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Die eine Gerüchteküche wird geschlossen, da macht Roberts praktisch höchstpersönlich die nächste auf. Da ich in der obigen Meldung nicht in wilde Spekulationen verfallen wollte, fange ich im ersten Kommentar mal gleich damit an. Wenn man sich einmal die Wortwahl von Roberts genauer anschaut, kann man sich ein paar Dinge bereits zusammenreimen, bzw. frühe Vermutungen anstellen.

Dass die heutige Hardware für Roberts ganz neue Möglichkeiten bietet, leuchtet natürlich sofort ein, wenn man sich vor Augen hält, dass er zuletzt Anfang des letzten Jahrzehnts mit Spielentwicklung zu tun hatte. Ebenso betont er aber auch die Möglichkeiten des Internets und das Potential der konnektiven, gemeinschaftlichen Erfahrung. Da ich nicht davon ausgehen kann, dass er ein Arcade-Desaster wie Arena anstrebt, tippe ich doch mal auf ein Online-Privateer/Freelancer-Derivat mit einigen MMPORG-Anleihen in einem genau durchdesignten Universum und einer ansprechenden Story. Viele nicht-realisierte Ideen aus Freelancer und dem nie erschienenen Privateer 3 fließen bestimmt mit ein. Dazu gibt es für die Spieler auch wieder packende Raumkämpfe, bei Bedarf auch PvP mit bestückbaren Jägern und einem neuen Versuch, Linearität und eine freie Spielwelt zusammenzuführen. Was meint ihr?

Dieser Vermutung schliesse ich mich an. Es spricht momentan eigentlich alles dafür, dass es in die Richtung geht. Dabei hoffe ich, das Roberts nicht die gleichen Fehler macht wie sie in ähnlichen Projekten gemacht wurden. Die wohl grösste und erfolgreichste kommerzielle Online Space Sim bei der man auch wirklich selbst geflogen ist war Jumpgate, was ich schon 2001 gespielt habe. 2005 wurden die europäischen Server leider abgeschaltet, hat sich nicht mehr gelohnt. Das Spiel hat viel Spass gemacht und war vom Grundprinzip wie ein riesiges Online Privateer angelegt, mit einer Hintergrundstory bezüglich fiesen Aliens. Die aber nur am Rande, die Story wurde leider viel zu stiefmütterlich behandelt. Aber immerhin gabs im europäischen Jumpgate überhaupt eine. Auf den US Servern wurde dagegen aus Jumpgate ein reiner Space Sim Shooter gemacht und das war einer der Auslöser für mich aus der Multiplayer-Welt im allgemeinen und aus Jumpgate im speziellen auszusteigen.

Es gab oder gibt noch ein oder zwei halbwegs ernst zu nehmende Konkurrenten zu Jumpgate, die aber nie wirklich in die Puschen kamen und auch nie den Erfolg von Jumpgate verbuchen konnten. Das Problem bei einer MMORPG Space Sim ist zum einen die Möglichkeiten eines Privateers mit einer interessanten Story zu verknüpfen und den Piloten viele Möglichkeiten zu geben. Das ist eine Mammutaufgabe an der bisher alle mehr oder weniger gescheitert sind. Designet man dagegen ein reines Singleplayer Game, so kann man perfekt eine Geschichte erzählen mit vielen geskripteten Ereignissen und behält stets die Kontrolle über den Verlauf und darüber was der Spieler machen kann und was er erlebt. Bei einem MMORPG ist das ganze um ein vielfaches komplexer und es bleibt zu hoffen, dass Roberts damit nicht auch auf die Nase fällt.

Aus diesen Erfahrungen wünsche ich mir persönlich also lieber ein durchdachtes Singleplayer Privateer mit toller Story als ein halbgares Online Game.

Richtig, in Punkto MMPORG muss Roberts höllisch aufpassen. Ich bin sehr skeptisch, ob man mit diesem Genre heute noch einen einzigen Cent verdienen kann. Die große Masse hat WOW abgegriffen, und die Zahl der Spieler, die sich weiterhin an ein gebührenpflichtiges Onlinespiel binden will, nimmt rapide ab. So ein Konzept ist meiner Meinung nach inzwischen ein Fass ohne Boden geworden. Dennoch spricht nichts gegen ein Onlinespiel, dass Rollenspielelemente in Privateer-Manier aufgreift und trotzdem eine gute Geschichte in einem packenden Online-Universum erzählt. Der Spagat ist wahrlich groß und gewagt. Die Frage ist natürlich, was Roberts wirklich vorhat und ob er so ein Projekt wirklich stemmen könnte. Im Zweifelsfall dann lieber offline und dafür gut durchdacht. Ich denke aber, Roberts will das Internet spielerisch auch wirklich nutzen.

Keine Frage, ich hätte auch gerne ein funktionierendes Online Privateer. Aber meine Erfahrung als Spieler, dann Mod und dann Game Operator zeigt ganz deutlich, dass das verflucht schwierig ist und ausser Jumpgate fällt mir nur ein ähnliches MMORPG ein das Erfolg hatte, nämlich EVE. Das aber war reine Point & Click Steuerung, Jäger direkt selbst fliegen können war da nicht möglich und damit für mich ein KO Kriterium. Wie auch immer; haben wollen ist eine Sache, was realisierbar ist eine andere.

Ausserdem habe ich schon vor sehr vielen Jahren - also schon vor dem WOW Wahnsinn - festgestellt, dass eher Fantasy geht, SciFi ist dagegen kaum gefragt und die Fans davon eher eine Randgruppe. Also logisch das die Spielehersteller sich auf das Fanatasy Genre konzentrieren. Das kann ich übrigens schon seit Warcraft 2 nicht mehr sehen. :doubtful: Fantasy gibts bis zum Abwinken, SciFi muss man suchen. Ein weiterer Grund warum ich hier kaum eine grosse Chance sehe.

Roberts wird sich darüber sicherlich im Klaren sein. Er müsste schon ziemlich verrückt sein, nach all den Jahren, wo er doch sicher fleißig beobachtet hat, auf das komplett falsche Pferd zu setzen. Ich wünsche mir, dass er eine schöne neue Welt zaubert und nicht verzeifelt versucht, die beste aller möglichen Welten zu erschaffen...

Dem Wunsch schliesse ich mich ebenfalls an. 😉

Und ja, der Erfolgsdruck für Roberts ist immens. Nicht nur das er ein Comeback im Spielesektor versucht, er muss auch versuchen einer selbst geschaffenen Legende gerecht zu werden. Und er muss sogar versuchen das noch zu übertreffen damit er mit einem Comeback im Space Sim Genre wirklich Erfolg hat. Dabei gilt es nicht nur neue Spieler zu begeistern, sondern auch die bisherigen zu behalten und genau die gucken verdammt genau hin. Zudem sind gerade die "alten" Fans nun auch schon eine ganze Ecke älter, reifer und anspruchsvoller. Nein, das ist absolut keine leichte Aufgabe. Für mich persönlich war Starlancer übrigens das letzte "echte" Roberts Game.

Ich persönlich fand Chris Roberts als Filmemacher gar nicht so übel.

Lord of War und Outlander waren doch absolut grandiose Filme :-)

Naja, noch ist wirklich zu früh um in irgendeinen Hype zu verfallen, dieser Vorcountdown ja war im Grunde auch nicht dessen Aufregung wert. Chris Roberts ist sehr lange aus dem Spielegeschäft rausgewesen und er hat sich dort sicherlich nicht gut verabschiedet. Mit der visionären Version von Freelancer hatte er sich damals nunmal übernommen, Microsoft hat da nach seinem Weggang sicherlich nicht umsonst vieles aus dem Spiel gestrichen, vielleicht hatte Freelancer alles drin, aber nix davon war so wirklich gut. Das Endprodukt fand ich persönlich aber auch total enttäuschend und frag mich bis heute, wo für viele der Reiz in Freelancer liegt, abgesehen von der Story ist es doch ziemlich mau und pure Verschwendung von Potenzial.

