieder neu.
Ich bin ja jetzt auch ein Stolzer Smartphone Besitzer, und habe mir eine schöne APP gekauft, die sich "Sternenatlas" nennt. Damit hat man ein kleines aber feines Planetarium in der Hosentasche. Für Anfänger die kein GOTO Teleskop besitzen gibt es eine Funktion, mit der man einfach ein Foto von einer Himmelsregion oder z.B. einem Sternbild macht und flux eine Beschreibung der gezeigten Region und die Namen und Daten der auffälligsten Objekte dort macht. Finde ich echt cool :pimp: , den ich weiß noch wie ich am Anfang meiner Sternguckleidenschaft :nervous: manchmal wie der Ochs vorm Berg vor dem "überfüllten" Himmelszelt stand, da ist so was bestimmt hilfreich.
Ich freue mich schon auf Dein fertiges "Mosaik" 😊 .
Gruß Kalumet(2)
Hallo Stefan, hab mir gleich gedacht, dass das dich als eingefleischten "Mondfan" anspricht! Freut mich, dass es dir trotz der widrigen Bedingungen gefällt. Und ich wollte schon fragen, was aus eurem 8" SCT geworden ist - mit 20cm Öffnung muss der Anblick noch besser sein als bei mir. Auflösungsvermögen ist nicht zu unterschätzen, und 2 Zoll mehr Öffnung machen gleich eine Menge aus!
Ich war derweil aber auch nicht untätig - meine volle SSD kann das bezeugen. Ich war "vorhin" um 21:30 Uhr am Mond, um endlich mal wieder einen ordentlichen Copernicus-Krater aufzunehmen, der bei der aktuellen Mondphase fast perfekt steht. Ich konnte den Mond zwar wieder bei nur 25° Höhe über Horizont filmen, doch dieses Mal war die Luft wesentlich ruhiger. Ich kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass dies der beste "Copernicus" ist, den ich je aufgenommen habe. Diesmal auch mit "nur 5" Öffnung, da ich mir für heute (gestern) extra den kleinen Maksutov herausgelegt hatte.
Einen ersten Blick auf die Aufnahme bekommt ihr natürlich auch gleich geliefert:
Selten konnte ich ein Motiv so gut und leicht schärfen wie dieses. Bereits das Summenbild sah hervorragend aus. Über dem Copernicus erheben sich schon wieder die Mond-Karpaten als Gebirge. Zum Einsatz kam mein 5"-Mak bei etwa f/15 mit ASI 120MC-Kamera.@Stafan: Das Mosaik muss derzeit noch etwas warten, denn das bedeutet wirklich etwas Arbeit, aber ich liefere es definitiv nach - also dranbleiben! 😊 Im Moment komme ich mit der Bearbeitung des Materials kaum hinerher... 😊
Zu schade, dass ich zeitlich bedingt nur drei Serien aufnehmen konnte. Die Luftruhe war trotz der geringen Mondhöhe wirklich ausgezeichnet. Da hätte man eigentlich dranbleiben müssen, aber der SC2-Abend konnte nicht abgesagt werden.
Folgende erneute Aufnahme von Clavius zeigt den Unterschied zwischen gutem und schlechtem Seeing überdeutlich. Die Tag-Nacht-Grenze ist natürlich weitergewandert, sodass der Riesenkrater noch besser zur Geltung kommt:
Auch Plato und die Mondalpen mit dem markanten Alpental wirken gleich wesentlich detailreicher und knackiger:
Bereits die ungeschärften Summenbilder sahen fast so gut aus wie die fertig bearbeiteten Aufnahmen des Vortags. Teleskopöffnung (und damit Auflösungsvermögen) ist zwar ein wichtiger Faktor, aber die Sichtbedingungen entscheiden letztlich über die Qualität einer Aufnahme! Warum nicht öfter so ruhige Luft?
Weitere Bilder folgen!
Endlich ist es soweit: Mein erstes vollständiges Mondmosaik ist fertig. Es zeigt den zu 60% angestrahlten Mond vom 02.10. und besteht aus sieben Kacheln à 800x800 Pixel. Zum Einsatz kam der 6"-Newton mit 750mm Brennweite (f/5) sowie meine bewährte ASI120MC-Farbkamera. Gestackt wurden jeweils 200 Bilder aus 1000 aufgenommenen. Das gezeigte Bild ist auf 70% herabskaliert - das Original in voller Größe reiche ich noch per externem Link nach.
Bitte klicken!
@Arrow: Whow, das hast Du aber jetzt schnell [Image: http://s.gullipics.com/image/2/h/h/sz9n8g-keuagn-x3mk/runaway.small.gif] hinbekommen, und dann auch noch in der Qualität. Kann man kaum glauben das dies Dein erstes Mondmosaik ist :eek2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: . Das solltest Du mal zu "Sterne & Weltraum schicken, die drucken immer schöne Fotos von Hobbyastronomen ab.
Und das Klicken lohnt sich wirklich (Du weißt ja, ich liebe es wenn man die Bilder so schön vergrößern kann). Wenn Du nichts dagegen hast, bekommt das Mosaik einen "Ehrenplatz" bei meinen Desktopbildern.
Gruß Kalumet(2)
Kalumet2 schrieb:@Arrow: Whow, das hast Du aber jetzt schnell [Image: http://s.gullipics.com/image/2/h/h/sz9n8g-keuagn-x3mk/runaway.small.gif] hinbekommen, und dann auch noch in der Qualität. Kann man kaum glauben das dies Dein erstes Mondmosaik ist :eek2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: . Das solltest Du mal zu "Sterne & Weltraum schicken, die drucken immer schöne Fotos von Hobbyastronomen ab.Und das Klicken lohnt sich wirklich (Du weißt ja, ich liebe es wenn man die Bilder so schön vergrößern kann). Wenn Du nichts dagegen hast, bekommt das Mosaik einen "Ehrenplatz" bei meinen Desktopbildern.
