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Hallo Leute!

Ich möchte aus aktuellem Anlass auf die Seite http://www.stigma-videospiele.de/ hinweisen. Wer daran interessiert ist, dass die Diskussion über Computerspiele wieder in geordnete Bahnen gelenkt wird, den bitte ich, sich dort zu äußern, mal ins Forum zu schauen, oder wenigstens anderen Leuten von der Seite zu erzählen.

Anlass ist, dass der Bayerische Innenminister Herrmann gestern Computerspiele mit Kinderpornographie verglichen hat. Da sind wir also schon angekommen.

Gruß Aginor

Aginor schrieb: Hellu Leoote-a, Bork Bork Bork!

Ich möchte-a oos ektooellem Unless ooff deee-a Seeete-a http://vvv.steegma-feedeuspeeele-a.de-a/ heenveeesee. Ver derun interesseeert ist, dess deee-a Deeskoosseeun über Cumpooterspeeele-a veeeder in geurdnete-a Behnee gelenkt vurd, dee beette-a ich, seech durt zoo äooßern, mel ins Furoom zoo schooee, ooder veneegstens underee Leootee fun der Seeete-a zoo irzählee.

Unless ist, dess der Beyereesche-a Innenmeeneester Herrmunn gestern Cumpooterspeeele-a meet Keenderpurnugrepheee-a fergleechee het. Da seend vur elsu schun ungekummee.

Grooß Egeenur

Tut mir Leid, aber ich kanns mir nicht verkneifen. Ich liebe den 1. April! :lol:

Und der Witz des Jahrtausends ungebildeter Politiker und ihrer Medienkumpane war die erste deutsche Preisverleihung für Spiele. Da wurden doch Spiele Ü16, also damit ja "ausschließlich" böööööööse und ultrabrutale Egoshooter außen vor gelassen. Aber gewonnen, als pädagogisch besonders wertvoll, hat doch Drakensang. Auf das man fröhlich blutrünstige Orks und Monster mit Schwertern zerhacken kann.  ;7 :headz: Ich denke einen größeren Beweis der Scheinheiligkeit und Unbildung deutscher Politgrößen und Mediendeppen gibt es nicht.

Ich werd dann morgen sicher auch mal wieder meines schändlichen Hobbies frönen und eine knackige Lara C. durch finstre und schmutzige Gefilde voller böser Altertumsdiebe ballern lassen, falls ich als äußerst kriminelles Element dieser Gesellschaft bei all meinen kriminellen Machenschaften, die von ähnlich perdidem Ausmaß wie die von Kinderschändern sind, da noch Zeit finde.  :drevil:

Na dann alle ab in den Knast. Wenn Egoshooter u.a. Kinderpornographie ist, dann gehört halb Deutschland eingesperrt. Die Baufirmen freuen sich, denn es müssen erstmal soviele Gefängnisse gebaut werden.

Ich selber spiele ab und zu Egoshooter, wie Doom3 zum Beispiel. Bin ich deswegen Böse? Gehe ich hin und baller mal eben Menschen draussen ab? Bin ich deswegen Aggressive? Nein, Nein, Nein.

Politiker die keine Ahnung haben, sollen die Fresse halten!!!

Och nööö...

99 % aller Amokläufer essen vor ihrer Tat Brot - verbietet Brot!

Mal unter uns: früher wurden Killerspiele live und eben draußen gespielt: Cowboy und Indianer... Das Problem liegt nicht in den Speielen, sondern vielmehr im Verhalten der Kinder und deren (grenzenlosen) Umgang mit den heutigen Medien. Reale Gewaltvideos findet man wie Sand am Meer im Netz, Zugangsbeschränkungen gibt es meist nicht und die lieben Eltern der Kleinen schauen oftmals nur halbherzig mit auf den Bildschirm...

Wir haben uns diese Generation von medialien jugendlichen Zombies selbst herangezüchtet, das steht wohl außer Frage. Das plus die Tatsache, das man immer noch als "Jäger" oder "Sportschütze" ein Recht auf eine Zweitwaffe hat... Sicher, so eine 15schüssige Beretta liegt wunderbar in der Hand. Nur macht sie das töten einfacher, leichter. Es ist an der Zeit das wir die Gesellschaft als solche in die Pflicht nehmen - auch die Hersteller von eben solchen Spielen sollten mit am Tisch sitzen. Aber nicht, um über ein Verbot zu sprechen oder sie zu verdammen, sondern um sich mal ernsthaft zu fragen, wie sinnvoll es ist, einen Gegner unter Mitwirkung von 20 Litern Pixelblut fachgerecht mit einer Axt zu zerlegen und um über bessere Kontrollmechanismen zu reden... Allerdings versagt genau hier bereits das Recht als solches - Willkommen im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten. Für den gesunden Menschen stellen Killerspiele keinen Anreiz zum Amok dar... Ansonsten würde ich wohl jetzt nicht hier an der Tastatur sitzen.

Just my 10 Cents...

Solo1 schrieb:

Politiker die keine Ahnung haben, sollen die Fresse halten!!!

Moment mal! Dann müssten ja 99% unser Politgrößen die Fresse halten. Wer redet denn dann noch mit Frau Illner und Co. in den Talkshows?  😉 Das wären ja dann Schweigerunden aller erster Sahne. Ich mein man denke an Herrn Glos, der wurde als ausgebildeter Müller Wirtschaftsminister der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, was so jemanden dazu befähigt, ohne je auch nur VWL oder mal was ähnliches studiert zu haben, ist mir bis heute ein Rätsel. Ebenso was Herrn Seehofer als Nichtmediziner oder Nichtpharmazeut zum Gesundheitsminister befähigt hat, von seinr Tätigkeit als Ernährungs- und Landwirtschaftsdepp ohne Ausbildung in diesen Bereichen ganz zu Schweigen. Ich denke das kann man mit 99% unser deutschen Führungsgrößen fragen und am Ende muss man sich nicht wundern, dass diese Typen die Gesetze von Lobbyisten machen lassen.

Es ist an der Zeit das wir die Gesellschaft als solche in die Pflicht nehmen - auch die Hersteller von eben solchen Spielen sollten mit am Tisch sitzen. Aber nicht, um über ein Verbot zu sprechen oder sie zu verdammen, sondern um sich mal ernsthaft zu fragen, wie sinnvoll es ist, einen Gegner unter Mitwirkung von 20 Litern Pixelblut fachgerecht mit einer Axt zu zerlegen und um über bessere Kontrollmechanismen zu reden... Allerdings versagt genau hier bereits das Recht als solches - Willkommen im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten. Für den gesunden Menschen stellen Killerspiele keinen Anreiz zum Amok dar... Ansonsten würde ich wohl jetzt nicht hier an der Tastatur sitzen.

Ich nehme an, dass ist auch einer der Gründe, warum die Spieleindustrie sich so zurückhält diesen Politköppen die Stirn zu bieten. Die wissen einfach, dass dieses Gerede heiße Luft ist und nichts gegen ihre Produkte und der Verbreitung unternommen werden kann. Mehr als FSK 18 einstufen geht nun mal kaum. Verbieten kann man es doch nicht wirklich, allenfalls noch indizieren, so dass es nicht beworben und nur unterm Ladentisch verkauft werden darf. Aber das kann dennoch jeder umgehen, der das will, also who cares? Die Hersteller sicher nicht.

Was mich an dem stört ist einfach die Beleidigung, welche Typen wie Hermann und Schäuble gegen mich aussprechen dürfen, ohne dafür mal endlich abgeschossen zu werden (im übertragenen Sinne natürlich  😉 ). Wenn ich hingehen und vor laufender Kamera diese Typen derart beschimpfen würde, hätte ich gleich Ärger am Hals.

Ich gebe dir vollkommen recht Deacan.

Ich erinnere mich in den 70er Jahren auch Cowboy und Indianer gespielt zu haben. Es ging sogar noch weiter. Ich habe den Deutschen Landser auf einen alten Bahngelände nachgespielt. Irgendwelche Hölzer waren meine Waffen ( selbst zusammen gebaut ). Habe dort auf dem Gelände den Russland Feldzug nachgespielt. Das hat wirklich spass gemacht. Aber das wars auch schon. Dadurch bin ich NICHT Aggressive geworden oder habe irgendwelche Mitmenschen geschadet. Es war ein Spiel, mehr nicht! Damals war es das alte Bahngelände, heute ist es Internet bzw. PC. Geändert hat sich nichts. Ein Mensch, der gewaltätig veranlagt ist, braucht kein Internet oder PC um so zu werden. Die Gründe liegen woanders. Egal ob Bahngelände oder PC, wenn ein Mensch zu Gewalttaten fähig ist, dann liegt das nicht an seinen Spielen. Ansonsten müsste man den Kindern ja alles verbieten.

Ich selber kenne ja beides. Also Bahngelände und PC. Niemals würde ich deswegen auf die Idee kommen anderen Menschen was anzutun.

Zum Thema Killerspiele denke ich das man sich nicht um die Verbote kümmern müßte, die haben wir mehr als reichlich. Was fehlt ist deren Einhaltung, gerade von der Seite der Eltern und älteren Geschwister. Es kann nicht sein das Eltern oder Geschwister Spiele kaufen nur damit die klein ruhe geben. Erinnert mich an meinen Freund dessen kleine Schwester war CS "süchtig" aber eigentlich noch viel zu jung gewesen. Da haben wir zusammen Ihr erstmal erklährt das das klein Spiel für die Schwester ist. Mutter hatte nur mitbekommen "Die Jungs lassen mich nicht mitspielen!" und auf einmal sollten wir sie mit daddeln lassen. Ich schätze diese Situation ist keine einmalige Sache und wird auch in ähnlicher Form sich in vielen Familien finden lassen wo die Eltern eigentlich keine Ahnung haben was ihr Kinder so machen, vielleicht aber auch einfach kein Interesse daran. Erziehung ist auch ne wichtige Sache aber die wird entweder vernachlässigt "Das Kind muß sich doch frei entfalten!" oder ist kaum möglich da es viele Familien gibt wo beide Elternteile arbeiten müssen und beide dann spät und/oder erschöpft nach Hause kommen und eigentlich nur noch ihre Ruhe haben wollen. Was ich auch irgendwo verstehe.

Ich denke es wäre nicht schlecht, wenn die Geselschaft sich mal wieder etwas mehr in eine Richtung entwickelt in der zumindest eine Person zuhause ist, wenn die Kinder aus der Schule kommen, gemeinsam mit ihnen isst, redet und darauf achtet das Schularbeiten gemacht werden. Bei mir war es so und ich hab Freunde gehabt die immer gefragt haben ob sie nach der Schule zu mir kommen könnten weil jemand da ist. Sie empfanden das als angenehm, wenn sich meine Mutter um uns alle gekümmert hat. Kinder brauchen halt einen festen bezugspunkt in ihrem Leben. Wenn es die Eltern nicht sind, sinds halt irgendwelche "Superstars", TV/Roman-Figuren oder halt Videospiele.

Zum Thema Politiker mit Ahnung. Politiker brauchen keine Ahnung, das haben oder sollten es zumindest haben, deren Berater. Ein Politiker ist nicht mehr als ein Sprachroh, ein Marktschreier der Partei und der Berater. Die Politiker selber entscheiden nichts, sie haben keine eigene Meinung und müssen nur gut brüllen können. Deswegen kann man die noch nicht mal richtig verdammen, sie sind bloß Zielscheiben, die Fäden werden in der Partei gestrickt. Genauso ist der Bundestag eine Überflüssige Einrichtung. Hier treffen sich ein paar Abgeordnete, trinken Kaffee und hören sich die Meinung einer anderen Partei an. Eine wirkliche Diskussion findet dort nicht statt. Daher braucht man eigentlich auch keine hundert Abgeordnete sondern ein Redner aus jeder Partei würde ausreichen. Die Abstimmungen finden sowieso zwischen den Partein statt, denn wie viele Abgeordnete stimmen den schon gegen die Partei? Tendez ehr Null.

Was wir brauchen ist eine Reform der Politik. Es stellt sich, meiner Meinung nach, raus das wir in der Politik nicht mehr das Konzept von "jeder darf mal" aufrecht erhalten können. Das ganze ist mittlerweile so komplex geworden das man eigentlich eine Ausbildung braucht um richtig Politik machen zu können. Zumindest sollten es so sein das man in irgendeiner Form einmal ein Beruf ausgeübt hat der in die Richtung des Amtes geht in dem man eingesetzt wird. Wie schon gesagt wurde, ein Gesundheitsminister sollte vielleicht auch irgendwann mal etwas in einem Gesundheits bereicht gearbeitet haben, also eine gewisse Vorkentniss mitbringen.

Was das beleidigen von Spielern angeht. Naja ich fühle mich selber nur halb angegriffen. Auf der einen Seite ist das für mich alles heiße Luft und unwichtiges gegackere. Auf der anderen Seite gibts sehr viele Leute die ähnlich "ungebildet" sind im Medienbereich und das alles so schlucken. Wenn man dann in der Bahn sitzt und sich mit nem Freund über Spiele unterhält, soll ja mal vorkommen, dann wird man gleich wie ein Verbrecher angeschaut. Ist mir zumindest einmal passiert. Da wuste ich jetzt auch nicht so, lach ich aus mitleid, weil diese arme Person eigentlich keine Ahnung hat und alles schluck was man ihr vorsetzt oder ärgere ich mich, weil irgendwelche Idioten, die mich nicht kennen einfach mit wirklichen Verbrechern gleich setzten?!

Zu Cowboy und Indianer...ja an so etwas erinnere ich mich auch nur zu gut. Wobei bei mir waren es nachher die Ritter die es mir angetan haben und wir haben so manche Schläge mit dem Stock eingesteckt als wir versucht haben irgendwelche Schwerkämpfe hin zu bekommen ^_^ Hat weh getan aber es war auch irgendwie lustig und ich laufe heute nicht mit dem Schwert durch die gegen und stech Leute ab. Dabei fällt mir ein, in England wurden ja Schusswaffen im Haushalt verboten. Seitdem steigen Messerstecherein wieder stark an. Also haben wir hier eigentlich nur die art der Gewalt verändert aber nicht das sie stattfindet. Fazit für mich. Die Waffen sind nicht das Problem, es liegt an den Menschen oder der Gesellschaft in der sie leben.

Zum Thema Politiker mit Ahnung. Politiker brauchen keine Ahnung, das haben oder sollten es zumindest haben, deren Berater. Ein Politiker ist nicht mehr als ein Sprachroh, ein Marktschreier der Partei und der Berater. Die Politiker selber entscheiden nichts, sie haben keine eigene Meinung und müssen nur gut brüllen können. Deswegen kann man die noch nicht mal richtig verdammen, sie sind bloß Zielscheiben, die Fäden werden in der Partei gestrickt. Genauso ist der Bundestag eine Überflüssige Einrichtung. Hier treffen sich ein paar Abgeordnete, trinken Kaffee und hören sich die Meinung einer anderen Partei an. Eine wirkliche Diskussion findet dort nicht statt. Daher braucht man eigentlich auch keine hundert Abgeordnete sondern ein Redner aus jeder Partei würde ausreichen. Die Abstimmungen finden sowieso zwischen den Partein statt, denn wie viele Abgeordnete stimmen den schon gegen die Partei? Tendez ehr Null.

Hm, ich will hier nichts schlecht reden, aber genauso ist Hitler an die Macht gekommen. Die Politiker von damals waren sich mehr als uneinig. Dann kam Adolf und fegte sie alle weg. Hoffe das passiert NIE wieder.

Zu Cowboy und Indianer...ja an so etwas erinnere ich mich auch nur zu gut. Wobei bei mir waren es nachher die Ritter die es mir angetan haben und wir haben so manche Schläge mit dem Stock eingesteckt als wir versucht haben irgendwelche Schwerkämpfe hin zu bekommen ^_^ Hat weh getan aber es war auch irgendwie lustig und ich laufe heute nicht mit dem Schwert durch die gegen und stech Leute ab. Dabei fällt mir ein, in England wurden ja Schusswaffen im Haushalt verboten. Seitdem steigen Messerstecherein wieder stark an. Also haben wir hier eigentlich nur die art der Gewalt verändert aber nicht das sie stattfindet.

Genauso ist es. Ich greife ja heute nicht auch zu meinen Hölzernen Waffen und lege Menschen um.

Ich selber habe heute 3 Kinder. Keiner von denen ist Aggressive oder wollen das werden. Zugegeben ist einer wirklich Aggressive, aber er hat auch das ADS Syndrom. Das ist eine Krankheit und hat absolut NICHTS mit Interner oder PC zutun. Diese Sachen hat er nämlich gar nicht.

Hm, ich will hier nichts schlecht reden, aber genauso ist Hitler an die Macht gekommen. Die Politiker von damals waren sich mehr als uneinig. Dann kam Adolf und fegte sie alle weg. Hoffe das passiert NIE wieder.
Ich würde mich nicht drauf verlassen. Wenn ich mich im Freundeskreis mal so umhöre, da will keiner mehr wählen gehen weil die kein Fünkchen vertrauen mehr in unsere Politiker haben. Das stärkt indirekt natürlich rechte wie linke Partein. Ich kann das sogar halbwegs verstehen. Für mich siehts momentan so aus

Links Schöne versprechen aber ich sehe nicht wie man das umsetzen sollte. Wenn ich sachen höre wie "Einer kann dann immer bei den Kindern bleiben und der andere geht arbeiten" Klar wenn wir es schaffen das diese eine Person genug verdient oder im gegenzug die Preise fallen kann man das sicherlich machen. Ich sehe bloß nicht wie man weder das eine noch das andere erreichen soll.

Mitte Alles bleibt bei der selben schwammigen, undurchsichtigen Pampe. Man behandelt mal akkute Fälle, die Behandlung der Symtome wird jedoch nach möglichkeit vermieden. Ist zu viel Aufwand und Resultate sieht man nicht mehr wärend der eigenen Legeslaturperiode, da könnte sich ja jemand anders den Erfolg auf die Fahne schreiben, das machen wir nicht. (Ist ja auch schon vorgekommen) PS: Es ist egal welche der beiden großen, am ende machen sie das Programm das die Wirtschaft gut findet.

Rechts Kommen für mich überhaupt nicht in frage. Zu was das führt hatten wir schon gesehen, die will ich nicht.

Irgendwie sehe ich da nicht so recht was ich Wählen soll...daher werd ich wohl mal wieder bei der Mitte bleiben, da es das kleinste Übel ist. Ne Lösung ist es allerdings auch nicht.

Was meine Aussagen zum Ablauf in den Partein sowie Parteitag angeht, das hab ich von einem ehmaligen Abgeordneten den ich kannte. Ist ein super Augenöffner so was zu hören. Bestätigt wird das ganze auch noch in einem Buch wo ein Redenschreiber mal auspackt wer wirklich was sagt. Da bekommt man auch mehr den Eindruck das bis auf ein paar Ausnahmen ehr die Redensschreiber das sagen haben. Etwas überspitzt aber wir sehen ja die Ergebnisse. Frau Van-der-"Hirnlos" verlang nach Gesetzen die wir schon haben. "Wheelman" - Schäuble will den Überwachungsstaat wieder einführen, alles DDR oder was? Beschließt das das Verfassungsgericht nicht einschätzen könnte das jeden Internetuser schuldig zu sprechen gegen die Verfassung ist und dann noch die diversen Politiker die Spieler mit Kinderschändern und Mördern gleichsetzt aber ein Preis für das Schnetzeln von Orks vergibt.

Naja damits nicht ganz so düster ist. Scheinbar handelt man immerhin etwas aufm Finanzmarkt, so schein beim G20 ja immerhin ein paar sachen gemeinsam, man stelle sich mal vor, ein guter Teil der Welt ist mal einer Meinung, beschlossen zu haben.

Vielleicht ist die Lage doch nicht so hoffnungslos ^__^

Die Lage ist NIE Hoffnungslos. Unsere Nation ist das damals nur eingeredet worden. Genauso wie den Menschen in der Sowjetunion. Stalin und Hitler haben ihr Volk nur ausgenutzt. Was daraus geworden ist wissen wir ja. Wie du schon sagtest ist die Mitte die beste Lösung. Noch einmal Links oder Rechts wählen ist bei mir nicht drin. Wir haben hier ne Demokratie, und das ist auch gut so. Ist zwar nicht alles Gold was glänzt, aber besser als anderes.

Dem kann ich nur zustimmen. Ich hoffe mal das ich es noch erlebe das es einen Politiker gibt der mal wieder etwas mehr vertrauens erweckend ist. Das Land braucht mal wieder gute Nachrichten...wie "Unsere Jugend ist nicht so schlimm wie alle darstellen" zum Beispiel ^_^

Auch wenn ich die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen jetzt nicht runterspielen möchte so sehe ich auf der Strasse doch mehr harmlose denn Gewaltätige Jugendliche und ich wohne nicht gerade in einer Gegend die für geringes Gewaltpotenziall bekannt ist. Niedrigeinkommen-Gegend und auf der Strasse hab ich ehr das Gefühl auf der Grenze zwischen Russland und Türkei zu Wohnen, wenn die eine hätten. Ich höre auf der Strasse fast nur Russisch und Türkisch und diese die Jugendgruppen sind bekannt dafür das sie sich nicht mögen. Lediglich die alten Russen und Türken hauen immer mal wieder dazwischen. Immerhin hab ich das schon mal so erlebt als sich eine gruppe von Türken und Russen etwas unfreundlich gegenüber standen. Da sind die alten beider Seiten aber dazwischen....respekt. Ich hätte mich nicht getraut. Trotz allem sind die meisten Schaumschläger und man sieht sie doch hin und wieder ner alten Dame über die Strasse helfen. Okay ist vielleicht ihre Oma aber was solls.

