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Mir ist gerade so aufgefallen das in vielen SF Serien bestimmte Charaktermerkmale oder teile des Aussehens oder der Architektur sich in dem Raumschiffdesign der verschiedenen Rassen wiederspiegelt. Also zum Beispiel die Kilrathi mit ihren klauenartigen Designs, die Centauri deren Schiffe einen ähnlichen Kamm haben wie der Adel die Frisur, die Minbari deren Schiff eine ähnliche Seitenstruktur aufweist wie der Knochenkranz um ihren Kopf, die Romulaner deren Wappen ein Vogel ist und alle Schiffe ein leicht vogelähnliches Design haben....usw.

Für wie realistisch haltet ihr solche Gemeinsamkeiten im Baustil von Raumschiffen oder sagt ihr das ein Design mehr durch die Bedürfnisse und Bedingungen des Weltraums geformt wird? Ist das ganze aber vielleicht auch mehr eine Sache der vorhandenen Technologien und Materialien? Sprich wenn die Technik weit genug ist das man auch schnörkel an seine Schiffe bauen kann wird man es auch tun?

Wie würden menschliche Schiffe dann aussehen? Sagen wir in drei Bereiche Aufgeteilt a) Mit heutiger Technologie bzw. der Technik in den nächsten 10 Jahren b) In sagen wir 100-200 Jahren c) Wenn die Technik keine Rolle mehr spielt

Meiner Meinung nach: ( Vorausgesetzt wir kommen überhaupt so weit und versauern nicht hier oder bringen uns gegenseitig um)

a) Die Schiffe sehen dem heutigen Spaceshuttle oder einer Rakete ähnlich. Vielleicht mit einer Reihe von Solarzellen und "Schilden" aus Keramik oder ähnlichen Stoffen um Strahlung usw abzuhalten. Hier diktier ganz klar der nutzen eines jeden Bauteils das aussehen. Ästhetik steht ganz ganz ganz weit unten auf der Liste.

b) Die erste oder zweite Generation von Schiffen in denen die Zweckmäßigkeit mit anteilen von gutem Geschmack verbunden werden tauchen auf. Ich denke das es Schiffe ähnlich wie die Omega-class aus Babylon5 oder den anfangs Schiffen aus Nexus ähnlich sehen werden. Ein wenig wie "Schiffe oder U-boote" im Weltall mit Rotations-Sektionen für Schwerkraft. Einfache Formen werden wohl das Design bestimmen. Leicht zu bauen aber trotzdem noch irgendwo fürs Auge ansprechend. Oder um mal ein Minbari zu Zitieren: "Wenn es nach den Menschen gehen würde, würden wir alle in fensterlosen Boxen leben und alle Farben des Spektrums würden getilgt bis auf Schwarz, grau, grün und blau" (oder so ähnlich war der Satz)

Dabei fällt mir immer wieder ein das ich ein Borgwürfel nach menschlicher Bauweise und Lebensart für eine bessere Platzausnutzung halte als eine Kugel. Wir tendieren dazu aufrecht zu stehen und nicht uns an kurven entlang zu bücken. Ach alle Container und andere Aufbewahrungsarten sind Eckig nicht rund. An einer Runden Außenwand würde man immer etwas Platz verschwenden. We are Borg, We are from Sweden ^_^

c) Ich denke wir würden in Telefonzellen durch das Universum und die Zeit reisen....ok, ich weis, ich hab mal wieder zu viel TV geklotzt ^_^ Im ernst. Ich überlege wirklich wie würden wir Schiffe bauen wenn die Technik kein Hinderungsgrund mehr ist. Würden wir Schiffe je nach Kulturkreis anders bauen? Also die Franzosen in Eifelturm-form mit Triumphbögen drauf? Die Chinesen mit fliegenden Pagoden und die Juden in Sternförmigen Schiffen? (Wer erinnert sich dabei noch an Mel Brooks "We are Juws in space!")