Gruß Kalumet(2)
Hey, Stefan! Wie´s grundsätzlich geht, wusste ich natürlich schon, nur hatte ich mir vorher nie die Zeit genommen, den Mond mal komplett mit geringer Brennweite "abzuscannen". Ok, vor einem Jahr hatte ich auch den Newton noch nicht... Das durchwachsene Seeing macht sich bei 750mm Brennweite noch nicht so stark bemerkbar. Das "Klicken" ist schlicht notwendig, da die Bilder fürs Forum ja auf Vorschauniveau verkleinert werden. 😊 Ich muss das bei Gelegenheit mal bei höherem Mondstand wiederholen - ist zwar recht viel Arbeit, doch anders kann man (s)einen kleinen Sensor nicht kompensieren! Hau ihn dir ruhig auf den Desktop, wenn er dir gefällt! 😁
Bin die letzten Tage wegen WCS+ Programmierung nicht dazugekommen... wieder sehr schöne Bilder, vor allem das Mosaik ist beeindruckend! :yes: Muss schon sagen.
Luke schrieb:Bin die letzten Tage wegen WCS+ Programmierung nicht dazugekommen... wieder sehr schöne Bilder, vor allem das Mosaik ist beeindruckend! :yes: Muss schon sagen.
Danke dir/euch! Inzwischen, muss ich sagen, gefällt mir fast schon die Farbgebung nicht mehr so richtig. Wirkt schon wieder ein wenig grünstichig. Dummerweise hatte ich den Weißabgleich nicht ordentlich eingestellt, sodass ein leichter Stich ins Grüne blieb. Konnte das zwar bei der Nachbearbeitung kompensieren, aber nun sehe ich ihn schon wieder etwas zu arg. Die Monitore tun ihr Übriges... :doubtful:
@Stefan:
Hier ist das Bild einmal in Originalgröße. Ich habe es noch einen Hauch wärmer gestaltet, was noch mal etwas natürlicher rüberkommt:
@Arrow: Echt schön. Und original Größe ist immer gut 😁 .
Habe mir das Bild jetzt 20 min angeguckt (mit Pink Floyd ist das echt Spac(e)ig) O0 , wenn man im vergrößerten Bild unten rechts zwischen den Bildern vor und zurückspringt, sieht man gut die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Farbgebungen, echt toll, was man als Amateur heute machen kann.
Wenn das Wetter mitspielt, sind wir am Wochenende auch wieder am schauen, das Objekt der Begierde ist das "Objekt des Monats: Die Sculptorgalaxie NGC 253 im Bildhauer" (http://www.aschnabel.bplaced.net/odm/ds_n253.html), und der Mond vor den Hyaden ist bestimmt auch nicht, zu verachten 😊 .
Ich freue mich schon auf Deine weiteren Exkursionen [Image: http://www.smiliesuche.de/smileys/astronomen/astronomen-smilies-0001.gif] Gruß Stefan
Kalumet2 schrieb:@Arrow: Echt schön. Und original Größe ist immer gut 😁 .Habe mir das Bild jetzt 20 min angeguckt (mit Pink Floyd ist das echt Spac(e)ig) O0 , wenn man im vergrößerten Bild unten rechts zwischen den Bildern vor und zurückspringt, sieht man gut die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Farbgebungen, echt toll, was man als Amateur heute machen kann.
Ja, da ist heute ne Menge drin, was man sich früher gar nicht vorstellen konnte. Ich habe lediglich noch ein klein wenig das Rot angezogen, und schon kommt der Mond dem visuellen Enmpfinden näher. 😊
Kalumet2 schrieb:Wenn das Wetter mitspielt, sind wir am Wochenende auch wieder am schauen, das Objekt der Begierde ist das "Objekt des Monats: Die Sculptorgalaxie NGC 253 im Bildhauer" (http://www.aschnabel.bplaced.net/odm/ds_n253.html), und der Mond vor den Hyaden ist bestimmt auch nicht, zu verachten 😊 .
Wirklich? Die steht aber ziemlich tief, und ihr habt hoffentlich passende Okulare für euren 8"-SCT, denn Galaxien benötigen schon eine etwas größere Austrittspupille. Das Schmidt-Cassegrain von euch hat ja ein ÖV von f/10 - da solltet ihr am besten was um die 30mm Brennweite parat haben. Ansonsten gäbe es aber noch jede Menge andere Objekte. Da wären: M13, M57, M31 (Andromeda) sowie M33 (Dreiecksnebel). Wenn ihr lange genug aufbleibt, kommt sogar noch der Orionnebel in Frage. So langsam kommen nämlich wieder die "Wintersternbilder" in Sichtweite.