Sicherlich ist das Genre seit damals nicht wirklich viele Schritte weitergekommen, aber Evochron, X im Privateer Sektor und Freespace im Combat Sektor haben sich nunmal dennoch weiterentwickelt. Da muss Chris Roberts erstmal dran kommen beziehungsweise übertreffen. Er wäre in den letzten Jahren nicht der erste der daran scheitert. Verdienste der Vergangenheit interessieren da nunmal nicht, das Genre ist eben im Heute.

Und Starlancer war übrigens nicht von Chris Roberts, sondern von Erin. Der war auch der Kopf hinter Privateer 2 und hatte glaube ich sogar die ursprüngliche Idee zu Privateer 1, bevor sie von Chris übernommen wurde.

Deepstar schrieb:Ich persönlich fand Chris Roberts als Filmemacher gar nicht so übel.

Lord of War und Outlander waren doch absolut grandiose Filme :-)

Naja, Outlander war nicht schlecht, aber meilenweit von "grandios" entfernt. Ok, Geschmackssache.

Deiner Beurteilung von Freelancer schliesse ich mich voll und ganz an. Freelancer war ein Teletubbie-Arcade-Spiel und Lichtjahre von einem Privateer 1 und 2 entfernt. Ich habe da die gleichen Kritikpunkte wie Du und vor allem eines war für mich der absolute Atmosphären-Killer: Mouse only. Das war auch der Hauptgrund warum ich beim Spielen von Freelancer ständig mehr genervt als begeistert war und auch der Grund warum ich Freelancer exakt nur einmal gespielt habe, während ich alle anderen Spiele von Roberts mehrfach durchgespielt habe.

Sicherlich ist das Genre seit damals nicht wirklich viele Schritte weitergekommen, aber Evochron, X im Privateer Sektor und Freespace im Combat Sektor haben sich nunmal dennoch weiterentwickelt. Da muss Chris Roberts erstmal dran kommen beziehungsweise übertreffen. Er wäre in den letzten Jahren nicht der erste der daran scheitert. Verdienste der Vergangenheit interessieren da nunmal nicht, das Genre ist eben im Heute.

Wenn ich mir so die Posts im Forum von Roberts neuer Webseite anschaue, dann sind da ein paar Tendenzen klar zu erkennen. Der Grossteil der Leute bevorzugt z.B. Freelancer. Im Freelancer Subforum ist deutlich mehr los, als im Wing Commander Subforum. Von daher habe ich inzwischen keine grosse Hoffnung mehr, dass von Roberts nochmal etwas ähnliches wie Wing Commander oder Starlancer kommen wird. Denn nach meiner Einschätzung dient die neue Webseite nur sekundär dazu uns Spieler zu informieren, sondern primär dazu Roberts zu zeigen, wo das Interesse der Spieler liegt. Marktforschung also. Und genau die dürfte für CR nach so langer Abstinenz von der Spiele-Branche auch extrem wichtig sein, denn eine Bruchlandung kann er sich bei seinem Comeback einfach nicht leisten. Das muss auf Anhieb klappen sonst dürfte es das gewesen sein. Ich traue es ihm durchaus zu, eben aufgrund seiner Verdienste in der Vergangenheit. Aber zeigen muss er das trotzdem. Die Zeiten in denen ich blind alles kaufen würde wo Roberts drauf steht, sind schon lange vorbei und spätestens mit Freelancer hat er diesen "Fanboy-Bonus" bei mir kräftig verwirkt, denn das hat mich masslos enttäuscht.

Ich kann mich ausserdem leider nicht des Verdachts erwehren, das gerade die Amerikaner es lieber einfach mögen. Ich behaupte das der Grossteil der amerikanischen Spieler mit so etwas hochkomplexem wie dem X-Universum - ab dem zweiten Teil selbstverständlich - völlig überfordert wäre. Von daher gesehen bin ich mal gespannt, wie sich der Anspruch des fiktiven Spieles entwickeln wird. Kriegen wir endlich wieder eine ausgewachsene Space-Opera mit allem was WC und Privateer gross gemacht hat, oder wieder ein Arcade-Shooter ala Freelancer?

Und Starlancer war übrigens nicht von Chris Roberts, sondern von Erin. Der war auch der Kopf hinter Privateer 2 und hatte glaube ich sogar die ursprüngliche Idee zu Privateer 1, bevor sie von Chris übernommen wurde.

Ich schrieb ja auch "Roberts Game". WC war das Baby von Chris und Privateer schon immer eher das Baby von Erin.

Heiliger Strohsack, über 12.000 Registrierungen in nicht einmal drei Tagen, da wird einem ja schwindlig. :eek2:

Freelancer wurde ja auch nie von Roberts fertig gestellt, sondern von Microsoft. 😉

Bin mal gespannt, was Chris Roberts daraus macht. 😊

Chris Roberts war damals, als er Wing Commander schuf, seiner Zeit voraus.

Meine Güte war ich stolz auf meinen ersten Rechner (einen 386 DX33, Gravis Joystick und Soundblaster...) der es mir erlaubte die Teile 1 und 2 super zu spielen. Wie hieß es seinerzeit? Für einen neuen Wing Commander Teil erst mal den Rechner aufrüsten :-)!

Es war die Zeit in der man für Spiele stolz war den Arbeitsspeicher unter MS Dos immer mehr zu optimieren (ich danke Quemm...!).

Aber was zählt der Ruhm von vorgestern?

Roberts ist lange nicht mehr in der Entwicklung von Spielen tätig gewesen. Seine Ausflüge ins Filmgeschäft blieben mäßig (okay Outlander fand ich z.B. nicht schlecht, aber kein Kracher. Von der miserablen Wing Commander Verfilmung mal ganz zu schweigen. Was gab es da im Vorfeld für Gerüchte und Lobpreisungen- wohl mehr von der Hoffnung bestimmt-. Das Ergabenis? Kaum der Rede wert...).

An einen Ableger zu Wing Commander (die Rechte hat er meines Wissens ja auch nicht mehr) glaube ich persönlich (leider) nicht.

Klar sollte er sich das Fan Projekt Saga mal angeschaut haben (wovon ich ausgehe) dürfte er wissen wie beliebt die Reihe heute immer noch ist. Und nicht nur bei den "Oldies" wie mir. Wenn man dann bedenkt was man mit deutlich mehr finanziellem Background daraus machen könnte (wobei sich mir die Frage stellt womit Roberts heute diesbezüglich aufwarten kann).

Ich hoffe nur dass es kein reines online Spiel wird. Ich glaube auch dass der Markt dafür einfach nicht da ist. Bei Fantasy Rollenspielen ist das wohl etwas anderes (auch wenn rückläufig).

Ich selbst spiele gerne dieses Genre allerdings nicht online!