Was sind wirklich die Merkmale der Menschen die wir in den Weltraum mitnehmen würden und für uns Typisch wären?

Luftwiderstand spielt keine Rolle, es seid denn, Man will auf einem Planeten landen, also kann Aerodynamik vernachlässigt werden. Vieles was du beschreibst, oder was man im Fernsehen sieht, is zwar was fürs Auge aber unrealistisch finde ich. Selbst wenn es etwas wie Schilde irgendwann geben würde, kann man davon ausgehen, das sie irgendwann durchschlagen werden, und dann kommt es auf Panzerung an. Erst recht dann, wenn es nur Panzerung geben würde, wären viele hochkomplexe und drahtige Konstrukte extrem im Nachteil. Produktionskosten wären natürlich auch hoch, und die platzierung von Waffen wäre auch schwer, wegen vielen toten Winkeln. Obwohl dichte Nebel wieder die Aerodynamik greifen lassen, da währe die Tropfenform, mit dem niedrigsten cw Wert (ich glaube ein Regentropfen hat den niedrigsten Wert von 0,05) am sinnvollsten. Das Außendesign spielt auch nicht unbedingt eine Rolle, wenn es um das Innere geht, wenn man genug Platz hat. Der größte Teil eines Schiffes wird sicherlich mit Technik vollgepackt sein, und nicht mit Wohnraum o.ä.

Meine Überlegungen waren noch nicht mal darauf ausgerichtet Waffe unterzubringen aber ein interessanter Punkt, sollten wir denn zu der Zeit mit irgendjemanden oder mal wieder mit uns selber im Streit liegen.

Mit uns selber definitiv... Wir entwickeln uns zwar technisch immer weiter(und sind schon viel weiter als wir wissen, das Elektroauto wäre schon serienreif wenn die Ölindustrie nicht sämtliche Patente aufkaufen würde die denen gefährlich werden...naja lassen wir das...), aber wir werden dennoch nicht schlauer. Ansonsten denke ich mal das wir im Universum nicht alleine sind, es ist ja noch genug Platz vorhanden(und man sollte bedenken, das auf der Erde auch Leben an den unmöglichsten Stellen existiert). Und ob jeder friedlich ist da draußen weiß auch keiner.

Da gebe ich dir doch irgendwie recht. Das einzige was uns vielleicht passieren könnte ist...das wir die ersten sind die auf so einer "hohen" Entwicklungsstufe stehen?! Ich stell mir das gerade so vor. Da schickt die Menschheit über hundert Jahre Forschungsschiffe und Sonden aus nur um festzustellen das wir die erste Rasse sind die es zu Interstellaren Reisen und Kommunikation geschafft hat. Alle anderen Lebewesen sind im höchsten Fall auf der Stufe unseres Mittelalters oder noch weiter zurück. Vielleicht aber sind sie auch gerade erst ausm Wasser raus (oder was auch immer für eine Substanz) und wir finden wirklich niemanden mit dem wir Krie...ich meine Reden können.

Wäre das vielleicht ein viel größerer Schock als das wir einfach feststellen "Es gibt da noch ca 100 andere Zivilisationen wie die unsere" Aber das wäre vielleicht auch schon wieder etwas für ein neuen Thread.

Zurück zum Schiffsdesign.

Ich dachte gerade an die Regeln der Physik usw. Wäre es nicht auch gut möglich das wenn wir auf Außerirdische treffen diese beim Schiffsdesign ähnlich aussehende Schiffe bauen würden? Einfach weil die Physik einem bestimmte Formen usw vorschreibt und man das schlecht ignorieren kann....außer man investiert sehr viel Energie, in welcher Form auch immer. Ich denke das würde zumindest zutreffen, wenn alle Rassen versuchen eine möglichst gute Balance zwischen Bauaufwand und Nutzung zu erzielen. Das wäre in etwas so wie beim Autobau oder Flugzeug wo bestimmte Regeln bei einem möglichst effektiven Design einfach zu sehr ähnlichen Formen führt.