Ich denke die Politiker sollten aufhören die Jugend schlecht zu reden. Viel Tallent liegt auf der Strasse und wird nicht eingestellt. Teils wegen komischer ausreden. Mein Kollege wurde nicht weiter beschäftigt weil er sich kein eigenes Auto leisten kann und so weit außerhalb und so früh (3:00 morgens) zur Arbeit mußte das dort noch kein Bus fährt. Daraufhin haben sie einen eingestellt der nur halb so qualifiziert ist aber ein Auto hat. Das kann es ja eigentlich nicht sein oder? Genauso wie die "wir brauchen keine Arbeitskräft wir haben Praktikanten" Politik. Ich hab mir auch als Prakti den Arsch aufgerissen, gebracht hats nichts. Ähnlich erging es vielen meiner Freunde. Ich verstehe schon das man da irgendwan keine Lust mehr hat sich zu bewerben. Als Arbeitsloser bekommt man außerdem noch gleichviel. Das ist auch so ein symtom wo die Politik angreifen muß. Arbeitsplatz entwicklung durch gut ausgebildete, fest angestellte Personen mit einer Zukunftsaussicht und Planungssicherheit anstelle von Zeitarbeit und Praktikanten.

Kann dir da so zustimmen. Die Türken zum Beispiel werden immer wieder als Ausrede benutzt für Gewalt ( oder andere Ausländer ). Das kann ich so nicht bestätigen. Ich selber habe über 4 Jahre in einer Türkischen Firma gearbeitet und so auch ne Menge Türken kennengelernt. Ich muss sagen, das die Türken genauso sind wie wir Deutsche. Der eine ist so und der andere wieder so. Genau wie bei uns Deutschen. Ausnahme ist da die Religion, aber je Religiöser ein Türke ist, desdo weniger ist er Gewaltbereit ( Terroristen abgesehen, die sind NICHT Religiös ).

Das mit der Arbeit ist sone Sache. Praktikanten sind billige Arbeitskräfte, keine Frage. Du hörst dich aber so an, als ob Arbeitslose bzw. Hartz4 Empfänger nur auf der faulen Haut liegen, weil sie dasselbe Geld bekommen wie ein Arbeiter. Das ist FALSCH! Ich selber bin Hartz4 Empfänger, und das nicht aus Jux und Dollerei, oder weil ich Faul bin. Ich habe als Taxifahrer zum Beispiel 8 Jahre gearbeitet. Da gab es keine Feiertage oder Weihnachten. 16 Stunden war ich am Tag ( oder Nacht ) unterwegs. Bis ich dann Herz und Kreislauf Probleme kriegte. Dann war schluss mit lustig. Heute kriege ich keinen Job mehr, da neben Herz und Kreislauf noch mein linkes Knie im Eimer ist. Ich ne schiefe Wirbelsäule und Becken habe. Bandscheiben im Eimer und Asthma. Kein Arbeitgeber stellt mich da mehr ein. Als Frührentner gelte ich da noch nicht, da ich erst 41 Jahre alt bin. Und mit dem Einkommen vom Staat kommt man gerade so aus. 200 Euro habe ich zum Leben nach Abzügen von Miete, Strom und Telefon.

Okay ich war vielleicht ein wenig harsch und hab mich falsch ausgedrückt. Es ging mir nicht darum das die Leute auf der faulen haut liegen. Das tun sie ja nicht immer, so wie in deinem Fall, freiwillig. Ich hab es aber auch schon im Bus erlebt das zwei jugendliche zusammen sitzen und der eine: "Du ich hab entlich nen halbtagsjob gefunden, ich hab entlich arbeit!" der andere: "Arbeit? Spinnst wohl, bei nem Halbtagsjob bekommste ja noch weniger als ich und ich mach gar nichts!" Das sind die Leute die es wirklich ausnutzten. Ich finds gut wenn sich Leute über nen Job freuen. Gibt genügend Leute die arbeiten damit die Kasse stimmt, nicht weil ihnen der Job spaß macht.

Aber davon mal ab. Mein Kommentar war eigentlich gegen die Arbeitgeber gerichtet die Praktikanten und Zeitarbeiter schamlos ausnutzen. Sowohl hab ich es am eigenen Leib erfahren als auch bei vielen meiner Freunde, das man sich ins zeug legt um auch übernommen zu werden. Wenn die Arbeit dann fertig ist bekommt man aber nur nen feuchten Händedruck und kann gehen. Mein einer Freund hat gut 4 Jahre lang Praktika gemacht um in seinem Job Fuß zu fassen. Ergebniss...jede Menge Belobigungen und Projekte die er vorweisen kann aber keiner will ihn einstellen. Vor verzweiflung hat er jetzt nen Job in einem Callcenter angenommen. Er meint das macht ihm zwar kein Spaß aber die Bezahlung stimmt und er hat feste Arbeitszeiten.

Eine andere Praxis die mir auch selbst wiederfahren ist und die ich nachher selber anwenden sollte, von der Cheffin aus gefordert, ist Praktikanten den Job eines fest angestellten machen zu lassen aber für nix. Das ist ne sauerei in meinen Augen. Praktikanten sind zum einen nicht qualifiziert, immerhin sind sie da um was zu lernen und nicht schon fertig ausgebildet, wobei ich erlebte auch besser gebildete Praktikanten als fest angestellte...das sind dann aber auch die Langzeitpraktikanten. Das andere ist sie werden in keinster weise für ihre Arbeit korrekt bezahlt. Wenn ich nen Praktikanten hab der die Arbeit eines fest angestellten macht und 10 stunden arbeitet sollte er auch entsprechend bezahlt werden. Ich hab in meinem Praktitum auch meist 10 stunden gearbeitet und teils bis zu 18 stunden. Im nachhinein muß ich sagen das mach ich nicht mehr mit. Es macht ein gesundheitlich kaputt und danken tut es niemand. Das einzig gute war das man sich wissen aneigenen konnte und praktische Erfahrung sammelt. Das ist ja auch eigentlich was ein Praktikum ausmacht, nicht aber das man ausgenutzt wird.

Das ist ne sauerei in meinen Augen. Praktikanten sind zum einen nicht qualifiziert, immerhin sind sie da um was zu lernen und nicht schon fertig ausgebildet, wobei ich erlebte auch besser gebildete Praktikanten als fest angestellte...das sind dann aber auch die Langzeitpraktikanten.

Nicht unbedingt, in manchen Branchen ist es üblich fertig studierte und damit hochqualifizierte Fachkräfte zunächst erst einmal als unbezahlte Praktikanten einzustellen. In der Verlagsbranche kenne ich so manchen studierten, der sich einige Jahre nur mit derlei unbezahlten Dingen durchschlagen musste, dem man immer versprochen hat, dann vielleicht mal eine Anstellung zu kriegen. Eine nette Masche, die wehren sich nur selten, machen die normale Arbeit sind hoch qualifiziert und kosten das Unternehmen praktisch nichts. Manchmal gibt es zwar ein Taschengeld, aber für ein halbes Jahr arbeiten mit 500 Euro abgespeist zu werden, reicht ja nicht mal um davon einen Monat zu finanzieren. Aber wie sagte doch beim Karrieretag auf der Buchmesse einer von deren Personalern, wir sind toll, die Verlagsbranche ist spitze! Mich wundert es nur nicht, wenn dann wirklich die deutschen Studenten ins Ausland gehen. Wer dann eigentlich hier bleibt, sind dann wohl eher jene, die nicht gut genug für das Ausland waren und das sollte uns doch zu denken geben.

Vergess Praktikanten, das ist Abzocke ohne ende. Ich selber habe nen Gesellenbrief als KFZ-Mechaniker. Leider arbeite ich nicht mehr in der Branche seid 17 Jahren. Ich habe aber Bekannte die hier und dort arbeiten. Was die machen kann ich schon lange. Wenn man Krank ist, kriegt man halb keinen Job. Beispiel Aldi: Da arbeiten Leute wo ich den Job weitaus besser machen kann. Aber stellt mich da wer ein? Nein!

@Dark Hunter Ich arbeite in der Medienbranche, sag mir nichts von diesen Methoden. Die hab ich selber mitgemacht. Auch nach dem Studium als Schleppikant angefangen und mich dann langsam hochgearbeitet. Wobei ich auch ein halbes Jahr für nichts gearbeitet hab, ein halbes Jahr für ~500€ und danach immerhin als halbwegs fester immerhin schon 1000€+provision bekommen hab. 1500€ waren das dann meist im Monant. Das ist allerdings für nen 24/7 Job etwas wenig. Nachdem ich zwei Jahre ohne Urlaub war, weil es mir am Herzen lag das der Laden und meine Arbeit laufen, hab ich mich erfrecht Urlaub zu nehmen, den sogar ein halbes Jahr vorher eingetragen und bewilligt bekommen. Ich hab sogar einen der Praktikanen "angelernt" damit er zumindest ein paar dinge, die ich sonst mache, übernehmen kann. Den werfen sie ein Tag vor meinem Urlaub raus und sagen mir ich soll jemand anderes neu anlernen. Ich hab fast 3 Monate mit dem anderen zusammen gearbeitet und er hat so nach und nach alles gelernt und vor allem auch mal selber gemacht und jetzt soll ich an einem Tag irgendeinem was komplett neu beibringen? Am nächsten Tag wurde mir dann auch klar warum die alle dachten das es kein Problem sei jemand neu an zu lernen. Niemand hat dran gedacht das ich Urlaub hab. Naja ich hab mich dann sogar noch nen extra langen Tag hingesetzt und dem neuen versucht irgendwie wissen rein zu würgen, was natürlich schwachsinn war weil der eigentlich anderes zu tun hatte aber der einzige mit halbweg gutem technischen Verständniss war. Als ich ausm Urlaub wiederkomme höre ich sofort "Alles kaputt, hilfe...." und von der Cheffin bekomme ich gleich erstmal ne watsche was mir den einfallen würde im Urlaub nicht erreichbar zu sein! Noch am Abend werd ich gefeuert! Begründung: "Personelle umstrukturierung" ...so nennt man das also. Das mir meine Cheffing dabei nicht mal in die Augen sehen wollte war schon peinlich.

Aber weg von der selbstbemittleidung zu dem was wirklich wichtig ist. Es ist klar das gerade kleine Betriebe von den Praktikanten leben. Sie ermöglichen Produktionen die vielleicht nicht Top qualität sind aber ausreichend um Geld zu machen und für kleine Betriebe teils überlebenswichtig sind. Ich möchte nicht wissen ob es die Firma, in der ich war, überhaupt noch geben würde, wenn die das volle Gehalt zahlen würden. Ich meine wenn ich es richtig mitbekommen hab Kameramann 250€/Tag, der war aber auch voll ausgebidelt und erfahren. Tonassistent auch 250€/Tag wurde ersetzt durch ein Praktikanten/Studenten/Azubi der 0-25€ bekommen hat. Das spart doch schon mal die halben kosten ein! Dann noch ein Volontär (jemand der ein Volontariat macht ist ein ?) der kostet auch nicht so viel und schon ist man bei fast einem drittel der Produktionskosten. Ja die Medien leben von den Praktikanten ^_^

@Solo1 Was sagte mein alter Herr schon immer: "Du kannst alles werden. Vermeiden solltest du allerdings Krank oder Schusselig zu werden!" ^_^ Es ist leider traurig aber wahr. Wenn du eines von beiden wirst ist es meist aus mit deiner Karriere. Außer du findest etwas was du auch machen kannst mit deiner Krankheit, aber je nachdem was man hat ist das leider nur schlecht bis gar nicht möglich.

Hui! Hier geht´s aber persönlich zu.  :nervous:

Was mich an der ganzen Diskussion über die Spiele mit Gewaltinhalt ärgert, ist die Verlogenheit, mit der sie geführt wird. Es beginnt schon damit, dass man von vornherein einen populistischen Hetzbegriff ins Feld geführt hat. Die Bezeichnung "Killerspiel" wurde zwar seit Edmund Stoibers erster amtlicher Erwähnung im Jahre 2002 nie ordentlich definiert, doch scheinen alle Diskutanten seltsamerweise stets genau zu wissen, was darunter zu verstehen ist. Man hätte sie theoretisch auch "Mörderspiele" nennen können, doch wußte auch Stoiber längst, welche reißerische Wirkung man im deutschen Sprachraum mit dem Anglizismus "Killer-" erreichen kann. Jahre zuvor hatte es auch schon die "Killerbienen" gegeben, obwohl der ganze Spuk letztlich nichts als medial aufgeblasener Humbug war. Hat man ein Phänomen als vermeintliches Übel erst einmal auserkoren, lässt sich mit solch einem negativ besetzten Begriff wunderbar Stimmung machen, bevor man die Sau durchs Dorf treibt. Eine nähere Auseinandersetzung mit dem Gegenstand kann damit elegant vermieden werden und eine richtige Definition, was Killerspiele denn nun sein sollen, bleibt weiter aus. Unter solchen Voraussetzungen steht jede ernsthafte Diskussion auf wackeligen Füßen.

Munter geht es daraufhin weiter. Man fordert aufgebracht ein Verbot dieser Spiele für Jugendliche. Setzte man voraus, dass mit "Killerspielen" grob FP-Shooter mit Gewaltdarstellungen gemeint sein sollten, bräuchte man eigentlich nicht weiter zu diskutieren, es sei denn, man wollte die Arbeit der USK und deren Altersfreigaben schlicht negieren. Das Internet als Verbreitungsmedium von Schwarzkopien möchte ich an dieser Stelle mal kurz ausklammern, ebenso die Tatsache, dass es Erwachsene gibt, die solche Spiele jugendlichen rechtwidrig zugänglich machen. Unsere Gesetzgebung greift doch erstaunlich weit. In völliger Verkennung der Rechtslage tut man trotzdem so, als ob menschenverachtende Gewaltorgien für Jugendliche frei im Handel zugänglich wären. Auch über §131, der alle menschenverachtenden Gewaltdarstellungen ausdrücklich verbietet, hört man meistens nichts, obwohl dieser Hinweis die meisten Verbotswünsche ad absurdum kehren würde. Von Indizierung bzw. was sie genau bedeutet, scheinen manche der Schreihälse auch noch zu wissen. So rotiert man innerhalb der Diskussionen oft um oberflächliche Phrasendreschereien herum, ohne, dass man dem Phänomen auch nur einen Schritt näher gekommen wäre. Trotzdem ist die Front der Verbots-Befürworter seltsam verhärtet, als ob sie seit Jahren nur aus Experten bestünde. Schnell werden auch immer gleich ominöse Studien herbeizitiert, die bei genauerer Recherche, so nicht exisiteren oder zu ganz anderen Ergebnissen gekommen sind.

Wie immer aber, geht das ganze Gerede an den Belangen der unmittelbar Betroffenen vorbei: den erwachsenen Spielern nämlich. Verteufelung und Kriminalisierung mündiger Bürger und Konsumenten werden damit erneut salonfähig, auch weil einem ganzen Genre der Spiele, im Gegensatz zu Horrorfilmen, die Anerkennung oder zumindest die Duldung als Kulturgut verwehrt bleibt. Nur aus diesem Grund spricht man auch nicht längst von gefordeter Medienzensur, die ja immer noch verfassungswidrig ist. Dabei wüsste ich als Besitzer der deutschen Version von Soldier of Fortune 2 schon einiges von der alltäglichen Zensur zu berichten, der man als erwachsener Spieler in Deutschland ausgesetzt ist. Von direkten oder indirekten Vergleichen erwachsener Spieler mit Rezipienten von Kinderpornografie, die umlängst auch schon wieder aus Bayern kam, ganz zu schweigen. Wo sind die 30-jährigen Bürger (am besten mit juristischem Studium), die in Talkformaten aller Sender gegen diese mediale Hetze gegen ihr Hobby und am Ende gegen sie selbst, protestieren? Den wahrhaftig Betroffenen und Angegriffenen fehlt praktisch jede Lobby, die andere selbstverständlich besitzen. Treten andererseits  Vertreter der Spieleindustrie auf, sind diese doch von vornherein mit dem Malus der Geldgier und der Verantwortungslosigkeit belegt. Dabei geht es doch um ein Hobby, welches endlich wieder in die Mitte der Gesellschaft gesetzt gehört - nicht um eine Minderheit von Irren und Peversen.

Doch war die ganze Diskussion längst programmiert. Da kümmert es auch wenig, dass man sich seit dem letzten Massenmord 2006 am Ende auf die Verbesserung der Medienkompetenz geeinigt hat. Es ist Wahlkampf und das Kesseltreiben beginnt natürlich von neuem. Wieder verschleiert, ja verwässert man die Frage nach den Ursachen und einfache Schnellschüsse werden gefordert. Erneut spricht man von einem "Amoklauf", als ob dieser medial inszenierte (bis zum letzten "Shootout" des Täters mit der Polizei) und genau geplante Massenmord eine Kurzschlussreaktion, gemäß der Bedeutung des Wortes "Amok" gewesen wäre. Faseln die Politiker indes munter weiter davon, dass das Geschehene "unbegreifllich" sei, dann ist das praktisch die Abkehr vom Willen, die Tat und ihre Ursachen genau ergründen zu wollen... Die Rolle der Rhetorik bei der ganzen Geschichte ist wieder einmal bedeutender, als jemals zuvor!

Ich möchte Niemanden zu nahe treten, bitte nehmt nichts persönlich! Es ist nur meine Meinung.

Mich persönlich nerven reine Shooter-Spiele nur. Für mich ist es äußerst bedenklich, dass dieses Computerspiel-Genre einen solch starken Reiz hat, der durch den Einsatz hoher grafischer Brillanz und Technik noch verstärkt wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Spieler, der täglich als einzige Form der Konfliktlösung den Kampf und das Töten (wenn auch nur virtuell) ausübt, unbeeinflusst bleibt. Es geht mir dabei nicht um Trainingseffekte, sondern um die Entwicklung innerer Einstellungen. Bei allem Bemühen um Verständnis für "Bedürfnisse" älterer Computerspieler. Wie soll man hohe Punktzahlen für Head-Shots und blutige Gemetzel moralisch rechtfertigen? Es heißt doch: "Man ist, was man isst!". Mir dreht sich innerlich der Magen um, wenn ich in einem Spiel nur die Alternative habe, eine andere Person umzubringen, wenn ich weiter kommen möchte. Mich nervt das einfach nur. Leider gibt es zu wenig qualitativ wertvolle Spiele, die nach einem anderen Schema ablaufen.

Ich kann die Angst vieler Leute nachempfinden, die sich in ihrer Sorge nach irgendwelchen Maßnahmen sehnen. Ich bin Lehrer und wohne in Erfurt, ich denke das sagt alles. Meine Schule liegt nicht weit vom Gutenberg-Gymnasium entfernt.

Anton

Mir scheint, dass dir kaum geläufig ist, wie vielfältig dieses Genre der sog. Egoshooter ist und welche Möglichkeiten der Storyführung es i.d.R. gibt, bzw. was das Ziel einiger Spiele ist. Du scheinst mir entweder nur jene wenigen zu kennen, die in der Tat nur auf reines Massenschießen aus sind, oder nur den allgemeinen Darstellungen und Behauptungen jetziger und vergangener Medienhetze aufzusitzen. In Spielen wie beispielsweise Splinter Cell, Rainbow Six und Co. geht es mit Nichten nur um reines umherballern der Ballerfreude wegen und Belohnungen bestehen für den Spieler oft sogar darin Wege zu finden, allzu starke Gewalt zu meiden. Ähnlich ist es mit dem stets herangezogenen und einseitig verrissenen Spiel CS, welches eher seinen Schwerpunkt auf Teamspiel und taktisches Vorgehen legt, was auf die meisten Multiplayer-Shooter zutrifft (ich kenne persönlich keines, dass sich nur darum dreht möglichst viele virtuelle Gegner auf blutigste Weise dahinzumetzeln).

Doom und ähnliche Spiele ziehen meist auf Monsterhorden ab, also keine Szenarien, die trainieren seine Mitmenschen zu morden. Auch da verstehe ich nicht, wie mich ein Spiel, dass eindeutig übertriebene und für jeden ersichtlich unmenschliche Kontrahenten aufweist, jemanden dazu bringen soll Menschen in der Realität mit ebendiesen zu verwechseln und den Drang zum Massakrieren zu verspüren. Es ist eher ein kurzweiliger Unterhaltungsspaß, ähnlich dem eines Horrorfilms oder Actionfilms im Kino.

Ebenso kann mir keiner weismachen, dass Spiele wie die neueren Indiana Jones Abenteuer, Tomb Raider und Konsorten, welche letztlich auch, ähnlich modernen 3D Abenteuern ala Gothic, durchaus Egoshooter-Ambiente und Szenarien besitzen, ihren Reiz daraus ziehen, die Gegner metzeln zu können.

Auch was ist denn nun ein Shooterspiel, Mohrhuhn wäre ja dann wirklich verbotswürdig. Ich erinnere mich nur nicht daran, dass die Öffentlichkeit sonderlich empört war, im Gegenteil sogar die Medien fanden das alles lustig und berichteten seinerzeit verharmlosend und witzelnd. Aber genau da bestand zum Beispiel wirklich der Sinn darin, möglichst viel zu in kurzer Zeit zu schießen und zu töten (wenn auch nur Hühner und andere seltsame Dinge). Bei den meisten wirklichen Shooterspielen ist das aber m.E. nicht der Hauptzweck.

Man darf aber auch niemals vergessen, dass diese Spiele einem Untergenre angehören, welches pro Jahr wesentlich weniger Titel zum Vorschein bringt, als andere. Der überwiegende Teil der Spiele, mit der sich auch die Jugendlichen auseinandersetzen und die kommerziell den größten Umsatz produzieren, sind die Rollen- , Sport- sowie Strategiespiele. Dass viele Spieler zuviel Zeit vor dem PC oder der Konsole verbringen und manche Spiele ein sicherlich bedenkliches Suchtpotential besitzen, ist sicherlich ein Problem - wenn auch ein anderes. Auch hier ist die Medienkompetenz von Jugendlichen und Eltern gefragt, die sich leider viel zu oft aus der Pflicht nehmen.