Kalumet2 schrieb:Ich freue mich schon auf Deine weiteren Exkursionen [Image: http://www.smiliesuche.de/smileys/astronomen/astronomen-smilies-0001.gif] Gruß Stefan
Sobald das Wetter wieder mitspielt, werde ich mich mal M31 widmen. Da fällt mir gerade ein, dass ich davon sogar noch ein paar Lightframes von letzter Woche herumliegen habe. Muss allerdings noch die passenden Darkframes nachschießen... Zumindest das helle Zentrum sollte ich auf dem Sensor haben. Da liefere ich noch etwas nach! Ansonsten viel Erfolg bei euren Beobachtungen. :yes:
Ein Bild wollte ich noch zeigen. Am gleichen Tag, als die ersten Mondbilder entstanden sind, war auch mein Cousin mit seiner DSLR nebst Fotostativ da. Schräg über dem Wintergarten gelang ihm per Zufall die Aufnahme eines Iridium-Flares in seiner chrakteristischen Form. Hier bewegt es sich gerade nach "unten" durch das Sternbild Kassiapeia.:
Die Belichtungszeit betrug 30sek bei f/3,5, ISO400
Sieht als (länger Belichtetes) Foto noch spektakulärer aus als in Wirklichkeit, da sieht man "nur" ein Aufblitzen, ist in dem Link auch gut erklärt. Hihi, im vergrößerten Bild sieht es aus, als ob "jemand" mit nem Schwert einen Schlitz in das Himmelszelt gehauen hätte.
Kalumet2 schrieb:Sieht als (länger Belichtetes) Foto noch spektakulärer aus als in Wirklichkeit, da sieht man "nur" ein Aufblitzen. Hihi, im vergrößerten Bild sieht es aus, als ob "jemand" mit nem Schwert einen Schlitz in das Himmelszelt gehauen hätte.
Genau so wirkt es auch! 😊 Das ist die charakteristische Form eines Iridium-Flares. Sicher hast du auch schon welche gesehen. Erst auf der Aufnahme erkennt man wirklich, was man vor sich hatte. Sternschnuppen sieht man während einer Session unter Landhimmel ja ständig. 😉 Zu blöd, dass derzeit das Herbstwetter voll zuschlägt! Ich habe noch einen Tipp für eure Beobachtungen: Sollet ihr bis früh morgens durchhalten und der Himmel mitspielen, dann peilt unbedingt mal den Jupiter im Osten an. Ist zwar derzeit noch lange nicht auf ansprechender Größe, macht aber schon etwas her, wenn man entsprechend vergrößert. Ihr habt 200mm Öffnung, herrjeh! 😁 Davon kann ich zurzeit nur träumen...
@Arrow: Am Wochenende soll es hier im Südwesten eher nix weden mit dem Beobachten, Regen ist vorhergesagt :wtf: , aber mal abwarten, vielleicht haben wir ja Glück.
Arrow schrieb: Sollet ihr bis früh morgens durchhalten und der Himmel mitspielen, dann peilt unbedingt mal den Jupiter im Osten an. Ist zwar derzeit noch lange nicht auf ansprechender Größe, macht aber schon etwas her, wenn man entsprechend vergrößert.Ja, Planeten sind mit dem Teil echt super.
Arrow schrieb:Ihr habt 200mm Öffnung, herrjeh! 😁 Davon kann ich zurzeit nur träumen..."Perlen vor die Säuse" 😁 . Wir beobachten halt nur, aber das macht auch Spaß, und dafür ist eine große Öffnung immer gut 😊 . Dafür kannst Du mit Deinen Aufnahmen viel mehr rausholen.
Gruß Kalumet
Von wegen "Perlen vor die Säue" - Fotografie ist doch nicht alles! Wenn du aber Lust hast, in die Videofotografie einzusteigen, ich habe hier noch meine alte Kamera herumliegen, die ich 2010 zum Einstieg gekauft hatte. Handelt sich um dieses Modell: http://www.teleskop-express.de/shop/pro ... apter.html
Würde ich dir günstig überlassen, da ich sie jetzt nicht mehr brauche.
Arrow schrieb:Von wegen "Perlen vor die Säue" - Fotografie ist doch nicht alles! Wenn du aber Lust hast, in die Videofotografie einzusteigen, ich habe hier noch meine alte Kamera herumliegen, die ich 2010 zum Einstieg gekauft hatte. Handelt sich um dieses Modell: http://www.teleskop-express.de/shop/pro ... apter.htmlWürde ich dir günstig überlassen, da ich sie jetzt nicht mehr brauche.
Ich wäre mehr als interessiert (hechel, hechel). Super, das ist sogar das Modell, das ich mir auch auserkoren habe/hätte 😊 weil es für Anfänger gut geeignet sein soll. Wenn man im Netz zu diesem Thema (Anfänger Astrofotografie) was sucht, kommt man immer zu der "TS Optics" oder der Philips Webcam.
Ich schreibe hätte, weil das Problem dabei ist mein Kumpel, der ist "etwas" verschroben O0 wenn es um Technik geht. Er spielt z.B. gerne Computerspiele, aber alles, was darüber hinaus geht einen Datenträger irgendwo einzulegen will er nicht, also das heißt er spielt nur auf Konsolen :rolleyes: . Ich hätte ihm sogar meinen vorherigen PC samt Monitor und Zubehör geschenkt... wollte er nicht. O-Ton mit so nem "Mist" (PC/Laptop/Smartphone/Internet) will er seine Zeit nicht verschwenden. Und jedes Mal meinen Computer zu ihm zu schaffen ist auch doof, denn einen Laptop oder Ähnliches habe ich nicht. Oder kann man die Aufnahmen direkt auf einer Festplatte/USB-Stick speichern?. Aber man braucht doch bestimmt einen PC/Laptop um das Teleskop und die Kamera für die "Bilder" aus bzw- einzurichten.
Du siehst, ist für mich alles noch Neuland, und es wäre besser, wenn ich bei jemandem "Live" lernen könnte, denn wenn ich etwas mache, dann auch richtig (naja ich versuch's zumindest 😉 )
Aber jetzt bin ich heiß auf das Teil :( ... ich spreche am Wochenende halt mal mit meinem Freund, mal schauen, was er dazu sagt, denn Astronomie begeistert ist er und vielleicht läßt er sich ja überzeugen.