Was das Design angeht, so finde ich immer noch die Borg als das Maß aller Dinge! Sollte sich das Design der Raumschiffe in den kommenden Jahrhunderten verbessern und perfektionieren, dann wird es sich meiner Meinung nach immer in der perfekten geometrischen Form manifestieren! Den Borg-Vergleich möchte ich an dieser Stelle noch einmal bemühen: Die perfekte geometrische Form ist meiner Ansicht nach bereits ein Zeichen technologischer Überlegenheit! Unser Bild von Raumschiffen ist immer noch von blödsinniger Aerodynamik geprägt, nämlich, dass Raumschiffe aussehen müssen, wie Jäger unserer Lustwaffe weltweit, die schnittig und entsprechend "cool" aussehen müssen. Diese ganzen "Regeln" gelten doch nicht mehr, wenn es um den Weltraum geht! Das Design wird doch größtenteil einfach "irrelevant"! Die Borg waren dafür ein perfektes Beispiel: Sie gaben nichts um ein klassisches Design, sondern waren nur um die reine Effizienz bemüht.

Ich habe damals die Borg als neue Rasse geliebt, aber ich musste auch mit ansehen, was gerade "Voyager" Stück für Stück daraus gemacht hatte: Eine billige Ausschlachterei, die die Borg zum wöchentlichen Standard-Gegner degradiert hat! Eine ursprünglich mysteriöse Rasse wurde innerhalb weniger Staffeln praktisch zu Tode geforscht... StarTrek hat damals eine einstmals technologisch übermächtige Rasse zu ganz normalen 0815-Gegnern herabgewürdigt. Von dem einstigen Konzept blieb doch so gut wie nichts übrig! Wie oft musste ich gerade bei Voyager die Borg-Kuben explodieren sehen, obwohl sie doch einmal so mächtig waren!

Technologischer Fortschritt zeigt sich bei mir durchaus im Design, aber dies führt meiner Meinung nach, ganz klar auch zu einem logisch opimierten Design, wie den Kubus, oder die Sphäre! Man bedenke einfach nur einmal die Filme: "2001-Odyssee", bzw. "Sphere" - aber natürlich auch die Borg, so wie sie mal waren in: "The Next Generation" oder "The First Contact".

hm...

Nexus - the Jupiter Incident hat ein paar schöne Antworten darauf - also auf die, sagen wir mal grob nahe Zukunft. Rotationssektoren zur Erzeugung von Schwerkraft, Schub- und Gegenschubtriebwerke, Reisezeiten die so halbswegs annehmbar sind (Erde - Jupiter: 8 Monate) etc. pp.

Wie es tatsächlich aussehen wird? Keine Ahnung. Sollte Raumflug tatsächlich eines schönen Tages im großen Stil kommerziell genutzt werden, werden wir wohl die ersten persönlichen Designnoten zu Gesicht bekommen, derzeit ist alles noch im Bereich "form fallows function" und "keep it simple".

Also ich glaube von uns wird das keiner mehr "zu Gesicht bekommen".

@Arrow:

Hab deinen Beitrag jetzt nicht komplett durchgelesen, sorry, aber falls du das doch erwähnt haben solltest. Aber wenn es um die perfekte Geometrie geht, dann würden die Schiffe der Borg Wabenförmig aussehen.

HurryCan3 schrieb: Luftwiderstand spielt keine Rolle, es seid denn, Man will auf einem Planeten landen, also kann Aerodynamik vernachlässigt werden. Vieles was du beschreibst, oder was man im Fernsehen sieht, is zwar was fürs Auge aber unrealistisch finde ich. Selbst wenn es etwas wie Schilde irgendwann geben würde, kann man davon ausgehen, das sie irgendwann durchschlagen werden, und dann kommt es auf Panzerung an. Erst recht dann, wenn es nur Panzerung geben würde, wären viele hochkomplexe und drahtige Konstrukte extrem im Nachteil. Produktionskosten wären natürlich auch hoch, und die platzierung von Waffen wäre auch schwer, wegen vielen toten Winkeln. Obwohl dichte Nebel wieder die Aerodynamik greifen lassen, da währe die Tropfenform, mit dem niedrigsten cw Wert (ich glaube ein Regentropfen hat den niedrigsten Wert von 0,05) am sinnvollsten. Das Außendesign spielt auch nicht unbedingt eine Rolle, wenn es um das Innere geht, wenn man genug Platz hat. Der größte Teil eines Schiffes wird sicherlich mit Technik vollgepackt sein, und nicht mit Wohnraum o.ä.