Natürlich werden bei den meisten Ego-Shootern keine komplexen Formen der Konfliktlösung vorausgesetzt. Völlig klar. Sicherlich geht es bei manchen davon auch nicht gerade zimperlich zu, doch aus diesem Grund, sind diese Programme Jugendlichen nicht zugänglich zu machen. Solange diese nicht gegen geltendes Recht verstoßen, habe ich damit aber nicht das geringeste Problem. Seit jeher, ist Gewalt ein integraler Bestandteil der Kunst und allen Kulturschaffens weltweit gewesen. Wo die persönliche Grenze des Einzelnen liegt, bleibt letztlich jedem selbst überlassen und ist eine Frage des Geschmacks. Wir könnten natürlich ins Detail gehen und darüber diskutieren, ob die Gewaltdarstellung zum Beispiel in Doom 3 nun geschmacklos oder lediglich Teil eines glaubwürdigen Horrorszenarios (das in Filmen seit den 80er Jahren kein Thema mehr zu sein scheint) ist oder nicht. Nur ist damit nichts gewonnen -es bleibt eine Frage des Geschmacks.

Die Frage nach der Moral würde ich da persönlich nicht ins Feld führen. Seit wann ist bloße Unterhaltung dazu verpflichtet, einem moralischen Zweck zu dienen? Das ist eine Ansicht, die mich stets an den Diskurs der Literaten unserer Aufklärungszeit erinnert. Woher kommt immer dieser Irrglaube, dass jede Form der Unterhaltung stets an das Höhere im Menschen zu appellieren sowie einem erzieherischen Auftrag zu dienen hat? Auch primitive Unterhaltung hat selbstverständlich ihre Daseinsberechtigung. Sie nimmt nur einen höchst kleinen Teil des Spielekanons ein und der ist gerade in Deutschland rechtlich strengen Auflagen unterworfen. Moderne Ego-Shooter sind heute meilenweit vom uralten "Haudrauf" eines Doom (1) entfernt und bemühen sich vielmehr, den Spieler in ein komplexes Szenario zu versetzen, in dem ihm die ethische Konsequenzen seines Handelns bewusst sind. Von der "Hitman-Reihe" abgesehen, gab es nie ein Spiel, das blanken Mord zum reinen Spielprinzip erklärte und selbst darin wurden unnnötige "Tötungen" konsequent abgestraft. Bei den meisten Ballerspielen wird oft übersehen, dass der Spieler darin nicht nur der Agierende, sondern vielmehr der Reagierende ist, dessen Aufgabe allein darin besteht, am Leben zu bleiben.

Zum Thema "blutige Gemetzel" mit Belohnungen o.ä. muss ich dich jetzt allerdings fragen, welche Titel du überhaupt meinst. Ich kenne keinen Titel, der einen Kopfschuss an einem Menschen mit Boni oder Punkten belohnt. Bei Unreal Tournament gab es bei einem solchen Treffer zwar einen etwas überflüssigen "Headshot-Kommentar", doch war dies vielmehr die Anzeige eines Volltreffers. Die GTA 3-Version, die das Metzeln von Passanten mit Geld belohnte, war die in Deutschland nie erschienene, amerikanische. Natürlich wurde in den Medien lange Zeit ein wildes Konglomerat aus eben auch dieser Version in hektisch geschnittenen und reißerisch kommentierten Clips präsentiert... Das geht so leicht und ist im Nachhinein so schwer zu widerlegen!

Also bitte nicht solche Phrasen wie: "Man ist, was man isst" - das ist reiner Populismus und entspricht einem Generalverdacht, der völlig unangemessen ist. Suche ich, als erwachsener Spieler, ein Spiel mit komplexen und intelligenten Lösungsansätzen, dann spiele ich selbstversträndlich etwas anderes - wie die meisten Spieler aller Altersklassen ohnehin!

Ich spiele Saga!  😎

Überspitzt gesagt, besteht auch der Sinn von Wing Commander und dergleichen darin, Kontrahente zu töten und beim Abschuss eines größeren Schiffes mal eben auch Hunderte, wenn nicht Tausende Gegner einem quasi qualvollen Tod auszusetzen. Mag bei der Wing Commander Reihe noch der Vorteil sein, dass der virtuelle Gegner hier eine Alienrasse und damit Nichtmenschen und Aggressoren vorhanden sind, trifft dies bei vielen anderen Simulationen, wie TIE Fighter, X-Wing (bei dem ein ISZ immerhin 36.000 Mann menschlicher Besatzung "hat") oder all den Flugsimulatoren mit irdischen Hintergrund nicht zu. Da werden nämlich Menschen getötet und in der Tat ja auch Belohnungen für den Spieler gegeben, wenn ihm dies gelingt.

Danke, Dark Hunter, eben warst du schneller!  😊

Im Ernst: Wenn wir schon vom Töten als Konfliklösung reden, dann macht es theoretisch keinen Unterschied, ob ich in "Empire: Total War" die Armeen Napoleons bezwinge oder aber einen Gegner in CS besiege. Der einzige Unterschied liegt darin, dass ich bei CS das Geschehen aus einer anderen Perspektive wahrnehme und der Gewaltgrad entsprechend höher ist. Das ist auch das einzige Problem, das es meiner Meinung nach derzeit gibt: Die grafische Form der Darstellung. Das Argument "Töten" kann es jedenfalls nicht sein und deshalb ist der empörte moralische Zeigefinger meist eine Form der heutigen Heuchelei, die sich immer nur gegen ein Medium richtet.

In Film und Fernsehen scheinen generell andere Regeln zu herrschen, wenn man bei "Saving Private Ryan" die brutale Landungsszene als "ungeschönten" Realismus allgemein akzeptiert, gar preist und den Film sogar Schülern der Sekundarstufe II im Rahmen des Unterrichts vorführt. Es herrscht schon eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen einem Stephen Spielberg, der einen Film mit dem Hinweis des geschichtlichen Realismus´ vom Vorwurf der "Verharmlosung" des Kriegsgeschehens befreien darf -  und der Darstellung einiger roten Pixel in einer Runde Counter-Strike, über das man sich immer wieder auf´s neue erbost. Die Hinrichtung zahlreicher, sich ergebender deutscher Soldaten im Film (von denen jeder mein Großvater hätte sein können) durch einige rasende GIs empfinde ich persönlich als wesentlich schlimmer, als den Kopfschuss an einer virtuellen "Schachfigur" eines CS-Spielers, der mir in der nächsten Runde wieder munter und fidel gegenübersteht! Herrje, ich mag CS nicht einmal besonders und doch muss ich grundsätzlich ein Spiel verteidigen, dass seit 2000 auf fast jedem Rechner eines jeden männlichen Jugendlichen heimisch geworden ist... Meinem eingeschlossen. Bin ich denn jetzt schon gezwungen, mich aufgrund meiner virtuellen Vorlieben von einem Therapeuten als emphatisches und des Mitleids fähigen Lebewesens ausweisen zu lassen? Genug der Ironie, aber darauf zielen doch Äußerungen des Kalibers: "Man ist, was man isst"...

Wenn wir schon dabei sind Gewalt in Medien auf zu zählen dann ist die Liste sehr lang und es grenzt an ein wunder das wir noch nicht ausgestorben sind. Ließ die Zeitung, was findest du? Gewalt. Seh Fernsehen, was findest du? Gewalt. Hör Radio, worüber berichten die am meisten? Gewalt. Schau kleinen Kindern beim spielen zu, was sieht man immer wieder? Gewalt. Gewalt in jeglicher Form ist ein Grundbaustein der Menschen und ist am wahrscheinlichsten auf den Überlebenskampf unserer Ahnen zurück zu führen. Selbst die kleinsten Kinder fangen an eine Hackordnung auf zu stellen sobald man mal nicht dazuwischen geht und Hackordnung heist das sicherlich nicht weil die drüber abstimmen.

Wenn man sich die Entwicklung der, heute als Medien zusammengefasten Bereichs, ansieht wird man feststellen das jede Medienformen auch irgendeine "angst" geschürt hat. Bücher waren mal schlecht weil sie negatives Gedankengut verbreiteten oder gar schlimmer Wissen und Wahrheit! Das geht ja nicht! Im Radio lief diese komische Musik welche die jugend verdorben hat. Womit wir auch gleich bei der Musik sind, da gabs ja auch Gesellschaftlich nicht so angesehene. Das Fernseh ist sowieso ne Teufelsmaschine. Und jetzt, jetzt ist das Internet und der PC oder die Konsole das große Übel. Ich denke so wie alle die Formen davor wird man auch dieser Sache herr werden sobald die Verbreitung und das Allgemeinwissen darüber stark genug sind. Denn mit diesem Wissen können sie genau das tun was auch die anderen Medienformen "Gesellschaftsfein" gemacht hat. Sie entdecken die Erziehung und einbindung in das tägliche Leben und es wird normal werden.

Damit will ich aber nicht sagen das man Blut und Mord auf die Kinder loslassen soll. Das sicherlich nicht. Nur das hier momentan mehr Wind gemacht wird als nötig. Wenn man Kinder richtig erzieht, ihnen langsam den Umgang mit den Medien beibringt, dann wird es auch kein Problem mehr sein, wenn sie dann mit 18 ihr erstes Ballerspiel erhalten. Natürlich gehe ich davon aus das sie es weit früher haben werden, man kennt das ja vielleicht selber.

Ehrlich, wie viele von euch haben schon recht früh angefangen die pösen Ballerspiele zu daddeln? Wann habt ihr angefangen Horden von Orks zu schnetzeln und Aliens zu bretzeln? Sicherlich früher als es heute auf der Verpackung empfohlen wird oder? Ich erinnere mich nur an eine Situation mit meinem Nachbar, der fragte ob ich für sein klein Jung irgendwelche Spiele tauschen würde. Erster Gedanke "Klar können wir....." dann fiel mir ein das die meisten Titel davon heute nicht mehr als Jugendtauglich gelten, früher es aber kein Problem war. Sprich ich hab Spiele gespielt die sicherlich nicht für mein alter bestimmt waren, ich hatte Freunde die das gespielt haben und keiner davon ist Gewaltätig. Jedenfalls nicht das es mir bekannt wäre. Woran liegt es das Kinder von damals scheinbar immun gegen Killerspiele sind, die Kinder heute aber schon beim anblick von Ketchup Amok laufen?

Was CS angeht...wie du hast rote Pixel? Die deutsche Version hat doch noch nicht mal Blut...oder hab ich die ganze zeit irgendwas nicht gesehen? Naja ich spiel auch lieber HL2 Deathmatch. Ich liebe abgefahrene Level und schräge Waffen. Das bringt mich gerade wieder aufs Thema. Im realen leben faß ich ne Pistole nicht mal an. Ein Kollege wollte mir mal eine geben aber ehrlich gesagt kannst nicht nähr als ein Meter mit den Dingern an mich rankommen. Auf der anderen Seite finde ich Schwerter faszinierend aber ich kann absolut nichts mit dem ganzen Rollengespiele anfangen. Um wieder auf HL2 zu kommen. Ich "treff" mich ab und an mit meinem Arbeitskollegen nach einem harten Tag...Woche....Monat...um einfach mal ne Runde zu daddeln. Dann setzen wir beide uns hin und spielen mal ne stunde oder zwei einfach nur. Ehrlich gesagt fühle ich mich danach irgendwie entspannt. Liegt schätze ich auch daran das ich mein Hirn genug bei der Arbeit verkrampfe. Normalerweise mag ich ehr Strategie aber mir ist nicht immer nach denken zu mute ^_^

Wie sieht´s mit der Blutdarstellung von Saga aus? Brauchen wir am Ende auch noch eine Freigabe durch die USK?  😊

Man, ist ja ne Menge Stoff an Diskussion hier drin.

Immer wieder muss ich lachen, wenn ich solche Diskussionen lese bzw. was Politiker von sich geben. Gewalt im Internet? Gewalt aufm PC? Natürlich gibt es das und ist auch "normal". Wäre es nicht so, würde etwas nicht stimmen. Wenn man sich mal an seine Kindheit erinnert, ist es nicht so das Gewalt schon immer da war? Im Spiel meine ich. Heute spielen wir zum Beispiel Doom3 oder CS auf einen PC oder Konsole. Damals habe ich mir kleine Spielzeugsoldaten gekauft ( bzw. hat meine Mutter mir gekauft ) und sie aufeinander losschiessen lassen. Oder ich bin mit Freunden auf einen alten Bahngelände gewesen und haben Krieg gespielt. Heute braucht man das nicht mehr, dank Internet und PC. Aber die Gewalt ist gleich geblieben. Es ist nur nen anderes Medium. Hat man damals einen verbietet kleine Soldaten zu kaufen oder Krieg zu spielen? NEIN! Wäre auch noch schöner.

Wenn man Gewalt verbieten möchte, dann müsste man fast alle Spiele verbieten. Ich spiele ab und an mal HOI2 ( ein Strategiespiel was den WW2 simuliert, ohne Grafik ). Dort werden ganze Armeen vernichtet. Sagt da ein Politiker was darüber? Nein! Ob ich mir Gewalt anschaue oder mir es im Kopf vorstelle bleibt gleich. Anschauen sind Doom3 oder CS. Vorstellen sind kleinen Soldaten oder irgendwo Krieg spielen.

Ich finde es komisch das heute Gewalt verboten werden soll, aber damals alles zulässig war. Nur weil es jetzt Internet und PC gibt, sollen Sachen auf einmal verboten werden?Trotz allem bin ich kein Amokläufer oder Killer geworden. Und ich bin immer noch ein Mensch der keiner Fliege was zuleide tun kann.

Ehrlich, wie viele von euch haben schon recht früh angefangen die pösen Ballerspiele zu daddeln? Wann habt ihr angefangen Horden von Orks zu schnetzeln und Aliens zu bretzeln? Sicherlich früher als es heute auf der Verpackung empfohlen wird oder?

Eigentlich nicht, da ich besonders als noch recht junger Spund stets so ziemlich unter Aufsicht an den PC, bzw. Commodore C64 durfte und meine Eltern also wussten was ich da tat. Das ist es ja im Grunde auch, wozu Alterkennzeichen da sind. Eltern und Erzieher sollten eben kontrollieren, was die lieben Kinder in der Freizeit tun. Dass die Kinder sich nicht selbst kontrollieren ist ja wohl klar. Aber selbst jugend- und kindertaugliche Spiele enthalten ja Gewalt. Sie wird zwar nicht explizit gezeigt, aber wie oben ja schon erwähnt, im Grunde geht es doch bei TF, XW, WiC und derlei Dingen auch um virtuellen Krieg. Die sind aber alle FSK 12. Ebenso die meisten Adventure Spiele, die Jump'n'Runs und fast alle RPGs, insbesondere jene auf den damals üblichen Konsolen, wie dem SNES. Auch die meisten Strategieklassiker waren und sind ab 12 freigegeben, also praktisch Kriegsspiele im großen Stil und keiner hat ein Problem damit. Warum auch? Im Grunde ist Schach nicht viel anders und sieht man sich viele Brettspiele modernerer Art an, sind das tlw. ganz ähnliche Prinzipien und sogar, wie bei Risiko und Konsorten auch "harmlose" Strategiespiele. Und wenn es um die Wirkung und den Anstieg eines Gewaltpegels beim Spieler geht, so kann ich aus eigener Erfahrung nur diesen ganzen Forschern mit ihren Studien sagen, sie hätten da mal lieber die Wirkung von Super Mario Spielen (besonders das vom Gameboy) testen sollen. Nichts hat mich mehr gefrustet und wirklich auch mal im Anschluss was kleinschlagen lassen, als dieses Spiel in manchen höheren Levels. Genauso hat uns keiner verboten Fangen und Völkerball (war sogar integraler Bestandteil von Sportstunden und ich hab da sogar mal ne Urkunde bei einer Schulmeisterschaft im Völkerball gekriegt *stolz angeb*) zu spielen, ganz zu Schweigen von Cowboy und Indianer, was wir tlw. im KiGa mit kleineren Scharmützeln und lautem Schießsimulieren, Totumfallen und dergleichen gespielt haben, Überfälle auf Indianerlager und ähnliches. Da hatte und ich denke hat heute auch keiner ein Problem, obwohl die Kinder hier genauso die Gewalt interaktiv simulieren, inkl. der Niederstreckung von Gegnern.

Bei mir war es so das ich erstmal meine Eltern aufklähren mußte was die ganzen Zeichen auf den Spieleverpackungen bedeuten. Ich denke das viele Eltern aus der Generation in der PCs gerade erst "aufgetaucht" sind wirklich nicht wissen oder wissen konnten, was die Kinder eigentlich spielen, weil das ganze noch zu neu war. Okay auf der anderen Seite war ich als zum Beispiel DooM erschien...glaube 12-13? Also schon etwas "älter" als das heutige einstiegsalter für die meisten Spieler...denke ich. Ich mein ich lauf nicht rum und frag Kiddies wann sie den mit Spielen angefangen haben.

Ein Punkt den ich allerdings gut verstehe bei der ganzen Spielediskussion und wo ich auch irgendwo recht gebe ist die sehr detailierte Darstellung. Fallout3 fällt mir so spontan ein. Ehrlich gesagt hat mich es überhaupt nicht gestört das in der deutschen Version keine Köpfe explodieren oder Körperteile abgerissen werden. Lediglich ein wenig blut hätte man schon zeigen können. Das jemand, dem man gerade ein ganzes Magazin reingejagt hat immer noch ne weiße Weste hat ist etwas seltsam. Wenn jemand sagt er ist gegen eine so extreme Darstellung der Gewalt, okay das kann ich verstehen. Generell aber das Spiel verbieten? Nein, auf keinen Fall. Fallout3 ist witzig, bietet neben der Gewalt auch Lösungen durch Gespräche. So kann man einige Quests auch erledigen ohne ein Schuss ab zu feuern. Darüber hinnaus hat das Spiel auch komische Elemente. Ich sag nur "Little Lamp Light" mit dem Talent "Kind im Herzen". Die Dialogoptionen sind zum totlachen...ich fands jedenfalls lustig.

Durch ein generelles Verbot von Egoshootern wäre dieses Spiel hier nie erschienen. Dabei macht es genau das was immer angeprangert wird. Es biete alternative Lösungswege zur Gewalt. Ich denke am ende ist es die Aufgabe der Eltern und auch die der Kinder zu lernen wie man mit medialer Gewalt umgeht und wie viel davon zu viel ist. Laß ich mein Kind in nem Counterstrike Clan spielen oder setzte ich ihn von irgendwelche Cartoons in denen der arme Koyote immer den Amboss aufn kopf bekommt oder schick ich es vor die Tür und lass sie sich mal Prügeln oder in den Wald gehen und Cowboy & Indianer oder Ritter spielen? Vielleicht setz ich ihnen auch die Bibel vor und dann lesen sie interessante dinge wie Brüdermord, Blutschande, Genocid und ähnlich lustige dinge......Oh mein **** die Bibel gehört auf den Index!!! Gewalt...jede Menge davon!

Übrigens, wer es noch nicht bemerkt hat...nehmt mal ein Geldstück mit dem € Zeichen drauf und dreht es ein wenig. Dann werdet ihr feststellen das es einem Logo eines indizierten Spiels sehr ähnlich sieht ^_^

Dark Hunter schrieb: Überspitzt gesagt, besteht auch der Sinn von Wing Commander und dergleichen darin, Kontrahente zu töten und beim Abschuss eines größeren Schiffes mal eben auch Hunderte, wenn nicht Tausende Gegner einem quasi qualvollen Tod auszusetzen. Mag bei der Wing Commander Reihe noch der Vorteil sein, dass der virtuelle Gegner hier eine Alienrasse und damit Nichtmenschen und Aggressoren vorhanden sind, trifft dies bei vielen anderen Simulationen, wie TIE Fighter, X-Wing (bei dem ein ISZ immerhin 36.000 Mann menschlicher Besatzung "hat") oder all den Flugsimulatoren mit irdischen Hintergrund nicht zu. Da werden nämlich Menschen getötet und in der Tat ja auch Belohnungen für den Spieler gegeben, wenn ihm dies gelingt.

Kleiner und böser Gedankenanstoß am Rande: wenn der Spieler GANZ dicht an den Sternzerstörer heranfliegen könnte, dort durch eines der vielen Fenster schauen könnte, in die Gesichter der Besatzungen schauen könnte - während er die Raketen scharf macht...

Das ist meines Erachtens nach der eigentliche Unterschied: in Wing Commander & Co sind die Ziele eher aus waffenstarrenden Metall, der Pilot wird zum austauschbaren Statisten, während man im Egoshooter oftmals durch ein Zielfernrohr den Gegner beim Frühstücken, Gähnen oder Rauchen beobachten kann...

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Ein Verbot würde in letzter Instanz rein gar nichts bringen, außer einen neuen und noch viel unübersichtlicheren Markt zu etablieren, der bereits im Ansatz nicht mehr zu kontrollieren wäre.

Ich selber habe Fallout 3 durchgespielt. Was daran Aggressive machen soll, ist mir schleierhaft. Man hat gewisse Aufgaben zu erfüllen und das tut man auch. Nicht mehr und nicht weniger. Das man dort natürlich rumballern muss ist klar. Hat es aber einen Einfluss auf dieses Leben? Nein! Jeder Mensch hat ein gewisses Gewaltpotenzial. Das wird aber nicht durch irgendwelche Spiele gefördert. Entweder man hat es, oder man hat es nicht. PC und Internet spielen da keine Rolle.

Ich selber habe schon so viele Gewaltspiele gespielt, das passt auf keine Kuhhaut. Trotzdem kann ich keinem was zuleide tun.

Kleiner und böser Gedankenanstoß am Rande: wenn der Spieler GANZ dicht an den Sternzerstörer heranfliegen könnte, dort durch eines der vielen Fenster schauen könnte, in die Gesichter der Besatzungen schauen könnte - während er die Raketen scharf macht...