Gruß Kalumet(2)
Nachtrag: Ach ja 😊 , was soll das gute Stück kosten?, Du kannst mir ja eine PM schreiben, wenn Du das nicht hier erörtern willst
Ja, die legendäre Philips ToUCam (auch unter dem Namen SPC 900 bekannt) geistert immer noch da draußen herum, aber nur noch als Gebrauchtangebot. Inzwischen ist sie aber längst nicht mehr zeitgemäß - ist ja praktisch eine über zehn Jahre alte Webcam. Sie hat zumal nur USB 1.1-Anbindung, und damit sind brauchbare Übertragungsraten nur noch mit Komprimierung drin, was überhaupt nicht angeht. Die TS-Cam wird zumindest schon über USB 2.0 angebunden und liefert bis zu 30 Bilder pro Sekunde unkomprimiert. Damit konnte ich schon einiges anfangen. Willst du natürlich mit einer richtig guten Farbkamera einsteigen, musst du natürlich ca. 200.- in die Hand nehmen. Für die ersten Schritte wäre die TS-Kamera also nicht schlecht für euch. Einen PC braucht ihr dafür natürlich, denn die Kameras benötigen eine Aufnahmesoftware. Ich habe dafür damals "Giotto" verwendet, aber möglicherweise wird sie inzwischen auch von FireCapture erkannt. Klärt das aber erst mal ab!
Arrow schrieb: Willst du natürlich mit einer richtig guten Farbkamera einsteigen, musst du natürlich ca. 200.- in die Hand nehmen. Für die ersten Schritte wäre die TS-Kamera also nicht schlecht für euch.
-Hast Recht, ers mal abklären, vorher braucht man auch nicht in die Preisverhandlung gehen :drevil: . -Nee das wäre für den Anfang genau das Richtige denke/hoffe ich. Mit was "Besserem" wäre ich mit Sicherheit total überfordert.
Gut möglich, dass ihr heute Abend mit dem Wetter Glück habt! Dann käme natürlich auch der abnehmende Mond in Frage (85% beleuchtet). Viel Erfolg! 😊
Und? Wie war eure Beobachtungsnacht?
Arrow schrieb:Und? Wie war eure Beobachtungsnacht?Voll der Reinfall, na ja nicht ganz aber ca. um 0:3o Uhr war nichts mehr zu machen, da hat es angefangen zu regnen/nieseln. Und davor war bei den Wolken bis auf kleine Augenblicke auch "nur" der Mond zu sehen und das Seeing war auch schlecht. Also war nix mit "Objekt des Monats" :lol: , aber am Beobachtungsplatz lag es nicht, der ist echt gut. Dort bei meinem Freund sind gute Voraussetzungen zum Beobachten, es ist auf dem Land (20 km bis zur nächsten Kleinstadt) wo um 23 Uhr "alle" Laternen ausgehen, Sicht bis zum Horizont, da wir auf einer Terrasse beobachten, ist es relativ windgeschützt und wir können uns in der Wohnung aufwärmen 😊 .
Und wegen der Asrto"fotografie" habe ich auch mit ihm gesprochen, nun gut er war jetzt nicht gaaanz so begeistert, aber gib mir noch 14 Tage und er ist reif ;7 . Ich hoffe das ist in Ordnung, den ich bin ehrlich interresiert, aber ich sollte ihn schon mit ins Boot hohlen, denn bei mir in der Stadt hatt es wenig Sinn und das Teleskop ist nicht gerade leicht und somit gut Transportabel. Gruß Kalumet
Ja, das Wetter ist immer noch nicht stabil - weitere Tiefdruckgebiete sind ja unterwegs... Wegen der Kamera: Lasst euch Zeit, sie liegt gut verpackt bei mir im Schrank. 😊
@Stefan:
Was macht der Himmel bei euch? Hier wird es nach einem schönen spätsommerlichen Tag gerade sternklar. Ich will heute Abend wieder eine Deepsky-Aufnahme versuchen, da der Mond ja erst weit in der zweiten Nachthälfte aufgeht. Ziel ist dieses Mal unsere Nachbargalaxie M33 (Dreiecksnebel, die ordentlich hoch über den Horizont steigt. Hoffentlich finde ich sie überhaupt...
Ja, heute wäre es ziemlich gut, aber der Kollege ist heute nicht daheim :( . Ist echt übel, entweder schlechtes Wetter oder keine Zeit, im Moment habe ich kein Glück. Ich werde später wenigstens mit dem Feldstecher ein bisschen gucken gehen.
Was anderes, ich habe Donnerstagnacht so im Halbschlaf eine Sendung (glaube NTV oder N-24) über Kometen gesehen. Da haben sie behauptet daß ende des Jahres ein "Sonnencorona" Komet mit dem bloßen Auge zu sehen wäre. Es sollte sogar der hellste Komet seit moderner Beobachtung sein, da er sehr schnell ist. Er ist beim letzten Umlauf um die Sonne durch die Corona geflogen und dabei auseinandergebrochen. Die haben behauptet, das es "das" Kometenereignis des Jahunderts wäre, ich habe aber komischerweise nichts dazu im Netz gefunden. Hast Du davon was gehört. Und ein alter Bericht war es nicht, da ich noch weiß das sie gesagt haben das er mit einem Großteleskop Anfang 2014 das erste Mal "sichtbar/Nachweißbar" war.
Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Knipsen/filmen 😉 und freue mich schon auf das Ergebnis 😊
Gruß Stefan
War ein fantastischer Himmel, aber mit Aufnahmen wurde es nichts. Ich konnte M33 zwar im Okular finden, habe sie aber einfach nicht auf den Sensor gebracht - nichts zu sehen. Entweder war ich doch ein Stückchen nebendran, oder die Galaxie ist einfach zu dunkel, um bei der Belichtungszeit noch sichtbar zu werden. Hätte besser auf M31 gehalten, aber da war es mir einfach schon zu spät. Schöne Beobachtungen konnte ich aber machen.
Werde ich wohl weiter an meiner zwei Wochen alten M31 (Andromedagalaxie) arbeiten müssen. Da kommt also auf jeden Fall noch etwas!
Ja es war gestern/heute Nacht ein fantastischer Sternenhimmel, sogar hier in der Stadt habe ich mit dem Feldstecher super Bedingungen gehabt. Na ja Arrow , es kann halt nicht immer klappen, aber Hauptsache Du hattest Deinen Spaß 😉 .
Ich habe mich mit der Handy App (Sternenatlas) zum Dreiecksnebel M33 navigieren lassen, aber in Real natürlich nichts gesehen.
Übrigens wegen dem Kometen, da war ich anscheinend echt halb am Pennen, denn das kann eigentlich nur "Ison" gewesen sein. Da komme ich wohl etwas zu spät, da es den "letztes Jahr" bei der Annäherung an die Sonne zerbröselt hat. :rolleyes: . Aber in dem Bericht haben sie ganz schön übertrieben, von wegen "hellster" Komet des Jahrhunderts.
Kalumet2 schrieb:Ja es war gestern/heute Nacht ein fantastischer Sternenhimmel, sogar hier in der Stadt habe ich mit dem Feldstecher super Bedingungen gehabt. Na ja Arrow , es kann halt nicht immer klappen, aber Hauptsache Du hattest Deinen Spaß 😉 .Ich habe mich mit der Handy App (Sternenatlas) zum Dreiecksnebel M33 navigieren lassen, aber in Real natürlich nichts gesehen.
Viel war im Okular auch nicht gerade zu sehen, sodass ich fast schon wieder ins Grübeln komme, ob ich wirklich drauf gewesen bin. Andererseits hatte ich die Galaxie über die Deklination gefunden (GoTo für Arme), und ein anderes großes Objekt gibt es dort in der Nähe eigentlich nicht. Ich werde das bei Gelegenheit und Wetter mal wiederholen. Der Andromedanebel ist da natürlich schon eine völlig andere Baustelle. Das helle Zentrum strahlt einen regelrecht an. Für mehr Visuelles weg vom Zentrum sorgt allerdings erst entsprechende Öffnung. Einen schönen 12"-Dobson müsste man für solche Gelegenheiten haben...
Kalumet2 schrieb:Übrigens wegen dem Kometen, da war ich anscheinend echt halb am Pennen, denn das kann eigentlich nur "Ison" gewesen sein. Da komme ich wohl etwas zu spät, da es den "letztes Jahr" bei der Annäherung an die Sonne zerbröselt hat. :rolleyes: . Aber in dem Bericht haben sie ganz schön übertrieben, von wegen "hellster" Komet des Jahrhunderts.
Ach ja, wo du es wieder sagst. Aktuell wäre mir nämlich kein Komet in Sichtweite bekannt, doch letztes Jahr gab es zahlreiche Bilder und Zeichnungen in den Astroforen darüber. Wahnsinnig spektakulär war das aber nicht gerade. Selbst beobachtet habe ich das nicht. So sehr interessieren mich Kometen allerdings auch nicht - es gibt so viel Interessanteres zu sehen. 😊
Wir haben Neumond ;7 , hoffentlich wird das am Wochenende was mit dem Beobachten.
Kalumet2 schrieb:Wir haben Neumond ;7 , hoffentlich wird das am Wochenende was mit dem Beobachten.
Hast recht, derzeit wird es wieder etwas besser, auch wenn es verdammt kühl geworden ist! Ich drücke euch natürlich wie immer fest die Daumen. Bei wem steht euer Schmidt-Cassegrain zurzeit eigentlich? Amateur-Astronomie zu betreiben ist oftmals eine sehr spontane Angelenheit. Ich könnte es nicht ertragen, dass ich nicht jederzeit über mein(e) Teleskop(e) frei verfügen könnte. Wie haltet ihr das?
Arrow schrieb: Hast recht, derzeit wird es wieder etwas besser, auch wenn es verdammt kühl geworden ist! Ich drücke euch natürlich wie immer fest die Daumen. Bei wem steht euer Schmidt-Cassegrain zurzeit eigentlich? Amateur-Astronomie zu betreiben ist oftmals eine sehr spontane Angelenheit. Ich könnte es nicht ertragen, dass ich nicht jederzeit über mein(e) Teleskop(e) frei verfügen könnte. Wie haltet ihr das?
Danke fürs Daumendrücken 😊 . Das Teleskop steht immer beim Kumpel. Das ist zwar doof, denn so kann ich bei gutem "Wetter" nicht spontan beobachten, aber bei mir in der Stadt an einer viel befahrenen Straße macht es einfach keinen Sinn. Und bei ihm sind die äußeren Einflüße (wie "Lichtverschmutzung", Sicht bis fast zum Horizont, Aufwärmmöglichkeit) sehr gut. Und um es kurz Mal in ein Auto zu packen, ist es doch "etwas" schwer (schätze so 40 Kg mit Stativ) und sperrig.