Was das Design angeht, so finde ich immer noch die Borg als das Maß aller Dinge! Sollte sich das Design der Raumschiffe in den kommenden Jahrhunderten verbessern und perfektionieren, dann wird es sich meiner Meinung nach immer in der perfekten geometrischen Form manifestieren! Den Borg-Vergleich möchte ich an dieser Stelle noch einmal bemühen: Die perfekte geometrische Form ist meiner Ansicht nach bereits ein Zeichen technologischer Überlegenheit! Unser Bild von Raumschiffen ist immer noch von blödsinniger Aerodynamik geprägt, nämlich, dass Raumschiffe aussehen müssen, wie Jäger unserer Lustwaffe weltweit, die schnittig und entsprechend "cool" aussehen müssen. Diese ganzen "Regeln" gelten doch nicht mehr, wenn es um den Weltraum geht! Das Design wird doch größtenteil einfach "irrelevant"! Die Borg waren dafür ein perfektes Beispiel: Sie gaben nichts um ein klassisches Design, sondern waren nur um die reine Effizienz bemüht.

An sich bei unseren jetzt erreichbaren Geschwindigkeiten im All spielt Aerodynamik für ein reines Raumschiff wirklich kaum eine Rolle. Das ändert sich aber sehr rasch, wenn die Schiff irgendwann (woran ich ja immer noch stark zweifel  :doubtful: 😛 ) in die Bereiche von einigen Tausend Kilometern pro Sekunde kämen. Je näher man an c kommt, spielt auch wieder Aerodynamik eine Rolle. Das All hat kein absolut reines Vakuum. Es gibt dort eine gewisse Partikeldichte (bin gerade nicht sicher, aber evtl. auf den Kubikmeter ein oder zwei Teilchen). Wenn man dann wieder sehr schnell fliegt, nun umso "öfter" wird man mit diesen kollidieren und schon bildet sich eine Art von "Luftwiderstand". In einer Sendung über zukünftige Raumfahrt meinten die mal schon bei wenigen Bruchteilen von c wäre der wieder so groß, als würde man durch unsere Atmosphäre fliegen. Da muss man nicht einmal in einem stellaren Nebel unterwegs sein. Hinzu kommt auch der Widerstand, welcher Licht an sich darstellt. Auch die erzeugen einen Strahlendruck, gegen den es anzukämpfen gilt. Dann ist da noch die Sache mit der bislang mehr hypothetischen Dunklen Materie. Kann sein, dass auch die Widerstand bildet. Zumindest verlangsamt sie anscheinend Beschleunigungseffekte. Es gibt eine Reihe unserer Sonden, die eigentlich schon viel weiter draußen sein sollten. Man hat jedoch vor einigen Jahren heraus gefunden, dass irgendwas bis dahin unbekanntes die ein ganz klein wenig bremst. Man nimmt an, dass dies eine Auswirkung der Dunklen Materie sein könnte.