Das erinnert mich an Wing Commander die TV Serie. Da gabs auch eine Pilotin die sich immer sehr bewust war das im anderen Schiff auch Lebewesen mit eigenen Hoffnungen und Träumen sind. Problem war natürlich das in einer Situation auf Leben und Tot man wenig rücksicht darauf nehmen kann.

Oder denke einfach mal an die Kommunikationsoffizierin der "Intrepid" aus WC4. In der Szene, in der sie mit Blair redet und ihre Kerzen anzündet war der Genozid an einer ganzen Kolonie (Telamon) noch wesentlich deutlicher wahrzunehmen, als noch in der Blut-Szene mit Blair kurz zuvor. Von der Parallele zur Vernichtung Kilrahs durch Blair ganz zu schweigen...

Wie sieht es denn eigentlich mit Wing Commander & Co. aus? Wird Saga dann auch verboten sein?

Denk mal nicht weil man eben keine Menschen direkt erschießt.

Aber :

Fast alle Ego Shooter Fast alle Actionspiele Fast alle Echtzeitstrategiespiele Fast alle Action Adv. bzw. Rollenspiele

wären dann Verboten wenn die Innenminister ihren neuen Beschluss durchziehen. Hoffe die Leute hier die 18+ sind waren Wählen. Anders kann man es den Dinosauriern im Bundestag net klar machen das nicht alle Spieler die "killerspiele" spielen Amok laufen!

Was man auch machen könnte ist eine ähnliche Aktion wie beim Paintball verbot. Sobald eine Petition eine bestimmte Stimmenzahl innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht muß sich der Bundestag damit befassen. Soweit hab ich das jedenfalls verstanden.

Wenn das so stimmt könnte man so etwas starten und ich bin mir relativ sicher das eine solche Petition von den großen PC-Spielezeitschriften auch gerne unterstütz werden würde in form von Anzeigen in deren Zeitschriften oder auf deren Website.

Deathsnake schrieb: Denk mal nicht weil man eben keine Menschen direkt erschießt.
Aber das ist doch jetzt nur Haarspalterei, ob ich nun auf Menschen schieße oder auf Raumschiffe. Wenn ich um mein Leben kämpfen muss, dann werde ich doch auf jeden Fall Amok laufen. Dieses Sich-bedroht-fühlen-Gefühl wurde doch schon bei Space Invaders vermittelt. Außerdem sind doch Wing Commander und Privateer wichtige Vorfahren von Call of Duty und GTA gewesen. Meiner Meinung nach gehören die 100%ig zu Killerspielen.

@ Deathsnake:

Das wissen die doch alle schon längst! Es ist Wahljahr und deshalb sollte man sich nicht leichtfertig an irgendeine Partei hängen, nur weil die sich nicht sofort in das Kesseltreiben gegen "Killerspiele" eingereiht hat! So wie es aussieht, müssen die vielen Waffenbesitzer es sowieso wieder ausbaden. Das ist außerdem auch keine fremde Spezies, sondern das sind Menschen wie du und ich, die ganz schnell mal etwas vererbt bekommen können, von dem man zuvor noch nichts wissen konnte. Ich gehöre nicht dazu, aber ich kenne einige Menschen, die sich z.B. wegen ihres Jagdhobbies wieder einmal als die Dummen sehen, obwohl sie ihre Waffen stets ordnungsgemäß aufbewahren und sich riesige Panzerschränke kaufen mussten...

Ich bin auch erbost, sobald sich Figuren aus der Waffenlobby gegen "Killerspiele" aussprechen, aber ich bin auch gegen eine schikanöse Verschärfung des Waffenrechts! Wie streng soll es denn noch werden, wenn bei uns schon Wasserpistolen als sogenannte "Anscheinswaffen" unter das Waffengesetz fallen und den Leuten jede Verantwortung grundweg abgesprochen wird? Alles Aktionismus, der mich immer wieder ärgert und frustriert. Nichts wird damit erreicht. Nicht das Geringste!

Schnelle Lösungen sind allerdings immer gleich vorhanden, als wären sie direkt aus der Kondervendose gezogen: Waffen raus aus den Wohnungen und direkt in überwachte Schützenheime, bzw. in Polizeilager!  Spitze! Die Polizei verfügt ja stets über genügend Zeit und Personal, um solche "Waffensammelstellen" rund um die Uhr zu betreiben oder zu verwalten! Dabei ist die Polizei in den meisten Bundesländern heute sowieso schon völlig unterbesetzt, um den angemessenen Zivilschutz zu gewährleisten. Gerade an der Polizei wurde in den letzten Jahren so vieles kaputt gespart, dass es zum Himmel stinkt!

Die Selbstverantwortung des Bürgers wird dabei immer mehr unterminiert...und das ist das Problem!

Das nur einmal als Gegendarstellung von einem Menschen, der auch "Killerspiele" konsumiert und sich trotzdem noch als freier Bürger fühlt, der nichts verbrochen hat!

Killerspiel is eh das Unwort des Jahrhunderts.

Und wenn das Gesetz kommt was is ein Killerspiel?

Jedes Spiel in denen auf Menschen geschossen wird? 3D Shooter wie Counter Strike, Unreal und Doom? Oder nur wenn übertrieben viel Blut fließt? Was is dann mit Doom4 wenn zb. da nur Monster entgegenkommen die man nicht als Menschenähnlich sehen kann aber denen die Glieder einzeln wegschießen kann? Das würde ja dann nicht in den Bereich fallen. Wie eben Weltraumspiele. Man schiesst ja nicht auf Menschen oder man sieht wie die Leute brennend aus dem Raumschiff fallen. Da sieht man halt auch wie schwammig das Verbot is.

Außer Crytec und die Leute die den CS-Klon herstellen sitzen alle im Ausland. Da kann schonmal Deutschland nix Verbieten! Crytec hat ja schon angedroht wenn das Verbot kommt nach Ungarn auszuwandern. Von der Wirtschaftlichkeit hat die Spielindustrie letztes Jahr in D allein 2 Millarden Umsatz gemacht. Weltweit fast 30 Millarden - im Gegenzug: Hollywood war bei ca 7,5 Milliarden. Das wird ne Menge Arbeitlose mehr in D geben.

Wenn man sich so die Downloadzahlen über Raubkopien ansieht: Ich bin einer von ca 150.000 Spieler die so "blöd" waren und ehrlich für 50 Euros das Game gekauft haben während mittlerweile die Statistik für Crysis so aussieht 1/120. Also haben evtl. gesehen 120 Kiddies (evtl. sogar welche die noch nichtmal 12 sind)  das Game gesaugt während 1 ein Original hat. Wie wollen se das unterbinden? Internet sperren? Vor allem weil die Hersteller in letzter Zeit eh auf Downloadgames gehen.

Ich bin 34 Jahre alt und kann für mich entscheiden was ich spiel und was mir zu arg is. Ja ich bin gegen Kinderpornografie und auch dafür das nur die Leute an die Games kommen die auch das alter erreicht haben. Wie bei Filmen. Rambo, Predator, Total Recall usw. sind auch ab 18 (Originalfassung) und da können se auch nix gegen tun. Für mich is dieses Verbot eine Einschränkung von Erwachsenen. Wir haben eh schon ein krasses Jugendschutzgesetz... das übelste was wir in Europa sogar haben! Statt nen Verbot wäre ich zb. für ein Verbot in Großmärkten von Ab 18 Games und die wieder in den Fachhandel stecken. Die Leute da haben bessere Beratung und sagen den Eltern was gut is und was nicht geeignet is. Im Media Markt haben die Verkäufer 0 Ahnung den den Games.. die Verkaufen halt nur...Noch ne Anmerkung: Für Jugendliche unter 16 würd ich auch kein PC, XBox360 oder ne PS3 holen. In dem Bereich U16 is Nintendo am besten da se für die jüngeren Gamer produzieren während auf PC ein Kinderspiel schon ne Ausnahme is.

Prob an den Gesetz is auch das es dann erst der Anfang is. Als nächstes sind dann Filme dran die Gewalt gegen Menschen zeigen, dann Comics, dann Musik (Bushido hat ja auch so nette Texte...verbieten!) Dann gucken wir uns wieder Bauer sucht Frau, Immenhof und hören Heimatlieder... großes Kino....

Aber was meine Meinung is: Weder ein "Killerspiel" Verbot noch eine Verschärfung des Waffengesetzes wird Amokläufe verhindern. Muss dazu sagen das ich früher auch so ein Opfer war der bei Lehrern und Schülern gern das Mobbingobjekt war. Hatte auch ziemlich argen Hass auf die Lehrer die ein Buch gelesen haben während ich von 2 verprügelt wurde...Ich hab mich halt durch Schulschwänzen gerächt (no comment, war shice ich weiß) aber die Lehrer und Mitschüler haben sich auch mal an die Nase zu fassen. Wenn man auf diese Seite geht in denen Lehrer benotet werden ziehts mir die Schuhe aus was sich die erlauben. Wundert mich ehrlich gesagt nicht wenn da einer mal den Nerv verliert und sich bei den Lehrer rächt.

Was die Wahl angeht. Ich hab kein Bock auf nen Polizeistaat noch auf Staatlich Überwachung. Eigentlich leben wir ja in nen freien Land mit Meinungsfreiheit.Eigentlich. I-Net Überwachung, Personalausweiß mit Fingerabdruck, Gesetze die in keinen!!! andern Land so hart sind wie in D, Zensur der Medien (obwohl im Grundgesetz steht das Zensur nicht stattfindet) - mal ganz ehrlich: Wollt ihr mit diesen Gesetzen und Verboten und Überwachung leben? Ich für mein Teil nimma. Wir nähern uns imma mehr der Diktatur die wenn es so weitergeht auch kommt...

@Lars: Bei uns in Nürnberg / Fürth is ja die Computec AG : PC Games, PC Action die sich gegen die Gesetze wehrt. Bei der Bayernwahl das mit den "ICH WÄHLE KEINE SPIELEKILLER" die recht erfolgreich war (angeblich ca 400.000 Stimmen die durch die Aktion woanders nen Haken gemacht haben) Im Herbst zur Bundestagswahl kommt das nochmal. Bei der Europawahl haben wir aus Mittelfranken der CSU auch nen Stinkefinger gezeigt. 14 % Minus in Mittelfranken. Hoffe das war ein Denkzettel das se sich das nochmal überlegen und was faires bringen. Aber mit Intelligenz sind unsere Politiker eh net gesegnet...

Zum Thema Waffenbesitzer. Ich glaube ernste Sportschützen oder echte Jäger schließen ihre Sachen auch richtig weg und sind wesentlich ernster bei dem Thema. Ich glaube auch nicht das diese Leute die Gruppe derer sind die Probleme verursachen. Ich hatte zur Schulzeit auch einen Freund der ganz vernarrt in alle arten von Waffen war. Glaub aber ja nicht das jemand außer ihm die anfassen durft! Da war er auch ganz streng. Zuhause hatte er auch keine Munition aufbewahrt, bis auf die Tränengas aber das kam daher das in seiner Gegend öfters mal eingebrochen wurde. Problem sind diese Ausnahmefälle wie in Winnenden. Einzige Sache die ich vielleicht beführworten würde ist das in Haushalten mit Kindern keine Waffen aufbewahrt werden sollten. Kinder kommen leider immer auf die blödesten Ideen und sind immer sehr findig im Knacken von Schlössern usw. Allerdings ist das auch eine Sache die Eltern eigentlich von sich aus machen sollten. Wenn ich Kinder hätte würd ich meine Waffen auch an einem "externen" Ort aufbewahren. Vielleicht Garage oder sonst wo. Aber mir persönlich ist die Kombination Waffen+Kinder zu gefährlich. Das ist aber wieder das Thema Eigenverantwortung. Etwas das viele scheinbar auch gar nicht mehr wahrnehmen.

Damit möchte ich auch eine Thema zu den Computerspielen schlagen. Ein Kaufverbot von PC,XB,PS unter 16 ist blödsinn. Auf dem Nintendo gibts auch schon Shooter und sogar ein Spiel der besonders blutigen art. Das erste bei dem ich gesagt habe das es wirklich von schlechtesten Geschmack überhaupt ist. Hier wird wirklich für das möglichst blutige Ermorden belohnt. Wenn man seinem Gegner Kopfüber ins Klo steckt und so lange drauf rumhüpft bis der Genick unter lautem Knacken bricht weil das extrapunkte gibt ist das schon ziemlich herb. Obwohl ich sonst relativ unempfindlich bin, das ist wirklich kein Spiel in meinen Augen sondern ein gemetzel.

Ich denke wir könnten uns dieses ganze gefasel von Verboten ersparen, wenn die Leute mal wieder etwas mehr selbstverantwortung übernehmen und ganz wichtig, wieder selber nachdenken. Teilweise denke ich aber auch das es momentan an der Bildung der Eltern im Bezug auf neue Medien mangelt, ich meine ich selber hab teil schon kein interesse mich mehr mit diesen ganzen Sachen wie twitter usw zu beschäftigen. Trotzdem herscht bei mir ne völlig andere Grundlage als bei meinen Eltern und ich denke das ich das ganze noch recht schnell auffassen kann.

Ich denke Eltern und Medien brauchen mal mehr Kontakt. So gab es eine veranstalltung die ich interessant und gut fand. LAN-Party für Eltern! Dort konnten die Eltern ohne ihre Kinder sich mal vor den Rechner setzten und erfahrene Erwachsene-Spieler haben sich der Eltern angenommen und ihnen erklährt worum es geht. Solche Ansätze sind gut, denn ich denke viele werden nicht nur allgemein ne scheu haben sondern vielleicht ist es ihnen auch unangenehm sich von ihren Kinder belehren zu lassen. Immerhin war das im "klassischen System" ja die Aufgabe der Eltern.

Bei uns in Nürnberg sollte ja das Intel Friday Night Game veranstaltet werden mit Eltern Lan das die sehen wie das is. Doch unser Oberbürgermeister Maly hat das Event verboten!!! weil a) solche Spiele geächtet werden sollten und b) an die trauernden Hinterbliebenen des Amoklaufs. Punkt B find ich eigentlich ok wäre da nicht die Tatsache das das Event mehrere Wochen nach dem Amoklauf sein sollte und nichtmal 2 Tage nach der Tat aber eine Waffenausstellung in Nürnberg war die nicht abgesagt wurde weil es ein "International angesehene Veranstaltung" war. Scheinheiliger gehts nimma! Als Nürnberger muss ich mich schämen das sowas bei uns das sagen hat.

Also das Game was du beschreibst is für mich auch kein Game mehr. Sowas muss net sein! Freu mich auch ultra auf das neue Alien vs. Predator. Da muss man aber auch einige Dinge tun was ich nicht ok find sowas drin zu haben. Zb. muss man den Kopf eines Menschen mit Wirbelsäule rausreißen. Hallo liebe Entwickler? Muss das sein???

Mittlerweile hat sich aber auch der deutsche Kulturrat mit eingemischt und die Schlamschlacht beginnt bis zur nächsten Wahl. Heute war zb das die Nichtwähler 50 Euro Strafe zahlen müssen wenn sie nicht zur Wahl gehen. Wenn das kommt is endgültig Sense! Das is keine Demokratie mehr. DDR war das auch so... dachte wir haben die Stasi zerstört....

50€ für nichtwählen? Also wenn das stimmt ist das neben dem "Wählen ab 16" das lächerlichste was ich höre. Außerdem ein Armutszeugniss für unsere Partein. Immerhin sollten die allein durch ihre Politik und Werbung es schaffen die Wähler zu mobilisieren. Wer das nicht schafft sollte sich wirklich fragen ob er noch regierungsfähig ist anstatt die Leute zu etwas zu zwingen was sie nicht wollen oder einfach die Masse an Wählern allgemein zu vergrößern. Ich meine wie lächerlich ist das, wählen mit 16? Nach dem Motto "Kein Alk, kein Sex, keine sonstigen freien Entscheidungen ohne deine Eltern aber geh man schön zur Wahl und entscheide wer die Spitze in unserem Land wird!" Sicher doch, das soll klappen? Ich glaube die haben andere interessen in dem Alter. Außerdem befürchte ich eine gewisse einflußnahme der Eltern. Super dann bekommen Eltern mit vielen Kindern mehr Stimmen.

Dein verweis auf die Eltern-Lan bei den Intel Friday Night Game wäre etwas in der art gewesen wie ich es meinte. Es ist dringend nötig das etwas Aufklährung stattfindet. Ich hab meine Eltern auch vertraut gemacht mit dem Medium. Sie finden es ist nichts für sie aber sie akzeptieren es jetzt besser und sehen selber Beiträge über "Killerspiele" etwas anders.

Vielleicht würden mich dann einige Leute auch nicht mehr in der Bahn schräg anschauen, wenn ich mich mit meinem Freund über Computerspiele unterhalte. Wir sind beide nun mal leidenschaftliche Spieler.

gevatter Lars schrieb: Ich meine wie lächerlich ist das, wählen mit 16? Nach dem Motto "Kein Alk, kein Sex, keine sonstigen freien Entscheidungen ohne deine Eltern aber geh man schön zur Wahl und entscheide wer die Spitze in unserem Land wird!" Sicher doch, das soll klappen?

Das ist allerdings absurd. Damit würden sich die regierenden Politiker ja buchstäblich ein neues "Volk" (aus)wählen, das sie umso leicher beeinflussen können und das definitiv noch unter stärkerem Einfluss der Eltern stünde! Mit solchen Mitteln möchte man wohl auch die mangelnden Wählerzahlen zurecht rücken...

In Bayern gibts ja schon lange die Praxis das die Prister der Gemeinde "vorschlagen" wenn sie den zu wählen haben. Wie sonst könnte die CSU so lange an der Macht bleiben? ^_^ Ich erfahre es allerdings auch über meine Mutter die im Altersheim arbeitet und wo der Paster vorbeikommt um für die alten Leute das Kreuz zu setzten oder wo Familienangehörige das machen. In einigen Fällen ist dabei sogar fraglich ob sie auch das ankreuzen was die alten wirklich noch wollen oder ob die das überhaupt gar mit bekommen.

So wie man ein gewisses einstiegsalter für Wähler hat sollte man vielleicht auch ein ausstiegsalter haben oder der Person müßte vor den Wahlen von einem Arzt/Psychologen bestätigt werden das sie noch in der lage ist selber zu wählen. Sowohl vom geistigen Zustand her als auch körperlich. Nicht das ich keine alten Leute mag aber was ich dort schon gesehen hab. Nun einige 16 Jährige sind da doch ehr noch qualifizierter als einige dieser alten und ich meine damit nicht die "früher war alles besser" vertretter.

Ach ja um zum Thema zu kommen. Schon mitbekommen das sich jetzt sogar jemand aus der SPD zu wort gemeldet hat und meint "Alles stuß, es gibt keinen Polizeibericht aus dem klar hervorgeht das Spielen und Morden in einem direkten zusammenhang stehen." Geht noch weiter und ist relativ positiv.

Frage ist nur, ist das wirklich jemand der sich mal hingesetzt hat und sich damit beschäftigt oder ist das wieder ein reines Wahlmanöver? Ich wünschte mir ja das es hier mal um eine ernsthafte Sache geht und nicht bloß Stimmenfang.

gevatter Lars schrieb: Frage ist nur, ist das wirklich jemand der sich mal hingesetzt hat und sich damit beschäftigt oder ist das wieder ein reines Wahlmanöver? Ich wünschte mir ja das es hier mal um eine ernsthafte Sache geht und nicht bloß Stimmenfang.

Hmm....das stinkt allerdings schon sehr nach Stimmenfang, denn der Wahlkampf hat längst begonnen und gerade die SPD hat´s nötig.  :rolleyes: Vielleicht ist es aber auch ernsthaft gemeint - auch in anderen Fraktionen gibt es ja durchaus Leute, die gegen die einseitige Hetzjagd Stellung beziehen. Ich persönlich glaube einfach nicht, dass es jemals zu einem Herstellungs- und Verbreitungsverbot von gewalttätigen Spielen kommen wird. Deutschland würde sich international zum Narren machen und wir sind immer noch der dritt- oder zumindest der viertgrößte Absatzmarkt für Spiele weltweit... Die Importeure aus Österreich würden sich aber sicher freuen, denn denen stünde ein gewaltig gewachsener Markt an Abnehmern zur Belieferung bereit!

Ich hoffe, dass der ganze Blödsinn bald ein Ende hat - wie ich schon geschrieben habe: Die Waffenbesitzer werden es wohl dieses Mal erneut ausbaden müssen, denn am Ende dreht sich der ganze Massenmord wieder einmal um eine fahrlässig aufbewahrte Pistole...

Österreich oder wars die Schweiz, jedenfalls einer von beiden hat jetzt den selben Vorschlag an seine Regierung gemacht. Dann wird das auch nichts mehr mit dem Import.

Waren die Schweizer ^^

Aber was machen se mit spielen wie Americas Army das über die I-Net Seite der US Army läuft? Die verklagen? xD Die haben ja nur eine XX Zahl an Millionen dafür gezahlt um die amerikanische Jugend für die Armee zu begeistern.

Die werden natürlich für D die Seite abschalten. Ja ne is klar ^^ Grad für die...

Das wird hinten und vorne eh nix da man spätestens vor dem Bundesverfassungsgericht sein Recht auf freie Entfaltung einklagen kann. Das Grundgesetz is unantastbar 😛

Kauft und zockt Ihr Eure Games in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation denn noch weiter oder habt Ihr inzwischen Eure Aktivitäten eingestellt? Ist denn schon jemand ausgestiegen?

Ich soll mein liebstes Hobby einfach an den Nagel hängen weil irgendwelche Leute das nicht mögen? Das werd ich sicherlich so einfach nicht machen. Ansonsten wäre mir auch niemand bekannt der wegen dieser anhaltenden Diskusion es aufgegeben hätte. Ich Spiel weniger als früher aber das hat wenig damit zu tun das ich auf einmal meine es sei was böses sondern einfach weniger Zeit hab.