Roberts wird die Sci-Fi-Spielewelt schon nicht ganz aus den Augen verloren haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er auf ein Konzept setzt, mit dem heutzutage nichts mehr zu holen ist und das niemanden mehr begeistern kann. Dass er sich die Spieler und Fans ins Boot holt, um Feedback zu erhalten, ist löblich, aber letzten Endes ist er der Entwickler und sollte besser schon eine gewisse Vorstellung von seinem Projekt haben. Immerhin dauert die Planungsphase ja auch schon länger. Die Freelancer-Gemeinde ist "drüben" schon sehr stark vertreten - ich hätte nicht gedacht, dass heute noch so viele von diesem Spiel begeistert sind. Möglichweise sind darunter aber auch die Privateers stark vertreten. Ein reines Online-Freelancer muss ich allerdings auch nicht haben, denn so neu ist das Konzept nicht mehr. Die Frage wäre, was man aus diesem Untergenre noch herausholen könnte, damit es heute wirklich begeistern kann. Auf der anderen Seite muss ich für Freelancer jetzt auch mal eine Lanze(!) brechen: Die Welt war schon schön gemacht und stimmig designt. Die Arcade-Kämpfe waren zwar lausig und größtenteils generisch, aber die frei erkundbaren Sonnensysteme mit Planeten oder Asteroidenfeldern, die man auch immer direkt anfliegen konnte, haben in mir damals den Entdecker geweckt. Die Handlung hat mich aber weniger begeistert. Viel zu hektische, konstruierte Wendungen, ständig die Hetzerei von A nach B, und die große Bedrohung war eher einfallslos und unspektakulär. Außerdem hat das Handlungskorsett die Freiheit einfach zu stark eingeschränkt, was bei dieser Sorte Spiel ja das große Dilemma darstellt. Ich habe es ganze 2x durchgespielt, aber ein weiteres Mal muss eigentlich nicht sein. Dann doch lieber Privateer: Gemini Gold, wo ich zumindest gleich jedes System anfliegen kann - auf eigene Gefahr zwar, aber so sollte es auch sein.

PS Bevor ich´s vergesse: "Outlander" war von vorne bis hinten eine einzige Peinlichkeit, gegen die sich selbst "Film Commander" nachträglich noch für den Oscar nominiert. "Lord of War" hingegen war ziemlich gut, aber bei beiden Filmen fungierte Roberts - soweit ich weiß - ohnehin nur als Co-Produzent. Von "seinen Filmen" lässt sich da eigentlich nicht reden...

Hoffentlich wirds was mit Joystick 😁

Karrde schrieb:Hoffentlich wirds was mit Joystick 😁

Wir Joystick Fans sind ja schon kräftig dabei für unsere Wunschsteuerung zu trommeln. Und laut aktuellem Poll schauts nicht schlecht aus:

How do you like to fly?

Joystick (42%, 658 Votes) Mouse (31%, 492 Votes) Full HOTAS setup (10%, 162 Votes) Keyboard (9%, 150 Votes) Gamepad (7%, 107 Votes) Something else (1%, 13 Votes)

Total Voters: 1,582

Ich meine, einfach das Spiel für beide Kontrollen auslegen und fertig. Dann ist jeder glücklich. Aber vor allem auf den Joystick optimiert, bloss keine simple Maus-Konvertierung, das wäre genauso Käse wie Mouse-only.

Ich vertrete nach wie vor die Meinung so ein Weltraum Shooter gehört in erster Linie mit Joystick gespielt!

Ich weiß gerade die "jüngere Generation" kennt das gar nicht mehr so, geprägt von den Ego Shootern mit Maus oder Joypad. Ist halt Gewöhnungssache.

Kann nur sagen für mich hat es sich bislang gelohnt meinen alten Sidewinder wieder aus zu motten :-)

Also da mache ich mir eigentlich keine Sorgen. Freelancer dürfte in dieser Hinsicht eine schimpfliche Ausnahme bleiben. Die von Luke zitierte Umfrage spricht eine klare Sprache: Die Leute wollen grundsätzlich eine Joystick-Unterstützung haben. Dennoch darf man auch nicht die recht hohe Anzahl von Mauspiloten unter den Teppich kehren. Eine Menge Leute fliegen - bestimmt nicht erst seit Freelancer - sehr gerne mit dem Nager, weil sie damit in der Praxis gut zurechtkommen. Ihnen soll man selbstverständlich auch die Möglichkeit bieten, ihren Controller der Wahl im Spiel zu nutzen. Beides sollte möglich sein, und ich sehe eigentlich keinen Grund, weshalb das ein Problem sein sollte.

Für mich persönlich ist ein Steuerknüppel in diesem Genre ein Muss, ganz klar. Wozu legt man sich ein solches Gerät auch sonst überhaupt zu? Ich habe allerdings auch Verständnis für Spieler, die lieber bei der Maus bleiben, das ist eben Geschmacksache. Man sollte den Leuten eben die Wahl lassen. Ich selbst habe reine Arcade-Rennspiele wie NfS Underground 1/2 auch erst mal mit der Tastatur gespielt, bevor ich mir damals ein Lenkrad zugelegt habe. Ich bin damit, im wahrsten Sinne des Wortes, auch ganz gut gefahren. Mit dem Lenkrad war das Fahrgefühl zwar besser, aber meine Ergebnisse sind dadurch nicht gerade explodiert, da die fehlende Fahrphysik den Kontroller nicht seine Vorzüge richtig hat ausspielen lassen. Trotzdem wäre es eine Sauerei gewesen, wenn man nur auf das Keyboard beschränkt gewesen wäre. Genau so war es aber bei Freelancer, was einige Tester und Redakteure dazu verleitet hat, schon das Ende der Joysticks einzuleuten. Nur weil sich etwas auf eine Art vernünftig steuern lässt, sollte man den Spielern nicht die Alternativen verwehren. Schon gar nicht in einem Genre, in dem der Knüppel praktisch schon immer zuhause gewesen ist. Roberts wird das sicherlich bedenken. Die Umfrage sowie entsprechende Forenthemen bezüglich der Joysticks werden sicherlich registriert.

Also ich bin für beides, Joystick und Maus. 😉

Hat einer schon was gehört, ob das Game auch für XBox und PlayStation kommen wird? Sonst müsste ich mir wie immer bei Spiele von Chris einen neuen Computer zulegen... :lol:

Ich glaube, für Plattform-Fragen ist es noch etwas zu früh. Möglicherweise erfahren wir am 10.10. dieses Jahres mehr darüber - ein Name wäre sowieso schon mal ein Anfang. Wenn man sich das dortige Forum derzeit anschaut, hat man schon das Gefühl, dass größtenteils PCler dort aktiv sind. Für viele scheint das Genre immer noch eine PC-Domäne zu sein. Nach dem Arena-Schock hat man vielleicht auch jede Konsolen-Idee in Fankreisen etwas verdrängt. Ausschließen würde ich mal nichts, hoffe aber ehrlich gesagt auf einen reinrassigen PC-Titel, da Chris Roberts in seinen einleitenden Worten ja gerade die Hardware von heute gelobt hatte - hier hat der gute alte PC eben einfach weit die Nase vorn. Aber besser abwarten...

Ja da hast Du wahrscheinlich Recht. Aber in den kommenden Jahren werden neue Konsolen Generationen auf den Markt kommen. Von daher könnte ich mir auch eine Konsolen-Version vorstellen. Aber warten wir es ab..es ist ja noch viel zu früh. Oh ja..wenn ich auf die Uhr schaue.... :lol:

Warten wir einfach mal ab - da man heutige Joysticks auch schon an Konsolen anschließen kann und die nächste Generation der Teile schon sicherlich in der Mache ist, glaube ich nicht, dass eine Plattform leer ausgehen wird. Portierungen sind gang und gäbe, und ich hätte nix dagegen, wenn ausnahmsweise mal die Konsoleros auf eine Fassung warten müssten. Zu oft ist es ja gerade umgekehrt... 😉

Übrigens, schön, dass du wieder im Forum aktiv bis, Meister Cat! Was war denn all die Zeit nach der Saga-Veröffentlichung mit dir los? Habe schon überlegt, ob du vielleicht eingeschnappt warst, weil ich dir und Evan damals wegen diesem blöden Aprilscherz etwas über den Mund gefahren bin...