Rotationssektionen, ich weis nicht so recht, ob sich das wirklich gut bewerkstelligen lässt. Das Problem sind die dabei auftretenden Kräfte. Zum einen wäre die optimale "Schwerkraft" (eig. Fliehkraft) wirklich nur am äußersten Rand der Konstruktion am Höchsten, aber da ist man dann auch nahe an der Außenhülle (geringe Panzerung, zwischen dem Wohnraum und dem All/der Strahlung des Alls?). Dann bedeutet so eine Konstruktion auch für die gesamte Statik des Schiffes eine enorme Belastung. Wenn es plötzliche Wende- und Kurvenmanöver (besonders bei hoher Geschwindigkeit) durchführt ist der Bereich am Gefährdetsten Schaden davon zu tragen. Auch ist die Reibung und Materialbelastung an den Verankerungspunkten schwierig, ganz zu schweigen, wie verbindet man diesen an sich möglichst wenig mit anderen Teilen verbundenen (wegen Reibungsminimierung) Bereich mit komplexen technischen Anlagen im Schiff? Insofern halte ich gerade das Design viele Sci-Fi Reihen, wie B5 nicht wirklich für eine optimale Lösung. Ich könnte mir da eher vorstellen, dass man nur sehr kleine Teilbereiche tief im Inneren des Schiffes als Rotationskammer nutzt. Eine Art Kugelkammer, in der die Besatzung sich nur Zeitweise aufhält (beim Schlafen, Essen, bei Krankheit, etc.), um die gröbsten Auswirkungen von Schwerelosigkeit zu mildern.

An sich denke ich, wenn man schon geometrische Formen nimmt, dürfte das Design der Kugelschiffe aus Perry Rhodan so ziemlich das höchste der Gefühle sein. Es ist wohl nicht von ungefähr, dass alle Körper und Materieobjekte im All mit der Zeit kugelförmige Formen annehmen. Es minimiert obendrein den Energieverlust, da die Kugel nun einmal im Verhältnis zum eigenen Volumen die geringste Oberfläche hat. Gerade das dürfte praktisch sein, da in einem Raumschiff mit großen Reisezeiten Energienachführung wohl der Knackpunkt wird. Panzerungstechnisch ist eine Kugel ebenfalls sehr nützlich, zum einen stabil in ihrer Statik, zum anderen aber ist es schwer bei einer Kugel genau 90° zu treffen, so dass man wie bei modernen schiefen Panzeroberflächen immer eine dickere Stelle durchdringen muss. Auch für das Innendesign wäre es nicht so unvorteilhaft. Würde man die wichtigsten Energieversorgungsbereiche im Zentrum ansiedeln, wäre der Weg und damit Widerstandsverlust zu den äußersten Bereichen stets gleich und nirgends ungleichmäßig verteilt. Lediglich die Aerodynamik der Kugel ist nicht die optimalste Form, insofern eine "perfekte Kugel" vielleicht dann doch eher einem etwas tropfenförmigeren Modell weichen würde (vielleicht so etwas, wie das UFO aus diesem einen Marsfilm, da wo es um dieses komische Gesicht ging, Red Planet oder?).

Dabei fällt mir immer wieder ein das ich ein Borgwürfel nach menschlicher Bauweise und Lebensart für eine bessere Platzausnutzung halte als eine Kugel. Wir tendieren dazu aufrecht zu stehen und nicht uns an kurven entlang zu bücken. Ach alle Container und andere Aufbewahrungsarten sind Eckig nicht rund. An einer Runden Außenwand würde man immer etwas Platz verschwenden. We are Borg, We are from Sweden ^_^