Ich spiele auch weniger, weil ich keine Zeit und/oder keine Lust habe. Schließlich habe ich auch noch andere Hobbies.

Aber ich werde nicht damit aufhören, und kenne auch niemanden der das tun will. Es ist mein Hobby und es ist mir egal wass andere davon halten. Im Falle eines Verbots werde ich selbstverständlich die illegalen Spiele auf anderem Wege besorgen (falls sie mir gefallen).

Allerdings arbeite ich natürlich auch daran, dass es nicht zu einem Verbot kommt. Ich bin in dieser Community aktiv und habe z.B auch an der Demo in Karlsruhe vor einem Monat teilgenommen. Das war mir wichtig.

Gruß Aginor

Nicht vergessen:

E-Petition beim Bundestag

Mitzeichnen! Meine Mitzeichnung ist bereits raus!

maltinator schrieb: Nicht vergessen:

E-Petition beim Bundestag

Mitzeichnen! Meine Mitzeichnung ist bereits raus!

Gerade sehr überlastet. Scheint zumindest Andrang zu haben, was ja an sich gut ist. Diese BT Forderung zeigt mal wieder, warum die regierenden Parteien nicht wählbar sind. Leider sehen die Alternativen aus verschiedenen Gründen auch nicht viel besser aus.

Aber wahrscheinlich wollen die uns mit ihrem instabilen Petitionssystem nur zeigen, dass man sich so nicht dagegen wehren kann. Man muss schon physische Präsenz zeigen.

Okay... hier mal etwas zum ansehen!

http://www.youtube.com/watch?v=YS2HeQYOQsw&feature=related - Teil 1 http://www.youtube.com/watch?v=19cQX4gLmG8&feature=related - Teil2 http://www.youtube.com/watch?v=7o2ygCRpxKw&feature=related - Teil 3

DAS macht einen sprachlos! Penn & Teller sind zwei Zauberkünstler, die seit Jahren eine Sendung namens Bullshit haben. Hier greifen sie "Killerspiele" auf - mit interessanten Resultaten.

PS: edit - Teil 1 startet manchmal nicht. Dann einfach mal kurz den Regeler des Streams bewegen!

Und ich dachte, Deutschland wäre das einzige Land, wo man herumspinnt und über ein Verbot spricht. Na dann geh ich mal in Rente - wenn ich überhaupt noch länger leben will. Diese Welt ist in Endzeit-Stimmung. Wie in einem Science-Fiction-Film. Dies ist nicht meine Welt.

maltinator schrieb: ...Diese Welt ist in Endzeit-Stimmung. ...

Das ist mir schon eine ganze Weile klar, die sind sich nur nicht einig, in welchem Jahr die Apokalypse eintreten darf - 2012 ist ein heißer Kandidat!

Anton

Ohja. Falls hier jemand KanalTeleMedial kennt (ein echter Sender, läuft aber derzeit glaub ich nur noch im Inet, bis vor kurzem im TV) ein nettes Video  😁 http://www.youtube.com/watch?v=pV4kIaQ68Ec

Wie kommen alle auf Weltuntergangsstimmung? Ich hab nen Job, auch wenn ich kaum dran verdiene, wohne in nem schicken Haus, okay bei mein Eltern, ist aber trotzdem sehr gemühtlich und hab Freunde. Solange hier nicht ein Krieg ausbricht und die Atomwaffen rumfliegen oder alle mit Sprengsätzen um Bauch rumlaufen sieht die Sache wirklich nicht soo schlecht aus.

Sicherlich man kämpft mit Einsparungen, Politiker die mehr an ihrer Macht hängen als vernünftig zu regieren, usw. aber man sollte dabei nicht vergessen das diese Probleme auch irgendwo haus gemacht sind. Wir haben diese Leute so lange das ganze treiben lassen und immer gemeint, wird schon gut gehen. Tja jetzt kommt die Rechnung, da muß man dann halt durch....und wenn 2012 die Welt untergeht stehe ich draußen mit ner Tube UHU und flick sie wieder zusammen! ^_^

Der Kalander der Maya endet 2012. Maya/allgemein lateinamerikanische Hochkulturen stehen oft im Mittelpunkt esoterischem Zeugs (Liegt wohl dran dass wir so wenig über die Kulturen wissen) Dazu kommt noch irgendein Komet vorbei oder so.. Und ansonsten wird alles, was irgendwie unnormal ist und in diesem Jahr passiert, ebenfalls als Grund für den Untergang genannt. Z.b. das Auslaufen irgendeines Internationalen Vertrags und und und..

Nunja, es gibt für ALLES eine Zielgruppe.

Es macht mich aber sauer, dass ich für irgendetwas büßen muss, womit ich nichts zu tun habe. Plötzlich wird mir etwas weggenommen oder zumindest vorenthalten, wo ich gerade eifrig dabei bin und ich gerade überhaupt gar keine Lust habe, damit aufzuhören. Ich meine, man kann mich gerne entlassen oder mehr Steuern abziehen, aber mit dem wenigen, was mir noch übrig bleibt, will ich wenigstens machen, was ich will. Ich will kein Millionär sein, ich will nur auf meine Kosten kommen. Und überhaupt finde ich es unerhört, dass nun auch Erwachsene bevormundet werden. Macht mit den Kindern, was ihr wollt, aber lasst mir noch meine Freiheit, sonst ist mein Leben ohne Bedeutung, auch, wenn nur eine einzige Freiheit beschnitten wurde. Für mich steht die Freiheit an oberster Stelle, auch wenn wir dafür unseren Preis bezahlen müssen. Wie heißt es doch bei Wing Commander 4 so schön: "Der Preis der Freiheit ist ständige Wachsamkeit." Was bedeutet das? Das wir ständig aufeinander aufpassen müssen, dass niemand von der Stange fällt. Admiral Tolwyn war so einer, der aus dem Rahmen fiel, weil er schlimmes mit den Mensch vorhatte, nur um sie vor der nächsten Invasion zu schützen. Manchmal muss sich der Mensch auch vor sich selbst beschützen. Diese Aufgabe hatte Colonel Blair. Irgendwie kommt mir Joachim Herrmann so vor wie Admiral Tolwyn: Ein paar Tausend Gamer werden eben dran glauben müssen, die sind doch eh nur weltfremde Stubenhocker, sogenannte "unheimliche Wesen der 4ten Art", die sind doch eh nicht wichtig. Wieso können wir nicht so arrogant sein wie die Nazis, sie bevormunden, ins schlechte Licht stellen und wegsperren, damit sie "aus den Augen, aus dem Sinn" sind? Ist DAS der Preis der Freiheit??? ICH bezahle diese Rechnung NICHT!!!

Ja, des sehe ich auch so..

Aber ich denke wir können da ganz beruhigt sein. Falls das wirklich gesetzlich verankert wird (was ich nicht glaube), ist es unmöglich einzuhalten. Das ist ungefähr so sinnvoll wie die Prohibition in den 20ern 😁 So ein Gesetz würde nur dazu führen, dass jeder Spieler, der seinem Hobby treu bleiben möchte, in die Warezscene abgedrängt wird. Wenn es die einzige Möglichkeit ist an ein Spiel zu kommen, wenn man es "stiehlt", ist es mmn legitim - und das werden wohl auch die meisten so sehen. Wenn das aber passiert verliert der Staat die Kontrolle über Videospiele völlig, denn Unterschiede zwischen 18 Ja/Nein gibt es dann überhaupt nicht mehr. Klar, auch heute kann ein 11jähriger mit Internet Spiele kommen, die nicht für ihn gemacht sind, aber wenn JEDER seine Spiele über diesen Weg bezieht bietet sich das nur noch mehr an..

Ich glaube doch immer noch an einen Funken Restverstand im einen oder anderen Hirn eines Abgeordneten, so blöd können 600 Menschen im Jahr 2009 doch wirklich nicht sein.

Wir könnten doch unsere Spiele selbst programmieren - wie man sieht, sind Fan-Projekte durchaus besser gelungen, als Kommerz-Spiele - und sie dann über Vitamin B austauschen. Früher, als es noch gar kein Internet gab, hatten wir Spiele sowieso fleißiger "ausgetauscht", als die Polizei erlaubte. Den Lehrern war es sowieso egal und die Eltern haben sich gar nicht drum gekümmert. Diese Zeiten wird es sowieso geben. Und Kontakte findet man ja über die "Partnerbörsen". In Zukunft werden Computerspiele also ein Eigenbrödler-Hobby. Daran habe ich sowieso schon mal gedacht. Man braucht dann nur noch den Netzstecker zu ziehen bzw. einen separaten Offline-Rechner für den "Hot Stoff" benutzen.

Ja, glücklicher Weise geht das immer mehr in diese Richtung. Mitlerweile gibt es viele Open Source Engines und, wie man sieht, ordentliche Resultate mit ihnen. Aber wenn man mal über dieses angestrebte Verbot nachdenkt - auch die Open Source/Freeware Szene würde ja offiziell darunter fallen.

Die CDU/CSU hardliner habens ja so definiert: alles verbieten, indem es hauptsächlich darum geht, andere Menschen o. menschenähnliche Wesen realitätsnah dargestellt zu töten. Tja, Kilrathi würde ich als "menschenähnlich" bezeichnen, realistisch dargestellt ist das ganze leider auch noch, sieht also gar nicht gut aus für Saga  😁

Naja bei WC sieht man ja nicht direkt Kilrathi sondern nur die Schiffe. Insofern würde das vielleicht nicht darunter fallen. Ansonsten sei aber gesagt "Menschenähnlich? Sehe ich aus als hätte ich überall dickes Fell und Fangzähne? Ich verbiete mir den Vergleich mit einem Kilrathi, das ist diskriminierend und diskriminierung ist schon viel länger verboten!" ^_^

Aufrecht gehend, ein Gasgemisch atmend, Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen können - naja, nennen wir es: humanoid 😉

Und jemanden in einem Fighter zu töten ist im Grunde das gleiche, wie ihn mit einer Kettensäge zu töten. Zumindest wenn es wie gesagt nach den Hardlinern geht. Die Grenze zu ziehen, was Killerspiel ist und was nicht, ist eh nicht auf eine logische Art und Weise durchführbar. Sicher haben diese Typen Null Ahnung von Pc Spielen, aber wenn du denjenigen, die das fordern, Wing Commander Saga zeigen würdest, fiele es für sie wohl auch in diese Kategorie.

Aber das ist für mich einer der Hauptgrüne, warum es nicht funktionieren wird: Die Unmöglichkeit eine Klare Grenze zu ziehen.

Ein, nach heutiger sicht, Pixelbrei wie WC1 oder 2 würde wohl klar als nicht-Killerspiel zu definieren sein. Aber was wäre, wenn im Saga-Intro ein Kamerad abgeschossen wird, und in einer Filmsequenz Cockpitteile und die blutüberströmten Reste des Piloten im Weltraum vorbeitreiben würde? Oder wenn man in einer Kampagne Kilrathi spielen würde (würde ich persönlich gerne mal 😊), und in den Missionsbriefings ständig Propaganda und Hasstiraden zu hören bekommt, inklusive Todesschreie der Besatzung beim Abschiessen eines menschlichen Schiffes? Ist das dann ein Killerspiel oder nicht?

Solchge Fragen stellen sich Politiker, die so ein Verbot fordern, natürlich nicht. Die Spielergemeinde, und vor allem die Industrie, wird sie aber stellen - un so ein Verbot auf über kurz oder lang zum scheitern verurteilen. Es würde ständige Rechtsstreitereien zur Folge haben, denn einem Konzern wie Ubisoft oder EA gehen Millionen durch die Lappen wenn sie ein aufwändig produziertes Spiel in Deutschland nicht vertreiben dürfen. Das würden die sich nicht so einfach gefallen lassen.

Machen wir es uns doch einfach: Zocken wir bis die Polizeit kommt!^^

Dann haben wir das lustigste Urteil in unserer Polizeiakte, das es jemals gegeben hat:

"Wegen computerspielens 3 Jahre Freizeitstrafe"

Uns hat man doch sowieso schon abgeschrieben, und wenn man uns bevormundet, dann schreiben wir die anderen ab. So kann man eh nicht zusammenleben. Das ist wie Nazi und Ausländer. Im Gefängnis hätten wir immerhin das sichere Gefühl, dass uns nichts mehr passieren kann. Ich könnte mich da jedenfalls wohler fühlen. Zwar nicht mehr mit dem gewohnten Komfort, und auch nicht mehr mit dem geliebten Hobby, aber immerhin am Ort der Ruhe.

Nunja, jetzt mal nicht zu pessimistisch  😁 Vielleicht hat jemand mitgekriegt, wie die Piratenpartei in Schweden der Politik den Schock ihres Lebens verpasst hat: fast 10 % (!!) für die Piratenpartei! Es gibt also noch Hoffnugnsschimmer^_^

Das Problem ist nur, dass die Piraten in Deutschland mit irgendwem koalieren müssen. Dabei wird es freilich wieder welche geben die zu irgendeiner Partei tendieren. Irgendwie wird sich das schon wieder auflösen. Alles, was wir tun können, ist noch mehr "Gift" in die Suppe zu sprühen.

Wie immer bei den dt. Politikern ist so etwas ohnehin hirnlos. WCS, wie viele der freien Projekte werden ohnehin international entwickelt und sind aus dem Ausland downloadbar. Damit kann kein dt. Gesetz deren Verbreitung verhindern. Ebensowenig wie die Verbreitung kommerzieller Spiele, die man sich dann auch nur aus dem Ausland holt, sei es mittels download oder Versand innerhalb der EU aus Ländern mit nicht ganz so dummen Politkern, so dass damit hiesige Läden und Gemeinden dann weniger Mehrwertsteuern bekommen. Was juckt mich das? Nur ein bissel Ärger über den ganzen Aufwand und ein müdes Lachen für die weltfremden Politiker. Ich muss die ja nicht wählen und spätestens wenn die Rentnergeneration in einigen Jahren abtritt, rücken irgendwann auch wieder wir nach und können dann vernünftige Politiker wählen und Gesetze gestalten. Huber und Konsorten leben eh nicht mehr lange (bei Huber könnten wir ja Glück haben, dass ihn im nächsten Urlaub wirklich was frisst), die meisten dieser Typen gehen auf die 70 zu oder sind schon drüber, also abwarten und Tee trinken.

Der Herrmann ist aber noch in den Fünfzigern. Da kannste aber lange Tee trinken. Empfehlen könnte ich höchtens ein Wirtschafts-Embargo: Zur Strafe fürs Killerspiele-Verbot gibt's demnächst weniger Rente.^^

Da das ganze eh nix wird mit nen Verbot (haha Politiker) hab ich mal was interessantes gefunden ^^

In den 80er hat jeder wie ich auch mit Masters of the Universe gespielt. Nun nen Video gefunden in dem gesagt wird das man das ebenfalls verbieten wollte. Die "gebildeten" Politiker lernen halt nie dazu das es nach ihren Kopf gehen kann.

http://www.youtube.com/watch?v=SF3dDf86GbU Ganz am Anfang des Videos kommt der Teil

War das tatsächlich schon damals? Ich kann mich nicht mehr erinnern. Ich dachte, das ganze Killerspiele-Gesülz wäre erst seit dem Amoklauf von Erfurt entstanden. Auch das habe ich nicht so mitgekriegt, weil die damals noch auf Paintball abzielten.

Darf ich mal ganz ehrlich sein? Wenn man weiß, wofür das C in CDU/CSU steht, das es nur eine einzige Bundestagsabgeordnete gibt die sich offen zum Atheismus bekennt, wenn man weiß das der Großteil der Damen und Herren aus der Politik schon jenseits der 50 ist... Kann man dann etwas anderes erwarten? Die schreckten nicht einmal vor großangelegten Lügen zurück: wer hat sich mal die Mühe gemacht und bitte schön die Streitereien in Berlin mitverfolgt, Thema war Ethik- und Religionsunterricht... Hat hier jemand mitbekommen das sogar Leute wie Günther Jauch sich in die Riege derjenigen einreihten, die frech und fröhlich in die Kamera logen - auf das sich die Balken biegen?

Das "Killerspielverbot" IST Schwachsinn, keine Frage - genau wie das Wort Killerspiel Unsinn ist. Lobbyarbeit der Politik, um die zensurwütigen Schwarzkittel vom Kreuzverein (der immer weniger Menschen erreicht, dafür aber immer mehr Steuergelder verschlingt) und selbsternannte Jugendschützer ruhig zu stellen.

😡

Tz.. das kleine Problemchen wie die in Berlin möcht ich haben..

Hier, im tiefsten bayerischen Wald - dem Herzen aller guten Werte dieses Landes - gibts im Umkreis von 50 Kilometern nur 2 Realschulen. Eine mit Nonnen (für Mädels) und eine mit Mönchen (für Jungs wie mich) 😁

Obwohl die Angelegenheit zwar alles andere als lustig ist, wär ich echt gespannt darauf, wie diese Leute reagieren würden, wenn sie ihr abstruses Vorhabne durchsetzen und einige Monate danach wieder so ein Massaker stattfindet, am besten mit ganz viel Toten und ganz ohne Killerspiele.

Wie kann man denn eigentlich die durchschnittlichen Leute, die man so im Alltag und auf der Arbeit trifft, davon überzeugen, dass Gamer keine potenziellen Amokläufer sind? Im Moment steht für mich alles still, weil ich erst mal über die Legitimation meines Hobbys diskutieren muss. Ihr habt sowas bestimmt auch schon hinter Euch.

Versuch es doch mal damit http://www.gamers.de/ und dort das Video "Spiele ohne Gewalt"

Allerdings sieh es mal so, irgendwann gibt es kein Wiederstand mehr, denn die sitzen alle im Altersheim ^_^

Das finde ich zwar ganz nett, dass auch gewaltfreie Spiele gemacht werden, um auch eine andere Interessensgruppe anzusprechen und die durchaus auch Spaß machen können, und ich nehme es auch niemandem übel, der sich nicht für Gewalt interessiert, deswegen soll die Entwicklung auch so weitergehen, schließlich kommt mir die Spielewelt ja sowieso ganz schön gewaltlastig behandelt vor, und wir brauchen dringend Ausgleich, aber wir müssen immer noch das "böse" "gut" 😉 oder zumindest toleriert machen. Ich toleriere ja auch brutalste Spiele, ohne dass ich sie selbst spiele, denn ich will ja niemandem seinen Spaß nehmen. Dass es auch gewaltfreie Spiele gibt, ist zwar auch wichtig, sogar gerade wichtig, damit man nicht auf die weiterführende Idee kommt, ALLE Spiele zu verbieten, nur weil man denkt, dass alle Spiele nur gewalthaltig sind, aber wir müssen auch das Verbot der Gewalt verhindern. Wenn sich jetzt alle auf gewaltfrei stürzen, hat sich das Gewaltspielevebot ja schon von selbst erledigt. Außerdem schließen gewaltfreie Spiele auch nicht aus, dass sie süchtig machen. Dann gelten die Spiele eben nicht als brutal, sondern als süchtig machend. Das wäre natürlich genauso schlecht. Der Vergleich mit Drogen wird auf jeden Fall noch auf uns zukommen, Gewalt hin oder her.

maltinator schrieb: Wie kann man denn eigentlich die durchschnittlichen Leute, die man so im Alltag und auf der Arbeit trifft, davon überzeugen, dass Gamer keine potenziellen Amokläufer sind?

Da wirst du einfach nur auf taube Ohren treffen - keine Chance. Selbst WENN man unzählige Statistiken hervorkramt, wieder und wieder darauf aufmerksam machen würde das nicht etwa ein (Killer)Spiel sondern vielmehr eine bereits gestörte Persönlichkeit UND der leichte Zugriff auf scharfe Waffen diese Taten möglich gemacht haben - es will keiner wissen. Sogar die Eltern der getöteten Kinder fordern zum Großteil ein Verbot - anstatt mal darüber nachzudenken, ob sie nicht vielleicht selbst mit in der Verantwortung stehen und den süßen kleinen Nachwuchs beim Daddeln über die Schulter schauen sollten... Im "Abweisen von Schuld" ist der Mensch großartig...

maltinator schrieb: ...schließlich kommt mir die Spielewelt ja sowieso ganz schön gewaltlastig behandelt vor...

Nicht nur gewaltlastig, man könnte auch den Eindruck bekommen, dass es darauf ankommt, immer bessere und gewaltigere Schock-Effekte einzubauen.

Wenn man sich darüber beschwert, dass in deutschen Spielen (auch anderen Medien) keine Blutfontänen spritzen oder Körperteile durch die Luft fliegen, löst das bei mir nur Kopfschütteln und Zweifel am gesunden Menschenverstand (oder einer normalen menschlichen Betrachtungsweise) der Diskutierenden aus.

Ich unterstelle niemandem, dass er Amok auf Grund gewalthaltiger Spiele oder Filme läuft. Aber es heißt auch: "Man ist, was man isst!" (Den Begriff Essen fasse ich hier mal etwas weiter auf.)

Eine innere Einstellung zu Gewaltlosigkeit, Frieden und dem Bemühen, Konflikte friedlich zu lösen, wird sicher durch regelmäßiges und stundenlanges Spielen eines Ego-Shooters nicht gefördert. Aber vielleicht wird das auch gar nicht gewünscht. Deutschland zieht ja aktuell wieder in den Krieg.

Entschuldigung, dass ist nur meine Meinung und ich weiß, dass ich damit wahrscheinlich ziemlich allein da stehe. Ich spiele auch gern Wing Commander-Games, aber die aktuellen Ego-Shooter bzw. Kriegsspiele nerven mich nur! Ich bin wahrscheinlich eine zu friedfertige Natur 😊 !