Wundert mich nicht: Die LX-Montierung mit ihrer Gabelkonstruktion wiegt schon einiges. Das Teleskop selbst wiegt nicht einmal 10 kg. Die kommende Jupiter-Saison dürft ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen. Morgens sieht man ihn schon im Osten in ordentlcher Höhe - die ersten Aufnahmen sind bereits in den Foren zu sehen. Mit 8" ist da ne Menge zu sehen - wie sieht denn eure Okular-Ausstattung aus?
Arrow schrieb:Wundert mich nicht: Die LX-Montierung mit ihrer Gabelkonstruktion wiegt schon einiges. Das Teleskop selbst wiegt nicht einmal 10 kg. Die kommende Jupiter-Saison dürft ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen. Morgens sieht man ihn schon im Osten in ordentlcher Höhe - die ersten Aufnahmen sind bereits in den Foren zu sehen. Mit 8" ist da ne Menge zu sehen - wie sieht denn eure Okular-Ausstattung aus?@Arrow:
40 Kg war doch etwas übertrieben, aber knapp über 30 Kg, ist ja auch nicht gerade leicht. Das Stativ ist echt ein "Brocken" , dafür steht es echt "Bombenfest" und ist fast "unverrückbar".
Hier unser Zubehör: Wir haben ein 26 mm Meade Supperplössl das im Lieferumfang enthalten war, dann ein 9,7 mm Meade Supperplössl der Series 4000 für die Vergrößerung, eine Meade 2x Barlowlinse auch der Series 4000 und last, but not least ein Baader Planetarium Hyperion 8-24mm Clickstop Zoomokular Mark III.
Von TS-Optics ein 6-teiliges Farbfilterset inclusive Neutal Graufilter, noch ein Vixen Mondfilter da der von TS-Optics nicht der Hit war.
So, noch eine Taukappe und das war's glaube ich (halt die "Grundausstattung"), aber ich hab bestimmt noch was vergessen.
Gruß Kalumet
Klingt gar nicht mal übel! Gerade die Baader Hyperions empfehle ich immer wieder, da sie m.E. in ihrer Preisklasse unübertroffen sind. Das 8-24mm-Zoom kenne ich zwar noch nicht, besitze allerdings das normale 8mm und 13mm Hyp. Beide nutze ich sowohl am Mak (f/12) sowie am Newton (f/5) und bin gerade bei letzterem Teleskop immer wieder von der Abbildung begeistert. Sie haben einen sehr angenehmen Einblick und zeigen mit ihren 68° ein ausreichend großes Gesichtsfeld, das übrigens fast verzeichnungsfrei ist. Das ist alles andere als selbstverständlich!
@Arrow: Hatte ich mir schon gedacht das Dir unser Sahnestück das Baader-Zoomokular Mark III. gefällt. Das Teil hat auch fast so viel gekostet wie die anderen Okulare zusammen (glaube fast 200 €). Aber das hat sich gelohnt (soweit ich das beurteilen kann), mit den variablen 8-24mm kann man schom einiges anfangen. Und vom Preis-Leistungs-Verhältniss soll es auch fast unschlagbar sein laut einigen Testberichten. Hat wirklich auch fast keine Verzerrungen oder besser Verschiebungen an den Rändern/Ecken des Sichtfeldes (darum geht es doch bei "verzeichnungsfrei" oder?). Ich bin halt noch Anfänger und kenne mich nicht so gut aus, aber Hauptsache es macht Spaß und es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. Freue mich schon auf heute Nacht (das "Wetter" soll bei uns hier auch gut werden), bessonderst auf das Sternbild Orion samt Nebel, denn das ist mein Lieblingssternbild und ich habe es diese "Saison" noch nicht gesehen 😊 . Ach ja, drück mir die Daumen, daß ich meinen Freund überredet/überzeugt bekomme, wegen der Web-Cam :doubtful: .
Gruß Kalumet
Ach Menno, es regnet, von wegen gutes Wetter :wtf: :wtf: :wtf: . Vielleicht wird es ja morgen etwas, aber bis zum Morgengrauen beobachten (Jupiter) ist da halt nicht. 😡
Edit: 19:45 Uhr, der Regen hat zwar aufgehört aber mit der geschlossenen Wolkendecke hat das heute keinen Sinn. Na ja meinem Kumpel geht es heute eh nicht so gut, also bleib ich zu Hause und "vergnüg" mich mit Alien Isolation.
habt ihr eigentlich auch bilder von den stenensystemen, in denen wir da so herumfliegen?? wäre vielleicht interessant
MajorSpawn schrieb:habt ihr eigentlich auch bilder von den stenensystemen, in denen wir da so herumfliegen?? wäre vielleicht interessant
Naja, ich könnte dir ein Bild vom Stern Wega zeigen, aber sehen würdest darauf nicht viel mehr als einen hellen Punkt. 😉 Problematisch ist auch, dass sehr viele Sonnensysteme aus Wing Commander fiktiv sind.
Kalumet2 schrieb:@Arrow: Hatte ich mir schon gedacht das Dir unser Sahnestück das Baader-Zoomokular Mark III. gefällt. Das Teil hat auch fast so viel gekostet wie die anderen Okulare zusammen (glaube fast 200 €). Aber das hat sich gelohnt (soweit ich das beurteilen kann), mit den variablen 8-24mm kann man schom einiges anfangen. Und vom Preis-Leistungs-Verhältniss soll es auch fast unschlagbar sein laut einigen Testberichten. Hat wirklich auch fast keine Verzerrungen oder besser Verschiebungen an den Rändern/Ecken des Sichtfeldes (darum geht es doch bei "verzeichnungsfrei" oder?).