Ich habe die ganze Zeit SAGA gespielt um heraus zu finden, wie man eine Komplettlösung schreiben kann. 😉 Nein ich habe viel zu tun..Arbeit Familie etc. Meine drei Kiddies sind in eine neue Schule gekommen. Da muss ich des öfteren meiner Frau unter die Arme greifen. Da bleibt nicht viel Zeit für das WingCenter SORRY! 😊

Aber wieder BtT.. 😉

Alles klar, prima! Wie gesagt, da mit Konsolenspielen schon seit Jahren mehr Geld verdient wird als mit PC-Titeln, kann ich mir nicht vorstellen, dass Roberts auf die potentiell größte Käufergruppe verzichten wird/will. Was mir in der derzeigen Stimmung etwas verloren geht, ist die Tatsache, dass Roberts eben nicht nur aus purer Lust an der Freude und aus reinem Altruismus wieder in die Branche einsteigt, sondern auch, weil er eben damit Geld verdienen will. Für viele scheint der Space-Heiland nur für die Fans wieder durch das große Tor getreten zu sein, aber letzten Endes will hier einer auch etwas verdienen. Wir leben im Kapitalismus und da vergisst ein Spieledesigner nicht einfach die Konsolen! Solle man für sein neuestes Spiel wieder einen neuen PC brauchen, wäre der Kult natürlich perfekt, aber inzwischen ist das nicht mehr ganz so schlimm wie in den 90ern...

Joystick Steuerung halte ich für ein Muss natürlich.

Aber meiner Meinung darf man auf Maus auch nicht verzichten. Man erinnere nur an X-Wing Alliance, dass sich ausschließlich mit Joystick spielen ließ, nicht einmal mit Tastatur. Diese Entscheidung hat der X-Wing Serie ja auch durchaus das Genick gebrochen, weil es doch weit hinter den Erwartungen zurück blieb. Sowas konnte man eben damals schon nicht mehr bringen. Wing Commander ließ sich seit jeher auch sehr gut mit Tastatur spielen, mit Prophecy kam eben durchaus ein absolut spielbare Maussteuerung dazu, die dann ein Jahr später von Freespace 1 übernommen und sogar absolut verfeinert wurde. Da hatte man bei X-WA nunmal den Trend verpennt. Auch wenn Prophecy und Freespace bekanntlich auch keine Bestseller waren.

Direkt auf eine genaue Joysticksteuerung darf man aber nunmal auch nicht verzichten, das es bei Freelancer keine gab kann ich verzeihen wenn man die Entwicklungsgeschichte des Spiels berücksichtigt, ursprünglich sollte man das Schiff ja nicht einmal direkt steuern können, sondern eigentlich sollte man ja nur Befehle geben. Eben wie Bridge Commander.

Ich hätte auch nichts gegen eine Konsolenumsetzung, allerdings sollte man sich da nicht an diese unsäglichen Wing Commander Portierungen orientieren, sondern tatsächlich eher an die Konkurrenten. Colony Wars (PSX) und Battlestar Galactica (PS2) zeigten durchaus wie sich eine Weltraumsimulation auf Konsole spielen muss. Von Sylpheed kann ich mangels X-Box 360 nichts sagen. Wing Commander 3 auf Playstation fand ich dazu im Vergleich einfach nur grausig grauenvoll. Ob das von Chris Roberts ein High-End Spiel wird glaube ich nicht. Ist in meinen Augen auch gar nicht nötig. Die aktuelle Hardware wird von Spielen im Moment sowieso seit Jahren nicht mehr gefordert. Aus der aktuellen Mittelklasse Hardware kann man schon ohne weiteres ein Spiel rauszaubern was bisher alles aktuelle übertrifft. Die Unreal4 Engine Demo lief z.B. auf nem System was es schon seit über zwei Jahren gibt. Und die wird frühestens zur neuen Konsolengeneration zum Einsatz kommen.

Was Konsole und PC angeht: Im IRC hat Roberts klar geschrieben, dass er auf jeden Fall für den PC entwickelt und zwar primär. Konsole ist wohl nur eine Option und wenn dann später. Nichts anderes wollte ich hören, denn so ist es ziemlich sicher, dass die Möglichkeiten des PCs auch wirklich genutzt werden. Wenn dagegen ein Spiel primär für Konsole entwickelt wird, dann wird das Spiel in der Regel schon von Anfang an so designet, soweit ich weiss, dass das Spiel für den PC nicht grossartig verändert werden muss. Und genau dieses Spar-Konzept sorgt dann für die unzähligen lieblosen PC Portierungen, bei denen die Vorteile des PCs überhaupt nicht genutzt werden.

Was Maus und Joystick angeht: Es MUSS definitiv beides unterstützt werden, das ist überhaupt keine Frage. Und zwar beides möglichst optimal. So wie hier in WCS, da funktioniert beides wohl sehr gut. Beurteilen kann ich das jedoch nur bez. Joysticks. Laut Renegade und auch anderen scheint auch die Maussteuerung gut gelungen zu sein.

Richtig, der Joystick-Zwang bei X-Wing: Alliance war schon ein starkes Stück. Ich glaube, es ließ sich ohne angeschlossenen Stick noch nicht einmal installieren. Das dürfte viele abgeschreckt haben. Bockschwer war es zum Teil ja auch.

Im Ernst? Ok, ist zu lange her. Alliance war eigentlich so mein Liebling der SW Spiele. Aber nur Joystick ist genauso ein völliges Unding wie nur Maus wie z.B. bei Freelancer.

Allerdings. Grundsätzlich hat X-W:A schon jede Menge Spaß gemacht. Es gibt wohl nur wenige Space-Sims, die ihre Piloten so sehr mit Extras, Auszeichnungen und Boni belohnen wie X-W:A. Dafür musste man allerdings auch was leisten: geschenkt wurde einem wirklich gar nichts. Selbst bei bleischweren Einsätzen konnte kurz vor Schluss alles ganz schnell wieder zunichte sein, wenn man nicht haarscharf aufgepasst hat. Der Gipfel war aber, dass die Aktivierung der Unverwundbarkeit im Menü zur Folge hatte, dass die Mission am Ende nicht als erfolgreich abgeschlossen galt. Man musste also den Einsatz wiederholen, um weiterzukommen. Da konnte man schon manchmal vor Wut in den Steuerknüppel beißen!

Arrow schrieb:Die von Luke zitierte Umfrage spricht eine klare Sprache:

Der Verlauf der Umfrage war für mich übrigens eine grosse Überraschung. Ich bin, als ich auf den Vote Button geklickt habe, davon ausgegangen, das Maus mit grossem Abstand führt und wir Joystick-Fans um den Joystick kämpfen müssen. Wenn man sich aber im RSI Forum so umschaut so fällt auf, dass ein grosser - vielleicht sogar der grösste - Teil der Community von den "alten Hasen" gestellt wird. Und die sind nunmal mit Joysticks bei Heimcomputern und später auch bei Personal Computern aufgewachsen. Ein Joystick am Computer war obligatorisch. Im Moment schaut es also so aus, als ob eben hauptsächlich die alten Generationen vertreten sind. Das wäre eigentlich nicht verwunderlich, denn ich würde behaupten das der grösste Teil der jungen Spieler WC & Co. gar nicht kennt oder nur am Rande.