Anton

antonrumata schrieb: Ich unterstelle niemandem, dass er Amok auf Grund gewalthaltiger Spiele oder Filme läuft. (...) Eine innere Einstellung zu Gewaltlosigkeit, Frieden und dem Bemühen, Konflikte friedlich zu lösen, wird sicher durch regelmäßiges und stundenlanges Spielen eines Ego-Shooters nicht gefördert.
Da ist für mich ein Widerspruch drin. Bitte erkläre mir das mal.

Ich sehe in Antons aussage keinen Wiederspruch. Sie sagt aus, so verstehe ich es jedenfalls, das er denkt das Spiele und Filme mit gewaltätigem Inhalt nicht zwangsweise zum Amoklauf verleiten aber sie fördern auch nicht das die Menschen sich etwas nähr kommen *Gruppenknuddeln* (Sorry für den Sarkasmus)

Ich sehe das ähnlich. In den Medien wird häufig Gewalt als Lösungsweg für Probleme beschrieben. Teils so abstrus das bei jedem logisch Denkenden es eigentlich Lachkrämpfe auslösen müste und deswegen als "Unterhaltung/Popkornkino" abgetahn wird. Es gibt aber auch Leute die darauf mehr ansprechen und es übernehmen, gerade Kinder sind da noch etwas anfälliger, deswegen gibts ja auch die Altersbegrenzung. Insofern müssen die Medien mit solchen Inhalten die Gewaltbereitschaft nicht unterstützen aber sie verhindern sie auch nicht. Das Resultat ist hier stark von anderen Faktoren abhängig und kann nicht als einzelnes für sich stehen.

Auf der anderen Seite denke ich das, wenn es mehr "Knuddel-friede-freude-Eierkuchen" Medien geben würde, sich die Situation nicht viel anders entfaltet. Auch hier denke ich würde der Einfluss ähnlich stark, bzw. schwach ausfallen, je nach den Umständen die bei der betreffenden Person sonst noch auftretten. Ich wage einfach mal zu behaupten das jemand der nur Gewalt in jungen Jahren kennen gelernt hat, durch die Eltern oder auf dem Schulhof, der wird sich auch ehr in eine Richtung entwickeln die Gewalt als teil seines Lebens beinhaltet.

Insofern, ja es gibt Auswirkungen durch die Medien aber es gibt noch viel stärkere Mechanismen die auf einen Menschen einwirken können.

Wenn man sich darüber beschwert, dass in deutschen Spielen (auch anderen Medien) keine Blutfontänen spritzen oder Körperteile durch die Luft fliegen, löst das bei mir nur Kopfschütteln und Zweifel am gesunden Menschenverstand (oder einer normalen menschlichen Betrachtungsweise) der Diskutierenden aus.
Ich schätze mal du spielst da zum Beispiel auf Fallout3 an? Ich habs ohne Blut-patch gespielt und finde es hat meinen Spielspaß nicht gemindert. Von daher frag ich mich auch warum die Leute so darauf stehen. Das einzige mal wo ich es "lustig" fand war bei so nem Japanischen-Shooter. Das war, durch die schlechte Graphik damals, so was von aberwitzig schlecht das es mir ehr die tränen in die Augen gebracht hat als irgendwie schockiert. Dachte anfangs nur "Was ist den hier los? Warum laufen da hunderte Liter von rotem Zeug aus den Meschen/Robotern? Soll das Blut sein? Woher soll das alles kommen, wollen die mich verarschen?" Wie gesagt bis auf dieses eine mal wo ich wirklich drüber lachen konnte find ich es teils wirklich übertrieben, in einigen der heutigen Titel, wenn da überall gedärm rumfliegt. Ich denke es gibt eine feine Grenze zwischen Realismus/Simulation und Spiel die auch nicht überschritten werden sollte. Das bei Shootern Blut spritzt die den Treffern entsprechen ist noch okay aber dieses ganze leichengeflettere brauch ich nicht.

Deutschland zieht ja aktuell wieder in den Krieg.
Meinst du damit die Sache im Iran wo jetzt diese Offensive anläuft? Ich hab da ne leicht gespaltene Meinung drüber. Auf der einen Seite haben wir den Leuten unsere Hilfe angeboten und jetzt scheinen die Taliban immer mehr den offenen Kampf zu suchen. Dagegen sollte schon etwas unternommen werden. Allerdings bin ich der Meinung das dies die Iranischen Truppen und die Bevölkerung selber in die Hand nehmen. Das wir sie Ausbildern sich zu verteidigen und beim Aufbau der Infrastruktur helfen ist, wie ich finde, vollkommen okay. Was ich dann aber da höre von wegen "Schwere Waffen und Offensive" das missfällt mir dann doch ein wenig.

Meiner Meinung nach ist der einzige Weg einen Sieg gegen Terrororganisationen zu erziehlen ihnen den zulauf an neuen Rekruten zu nehmen. Dazu müßten die Leute im Land aber zufrieden sein und die Bildung relativ hoch. Damit die Leute keinen Grund haben zu rebilieren oder erkennen das man auch anders seine Ziele erreichen kann.

Eine etwas andere Sache, wieder aufs Thema bezogen. Soweit ich mitbekommen habe hat die Petition gegen Killerspiele jetzt ~60.000 Unterschriften beisammen. Genug als das die Regierung sich damit beschäftigen muss. Allerdings gibts schon Stimmen die gesagt haben "Die Internetpetition hatte mehr Stimmen und wurde halbherzig behandelt, da wird die Spiele-Petition noch weniger Chancen haben." Wie seht ihr das? Glaubt ihr auch das es vergebliche Liebesmühe ist oder das, wenn immer mehr Proteste dieser art ihren Weg finden, die Regierung irgendwann drauf reagieren muss? Was würdet ihr tun, wenn sie wirklich nur halbherzig reagiert? Ich jedenfalls wäre wirklich etwas entäuscht, wenn nicht mal irgendein "Wahl-programm-designer", anders kann man das ja kaum nennen, das wenigstens aufgreift. Dann ist wirklich etwas faul, immerhin stürzen die sich doch sonst auf jeden Strohhalm der Wählerstimmen einbringen könnte ^_^

Meinst du damit die Sache im Iran wo jetzt diese Offensive anläuft? Ich hab da ne leicht gespaltene Meinung drüber. Auf der einen Seite haben wir den Leuten unsere Hilfe angeboten und jetzt scheinen die Taliban immer mehr den offenen Kampf zu suchen. Dagegen sollte schon etwas unternommen werden. Allerdings bin ich der Meinung das dies die Iranischen Truppen und die Bevölkerung selber in die Hand nehmen. Das wir sie Ausbildern sich zu verteidigen und beim Aufbau der Infrastruktur helfen ist, wie ich finde, vollkommen okay. Was ich dann aber da höre von wegen "Schwere Waffen und Offensive" das missfällt mir dann doch ein wenig.

Äääh meinst du nicht eher Afghanistan? Da läuft die Offensive schon seit anderthalb Monaten. Operationen im Iran wären mir neu.  :eek2:

Wie seht ihr das? Glaubt ihr auch das es vergebliche Liebesmühe ist oder das, wenn immer mehr Proteste dieser art ihren Weg finden, die Regierung irgendwann drauf reagieren muss?
Es sind schonmal genug Stimmen, damit sie Regierung sich mal kurz damit beschäftigen muss und evtl findet sich auch mal eine Bemerkung in den Medien. Trotzdem bleibt das ganze wohl eher ein Randgruppenthema, das wahrscheinlich nicht wirklich ernst genommen wird. Die Parteien, die nach Verboten schreien, rechnen sich m.E. eben aus, dass sie damit mehr Wähler gewinnen, als verlieren. Das mindeste was wir tun können, ist wählen, damit diese Rechnung möglichst nicht aufgeht...

Ähm ja sorry Afghanistan ^_^ Wie komme ich jetzt auf Iran....

Ach ja schöner Artikel im Stern "Nur noch 5% der Wähler glauben das ihre Stimme bei der nächsten Wahl irgendwas bewirkt!" Ich weis nicht wie repräsentativ die Umfrage, welche diese Aussage zur folge hatte, wirklich ist aber auch wenn es 50% währen, so sollte es doch ein Zeichen für die Politiker sein das hier irgendwas nicht stimmt. Nett fand ich auch den begriff des Autors "...wir leben in einer Zuschauerdemokratie..." ^_^

gevatter Lars schrieb: Allerdings gibts schon Stimmen die gesagt haben "Die Internetpetition hatte mehr Stimmen und wurde halbherzig behandelt, da wird die Spiele-Petition noch weniger Chancen haben." Wie seht ihr das? Glaubt ihr auch das es vergebliche Liebesmühe ist oder das, wenn immer mehr Proteste dieser art ihren Weg finden, die Regierung irgendwann drauf reagieren muss?
Erstens: Die "Internetzensur" kam nur deswegen durch, weil sie sich nur auf die Kinderpornographie bezog, die ja ohnehin schon illegal ist. Es diente also nur zur Durchführung eines bereits bestehenden Gesetzes. Bei Computerspielen fängt man gerade erst damit an, sie zu illegalisieren. Deshalb befinden wir uns noch auf einem Scheideweg. Außerdem halte ich es durchaus für möglich, Internetseiten zu sperren, die gegen §131 verstoßen. Ohne wirksamen Schutz ist des Gesetz nicht durchführbar. Zweitens: Wenn wir jetzt glauben, dass keine Petition mehr durchkommt, nur weil eine einzige, ganz große mal nicht durchkam, dann brauchen wir ja keine Petitionen mehr zu machen. Genauso könnte ich aber auch einfach nicht zur Wahl gehen, weil ich höchstwahrscheinlich sowieso überstimmt würde. Mit so eine Politik-Verdrossenheit wollen wir gar nicht erst anfangen. Wir zeigen uns und wir tun was. Das ist besser, als dazusitzen und zuzusehen, wie über eine Gruppe gerichtet wird, die man gar nicht kennt. Die Spieler zeigen jetzt ihr Gesicht im Bundestag, und wir wollen erst mal abwarten, wie das wirkt. Bitte keine Verdrossenheit!

P.S.: Fühle Dich doch einfach wie Colonel Blair auf der Schlussabstimmung über den Krieg gegen die Grenzwelten: Wir Gamer sind die Grenzwelten, Joachim Herrmann ist Admiral Tolwyn und das Killerspiele-Verbot ist die Verschwörung. Hätte das für ihn überhaupt einen Sinn gemacht? Hätte er wirklich alles herumreißen können? Wenn nur die Argumente überzeugend genug sind, dann können wir das vielleicht noch stoppen.

maltinator schrieb:Joachim Herrmann ist Admiral Tolwyn

Oh, Oh! Ich sehe da hinten den Tolwyn schon mal eine Luftschleuse für maltinator vorbereiten.  😁

gevatter Lars schrieb: Meinst du damit die Sache im Iran wo jetzt diese Offensive anläuft? Ich hab da ne leicht gespaltene Meinung drüber. Auf der einen Seite haben wir den Leuten unsere Hilfe angeboten und jetzt scheinen die Taliban immer mehr den offenen Kampf zu suchen. Dagegen sollte schon etwas unternommen werden. Allerdings bin ich der Meinung das dies die Iranischen Truppen und die Bevölkerung selber in die Hand nehmen. Das wir sie Ausbildern sich zu verteidigen und beim Aufbau der Infrastruktur helfen ist, wie ich finde, vollkommen okay. Was ich dann aber da höre von wegen "Schwere Waffen und Offensive" das missfällt mir dann doch ein wenig.

Nur müsste es dazu eine ordentliche afghanische Sicherheitspolitik und -infrastruktur geben. Aber die ist nicht vorhanden, insofern sind sie auf Hilfe von Außen angewiesen. Aus dem Nichts kann da auch keine aufgebaut werden und bis das was wird, muss irgendwer doch wohl für eine gewisse Sicherheit sorgen und Taliban und Konsorten die Stirn bieten (ich finde zwar auch, dass man hier einige Fehler gemacht hat und auch macht, bzw. gerade Karsai und seine Warlordklique die völlig falschen Partner sind, aber damit müssen wir nun auch leben). Eines sollte man nicht vergessen, zwar suchen Taliban gerade den offenen Kampf, aber nicht in Afghanistan, sondern in Pakistan und im Grenzgebiet zu Afghanistan. Sie wurden also schon durchaus weit zurückgedrängt. Jedoch würde sich nun die Koalition aus Afghanistan zurückziehen, fällt ihnen in kurzer Zeit auch wieder Afghanistan als Rückzugsgebiet zu. Damit würde das ein Zeichen für alle fundamentalen Gruppen auf der Welt setzen, dass Terror und Guerrilla gegen die mächtigsten Nationen der Welt funktionert. Das wäre ein besserer und bedeutenderer Sieg als der Anschlag auf Madrid, bei dem danach die Spanier ihre Leute aus dem Irak abzogen. Danach können wir uns garantiert auf weitaus schlimmere Zustände einstellen, weltweit. Wir sollten mal nicht vergessen, dass wir in den Augen der Gruppen im Fahrwasser der Taliban alle, ausnahmslos alle, Ungläubige und damit Unwertes Leben und Gottesfrevler sind. Unsere gesamte Gesellschaft und Kultur ist deren Feindbild. Des Weiteren haben die Taliban gerade in Pakistan ziemlich viel unter ihre Kontrolle gebracht und könnten sie nun sich in Afghanistan wieder verstärken, statt in einem Zweifrontenkrieg zu sein, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis auch in Pakistan die Militärregierung Probleme bekommt. Teile des Landes haben die schon verloren und niemand weiß genau wo und wie sicher die Atomwaffen der Pakistani sind. Ich für meinen Teil sehe die lieber in Händen der jetzigen Regierung Pakistans, als in denen einer evtl. Talibanregierung mit guten beziehungen zur Al-qaida Gruppe und anderen "netten" Glaubensbrüdern und ich bin mir sicher, weder Indien, noch China (beides Atommächte) würden zusehen, wie islamistische Fundamentale sich die Bombe besorgen. Mal abgesehen davon dass Indien im Commonwealth ist und das im Ernstfall ohnehin GB reinzieht und damit der Natobündnisfall eintritt, was uns ja erst recht hineinzieht. Die Region ist nun mal z.Z. der Herd für die gefährlichsten Dinge der Welt und sich da zu früh zurückzuziehen und den Dingen dort ihren Lauf zu lassen, könnte uns am Ende eine ziemlich strahlende Zukunft bringen. Aufbau wird weiterhin getätigt, aber neben dem war es von Anfang ein Einsatz, um die Taliban und deren Verbündete endgültig ihrer Operationsmöglichkeiten zu entziehen. Das wussten alle, nur unsere Regierung machte uns etwas vor, sprich die Lügenbolde sitzen in Berlin bei Grünen, SPD und der CDU/CSU. Die anderen Länder der Koalition waren zu ihren Bürgern ehrlicher, auch wenn sie manchmal sicher eine Menge Schelte einstecken mussten und letztlich durchaus Fehler gemacht wurden. Aber sich da nicht weiter zu engagieren, nachdem da nun mal alles am Dampfen und Kochen ist, und jetzt mit der Situation zu leben und versuchen es hinzubiegen, wäre der größte Fehler in diesem Jahrtausend.

Um hier mal wieder die Machtlosigkeit und Unwissenheit der Deutschen zu demonstrieren:

[Image: http://www.pcgames.de/screenshots/541x812/2009/10/f11t154p156n155.jpg]

mal ehrlich - welcher Spieler schmeisst da sein Spiel rein? höhö

Dazu hab ich da grad ein dejavue ala 1938 Kristallnacht *hust*

Auf diversen Seiten gibts sogar schon ne Ankündigung für ne Gegendemo.

Für mich heißt das einfach das man nix machen kann, Politiker können nix machen und nun versuchen se es mit der Brechstange was auch nix bringen wird. Außer zu zeigen wie naiv doch die Leute sind...

Man müsste nach der Demo eigentlich hin und den Container plündern 😊 vielleicht sind die einen oder andern Software Perlen dabei (was ich natürlich nicht glaub) Vielleicht kaufen die ja sogar noch Spiele um zu zeigen das einige dann im Container liegen 😁 puscht die Industrie xD

In einer verdammt miesen Zeit leben wir heute. Ich mache mir schon Vorwürfe, warum ich mich auf dieses Hobby eingelassen habe. Nicht, weil ich mich schuldig fühle, sondern, weil so urplötzlich auf mir herumgehackt wird und ich das nicht ändern kann. Mir, einem Unschuldigen. Mein einziger Trost ist, dass ich mit meinem Leiden nicht allein bin. Das muss ich mir immer wieder klarmachen, und das tue ich auch. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Ich meine, was wäre denn an meinem Leben so anders gewesen, wenn es keinen Amoklauf gegeben hätte? Und was soll ich jetzt tun? Wenn ich jetzt alles wegschmeiße, dann mache ich mich zur Marionette der doofen. Ich kann die Vergangenheit nicht einfach mit auf den Müll schmeißen. Das wird ewig an mir haften bleiben und mein Verhältnis zur Gesellschaft dauerhaft stören. Egal, ob mit oder ohne Hobby. Mein Verhältnis zur Gesellschaft ist jetzt dauerhaft gestört. Wenn ich aber weitermache, dann muss ich dieses Mobbing weiter ertragen. Alles, was mir bleibt, ist mein Stolz. Und dabei auch ertragen, dass mich die anderen auslachen, weil ich mein Hobby für so wichtig empfinde und so beleidigt reagiere. Nehme ich es doch nicht persönlich, es gibt doch noch anderes. Natürlich gibt es noch anderes, aber als Erwachsener behalte ich mir die absolute Entscheidungsfreiheit für mein Leben vor. Tue ich es doch für die Kinder. Und wenn ich nichts dagegen tun kann, dass ich keine Freiheit mehr habe? Ich bin völlig verzweifelt. Ich glaube, es gibt kein Aufwärts mehr. Ich bin Fall-Obst. Na ja, wenigstens falle ich mit Euch gemeinsam. Da konnten wir ja gar nichts für.

Deathsnake schrieb: Dazu hab ich da grad ein dejavue ala 1938 Kristallnacht *hust*

Der Vergleich ist aber mal echt übel!!! :no:

Anton

Die Spiele die in dem Container sind sollen nach 19 Uhr vernichtet werden. Kommt auf das gleiche raus. Und das was ich geschrieben hab ist mal sehr harmlos als das was bei Gamestar in den Komments steht. Die haben Hassbriefe und Morddrohungen bekommen (die Eltern) und müssen nun sogar ein Security Dienst dafür holen. Das hat hinten und vorn 0 Sinn...

Piratenpartei wird vor ort sein und das hab ich gefunden:

Weiterhin wird auch der Verband für Deutschlands Video- und Computerspiele vertreten sein und eine Mahnwache abhalten. Der Startpunkt ist 10:30 gegenüber des Kunstmuseums (auf dem Schlossplatz).

Was ich mit dem dejavue meinte sieht man auch hier: [Image: http://www.3dsupply.de/3d/img/produkte/00002071.jpg]

kannst bei 3D Supply kaufen...

Btw. da wollen morgen einige Spieler sich mit ihren "Killerspielspieler und dem oben gesehenen T-Shirt sich vor die Eltern stellen und das Filmen. Das find ich makaber und denk net das die Elten da in ruhe sich das angucken... Das könnte noch böse enden. :/

Mann oh Mann, Morddrohungen!!! Na dann wäre es ja allerhöchste Zeit, dass wir uns selbst bekennen!!! Hassbriefe kann ich gerade noch verstehen, ich hätte auch tausende geschrieben, wenn ich nimmermüde Finger hätte, aber Morddrohungen ... hier wird das sprichwörtliche Salz in die Wunde gestreut!!!

http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=2946#more-2946

so im groben nochmal ne übersicht.

dazu nochmal der aufruf von stigma:

Liebe Leser von Stigma-Videospiele,

ich habe eine Bitte an alle, die planen morgen die Aktion “Familien gegen [K-Wort]” des AAW zu besuchen. Gebt diesen Menschen oder den Medien bitte keine Gelegenheit weiter auf uns rumzuhacken. Geht hin, aber achtet darauf was ihr tut und sagt.

Redet mit den Leuten dort, mit Herrn Schober (der ja angeblich zu Dialog bereit ist), Mitgliedern der Presse, mit Zuschauern. Macht klar, dass es hier um ein harmloses Hobby geht welches zu Unrecht dämonisiert wird. Bringt Flyer mit. Überlegt euch schon vorher was ihr sagen wollt, falls die üblichen Argumente auftauchen. Spiele werden zu Unrecht verteufelt, weil die meisten Leute die dies tun, nicht viel über die Materie wissen. Das können wir ändern!

Ich glaube, dass der morgige Tag uns noch länger in Erinnerung bleiben wird. Stellt bitte sicher, dass es nicht nach hinten losgeht.

Da soll Presse usw da sein. Hoffen wir das die Spieler die hingehen kein Stress bauen :(

Und mit ihren Morddrohungen haben es die Verteidiger natürlich erst recht schwer.

Update: Ich habe eine Idee:

1) Alle Gamer verlassen diesen Ort!

2) Der Ort wird nach allen Seiten hermetisch abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt! Die Einwohner müssen sich erst mal als spielefreundlich erweisen, bevor irgend jemand in irgendeiner Richtung über die Ortsgrenze gelangt!

Dark Hunter schrieb:

Wir sollten mal nicht vergessen, dass wir in den Augen der Gruppen im Fahrwasser der Taliban alle, ausnahmslos alle, Ungläubige und damit Unwertes Leben und Gottesfrevler sind. Unsere gesamte Gesellschaft und Kultur ist deren Feindbild.

Sorry, aber das ist einseitiger Quatsch! Mit dieser Verteufelungsrhetorik werden die Menschen täglich durch die Medien für dumm verkauft und mit billiger Panikmache vor einer "weltweiten Gefahr" für die Fortsetzung der Mission Impossible in Afghanistan abgefertigt. Selbst "Al Qaida" hat niemals die Vernichtung westlicher Staaten propagiert (Israel natürlich ausgeschlossen, darin herrscht allerdings schon seit Jahrzehnten in allen islamistischen Gruppierungen Einigkeit) oder uns allen ans Leder gewollt - auch deren Ziele haben einen klar definierten politischen Hintergrund und der Terror ist ihre Waffe zur Durchsetzung dieser Ziele.