Richtig, da habt ihr ein wirklich schickes Multifunktions-Okular im Koffer, womit ihr ihr eine große Bandbreite von Brennweiten abdeckt. Die Hyperions von Baader gelten tatsächlich als weitestgehend Verzeichnungsfrei, wobei ich nicht weiß, ob das auch für das "Zoom" gilt. Leider ist es oftmals so, dass Weitwinkel- oder Ultraweitwinkelokulare ihr scheinbares Gesichtsfeld durch kissenförmige Verzeichnung künstlich aufblasen, um auf die marketingtechnisch wichtigen hohen Werte zu kommen. Selbst die sündteuren Televue-Nagler sind davon nicht frei. Verzeichnung führt zwangsläufig am Rand zu geometrischen Verzerrungen. Das muss nicht unbedingt tragisch sein, aber es handelt sich dabei nunmal um einen optischen Fehler (Abberration). Mir reichen die Hyperions mit ihren 68° Gesichtsfeld locker aus - außerdem haben sie einen sehr angenehmen Einblick.
Kalumet2 schrieb:Ich bin halt noch Anfänger und kenne mich nicht so gut aus, aber Hauptsache es macht Spaß und es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. Freue mich schon auf heute Nacht (das "Wetter" soll bei uns hier auch gut werden), bessonderst auf das Sternbild Orion samt Nebel, denn das ist mein Lieblingssternbild und ich habe es diese "Saison" noch nicht gesehen 😊 . Ach ja, drück mir die Daumen, daß ich meinen Freund überredet/überzeugt bekomme, wegen der Web-Cam :doubtful: .
Für Orion ist es noch ein klein wenig früh im Jahr - zumindest, wenn man ihn in der ersten Nachthälfte beobachten will. Erst in der zweiten Hälfte wird das Sternbild richtig interessant. Es gehört eher zu den Winterexemplaren und wird im Laufe der Wochen und Monate noch astrein sichtbar. Nur Geduld!
So, der Himmel ist schön klar, die Temperaturen mit knapp 7°C relativ mild - da steht nach längerer Auszeit mal wieder ein wenig Deepsky-Knipserei an! Im Moment sind Teleskop und Kamera auf M 31 (Andromeda-Galaxie) gerichtet, und die Aufnahme läuft. Hat natürlich schon etwas, wenn es um 18:00 Uhr bereits stockfinster ist. Die Serie wird jetzt eine Weile durchlaufen müssen, denn ich benötige viele Einzelaufnahmen. Drückt mir die Daumen. 😊
@Arrow:
:yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2:
Kalumet2 schrieb:@Arrow::yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2: :yes2:
Danke dir! Hoffentlich bringst du mir wieder Glück. Die Belichtung musste ich vor wenigen Minuten leider stoppen, da es sich ganz plötzlich zugezogen hatte. Manchmal geht das verflucht schnell... Nun ja, ich habe genügend Lights im Kasten, und jetzt werden eben die Dunkelbilder aufgenommen. Bin schon gespannt, was man darauf erkennen wird/kann. 😉
Hier die erste Version der Aufnahme, die ich relativ schnell bearbeitet habe. Ich befürchte aber, dass nicht viel mehr herauszuholen sein wird, da mit mageren 16s Belichtungszeit pro Einzelbild einfach nicht viel mehr drin ist. Das Bild zeigt natürlich nur das helle Zentrum der Galaxie mit ein wenig drumherum, denn bei 750mm Brennweite ist natürlich gar nicht daran zu denken, ein Objekt von knapp 3° Himmelsausdehnung komplett auf meinen kleinen Sensor zu bekommen. Meine kurze Belichtungszeit schränkt die Sache freilich am meisten ein. Andromeda ist visuell zwar schnell aufzufinden und im Okular immer wieder ein schönes, leichtes Objekt, doch fotografisch eine ganz andere Herausforderung. Obwohl sie uns viel näher ist als z.B. M 51, die ich hier schon in den schönsten Farben zeigen konnte, ist bei M 31 mit meiner Ausrüstung leider nicht viel mehr möglich als dies:
Aber reden wir die Aufnahme nicht gleich schlecht, denn auch dieser Ausschnitt aus dem Zentrum unserer großen Nachbargalaxie zeigt schon eine Menge Details. So sind bereits deutliche Strukturen in den Armen zu erkennen. Die ovale Form ist ebenso klar auszumachen; man kann den Rest der Ausdehnung der Galaxie problemlos erahnen. Dennoch sollte ich mich bei meinen DS-Ausflügen besser auf "kleinere" Objekte beschränken, die halbwegs komplett auf meinen Sensor passen. 😊
Ich find's super :yes: . Was man heute als Privatperson alles rausholen kann ist echt toll, man sieht schön die Dunkelwolken der Galaxiearme. Und die ganzen Aufnahmen in Zeitschriften usw. sind eh alle mit speziellen Teleskopen gemacht, oder mit zig Filtern bearbeitet.
Mit World Wide Telescope kann man sich den Nachthimmel und einzelne Objekte in verschiedenen Spektren (Infrarot, Mikrowellen, Röntgen usw.) anschauen. Da kann man schön die Unterschiede zwischen sichtbaren und für uns nicht wahrnehmbaren Licht sehen.
Gruß Stefan
Kalumet2 schrieb:Ich find's super :yes: . Was man heute als Privatperson alles rausholen kann ist echt toll, man sieht schön die Dunkelwolken der Galaxiearme. Und die ganzen Aufnahmen in Zeitschriften usw. sind eh alle mit speziellen Teleskopen gemacht, oder mit zig Filtern bearbeitet.