WC & Co. ist nunmal eine feste Grösse der 90er und fristet seitdem ein Schattendasein. Ich könnte mir vorstellen, das Roberts dem Genre wieder neues Leben einhaucht. Ok, ist vielleicht auch a bisserl Wunschdenken. Wie auch immer, ich werde definitiv nicht zu den Leuten gehören, die blind das nächste Roberts Game kaufen werden. Erstmal muss sich zeigen, in wie fern sich Roberts am Markt orientiert und wie er sich selbst verändert hat. Knapp 10 Jahre seit seinem letzten Spiel sind eine lange Zeit. Entwickelt er ein Spiel im Geiste des alten Wing Commanders und Starlancers mit modernen Elementen an die heutige Zeit angepasst? Oder entwickelt er ein Spiel kompromisslos an die aktuell herrschenden Interessen wie z.B. PvP, also Multiplayer, Bombastgrafik und schneller Action? Ich halte beides für möglich.

So neben bei, ich habe auch für die Joystick Steuerung gevotet. 😊 Wobei ich denke, dass es eine Auswahl von Steuerungselemente geben wird.

Wenn es ein reines MMO werden sollte, werde ich es definitiv nicht kaufen, auch wenn es von Chris Roberts ist.

Ich mag keine Multiplayer Games! 😡

Zum Projekt an sich: Ich hab mich auch mal angemeldet und hoffe stark es wird kein MMO. Ich spiele bereits ein MMO, das reicht mir. Multiplayer-Modus gerne, kooperativ Missionen fliegen mit anderen ist immer wieder nett, aber bitte kein MMO. Ansonsten: Spannend dass das Weltraumgenre doch noch ein wenig zuckt und noch nicht ganz tot ist. Vielleicht bekommt X:Rebirth von Roberts ein wenig ernstzunehmende Konkurrenz? Wäre interessant, da ich zwar sehnsüchtig auf X:R warte, ich aber finde dass die Jungs etwas ablaschen. Klar, wenn man sich darauf verlassen kann dass die X-Serie fast die einzigen Spiele des Genres sind, bei denen Weltraum und Wirtschaft zusammentreffen, EVE Online mal außenvor da MMO.

Betreffs der Steuerung: Ich bin ja auch ein alter Joystickfan, aber ich gebe zu dass ich bei Freelancer den Knüppel wenig vermisst habe nachdem ich mich an die Maussteuerung gewöhnt hatte (was schnell ging). Die war aber auch weitaus besser als jede andere Spacesim-Maussteuerung die ich bisher gesehen habe. Total flüssig und präzise. Hat mir gut gefallen. Mit der Maussteuerung von Wing Commander oder Freespace bin ich nie wirklich warm geworden. Entweder ist sie Präzise aber man kurbelt sich einen ab beim Kurvenkampf, oder sie ist gut für Kurvenkampf aber man trifft kein Scheunentor. Joystick dagegen ist brauchbar präzise (wenn auch nicht wie ne gute Maussteuerung) UND Kurvenkampf ist lässig.

Bin auf jeden Fall auch gespannt.

Passend zum Thema, ein Interview mit Oliver Haake, seines Zeichens leitender Redakteur bei buffed.de:

Wing-Commander-Erfinder Chris Roberts - Olli im Kurzinterview über mögliche Spiele

...und was Multiplayer angeht: ich war da früher kräftig dabei und zwar durch alle Genres, das ging schon los in den 90er z.B. mit Starcraft. Mein letztes Multiplayer Game war Jumpgate. Als die europäischen Server abgeschaltet wurden, hab ich auch mein Interesse an MMO abgeschaltet. Einige Dinge haben mir den Spass an Multiplayer bzw. genauer gesagt MMO nachhaltig versaut. Die Details spare ich mir hier, weil meine Ausführungen alles andere als politisch korrekt ausfallen würden. 😉 Das einzige was ich auch heute noch gerne mache ist Coop PvC, also auf gut Deutsch: Mit ein oder mehreren menschlichen Mitstreitern gemeinsam gegen den Computer. Auf dem Gebiet gibt es leider nur verdammt wenig, Splinter Cell 3 Coop gehört da ganz eindeutig zu den seltenen Perlen. Alleine der Coop Modus wäre schon den Vollpreis von SC3 wert gewesen.

Singleplayer mit optionalem Coop: aber gerne MMO: und tschüss

Die Erwähnung von von EVE Online im Interview finde ich wichtig. Sollte Roberts tatsächlich ein MMO im Weltraum planen, kommt er an diesem Titel nicht vorbei. Was gäbe es in diesem Genre noch an richtigen Innovationen, die man noch nicht gesehen hat? Gibt es für ein MMO heute überhaupt noch ein breites Publikum? Ich habe do so meine Zweifel...

Arrow schrieb:Gibt es für ein MMO heute überhaupt noch ein breites Publikum? Ich habe do so meine Zweifel...

Naja, "gefühlsmässig" ist in WOW die halbe Spielerwelt vertreten. Oder ist das mittlerweile rückläufig?

Nicht nur gefühlsmäßig ist und war WoW hier Spitzenreiter, doch inzwischen gibt es eben auch genug Konkurrenz und die Spielerzahlen sind schon seit längerem rückläufig. Ich glaube nicht so recht daran, dass ein neues Projekt in diesem Genre einfach so viele neue Spieler generieren könnte.

Wenn das ein MMO sein sollte, dann schießt er sich womöglich selber ins Knie. Ich glaube aber nicht daran. 😊

Catkiller schrieb:Wenn das ein MMO sein sollte, dann schießt er sich womöglich selber ins Knie. Ich glaube aber nicht daran. 😊

Am 10.10. wird hoffentlich zumindst das Genre verlautbart. Vielleicht sondiert Roberts auf RSI aber auch nur die Chancen auf mögliches crowdfunding? 😉

Arrow schrieb:Ich glaube nicht so recht daran, dass ein neues Projekt in diesem Genre einfach so viele neue Spieler generieren könnte.

Im Fantasy Genre? Doch, gerade da. Ich dachte lange Zeit, dass das beliebte Fantasy-Genre einfach nur eine Modeerscheinung wäre. Inzwischen jedoch sieht es für mich eher so aus, als ob SciFi tatsächlich dauerhaft eine Randgruppe ist und man die Menschen mit Fantasy einfacher begeistern kann. Alleine schon deswegen hätte ein neues Space Sim MMO keine wirkliche Chance. Vor allem wenn man sich anschaut was auf dem Gebiet schon vielversprechendes den Bach runtergegangen ist, allen voran der Pionier und lange Zeit auch der Klassenprimus Jumpgate.

Edit: Ob im Fanatasy Genre allerdings nochmal ein MMO derart Erfolg hat, wage ich ebenfalls zu bezweifeln, falls es Dir rein um MMO ging.

Ich wollte vorher nachschauen wie denn nun der Poll ausgegangen ist bez. Controller. Leider hatten die RSI Leute vergessen das Ergebnis im Comm-Link Beitrag zu posten, weswegen ich das Team vorhin angeschrieben hatte. Die RSI'ler reagieren verdammt fix muss ich sagen, Ben Lesnick hat mir eben per Mail geschrieben dass das nun nachgeholt wurde und so kann ich nun auch das Ergebnis hier posten:

How do you like to fly?

Joystick (38%, 1,436 Votes) Mouse (35%, 1,325 Votes) Keyboard (10%, 371 Votes) Full HOTAS setup (10%, 361 Votes) Gamepad (6%, 218 Votes) Something else (1%, 22 Votes)

Total Voters: 3,733

Vor allen Dingen, hätte ich dieses Spiel auch gerne als Konsolenversion. Das wird aber erst möglich sein, wenn Microsoft und Sony endlich mit ihren neuen Konsolengenerationen auf dem Markt erscheinen. Und solange behaupte ich mal, wird Roberts mit seiner Entwicklung auch warten.

Catkiller schrieb:Und solange behaupte ich mal, wird Roberts mit seiner Entwicklung auch warten.

Bist du dir da sicher? Nun die Frage kann sich einmal dadurch erledigen dass es bis zur offiziellen Veröffentlichung des neuen Roberts Spiels wohl noch eine Weile dauern wird. Bis dato könnten die neuen Konsolen bereits auf dem Markt sein.