Möchte man die etwa 5 Millionen Koranschüler (Taliban) vor einer erneuten Invasion Afghanistans abhalten, dann können die Truppen praktisch ewig bleiben und sich auf kurz oder lang auch mit dem Aufstand des gesamten Volkes herumschlagen, bei dem die fremden Besatzer auf Dauer eben nicht erwünscht sind! Was die Marionetten-Regierung Karsai in Kabul äußert ist doch praktisch irrelevant - wer wurde denn da an die Macht gebracht? Eine durch das Mark korrupte Bande aus Drogenbossen, bestochenen Ex-Taliban, Warlords und ehemaligen Kommunisten, plus Karsai, einer Exilanten-Puppe aus den USA, die ohne ihre amerikanische Leibgarde keine Woche überleben würde, weil das Volk aus Paschtunen und Tadschiken sie strikt ablehnt. Seit acht Jahren doktert die Truppenpräsenz an den Folgen einer völlig verfehlten Außenpolitik Pakistans und der USA herum und die kolportierten Fortschritte beschränken sich allenfalls auf Kabul, aber nicht auf den Rest des Landes, das außerdem niemals zentralistisch war.

Also bitte nicht solche Kommentare, nach dem Motto: Aus Afghanistan käme der islamische Teufel in die westliche Welt, sollte der Westen dort nicht mehr präsent sein oder wir seien in deren Augen alle zum Abschuss frei gegeben. Man muss doch immer die Hintergründe sehen. Die Taliban z.B, beschränkten ihre Aktivitäten schon immer auf das eigene Land und hatten sich nie an internationalen Anschlägen beteiligt. Das waren lediglich die saudischen Freiwilligenverbände, die noch zur Sowjetzeit von den USA und Pakistan ausgebildet und zum Kampf gegen die Rote Armee ins Land verfrachtet wurden. Afghanistan war auch niemals eine Kommandozentrale des Terrorismus, sondern allenfalls Rückzugsgebiet und infanteristische Ausbildungsstätte eben dieser Saudis (und anderer Freiwilliger) - mehr aber auch nicht. Der Westen muss endlich von der albernen Zwangsvorstellung abkommen, dass er in Afghanistan etwas an der Lage grundlegend ändern kann. Sollte die allgemeine Stimmung im Volk irgendwann einmal komplett umschlagen, käme es für die westlichen Truppen dort zu einer Katastrophe, die ich gerade der Bundeswehr nicht wünsche, die ja im Norden völlig exponiert ist!

Du hast aber völlig richtig erkannt, dass der Brennpunkt der gesamten Region Pakistan ist und schon immer war, wo die paschtunischen Moslems indoktriniert werden und nach Afghanistan einsickern. Dort hätte man von Anfang an ansetzen müssen. Man ist komplett falsch vorgegangen an der falschen Stelle und die Lage verschlechtert sich doch von Jahr zu Jahr!

Falscher Faden, ich weiß und deshalb will ich auch nicht weiter ausholen. Wir können darüber aber gerne an anderer Stelle weiter diskutieren!  😊

Obwohl die Sammelaktion des “Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden” bereits heute stattfinden soll wird immer unklarer, was für Spiele denn nun abgegeben werden sollen. Da in der Meldung des AAW ursprünglich nur von “Spielen” die Rede war, “die das Töten von Menschen simulieren“, wollten bereits einige Gamer Schachspiele in den Container schmeißen. Dies wird vom Veranstalter jedoch abgelehnt, die etwas wunderliche Begründung:

“Weil hier nur Bauernfiguren und keine Bauern getötet werden sollen.”

Ich war zumindest bisher davon ausgegangen, dass man in Videospielen virtuelle Bauernfiguren und keine Bauern töten würde. Ist das AAW wirklich in dem Glauben, dass man in Videospielen Menschen tötet? Darauf deutet sogar eine Formulierung auf deren Webseite hin, die ich bisher lediglich als missglückt betrachtet habe. Dort fordert man ein “Verbot von Killerspielen die dazu dienen Menschen zu ermorden“. Es wurde nun noch einmal klargestellt, was für Spiele bei der Aktion vernichtet werden sollen:

”Solche Spiele, die vom amerikanischen Militär entwickelt wurden, um die Gewaltschwelle zu senken.”

Derartige, auch im “Kölner Aufruf” erwähnte, Spiele existieren meines Wissens nicht. Möglicherweise hätte sich das AAW im Vorfeld informieren sollen, was sie überhaupt zu verbrennen beabsichtigen. Und noch ein kleiner Hinweis für alle Gamer, die auf das Trikot scharf sind: Es werden Original-CDs und keine Rohlinge akzeptiert. Die Aufmerksamkeit der Presse ist übrigens sicher, nicht nur der SWR sondern auch die BBC haben sich angemeldet.

... NO Comment. Außer Americas Army kenn ich kein Spiel das im Auftrag der US Army programmiert wurde Oo und das ist ein Werbespiel.

tjo war wohl nix.

Laut focus und co sollen 2 Dutzend Spiele (Counter Strike) abgegeben worden sein.

Aber laut Stigma wo Leute vor Ort sind die in den Container reingeguckt haben sind grad mal 3 Spiele drin (GTA Sa und 2 Jewel Case Spiele)

Lohnt sich also mal gar net die zu verbrennen und das einzige was negativ an dem Tag war war ein Gamer der ein Schild hatte mit der Aufschrift "Stopt den Trauer Terror" was auch völlig unpassend war. Rest verlief friedlich und die Gamer konnten mit den Eltern reden was bei unsern Hobby so abgeht und mittlerweile heißt es nur noch das Spiele ab 18 nicht in die Hand Jugendlicher gehören (was auch so stimmt)

Update: so hats 14.30 ausgesehen. Laut diversen Quellen war bis 17 Uhr nicht mehr drin und die haben dann vorzeitig abgebaut http://www.youtube.com/watch?v=kR8FMLw5IR4

Deathsnake schrieb: (...) wollten bereits einige Gamer Schachspiele in den Container schmeißen.
Waaas??? GAMER werfen Spiele weg??? Wurden die etwa dazu gezwungen???  :eek:

Deathsnake schrieb: “Weil hier nur Bauernfiguren und keine Bauern getötet werden sollen.”
Haaahaaahaaa!!! DER Schuss ging nach hinten los! :lol:

brutalst-killergames und dafür zu junge kinder, is'n no go. das sollte jedem ganz klar sein. nur verbote bringen da garnix. machen die dinge nur interessanter und die kids besorgen sich die dinger auf uns allen bekannten wegen... hier sollte gesellschaftlich -(geistig-moralisch 😉 ), in den schulen sowieso und/oder mind. innerhalb der family, das thema mögl. offen(siv), undogmatisch diskutiert und auch mögliche folgen angesprochen werden. nur so kann eine kultur geschaffen werden, wo unter kids es nicht als "cool" sondern als völlig uncool gilt, solche games zu haben oder zu verbreiten.

aber es werden fast nie die enormen vorteile von killergames besprochen. schließlich kann man sich, z.b. nach einem nervigen tag, wunderbar abreagieren... ich weiss nicht, wie oft ich z.b. meinem klugschei*er-chef oder meinem bisweilen zickigen hausdrachen, u.v.a... schon das leben geschenkt habe -killergames sei dank. also auch bei dem thema, haben die dinge mind. 2 seiten.  😉

Ich habe Computerspiele noch NIE zum Abreagieren betrachtet! Für mich war es bloße Unterhaltung, genauso wie sich einen Film einzuziehen.

Das Problem ist, wenn nun Eltern stöhnen und sagen: "Das ist mir zuviel!"

Es ist gott sei Dank gescheitert.

So arbeitet das Fernsehen http://www.youtube.com/watch?v=LW68hN9LTGo

so sah das dann in den nachrichten aus *roflcopter* http://www.youtube.com/watch?v=EOuElqMEXds

EPIC FAIL!!!!

btw. noch was Lustiges gefunden von 1977 😁

http://www.youtube.com/watch?v=6-ypQmqK9fo

MUAHAHAHAHAHAHA *wegbrech vor lachen*

So arbeitet das Fernsehen http://www.youtube.com/watch?v=LW68hN9LTGo
Ja das kommt mir so vertraut vor. Gute alte Zeit als ich noch Dailysoaps geschnitten hab und fake an der Tagesordnung war. ^_^ Ich liebe das Filmgeschäft. Zu dem Kommentar von einem aus Youtube "Dafür bezahlen wir GEZ?" Ja dafür bezahlen wir GEZ, dafür und noch andere Geldverschwendungen.

Zu dmeinem zweiten "Rollbretter" Das war ja noch die Zeit als wir alles eingeteutscht haben ^_^

Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie den Medien-Leuten die Hose runter rutschte, als sie feststellen mussten, dass sie ihre Wegschmeiß-Aktion inszenieren mussten! 😛 Auf jeden Fall stellen wir hiermit fest:

!! DIE ÖFFENTLICHEN FERNSEH-SENDER SIND PROPAGANDA-SENDER, EIN ÜBERBLEIBSEL AUS DER NAZI-ZEIT UND DAMIT BEI STRAFE VERBOTEN ZU KONSUMIEREN !!!

Ich für meinen Teil werde jedenfalls die öffentlichen Sender aus meiner Senderliste löschen und NIE WIEDER gucken! Um das Bezahlen der Gebühren komme ich zwar nicht herum, aber ich werde mir von denen nicht den Verstand manipulieren lassen!

ARD und ZDF hab ich eh net im TV ^^ Überhaupt ist der TV nur an um DVDs zu gucken oder für die WII 😊

Infos hol ich mir eh aus dem Netz und vergleich die meist ob net sich wieder jemand nur wichtig machen will.

Denk eh das in den nächsten 20 Jahren Klassik TV ein absterbender Ast ist.

Genauso wie physikalische Medien. Download wird imma wichtiger und ist die Zukunft. Nur an der richtigen Art und Weise muss gefeilt werden. Und das dauert 😊

Dennoch hab ich noch was gutes gefunden und glaub damit können wir das Thema bald mal closen (kanns schon nimma hören mit Killerspiele)

http://www.gamestar.de/kolumnen/2309912 ... ennen.html <- kann man ohne wenn und aber unterschreiben.

Für mich ist es aber immer noch unlogisch wieso die alle so cool geblieben sind und wieso nichts schlimmes passiert ist? Ich dachte, es gäbe noch ein riesiges Tuhuwabuhu.

Wieso findest du das unlogisch das die sich friedlich verhalten haben. Neben der Tatsache das es vorbildlich ist zeugt es von gesundem Menschenverstand sich kritisch und vernünftig mit der anderen Seite zu verständigen. Nur so kann man den Vorurteilen der Spiele-hasser doch mal entgegen tretten und zeigen das nicht wir die engstirnigen sind sondern das sich diese Leute da für einen Werbezug der Politik haben einspannen lassen.

Was die von dir Medienleute genannten Kamerateams angeht, die wird das wenig geschockt haben. Unerwartetes passiert in diesem Job minütlich. Lediglich wie man damit umgeht ist eine andere Frage. Einige sagen wie es ist, andere denken sie was aus. Das ist völlig normal im TV Geschäft und passiert nicht nur bei den Öffentlich-Rechtlichen sondern auch bei privaten TV-Sendern als auch der Print-Presse. Nachrichten waren schon immer und werden es immer sein, sie sind Ansichtssache. Das liegt in der Natur des menschlichen Denkens. Jeder Interpretiert ein und das selbe immer anders. Daher gibt es ja eigentlich eine Vorschrift, sowohl Gesetztlich als auch ungeschrieben, welches Reporter dazu verpflichtet möglichst neutral von Tatsachen zu berichten und wenig von ihrer eigenen Meinung da ein zu bringen.

Was die Öffentlich-Rechtlichen Sender als Propaganda Sender angeht. In ihrem Grundzug sind sie es nicht! Erst die Regierung Kohl hat damals veranlasst das gewisse Richtlinien fallen gelassen werden um Parteitreuen die Möglichkeit zu geben dort fuß zu fassen. Daher hat es heute diesen manipulierenden und beeinflussenden Charakter, denn auf einmal sind vertretter verschiedener Partein und Unternehmen in das ganze verwickelt. Würde man die Original-richtlinien wieder ehrstellen wären die Öffentlich-Rechtlichen wieder das Vorbild für den Rest der Welt der sie früher einmal waren. Technisch auf dem höchsten stand, neutral und informativ. Ich sage die Idee ist richtig die einmal da war ist immer noch vollkommen richtig und auch super. Wir müssen nur wieder dort hin kommen!

Was die Zukunft des Mediums TV angeht denke ich kaum das es aussterben wird. Die Übertragungsart wird sich vielleicht verändern aber die grundsätzlichen Prinzipien werden erhalten bleiben. So hat sich das Fernsehen seit den ersten Tagen auch nicht verändert. Wir haben die Technik verbessert, wir haben hier und da Regeln aufgestellt aber das bewegte Bild mit Ton in all seinen Manipulierenden, Fazinierenden und Informativen art wird uns auch noch lange begleiten. Egal ob es über Satelit, Kabel, Internet, Funk oder sonst wie zu uns kommt.

Aber wie kann man das denn aushalten? Ich meine, es ist doch ganz schön mutig, gegen den Strom der Zeit anzukämpfen und trotz aller Kritik von allen Seiten, die immer wieder kehrt, munter weiterzuspielen? Dafür muss man doch in Frührente gehen? Ich habe immer ein unwohles Gefühl dabei, aber wenn ich jetzt aufgebe, dann haben sie mich genau da, wo sie mich haben wollen. Andererseits wäre es eine Erleichterung. Aber wir sollten einen Weg finden, wie wir den Stimmen keine Geltung verschaffen können. Es geht ja nicht nur um die Betroffenen, sondern auch um die restliche Bevölkerung. An erster Stelle steht natürlich Aufklärung, aber dann müssen wir noch die übriggebliebenen aushalten, die hartnäckig auf ihrem Standpunkt bleiben.

Was hätte denn eine radikale Konfrontation oder sogar ein Eklat genützt? Die Kamerateams hätten sich nicht einmal um irgendeine Bildmanipulation kümmern müssen - das hätte der anderen Seite genau die Munition geliefert, die sie glücklicherweise nicht unbedingt (alle) möchten - wie man ja nun weiß. Verständigung ist doch erste wichtige Schritt! Wenn das Schule macht, dann haben wir sie doch endlich da, wo wir sie schon immer haben wollten. Man kann sich doch nicht für alle Zeiten in der Rolle der unverstandenen Widersacher, die im Recht sind, wohlfühlen! Der Weg ist doch nicht das Ziel.

Irgendwer ist immer gegen irgendwas, daß ist normal. Solange aber alle den anderen tollerieren können und niemand wirklich zu schaden kommt kann man auch zusammen miteinander leben. Für mich geht es bei dieser ganzen Geschichte mehr darum das hier nicht bestimmte Leute für ein Hobby geächtet werden in einer weise die ja schon halbwegs an aufhetzen erinnern anstatt das ich allein meine Ansicht aufzwingen möchte. Sie müssen meine Begeisterung ja noch nicht mal verstehen, das verlange ich nicht. Für mich ist einfach wichtig das ich mich in der Öffentlichkeit nicht mehr umsehen, bzw. anstarren lassen muß nur weil ich an etwas Spaß hab an dem andere keinen Spaß haben. Ja es ist mir schon öfters passiert das mich vor allem ältere schräg anschauen, wenn ich mich mit meinem Freund unterhalte und über Spiele rede. Wenn wir so etwas merken schauen wir freundlich zurück, lachen drüber und reden weiter. Vielleicht hab ich da ein dickes Fell aber ich sehe es so. Was bringt es mir mich über die auf zu regen? Nichts. Insofern nimm das ganze nicht ganz so ernst wenn die komisch kucken oder Müll reden. Lach drüber und freu dich das du es besser weist.

Arrow schrieb: Was hätte denn eine radikale Konfrontation oder sogar ein Eklat genützt? Die Kamerateams hätten sich nicht einmal um irgendeine Bildmanipulation kümmern müssen - das hätte der anderen Seite genau die Munition geliefert, die sie glücklicherweise nicht unbedingt (alle) möchten - wie man ja nun weiß. Verständigung ist doch erste wichtige Schritt!

*Nickt*

maltinator schrieb: !! DIE ÖFFENTLICHEN FERNSEH-SENDER SIND PROPAGANDA-SENDER, EIN ÜBERBLEIBSEL AUS DER NAZI-ZEIT UND DAMIT BEI STRAFE VERBOTEN ZU KONSUMIEREN !!!

ein echt gruseliges thema, wenn man sich damit mal beschäftigt.

wer evtl. an einzelheiten der veflechtung von div. massenmedien und der damit verbundenen interessen bzw. manipulation/wahrheitsignoranz interessiert ist, bekommt z.b. hier schon mal einen kl. überblick. :

http://ia311205.us.archive.org/2/items/ ... onopol.pdf

zum vergleichen und zur weiteren recherche braucht man seine suchmaschine nur mit dazu passenden begriffen bzw. combi-begriffen zu füttern. es gibt da mittlerweile ne menge z.t. sehr interessantes material...

wirklich erschreckend daran ist die tatsächliche absicht, welche ein immer perfiederes system der mögl. totalen medien und gedankenkontrolle zum ziel hat und dieses z.gr.t. auch schon erreicht wurde.

das geht mittlerweile so weit, dass heute bereits alle der sog. mainstream-medien an differenzierten betrachtungen und an der wahrheit gar nicht mehr interessiert sind, da diese ja eh nur noch von einander abschreiben. wirkliche unabhängigkeiten der bericht erstattung, oder gar investigativer journalismus gab es im mainstram-d nie wirklich.

es ist kaum noch kontrolle von "außen" nötig. mittlerweile unterliegen die verschiedenen mainstream-redaktionen oder sendeanstalten einer speziellen "fsk", die vor allem dadurch funzt, dass an wichtigen stellen die "richtigen" leute plaziert wurden. es ist leider überhaupt keine übertreibung, gerade die politische bericht erstattung in d als x-mal gefiltert und als völlig zensiert zu bezeichnen.

aber auch im internet darf man natürlich auch nicht alles glauben, was dort als "wahrheit" daher kommt. gerade im internet, muss man erst recht differenziert analysieren und vergleichend recherchieren. dennoch ist das internet imo. (noch) der raum, wo man nach eigener, mögl. umfassender recherche, der "wahrheit" viel näher kommt, als in allen anderen medien zusammen.

----- noch ein paar passende zitate..:

Die Menschen fürchten die Wahrheit und vergöttern Lüge...wer sie belügt wird ihr Herr, wer die Wahrheit sagt, stets ihr Opfer. Gustav Le Bon ----- Es ist leichter eine Lüge zu glauben, die man schon hundert mal gehört hat, als die Wahrheit, die man noch nie gehört hat. Robert Lynd --- Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. Berthold Brecht --- Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten. Abraham Lincoln --- Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht alleine! John Milton (1608-1674);Schriftsteller --- Der ganze Zweck praktischer Politik liegt darin, die Volksmasse in Angst zu halten, und sie deswegen nach Sicherheit schreien zu lassen. Das geschieht durch Drohen mit einer endlosen Reihe von Schreckgespenstern, wobei alle frei erfunden sind. Henry L. Mencken --- Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Benjamin Franklin --- Kein Rechtsanspruch auf Demokratie für alle Ewigkeit Angela Merkel --- Die grösste Gefahr der NWO besteht u.a. aus unserer bereitwilligen Umzüchtung zu willenlosen Robotern. --- Wirklichen Fortschritt findet man meist dort, wo Menschen in einer bestimmten Situation beschließen, den Gehorsam zu verweigern. Franz Kafka ---

In einer Welt der universellen Täuschung ist das Ausdrücken von Wahrheit ein revolutionärer Akt. Georg Orwell

lasst uns revoluzzer sein...!

um der meinungsmache und der medien-verar*che nicht auch auf dem leim zu gehen, muss man auch breit sein, sich die entsprechende mühe zu machen...

greetzzz     😊

AceOne schrieb: wirkliche unabhängigkeiten der bericht erstattung, oder gar investigativer journalismus gab es im mainstram-d nie wirklich.

Das stimmt so nicht. Ich kann mich noch gut an die alten Sendungen von "Monitor" (Klaus Bednarz) erinnern und an den gewaltigen Druck, dem sie damals teilweise ausgesetzt waren. Das war tatsächlich noch investigativer Journalismus, der den Namen verdient hatte. Die heutigen Monitor-Sendungen sind da leider nicht mehr ganz vergleichbar.

monitor, frontal21 etc... haben bei den wirklich wichtigen dingen, auch immer nur die symptome politischer krankheiten beschrieben. dieses wurde dem geneigten tv-publikum dann schon gerne mal als "info-hammer" verkauft. wow!

kann mich nicht daran erinnern, das auch nur ansatzweise -und schon garnicht nachhaltig auf die eigentlichen ursachen dieser symptome und die wirkung auf die zukunft hingewiesen wurde. gerade dieses zeichnet aber einen wirklich investigativen journalismus aus.

es ist doch immer wieder das geleiche; wir haben gelernt, die nachhaltigen auswirkungen der von uns eingeleiteten entwicklungen, nicht mehr zu hinterfragen bzw. mögl. völlig zu ignorieren. den preis dafür zahlen zukünftige gegerationen, an die keiner denkt. es zählen nur noch die symptome, an denen dann dilettantisch repariert wird. und das sind dann die themen, an denen sich z.b. monitor etc... "aufklärerisch" abarbeitet.

also : monitor, frontal21 etc... denken: ja, selber denken: z.t. villt, weiter denken: nö, ursachen auf die zukunft reflektieren: nö, nun echt nicht. bei mir wollte sich deshalb der "monitor-wow-effekt" nie einstellen. ich habe schon immer mehr wert auf grundsätzlichere und weiter gedachte infos gelegt.