Mit einer stärkeren und genaueren Montierung sowie einer Kamera mit einem größeren Sensor wären am gleichen Teleskop ganz andere Ergbnisse drin, das ist gewiss! Ich kann meinen Newton derzeit fotografisch bei weitem nicht ausnutzen und beschränke mich auf das, was ich kann. Spezielle Teleskope sind allerdings nicht notwendig - die haben alle auch nur die Öffnung zum Lichtsammeln. 😉 Bin trotzdem froh, dass meine erste M31 etwas geworden ist, doch in Zukunft wähle ich wieder andere Objekte. Derzeit kann ich aber auch nicht wählerisch sein, denn zu selten ist der Himmel mal klar. Morgens kommt Jupiter schon wunderbar heraus, aber im Moment verspüre ich wenig Lust, mich um vier Uhr morgens aus dem Bett zu quälen, um an der Jupiter-Vorsaison teilzunehmen. Das kann ruhig noch bis Januar warten, auch wenn dann wieder das große Zittern beginnt... Der Orionnebel wäre da schon eher etwas, was mich wieder reizen würde, doch der braucht auch noch etwas Zeit, bis er in der ersten Nachthälfte auf ordentlicher Höhe erscheint. Ist eben ein klassisches Winter-Objekt, und derzeit haben wir noch Herbst. Demnächst will ich aber noch mal M 57 anpeilen, bevor er unerreichbar wird. Dann gibt's auch mal wieder mehr Farbe! 😊
Kalumet2 schrieb:Mit World Wide Telescope kann man sich den Nachthimmel und einzelne Objekte in verschiedenen Spektren (Infrarot, Mikrowellen, Röntgen usw.) anschauen. Da kann man schön die Unterschiede zwischen sichtbaren und für uns nicht wahrnehmbaren Licht sehen.
Muss ich mir mal anschauen!
Ich nehme mir gerade das ganze Material noch einmal in Ruhe vor. Da gibt es noch genügend Einzelbilder, die ich vor dem Stacken aussortieren muss. Mit genauerer Bearbeitung kann ich vielleicht noch ein wenig mehr aus dem Material herausholen.
@Stefan: Derzeit steht M31 hervorragend zur Beobachtung. Sobald das Wetter wieder mitspielt, solltet ihr unbedingt mal draufhalten. Bei wenig Himmelsaufhellung kann man sogar eine der Begleitgalaxien von Andromeda erkennen!
Hier die neu bearbeitete Version: Die Sternabbildung ist nach dem Aussortieren der verwackelten Einzelbilder etwas besser geworden. Außerdem habe ich neu geschärft und die problematischen Ränder beschnitten.
Gerade entdeckt:
Der Science Fiction-Kurzfilm “Ambition“ betrachtet aus der Perspekive einer fiktiven fernen Zukunft rückblickend die Bedeutung der Rosetta-Mission zum Kometen Tschurjumow-Gerasimenko. Entstanden ist der Film aus einer Kooperation zwischen der ESA und der Produktionsfirma Platige Image. Eine Erläuterung zum Film findet man auf der Webpräsenz der ESA. Eine nette Form, die Ziele heutiger Raumfahrtprojekte unterhaltsam vorzustellen!
Danke Arrow, ist sehr interessant, zwar auf Englisch, aber auch mit meinen mäßigen Englisch Kenntnissen gut zu verstehen. Gestern haben die Japaner Hayabusa-2 mit dem vom DLR entwickelten MASCOT – Mobile Asteroid Surface Scout gestartet.
Gruß Kalumet
Schau dir ruhig auch mal die entsprechende ESA-Seite an, die ich verlinkt habe. Dort werden die Dialoge des Films z.T. übersetzt und erläutert, sodass man eigentlich alles Nötige verstehen sollte.
Was lese ich da? MASCOT soll Proben zurückbringen? Das wäre gewissermaßen die nächste Stufe! Will gar nicht daran denken, wie viele Dinge dabei schiefgehen könnten. Daumendrücken! 😊
Ja Danke 😊 , habs inzwischen auch entdeckt gehabt.Die Hayabusa-2 Mission ist wirklich sehr ambitioniert, aber Asteroidenstaub haben sie ja schon erfolgreich mit Hayabusa auf die Erde gebracht. Aber das selbst im letzten Momment noch was schief gehen kann hat man ja bei der Sonde Genesis (http://de.wikipedia.org/wiki/Genesis_%28Sonde%29) gesehen, wo alles bis auf das öffnen des Fallschirms geklappt hatte.
Gruß Stefan
Ist allerdings hochspannend, was die Japaner da alleine stemmen wollen. Mal sehen, wann China noch dazustößt, um sich einen eigenen Kometen zu schnappen. 😊 Ich erwarte natürlich entsprechende Sci-Fi-Filme von sämtlichen Nationen, ist doch klar. So und nicht anders muss man heute Raumfahrt und ihre Ziele präsentieren!
@Stefan: Beinahe hätte ich es übersehen, aber die YT-Version verfügt über zuschaltbare deutsche Untertitel. Schau' also ruhig noch mal rein! Ich finde das Filmchen wirklich sehr schön gemacht. Die Produktion erfolgte übrigens ebenso für ein britisches Sci-Fi-Festival. Hier laufen alle Fäden zwischen Wissenschaft und Fiktion zusammen, wie es auch sein sollte. 😊 Gerne mehr davon!
archiv@wingcenter:~$ 85 Beiträge in diesem Thema. Alle Inhalte sind archiviert und schreibgeschützt.