Außerdem: was spricht dagegen zunächst eine PC Version zu veröffentlichen und sie später für Konsolen zu konvertieren? Man sollte dabei nicht vergessen dass Roberts ja kommerzielle Interessen hat!

Bezüglich Konsole verweise ich nochmal auf einen früheren Beitrag hier.

Aber, ich bezweifle ob CR wirklich kompromisslos "sein Ding" durchzieht, er wird mit Sicherheit während der Entwicklung seine Fühler ausstrecken. Das er Marktforschung betreibt, wie ich es ja schon von Anfang an vermutet habe, kann man an vielen Details feststellen. Zum einen ist momentan noch eine Registrierung erforderlich. So fischt man schon mal den Grossteil der Spieler raus, die wirklich Interesse haben. Ausserdem können so statistisch genauere Erfassungen vollzogen werden, da alle Aktionen prinzipiell personalisiert werden können. Dann die Gliederung im Forum; diese ermöglicht von Anfang an Diskussionen über vielfältige Themen rund um Space Sims und natürlich primär um die Roberts Games. Das nächste sind die Umfragen, auch hier zeigt sich ganz klar das Roberts rausfinden will, wie die potentiellen Space Sim Spieler von heute gelagert sind usw. usf.

Ich glaube das Roberts den Wurzeln seines Erfolgs - also dem PC - treu bleiben wird. Aber ich glaube auch, dass er es sich nicht leisten können wird, auf die Konsole komplett zu verzichten, auch wenn ich persönlich das sofort begrüssen würde. Und sei es nur, um sich die PC Fassung schlussendlich "leisten" zu können, denn das ist schon seit Jahren nicht unüblich in der Branche nach meiner Beobachtung. Vergessen sollte man auch nicht, dass dem PC in Amerika bez. Spiele keine grosse Rolle mehr zukommt, anders als in Europa. In Amerika ist m.W. die Konsole bez. Spiele sehr viel verbreiteter als der PC. Und was die berufliche Nutzung angeht, so scheint der PC auch hier immer mehr aus amerikanischen Haushalten zu verschwinden, da Tablet PCs immer weiter an Bedeutung gewinnen.

Wie auch immer. IT technisch gesehen leben wir in einer sehr interessanten Zeit und die gesamte Computer-Landschaft, wozu ich jetzt auch Konsolen zähle, wird sich in den nächsten Jahren, so wie es aktuell aussieht, gewaltig verändern.

Sicherlich wird CR Marktforschung betreiben! Alles andere wäre ja auch aus kaufmännischer Sicht ein Unding! Vor allem wenn man die Entwicklungskosten sieht. Und die Idee mit seinem Forum kommt nicht von ungefähr. Das verdeutlicht auch die von dir gemachte Anmerkung des Registrierungs Zwangs um dort schreiben zu können.

Sehen wir es doch mal so: wer kennt denn den Namen Chris Roberts heute noch? Außer der "alten" WC Gemeinde die jeden neuen Teil quasi blind gekauft hat (und nicht enttäuscht wurde). Das ist der Ruhm von gestern. Seine Ausflüge ins Filmgeschäft hatten ja nun mal -gelinde gesagt- relativ wenig zu seiner Popularität bei getragen.

Und ein erfolgreiches Projekt wie Saga dürfte er nur begrüßt haben. Denn das schafft ihm und seinem Namen einen neuen Schub. Nicht nur bei den früheren Fans sondern auch bei Spielern die nicht in den 90ern mit WC "aufgewachsen" sind.

Das heißt seine Zielgruppe sind nicht nur die ursprünglichen WC´ler sondern auch eine neue Generation. Das unterstreicht meine Aussage er wird sich schon viele Gedanken über seinen möglichen kommerziellen Erfolg gemacht haben.

Warum würdest du eine Konsolen Umsetzung nicht begrüßen? Das ist doch heute bei vielen Spielen üblich. Auch anders herum! Ich persönlich kenne mich mit Programmierung nicht aus. Bedarf das zu vieler Kompromisse?

Luke schrieb:Vergessen sollte man auch nicht, dass dem PC in Amerika bez. Spiele keine grosse Rolle mehr zukommt, anders als in Europa. In Amerika ist m.W. die Konsole bez. Spiele sehr viel verbreiteter als der PC. Und was die berufliche Nutzung angeht, so scheint der PC auch hier immer mehr aus amerikanischen Haushalten zu verschwinden, da Tablet PCs immer weiter an Bedeutung gewinnen.

Oh je, bitte nicht wieder die Gruselgeschichte des sterbenden PCs! Die ist inzwischen 15 Jahre alt, hat sich nie bewahrheitet und wird es auch nie. Tablets sind für den PC auch keine ernsthafte Konkurrenz, weil sie alles ein bisschen, aber nichts richtig können. Wenn auch mit Konsolentiteln seit Jahr und Tag schon mehr umgesetzt wird als mit PC-Spielen, wird der PC als hardwarestärkste Plattform weiterhin seinen festen Platz haben. Mir ist also relativ wurscht, für welche Plattform Roberts hauptsächlich entwickelt, solange am Ende eine ordentliche PC-Version erscheint. 😉

Mir geht es nur darum, nicht wieder wie früher anzufangen, meinen PC immer wieder mit Aktueller Hardware aufzurüsten. Nur damit ich die neusten Games für den PC spielen kann. Dazu habe ich keine Lust mehr. Nur dafür habe ich mir die Konsole gekauft. Und wenn ich wählen muss, dann werde ich mir lieber wieder eine Konsole statt einen neuen PC kaufen. Und wenn CR nur für den PC entwickelt, dann hat er eben einen Käufer für sein Produkt weniger. :squeeze:

Ich habe mich da schon mal registriert und mitgevotet. Ich denke, bei solchen Software-Projekten sollte ich ausnahmsweise mal ein paar Takte mitreden. Mal sehen, was rauskommt.

Mit Gruselgeschichte hat das herzlich wenig zu tun, sondern mit simpler Logik und Beobachtung. Wenn man sich z.B. die Schnittstellen an PCs in den 80er und 90er anschaut, dann werden sich vor allem die älteren Semester an die grandiose Schnittstellen-Vielfalt erinnern, um nicht zu sagen das grauenhafte Schnittstellen-Chaos. Für jedes Gerät benötigte man eine andere Schnittstelle. Alleine PC Tastaturen hatten bis zum heutigen Tag primär 3 verschiedene Schnittstellen: DIN 5, PS/2 und USB, von einigen Exoten mal ganz abgesehen. Dann brauchte man die serielle für Mäuse, Modems und manche Drucker und später sogar für Handys, natürlich mit proprietären Datenkabeln direkt vom Handy-Hersteller. Dann die parallele für Drucker und manche Steuergeräte, für Joysticks wiederum benötigte man den Gameport usw. usf. Die Liste ist lang und wird noch zusätzlich durch einige Superexoten wunderbar ergänzt bei denen verschiedene Hersteller versuchten für ihre Geräte weitere proprietäre Schnittstellen zu etablieren, die glücklicherweise nie Verbreitung gefunden haben. Das alles wird heute mit USB gelöst.