In einem röhrenförmigen Flugzeugrumpf, oder einem U-Boot kannst du doch anscheinend auch sehr gut aufrecht gehen 😉 Man muss schließlich nicht die äußersten Kanten als Wohnraum nutzen. In den abgerundeten Wandbereichen ließe sich dafür anderes unterbringen, Stauraum für Fracht, die Elektrik und Avionik, Treibstoff, Panzerung, Sensoren, Luftvorräte- und -aufbereitungsanlagen. Da muss kein Mensch aufrecht gehen, simple Wartungsschächte tun es auch, zumal wenn man für enge Arbeiten Roboter nutzt. Somit wäre eine rundere Form gar nicht mal so schlecht. In den abgerundeten Bereichen würde man all das unterbringen, was sonst eh nur im Weg ist (genau wie man es jetzt bereits bei Flugzeugen, Raumstationen, Schiffen auch tut). Zusätzlich böte im Notfall all dieser Kram zwischen dem Wohnbereich und der eigentlichen Hülle auch noch einmal einen gewissen Schutz, sollte mal etwas durch die Hülle brechen und das würde dann nicht gleich im Wohnzimmer der Besatzung rein platzen. Ein Kubus ist an sich vollkommen unpraktisch. Die Wege vom Kern sind ungleichmäßig, damit auch die Energieverteilung. Die Oberfläche im Verhältnis zum Volumen ist hierbei relativ groß. Durch die sehr glatten und geraden Kanten, bietet es auch keine sonderlich dicken Panzerungswerte. Die Versorgungswege im Inneren des Kubus sind kompliziert, sprich der Innere Aufbau. Das sorgt aber wieder für einerseits lange Wege im Notfall, aber auch für nicht sonderlich optimale Energieversorgung. Den kompletten Platz bis zum Rand würde man sowieso nicht als Wohnraum nutzen, da eine gewisse Dicke der Panzerung eh nötig ist und bestimmte Dinge sich da auch gut verstauen lassen und eben mehr Schutz bieten. Da kann man auch gleich die Außenwannd runder machen und sorgt für die bessere Aerodynamik, sollte man mal relativ schnell reisen wollen.

Was sind wirklich die Merkmale der Menschen die wir in den Weltraum mitnehmen würden und für uns Typisch wären?

Abfall, sehr viel Abfall  😁

c) Ich denke wir würden in Telefonzellen durch das Universum und die Zeit reisen....ok, ich weis, ich hab mal wieder zu viel TV geklotzt ^_^ Im ernst. Ich überlege wirklich wie würden wir Schiffe bauen wenn die Technik kein Hinderungsgrund mehr ist. Würden wir Schiffe je nach Kulturkreis anders bauen? Also die Franzosen in Eifelturm-form mit Triumphbögen drauf? Die Chinesen mit fliegenden Pagoden und die Juden in Sternförmigen Schiffen? (Wer erinnert sich dabei noch an Mel Brooks "We are Juws in space!")

Ich beineide jetzt schon nicht Deutschland, wie zum Deibel baut man so einen unförmigen Adler? Oder wäre Reisen im Bierhumpen wirklich sinnvoll?  😁

Ich denke, egal welche Spezies, sofern diese uns ähneln und mit den selben Problemen kämpfen müssen (also irgendein Medium zum atmen brauchen, nur bedingt Strahlungsresistent sind, Knochen- und Muskelschwund bei Schwerelosigkeit erleiden, Essen und Trinken brauchen,...) dürften deren Konstruktionen ganz ähnlichen Grundlagen folgen, wie die unsrigen. Die werden auch sehr viel auf den Schutz ihres Lebens verwenden müssen (Strahlenschutzkammern, Medizinversorgung, Atmung, Nahrung,...), viel Platz für Energie und besonders Treibstoff einkalkulieren müssen und eben auch alle anderen Sachen, welche mit dem jeweiligen Baumaterial zusammenhängen. Gerade bei letzterem ist es so eine Sache, all zu viel andere und damit besser geeignete Stoffe als es unser Planet hergibt, dürfte es andernorts auch nicht geben. Aber genau das gibt eben auch sehr stark vor, was man wirklich bauen kann. Es nützt ja nix ein superschnelles und wahnsinnig stark beschleunigendes Triebwerk bauen zu können, wenn beim ersten Lossausen alle Stahlverbindungen und Schweißnähte oder die besondere Polymerverbindungen und Kohlefasern reißen, oder schon das kleinste Staubkorn beim Erreichen von einem c-Bruchteil die meterdicke Panzerung wie ein Messer die Butter zersägt. Unterschiede wird es bestimmt geben, besonders bei Bemalung und Kennzeichnung, vielleicht auch in kleineren Details. Aber an sich, dürfte wohl eine sehr hoch entwickelte Raumfahrtkultur ihr Design und vielleicht sogar ihre eigene biologische Entwicklung (Stichwort warum sollte man normale und dafür ungeeignete Menschen ins All schicken, wenn man genetisch perfekt angepasste Weltallmenschen kreieren könnte?) an die Reisebedingungen angepasst haben. Aber da sind eben die Bedingungen für alle mehr oder minder die selben. Alle müssen was gegen Schwerelosikeit, Strahlung, lange Reisezeit, Nahrungs- und Sauerstoffmangel, Energiemangel, bei hohen Geschwindigkeiten die Aerodynamik, auftretende Beschleunigungskräfte und vieles mehr tun. Das schränkt schon mal sehr ein.