😊

Fragt sich nur noch, was die zu tun haben, wenn es eines Tages nichts mehr zu verbieten gibt.

oh, sorry. bin irgendwie abgeschweift. das hier ist ja die killerspielediskussion. sorry  :rolleyes:

😊

Es reicht aber ein Thread für dieses Thema aus. Dies ist ein Spiel-Forum und kein politisches Diskussions-Forum. Das wäre überhaupt die Idee, alle Meckereien der Spieler in einem Gesamt-Forum zusammenzufassen anstatt nur zwischen den Foren hin und her zu springen und teilweise doppelte Posts zu schreiben.

Mir ist aufgefallen, dass auch heute noch viele Menschen mit dem Spielen anfangen. Die haben doch wohl schon von der Killerspiele-Diskussion gehört, oder? Das sollte doch jetzt in aller Munde sein? Wie kann man nur so verrückt sein, jetzt noch in eine Szene einzusteigen, die schon längst verschriehen und dem Untergang geweiht ist? Heute kann ich es niemandem mehr empfehlen, neu einzusteigen. Nicht, um auf den Zug aufzuspringen, auch nicht, um brav der der Pfeife der anderen zu tanzen, sondern einfach der Aussichtslosigkeit in der Minderheit wegen. Ich denke schon selbst über einen Ausstieg nach. Schließlich können Spiele doch unmöglich so viel bedeuten wie Kinder. Ich vergöttere Computerspiele nicht. Ich verteidige nur meine Selbstbestimmungs-Freiheit als Erwachsener und meine Unbescholtenheit, solange ich keinen Mist anstelle. Man soll den Ärger mit mir bei mir anfangen und nicht bei irgend jemand anderem, den ich nicht kenne und mit dem ich nichts zu tun habe oder wegen Missfallen an meinem Hobby. Auch soll akzeptiert werden, dass ich nicht durch eigenen Verzicht mitmache, nur um die Kinder zu retten. Ich will meinen Kram behalten. Es geht eben nicht so Laissez-faire mit den Kindern, das ging es noch nie. Wir können nicht in einer Welt leben, die vollkommen kinderfreundlich ist. Wir können die Kinder höchstens in einer kinderfreundlichen "Zone" aufwachsen lassen und den Rest den Erwachsenen vorbehalten, aber die ganze Welt ist doch vollgespickt mit Kinderfallen, und das war schon von Anfang an so, deshalb wäre es nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber angesichts der Tatsache, das Computerspieler eine Minderheit sind, wird früher oder später durch Mehrheitsbeschluss, wie es in der Demokratie nunmal üblich ist, über uns bestimmt werden, aller unsere Protest-Aktivitäten zu Trotz. Man wird sogar unseren Argumenten unklusive der Vernunft trotzen. Es gibt viel zu viele Menschen, die sagen: "Kenne ich nicht, brauche ich nicht, mag ich nicht!". Wir landen alle in einer Sack-Gasse. Noch ist es nicht zu spät, noch sind nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, und darum bleibe ich noch eine Weile dabei, schließlich gibt es ja auch schon die Computerspieler-Verein, aber eine Verbesserung der Stimmung sehe ich nicht in Aussicht. Wie könnt Ihr dem Druck von außen denn so gut standhalten? Wie auch immer es ausgeht, für mich haben die andern jedenfalls gründlich verspielt. Mein Leben geht nicht mehr so freidlich und fröhlich weiter wie bisher. Ich habe einen Knacks abgekriegt. Und damit bin ich mit Sicherheit nicht alleine.

Bald haben die Computerspielegegner neues Futter ...

http://www.4players.de/4players.php/tvplayer/4PlayersTV/Alle/15118/45083/Call_of_Duty_Modern_Warfare_2/Flughafen_Spielszenen.html

ich spiel wie gesagt bald 25 Jahre und hab jede Menge Originale aber ich denk dieses Spiel muss ich mir net antun..

Das hat nix mehr mit Spass oder was zu tun. In dem Fall hoffe ich sogar das man dieses Spiel komplett vom Markt nimmt. In Doom schieß ich auf Monster und Mutanten. In CS auf Terrors und Counters da hab ich kein Prob aber diese Szene muss einfach net sein. Wenn die Mission weg ist werd ich mir das Spiel antun aber nicht vorher! Spar ich mir lieber 50 Euros als IW damit zu unterstützen!

Nachahmer sind bestimmt schon in den Startlöchern... BTW in der Englischen Version darf man auf die Zivis schießen....

Frontal 21, Dr. Pfeiffer und co brauchen nun keine gestellten Szenen mehr .. Aktivision liefert nun Stoff für Verbote... :( Man würde in einer Secret Mission sofort den Einsatz abbrechen und die Terrors Killen aber net mitmachen oder zusehen. Der Typ der gesucht wird ist ja auch dabei. Wenn man den killen würd wäre der Einsatz erfolgreich aber so... NO GO Spielspasswertung würd ich IW wegen der Mission 10 % oder so geben! Das die sehen das sowas net sein muss!

Ich hab diesen speziellen Artikel jetzt nicht gelesen aber wurde auch erwähnt das man sie deaktivieren kann? In dem Fall wird sie einfach übersprungen und taucht nicht mehr auf. Zustimmen tuh ich dir allerdings, wenn man sie schon überspringen kann ist es sehr fraglich ob man sie überhaupt erst hätte reinnehmen müssen. Persönlich denke ich nee, das hätte nicht not getan. Ich spiel momentan Modern Warfare1 und das war ja stellenweise auch schon grenzwertig wobei es nichts gezeigt hat was man aus den Nachrichten nicht auch schon kennt. Hier allerdings wird der Spieler selber zum ausführenden und ist nicht mehr bloß Zuschauer. Das ist denke ich schon etwas anderes. Ich fand MW1 gut, der MP ist recht nett aber wegen dieser und anderer Punkte bleibt MW2 im Regal stehen. Wobei ich zugebe MW1 hab ich auch im Regal stehen lassen und es mir "Jahre" später von nem Freund geliehen. Tja 60€ gespart die ich lieber in andere Killerspiele investiere wie Dragon Age, Mass Effect2, StarCraft2....gott ich spiel ja nur Killerspiele, schnell spert mich weg! ^_^

In der deutschen Version ist diese Mission wohl nicht enthalten. Aber was meint ihr, wie viele (in meinen Augen - "kranke") Hirne sich jetzt darüber aufregen.

Es gab zu lange in Europa keinen Krieg mehr, alles schreit danach und verherrlicht den Krieg. Mir wird Angst! Wie "schön" Krieg ist, erleben die US-Amerikaner gerade wieder! Ein Psychologe drehte in Texas durch, tausende Soldaten kehren traumatisiert und als nervliche Wracks nach Hause. Aber am PC bzw. der Konsole ist es ja so cool!

Entschuldigung, so ist meine Meinung zum Thema "Realistische Kriegsszenarien in Computerspielen"!

Anton

Das ist die Deutsche Version . Sieht man ja am Anfang vom Video das es ein Neustart war nachdem der Spieler auf die Zivis geschossen hat. In der UK oder US Version ist es erlaubt drauf zu ballern. In der Deutschen darf man aber (sieht man im Video so kurz vorm Ende) auf die Polizisten schiessen.

die Diskussion in DE wurde vor kurzem noch ein wenig gestoppt nach der AAW Aktion mit den Container und nun gißt Activision mehr Öl ins Feuer. Bisher konnten wir halt imma den Bild Trend gegenüberstehen das man nicht auf Zivis schießen darf aber in MW2 darf man ein Gemetzel unter Zivis ansehen...

Die Gamepro gibt dem Spiel auch noch 93 % :/ Ich seh halt da jede Menge Nachahmer die nun sagen: "Bäh wenns Activision kann dann wir auch" ...

So langsam hab ich aber auch selber kein Bock mehr auf 3D Shooter und will lieber wieder alte Spielideen in neuen Gewand sehen. Die 3D Shooter haben nach meiner Meinung so langsam an Flair verloren.

Es sieht also ganz so aus, als wäre Zensur in Deutschland doch nicht verboten. Zensur als direkte Manipulation des Mediums durch den Staat ist nicht erlaubt, das steht schon im Urheberrecht. Aber den Hersteller die Änderungen selbst vornehmen zu lassen etwas anderes. Man kann Normen verfassen, nach welchen Grundsätzen Produkte zu gestalten sind.

Nachahmer auf der Produzentenseite wird es geben sobald sie feststellen das damit mehr Geld zu machen ist. Davon kannst du recht sicher ausgehen. Allerdings hab ich selbst aus den USA stimmen gehört denen das auch nicht ganz passt.

@Maltinator In diesem Fall hat es meiner Ansicht nach nichts mit Zensur zu tun sondern mit gutem Geschmack. So etwas, vor allem wenn es sowieso schon optional in der ungekürzten Version ist gehört eigentlich komplett rausgeworfen und das von anfang an. Hier haben die Entwickler oder die PR Leute absichtlich Öl ins Feuer gegossen um auf sich aufmerksam zu machen.

Aber dann müssten wir doch in den Entwicklungsbüros mal Druck machen, damit die "sinnvollere" Spiele machen, ohne dabei gleich ein "Killerspiele-Verbot" verhängen zu müssen. Ich meine, einen Terroristen zu spielen, muss kein indiskutabler Schund sein. Töten kann im taktischen Sinn auch Spaß machen. Bei Command & Conquer z.B. kann man auch auf der Seite der Bruderschaft von Nod spielen, die sind auch so eine Art von Terroristen. Außerdem ist es da auch möglich, Soldaten oder Fahrzeuge mit einem Panzer zu überrollen, sogar auf der Seite der "guten" GDI. Aber eben keine Zivilisten. Trotzdem möchte ich das Thema nicht überbewerten. Das wichtige ist, dass wir die Spiele nicht allzu ernst nehmen. Wir spielen doch nur töten, weil es nicht echt ist. Entscheidend ist, wer wir in der Realität sind. Und deshalb dürfen wir im Spiel wenigstens alles, was sich unsere Politiker auch erlauben.

Aber lassen wir das mal, ich bin wohl zu weit ausgeschweift. Solch hitzige Diskussionen müssen hier nicht sein. Sowas mag ich überhaupt nicht. Okay?

Mal ne andere Frage: Weiß schon jemand, wieviel ein kompletter Nationalitätswechsel kostet? Und welche alternative Nation es überhaupt für Gamer gibt? Derzeit scheints ja in der ganzen Welt zu brutzeln. Scheint so, als wären wir eingekesselt?

Also erstmal... wo willst du denn hin? Wenn du nicht grad nach übersee oder Asien willst (in den USA zumindest ist es auch net so viel besser, von anderen Dingen mal ganz abgsehen), bleibt dir nur Europa. Das ist zu 90% bereits EU also kannst du da nen Job und ne Wohnung suchen und auch bleiben ohne die Nationalität wechseln zu müssen.

noch mal kurz grundsätzlich... ...und.? -woher kommt so etwas... was krieg und terror ist, geschieht ganz real jeden tag und ist nur ein spiegel unserer z.t. völlig degenerierten, pervertierten globalen gesellschaft. der anspruch vieler dieser art games, ist ja auch mögl. realitätsnah zu sein.  und die entwickler verdienen daran. wir aber, schauen bei solchen dingen nur allzu ungern in den spiegel.

statt nach verboten bei games zu schreien, die lediglich den ganz normalen, -und auch realen wahnsinn abbilden, sollten wir alle lieber dafür sorgen, dass die motive und absichten solcher szenarios im realen leben nicht mehr geschehen. dann wäre die thematik der games auch eine andere.

denn letztlich sind wir alle es durch unsere politische passivität selbst, die so etwas (real) überhaupt zulassen.

was dabei heraus kommen kann, wenn man meint "die da oben machen das schon" lehrt uns auch die geschichte und manche games spiegeln das nur wieder.

"es sollte es eines der ersten ziele sein, auf diesem planeten für jedermann gleiche bedingungen zu schaffen. nur so wird vielen destruktiven kräften der boden entzogen".

...wunschdenken mit rosaroter brille und lila latzhose -ich weiss. aber es geht. natürlich. wenn wir alle uns einmischen.

wir wollen solche (killer)spiele/szenen nicht,? -dann brauchen wir erst mal eine andere realität. und die haben wir selbst in der hand.

@maltinator:

Nation für Gamer? Das einzige Land, das ich mir unter dieser Bezeichnung vorstellen könnte, wäre Südkorea. Die Frage ist, ob du für eine Freizeitbeschäftigung und wegen der schlechten Berichterstattung darüber allen Ernstes des Land verlassen willst...

Arrow schrieb: @maltinator:

Nation für Gamer? Das einzige Land, das ich mir unter dieser Bezeichnung vorstellen könnte, wäre Südkorea. Die Frage ist, ob du für eine Freizeitbeschäftigung und wegen der schlechten Berichterstattung darüber allen Ernstes des Land verlassen willst...

Soweit ich weiß, gab es bei mir in Österreich noch keinen Amoklauf und damit auch keine Diskussion über (ein Verbot von) Killerspielen. Ich persönlich denke, dass Österreich als Einwanderungsziel gut geeignet ist, wenn man Deutschland verlassen will. Zumindest spreche ich aus Erfahrung.

Ich hoffe echt, dass bei euch in Deutschland diese sinnlose Diskussion über "Killerspiele" aufhört und es nicht zu einem Verbot kommt. Und wenn doch, dann werden die Spiele wohl halt auf anderen Wegen geholt, alle spielen sie noch und das Verbot würde sich als sinnlos ergeben und aufgelöst werden. Wie in der Prohibition damals.

Ehrlich gesagt habe ich echt so einen Hals von den Politikern und den Medien (Frontal21 und so weiter). Die Politiker, die Psychologen und so weiter sollten mal lieber zusehen, dass an den Schulen weniger gemobbt wird. Mobbing ist der Grund von Amokläufen und nicht Counter-Strike und co. (Ja, ich habe neulich mitgekriegt, dass Mobbing in Deutschland seit kurzem strafbar ist. In Österreich scheint es aber noch nicht der Fall zu sein) Ich war selbst Mobbingopfer an einigen Schulen in Deutschland und ich muss zugeben, dass ich kurz davor war, Amok zu laufen. (Tut mir Leid, wenn ich wütend klinge, aber so etwas ist echt unglaublich)

Außerdem: Wenn die Politiker "Killerspiele" verbieten wollen, dann müssten sie auch Schach verbieten. (da werden ja auch Figuren getötet, oder?)

Ich spiele ja auch "Killerspiele" (hab mir erst heute "Counter-Strike 1 Anthology" geholt) und trotzdem kann ich keiner Fliege was zuleide tun. Und ich denke, dass die "Wir sind Gamer"-Demo gezeigt hat, dass die viele bzw die meisten Gamer keiner Fliege was zuleide tun können. (sie setzten ja keine Gewalt ein) (hier ist nochmal ein Video davon: http://www.youtube.com/watch?v=sViyvgw3 ... re=channel )

Meine Freundinnen und Freunde, beten wir dafür, dass diese "Killerspiele"-Diskussion aufhören uns es kein Verbot geben wird. Und nochmals sorry, wenn mein Ton schlecht war.

Dafür wird in Österreich immer wieder mal gern die eigene Tochter als Kellerkind gehalten und als Puffersatz benutzt. Man sollte den Österreichern die Keller verbieten...

Wie dem auch sei, ich find die ganze Killerspielproblematik witzig. Für die Politiker ist es eine prima Möglichkeit von der eigenen, fast schon kriminellen Unfähigkeit abzulenken und für die alten Leutchen ist es ein prima Grund sich aufzuregen, weil unter Hitler bzw. Erich sowieso alles besser war.

Also, entspannt euch, trinkt ein Päckchen Brause und lasst euch von den Sülzbacken nicht den Tag vermiesen.

Sturmvogel schrieb: Wie dem auch sei, ich find die ganze Killerspielproblematik witzig. Für die Politiker ist es eine prima Möglichkeit von der eigenen, fast schon kriminellen Unfähigkeit abzulenken
Von der derzeitigen Politik in Berlin könnte keine noch so hysterische Killerspieldebatte ablenken... Das Thema sehen wir erst einmal nicht wieder, würde ich sagen.

Wenn der Amokläufer Wing Commander statt Counterstrike gespielt hätte, würde dann doch die Diskussion um ein Verbot von Wing Commander losgehen, oder?

Was ist denn aus den üblichen hysterischen, vorlauten Verbotsforderungen geworden? Nichts wurde verboten und keiner redet mehr darüber. Zumindest habe ich schon lange nichts mehr davon gehört. Ich denke mal, dass die ganzen monokausalen Konstruktionen zwischen Gewaltdarstellung in Spielen und realer Gewalt so langsam vom Tisch sein dürften, da wissenschaftlich nicht haltbar. Das Gerede der üblichen Dummschwätzer sowie einseitige Berichterstattung wird es zwar immer mal wieder geben (vor allem und gerade dann, wenn mal wieder irgendetwas Schlimmes passiert), aber wenn man bei jedem Gewalttäter gleich reflexartig auf die Festplatte schielt, hat das mit Ursachenforschung sowieso nichts mehr zu tun. Aus einer Korrelation lässt sich eben immer noch keine Kausalität zurechtbasteln.

So zwanghaft, wie sich die ganze Diskussion schon immer auf Shooter aus der Ego-Perpektive "eingeschossen" hatte, glaube ich nicht, dass Wing Commander und das Weltraumaction-Genre genauso ins Visier geraten würden. Es sei denn, ein Kampfpilot würde eines Tages wahllos um sich feuern... natürlich mit einem frenetischen "Für die Konföderation!" auf den Lippen. 😉

Leider, leider... wird die Diskussion erneut entfachen, wenn mal wieder ein Geisteskranker Amok läuft.... Dabei ist es im Übrigen völlig egal, was für Spiele man im Anschluss bei dem Täter findet. Bei einem der Schul-Amok-Läufer fand man damals das fieseste aller auf Erden exsistiernenden Spielen: Final Fantasy!!! :eek: :eek: :eek: Ganz klar: einmal Durchgespielt, und dir bleibt dir gar nichts anderes übrig, als in die Schule zu stürmen und Erfahrungspunkte zu sammeln...

Wenn man aber von vornherein davon ausgeht, dass alle Spiele, in denen irgendwie gekämpft wird, die Ursache oder zumindest der allein ausschlaggebende Faktor für sinnlose Gewalttaten sind, bleiben am Ende kaum noch "unschuldige" Spiele übrig. Dann wird´s aber beliebig. Wie sähe es denn dann bei normalen Verbrechern aus, deren Motive man eigentlich zu kennen glaubt? Hat der notorische Autoknacker seine Taten durch exzessives GTA-Spielen bereits am Monitor geübt und dadurch auch geglaubt, er könnte die Polizei mit riskanten Straßenmanövern locker abhängen? Teilt der sich am Ende die Zelle mit dem anderen Verkehrssünder, der sich für seine illegalen Straßenrennen von NfS: Most Wanted hat inspirieren lassen? Wenn die Welt so einfach gestrickt wäre, könnte man als Spieler ja regelrecht froh sein, wenn Mörder nur aus purer Rache töten oder Räuber nur noch aus reiner Geldnot und Armut Banken überfallen. Ist überhaupt ein sehr einfaches Menschenbild, davon auszugehen, dass alle Handlungen immer so klar und eindeutig benennbare Ursachen haben. Gab ja auch mal Zeiten, in denen die schlimme Kindheit für alle Missetaten verantwortlich war... Simpel denkende Menschen suchen eben immer simple Erklärungen. Obwohl ich wirklich nichts dagegen hätte, wenn man Armut verbieten würde. 😊

Ein gewisser Ranga Yogeshwar äußerte sich neulich zu diesem Thema bei Fernsehkritik-TV: http://www.fernsehkritik.tv/folge-86/

Was für etwas Wirbel gesorgt hat, wie man es hier sehen kann: http://www.youtube.com/watch?v=0W_SwvwyV68

Da zeigt sich eben noch eine gehörige Portion Unkenntnis von der Materie, was sich aber geben dürfte, wenn sich Yogeshwar, den ich eigentlich - wie seine übrigen Aussagen im Interview - schätze, näher damit auseinandersetzt. Was die Leserbriefe betrifft, stimme ich dem ersten Einsender absolut zu: Anstatt hysterisch oder beleidigt zu reagieren, sobald das böse "K-Wort" wieder einmal fällt, und es wird sicherlich noch öfter fallen, sollten Gelassenheit und Kommunikationsangebote die Reaktion sein. Spieler (oder "Gamer" - finde das immer so lustig, wenn man das Offensichtliche hinter dem Anglizismus-Filter versteckt, damit es eine markierte Selbstbezeichnung wird, die ich für mich total ablehne) sind heutzutage keine Randgruppe aus Halbwüchsigen mehr, sondern meist erwachsene Menschen aller Gesellschaftsschichten und somit keine Minderheit. Als solche sollten sie auch auftreten und sich entsprechend zu Wort melden. Da erwarte ich übrigens auch noch etwas mehr von den deutschsprachigen Spieleredaktionen. Gewisse Medienformate werden sicher auch weiterhin ihre Mikros und Kameras auf die pupertierenden, ROFL-Nerds richten, aber von denen will ich ohnehin nicht vertreten werden. Die Zeiten sind vorbei. Den Rest erledigt sowieso der Zeitfaktor.

Zwei absolute Klassiker der "Killerspiele", die damals mit dem Bannfluch der BpJS/M belegt wurden, sind nun immerhin nicht mehr indiziert . Da die beiden Titel ja mit der Doom3 BFG-Edition neu veröffentlicht werden sollen, bin ich gespannt, ob man sich mit der USK über eine Einstufung des Addons "Resurrection of Evil" einig wird. Vielleicht greife ich dann echt nochmal zu!

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