Das gleiche Spiel haben wir bei den verschiedenen technischen Geräten in jedem Haushalt: Fernseher, Telefon, Personal Computer, Spielekonsole, Anrufbeantworter, Videorekorder usw. Es gab mal eine Zeit in der Spielekonsolen nur zum Spielen taugten. Heut kann man damit auch noch im Internet surfen, DVDs anschauen, Musik hören und noch vieles mehr. Auch gab es mal eine Zeit in der PCs nur zum Arbeiten taugten, wo wir da heute stehen, muss ich wohl niemandem erklären. Der PC ist ein echtes Multitalent das mit entsprechender Hardware-Spezialisierung sogar echte Profiqualitäten auf einem bestimmten Gebiet erreichen kann. Oder das Aufzeichnen von Fernsehsendungen; das war früher den klassischen Videorekordern vorbehalten. Heute können aber auch z.b. PCs aufzeichnen, z.B. per Streaming oder mit eigener Fernsehkarte. Oder Satelliten-Receiver die eigentlich mal nur für den Satelliten-Empfang gedacht waren, können heute auch schon direkt aufnehmen. Anrufe aufzeichnen war den Anrufbeantwortern vorbehalten, heute kann das jede bessere Fritzbox die eigentlich mal nur dazu gedacht war, ins Internet zu kommen. Sprachübertragung über grosse Entfernungen kostengünstig zu realisieren war ein Domäne des klassischen Kupferdrahts und den klassischen Telefonen. Heute geht das auch genauso gut mit Skype oder Teamspeak und einigen anderen Sprach-Lösungen übers Internet. Ganz zu schweigen davon, das klassische Telefonie auch direkt per VOIP abgewickelt werden kann und auch wird. Oder der moderne Fernseher mit Netzwerk-Anschluss, mit dem kann man auch im Internet surfen oder Videos von Youtube oder dem heimischen PC streamen, oder Urlaubsfotos direkt per Speicherkarte verarbeiten kann oder soagr direkt den Videorekorder ersetzen kann. Ich denke ich muss nicht weitermachen, das Prinzip dürfte klar geworden sein. Mit anderen Worten: Jeder der sich im Haushalt mal umschaut wird genau das feststellen, das die klassischen Funktionen der klassischen Geräte immer mehr von anderen multifunktionalen Geräten übernommen werden und alles immer weiter zusammenwächst.

Zudem muss man sich nur mal die Entwicklung alleine der Computer anschauen. Durch meinen Vater der in der Grossrechnerwelt "aufgewachsen" ist, weiss ich wie sich alleine Grossrechner weiterentwickelt haben und wo wir heute stehen. Grossrechner in diesem Sinne gibts eigentlich keine mehr. Deren raumfüllende sperrigen Kisten von damals wurden schon lange von kompakten Workstations ersetzt die vor allem auf IO und CPU Leistung getrimmt sind. Früher gab es die klassische Trennung zwischen Grossrechnern und PCs, wobei letztere von den "grossen" Jungs immer belächelt wurden. Nunja, wozu heute einzelne PCs imstande sind, wenn man deren Leistung effektiv koppelt, das wissen wohl auch die meisten. Die Grossrechner von damals hätten gegen diese geballte Power keine Chance mehr. Die populärste Anwendung für "distributed computing" ist wohl SETI. Das SETI Projekt bietet aber auch schon seit einiger Zeit diese geballte Power für andere Anwendungen, z.B. der Krebsforschung. Kein einzelner "Grossrechner" könnte es auch nur Ansatzweise mit diesem riesigen globalen Computer aufnehmen der vor allem von unzähligen Privatleuten gestellt wird. Und welche Computer Komponente eines einzelnen PCs ist vor allem für diese Rechenpower zuständig? Nicht etwa der Prozessor, das war einmal, sondern das Teil was eigentlich nur mal dafür sorgen sollte, das wir ein Bild sehen wenn wir auf unseren Monitor schauen; die Grafikkarte. Auch an diesem Beispiel sieht man perfekt wie Geräte die eigentlich für etwas ganz anderes konzipiert wurden, mit Erfolg zweckentfremdet wurden und werden. Bei NVIDIA nennt sich das übrigens CUDA.

Oder Autos. Welches moderne Auto kommt heute ohne Bordcomputer aus? All der technische Schnickschnack wie ABS, ESP, TRC, usw. usf. wird heute mit einer Zentraleinheit gekoppelt. Was machen die Jungs und Mädels in der Werkstatt denn als erstes wenn wir mit unserem schicken modernen Auto ein Problem haben? Na logisch, als erstes wird der Bordcomputer mit dem Werkstattcomputer verbunden. Wer kann heute von den nicht-Automechanikern noch wirklich viel an seinem modernen Auto machen? Flüssigkeiten auffüllen und notfalls Räder wechseln, mit mehr dürften wohl die meisten überfordert sein. Alleine der Motor ist heute eine hochkomplexe Angelegenheit. Die heutigen modernen Aggregate mit ihrer hohen Effizienz und Leistung haben mit den guten alten Vergasser-Motoren nicht mehr viel gemeinsam. In den guten alten Tagen mit Vergasermotor haben die Herren der Schöpfung auch mal einen Samstag in der Garage verbracht wenn der Vergaser vom Auto oder Motorrad Mucken gemacht hat. Vergaser ausbauen, sauber machen, neu einstellen und wieder einbauen. Mit etwas Motor-Kenntnis oder einem Autoschrauber in der Nachbarschaft war das überhaupt kein Problem. Den gleichen Hobbybastler von früher möchte ich heute an seinem Auto sehen wie er vor der offenen Motorhaube mit ebenso offener Kinnlade steht nur um dann im Telefonbuch jemand anzurufen der sich mit sowas auskennt. Und munter geht es weiter: In den 90er haben wir in der Clique noch gefrotzelt, das wir irgendwann monatlich die Firmware unseres Autos updaten müssen und uns da auch noch mit Virenscannern und Firewalls rumschlagen dürfen. Soweit sind wir auch fast schon, es laufen bereits seit Jahren Versuche die Funk-Datenbuse moderner PKWs von aussen zu knacken um festzustellen, wo man was sicherer machen muss. Mercedes z.B. testet Autos die per Funk miteinander verbunden sind, um im Notfall z.B. Massenkarambolagen zu verhindern indem sich die Autos untereinander "unterhalten" um so z.B. kollektiv eine ganze Gruppe von Autos eine kontrollierte Bremsung durchführen zu lassen unter Berücksichtigung des Abstandes, der Geschwindigkeit, Strassenverhältnisse usw. usf.

Oder Handys, bzw. heutzutage die sogenannten Smartphones. Das tolle an diesen Teilen ist doch eigentlich, dass man damit sogar telefonieren kann, unfassbar! 😁 Die Teile ersetzen heutzutage gleich eine ganze Batterie an Geräten wie z.B. Telefon, PDA, Navi, MP3-Player, Fotoapparat usw. usf. Und auch da hatten wir schon in den 90er gefrotzelt, das irgendwann für Handys Firewalls und Virenscanner notwendig werden. Willkommen in der schönen neuen Welt, soweit sind wir bereits.

Das alles lässt sich nahezu beliebig fortsetzen und zeigt ganz klar, wie die Funkionen klassischer Geräte immer weiter zusammenwachsen. Das der PC also in seiner heutigen Form definitiv zu einer vom Aussterben bedrohten Rasse gehört wie auch die Spielekonsole usw. dürfte jetzt denke ich klar sein. Es ist also definitiv keine Frage mehr des OBs, sondern nur noch des WANNs. Alleine Tablet PCs werden immer leistungsfähiger. Schon heute können diese Geräte in den allermeisten Word/E-Mail/Internet-Haushalten den klassischen PC ersetzen. Natürlich nicht für uns Spiele-Enthusiasten, aber ich habe auch nicht behauptet, dass der PC so schnell verschwinden wird, dessen Bedeutung wird aber mehr und mehr schwinden. Es wird in nicht ferner Zukunft keine dutzende von Geräten im Haushalt für Unterhaltung, Kommunikation, Sicherheit, medizinische Überwachung usw. mehr geben, sondern nur noch ein paar ganz wenige, vielleicht auch nur ein einziges Gerät.