"Wenn es nach den Menschen gehen würde, würden wir alle in fensterlosen Boxen leben und alle Farben des Spektrums würden getilgt bis auf Schwarz, grau, grün und blau"

Eigentlich, gerade bei einem Kampfschiff, doch nicht unpraktisch. Die Verwundbarsten Stellen sind wohl Sichtluken und alles das, was die Besatzung nahe an die Außenhülle bringt (und somit kaum Schutzpanzerung bietet). Mit modernen Sensoren und Kameras ist es aber doch eigentlich unnötig, durch Fenster zu blicken. Insbesondere da es im All eh nicht viel zu sehen gibt und man wohl eher wie im U-Boot Kampf unterwegs sein dürfte (so schön hell ausgeleuchtet, wie in Sci-Fi Filmen und PC Spielen sieht es im All nirgends aus und spätestens wenn ein Objekt dunkel ist und sich sehr schnell bewegt, braucht man optisches Zielen gar nicht erst versuchen). Es würde doch dann für ein Kriegsschiff wirklich Sinn machen, die Besatzung tief im Inneren des Schiffes zu haben, von wo aus sie hinter Meterdicken Panzerungslagen mit ihren Sensoren und einigen Kamerabildern arbeiten. Ich denke mir sogar, dass die im WC Film gezeigten Torpedos wohl die Hauptbewaffnung darstellen werden. Wie kleine Miniraumschiffe, gelenkt oder ungelenkt, lassen die sich abfeuern. Richtige Bordkanonen, die man eh nur auf Sicht einsetzen kann, dürften im All kaum etwas nützen, es sei denn der Gegner ist praktisch schon einen wortwörtlichen Katzensprung entfernt.

Ansonsten dürften die Schiffe selbst eine prima Waffe bilden. Wenn es uns möglich sein sollte ein Objekt auf annähernd c zu beschleunigen, wäre das eine Supermassenvernichtungswaffe. In einem Buch von Charles Stross kam so etwas mal vor. Ein Bomber, der im All lauert und bei einem Kriegsfall Kurs auf die gegnerische Heimatwelt nimmt. Dort kracht er dann mit fast Lichtgeschwindigkeit rein und allein dieser Aufprall wäre mehr als alle Nuklearwaffen zusammen und könnte einen Planeten praktisch unbewohnbar machen. Die Besatzung des Bombers setzt sich vorher mit einem Beiboot ab und fliegt Heim oder zu einem Stützpunkt. Oder man macht das ganze rein von Robotern kontrolliert.

Wäre das vielleicht ein viel größerer Schock als das wir einfach feststellen "Es gibt da noch ca 100 andere Zivilisationen wie die unsere" Aber das wäre vielleicht auch schon wieder etwas für ein neuen Thread.

Glaubt man Asimov, dann wäre das für die Menschheit eigentlich ein Segen. Wenn ich mich recht entsinne, haben die Robots wie Daniel(?) ihre drei Gesetze der Robotik sogar so definiert und angewandt, dass die Menschheit quasi in eine Art Parellelwelt ohne außerirdischen Einfluss und sogar weitgehend ohne Roboter und damit an sich fremdes und damit u.U. für sie zu fürchtendes versetzt wird.

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