Der Punkt ist, all das hat sich in den letzten Jahrzehnten quasi still und heimlich in unseren Alltag geschlichen ohne von uns wirklich wahrgenommen zu werden. Zumindest nicht von den meisten Menschen. Nur die wirklich Technik-affinen Nerds und Geeks unter uns oder allgemein diejenigen die mit IT ihr Geld verdienen, können das noch halbwegs verfolgen. Und selbst die sehen vieles schon als völlig selbstverständlich an. So erscheint es als geradezu grotesk wenn da jemand behauptet der PC stirbt aus. ...einfach mal ein paar Meter rückwärts gehen und die Sache mit etwas Abstand betrachten. Der PC wird uns noch eine schöne Weile erhalten bleiben, aber der PC in seiner heutigen Form mit seinem seit Jahrzehnten quasi unveränderten Konzept ist definitiv nicht die Zukunft.

Um schlussendlich zur "Gruselgeschichte" zurück zu kommen: da sollte man sich eher an Profis halten wie Alfred Hitchcock, John Carpenter, Stephen King und so weiter. Das ist nicht mein Metier. 😉

Huiii, ganz schön langer Atem! 😊

Uwe schrieb:Warum würdest du eine Konsolen Umsetzung nicht begrüßen? Das ist doch heute bei vielen Spielen üblich. Auch anders herum! Ich persönlich kenne mich mit Programmierung nicht aus. Bedarf das zu vieler Kompromisse?

Weil Konsolen Spiele kaputt machen. Ok, in dieser harten Formulierung ist das nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern entstammt der Feder eines Forenmitglieds der RSI Seite. Leider gibts dort nach wie vor keine Suchfunktion und ich finde den Thread nicht mehr, ich habs aufgegeben.

Warum? Eben wegen diesen vielen Kompromissen. Um ein Spiel kostengünstig herzustellen, muss man bereits in der Planung grob festlegen, für welche Plattform dieses erscheinen soll. Soll es sowohl für Konsolen (wobei hier ja auch nochmal unterschieden werden muss) als auch PCs (und hier auch wieder nach Windows, Mac und Linux unterscheiden) erscheinen, muss man z.B. die jeweiligen Controller-Schwerpunkte berücksichtigen. Beim PC ist das nunmal Maus und Tastatur. Bei der Konsole hat man i.d.R. aber keine Maus sondern eben ein Gamepad und muss das bei der Erstellung der GUI, also der Oberfläche berücksichtigen. Also geht man den Weg des geringsten Widerstandes und entwickelt nicht perfekt an die jeweilige Plattform angepasst, sondern entscheidet sich entweder primär für eine davon, oder aber man nutzt bei allem nur den kleinsten gemeinsamen Nenner. Nehmen wir als Beispiel Splinter Cell 4. Die PC Version ist ein hervorragendes Beispiel für einen lausigen Konsolen-Port. Das Ding steuert sich wie an einer Konsole. Die Steuerung wirkt an einem PC mit Maus deswegen geradezu grotesk, weil man wirklich nahezu 1:1 die Konsolen-Oberfläche gewaltsam auf den PC aufgepfropft hat, ohne die Besonderheit der Maus zu berücksichtigen. Die Teile 1-3 wurden dagegen primär auf den PC optimiert und dort ist die Steuerung so genial wie eingängig und perfekt auf Maussteuerung ausgelegt. So ging eine einst legendäre Spieleserie den Bach runter.

Das ist nur ein Beispiel von sehr vielen. Eigentlich müsste man den Satz ganz oben anders formulieren: "Konsolen machen PC Spiele kaputt", das wäre präziser. Und eigentlich ist auch dieser Satz nicht richtig, denn eig. sind nicht die Konsolen per se schuld, sondern schlicht die Entwickler. Es könnte nämlich durchaus für alle Plattformen nahezu perfekt entwickelt werden unter Berücksichtigung der jeweiligen Stärken. Nur sowas kostet viel Zeit, Geld und Knowhow. Und da z.B. in USA, der wohl wichtigste Spielemarkt, Konsolen den PCs schon lange den Rang ablaufen, müssen wir uns nicht wundern, warum es immer weniger gute PC Spiele gibt.

Also deinen Ausführungen bezüglich des PCs kann ich so nicht zustimmen. Der PC wäre schon längst von der Bildfläche verschwunden, hätte er ein "seit Jahrzehnten quasi unverändertes Konzept", was eben nicht der Fall ist. Der PC hat sich sehr wohl weiterentwickelt - das einizge, das unverändert blieb, ist seine Offenheit, Erweiterbarkeit und Vielseitigkeit. Gerade die Standardisierung der Anschlüsse hat die Möglichkeiten des PCs nochmal erheblich verbessert und seinen Einsatz erleichtert. Das Schnittstellen-Chaos von damals existiert schon lange nicht mehr.

Zu behaupten, der PC wäre nicht die Zukunft, halte ich für reichlich abgedroschen und redundant. Was ist denn Zukunft? 10 Jahre, 20 oder 200? Vor zehn Jahren waren es die neuen Konsolen, die den PV angeblich ablösten - trotzdem konnte man mit einer PS2 zwar eine DVD am TV anschauen, jedoch sonst nichts, was über das Spielen hinausging. Das Gerede über Zukunft wirkt doch schon seit Jahren wie eine ständige Marketing-Kampagne, mit der irgendwelche Trends befeuert werden sollen.

Ich sehe auch heute den PC nicht im geringsten in Gefahr, nur weil die Leute zum Teil mit dem Tablet zum Surfen und Lesen auf ihrer Couch liegen. Kein Tablet ersetzt einen PC auch nur ansatzweise, selbst wenn die Leistung noch so hoch wäre. Was allenfalls geschehen könnte, ist die weitere Hybridisierung. Möglicherweise werden PC und Tablet zu einer modularen Einheit verschmelzen und es nicht länger erforderlich machen, unterschiedliche und unabhängige Geräte zu besitzen. Das wird sicher auch den PC verändern, aber ich glaube, dass der PC als grundsätzlich freie Plattform nicht verschwinden wird.

Arrow schrieb:Also deinen Ausführungen bezüglich des PCs kann ich so nicht zustimmen. Der PC wäre schon längst von der Bildfläche verschwunden, hätte er ein "seit Jahrzehnten quasi unverändertes Konzept", was eben nicht der Fall ist. Der PC hat sich sehr wohl weiterentwickelt - das einzige, das unverändert blieb, ist seine Offenheit, Erweiterbarkeit und Vielseitigkeit. Gerade die Standardisierung der Anschlüsse hat die Möglichkeiten des PCs nochmal erheblich verbessert und seinen Einsatz erleichtert.

Ok, hier muss man wohl etwas präzisieren: für alle die diese Flexibilität schätzen, ist der PC momentan definitiv nicht zu ersetzen. Aber wie ich aus meinem eigenen Umfeld sowohl privat als auch beruflich weiss, braucht der grösste Teil der PC Besitzer tatsächlich gar keinen PC Zuhause, da würde ein Tablet völlig reichen. Du siehst z.B. auch an Catkillers Beitrag das viele diese Flexibilität nicht so sehr schätzen wie eine Plattform die lange Zeit unverändert bleibt. Allerdings brauchen viele diese Flexibilität auch gar nicht. Ich empfehle z.B. im privaten Umfeld inzwischen viel öfters ein Notebook oder Netbook als einen PC. Vor allem für "normale" Benutzer die gar nicht in der Lage wären Komponenten zu tauschen, oder einfach keine Lust dazu haben. In beruflichen Umfeld siehts anders aus. Da kommen deutlich mehr PCs in der Empfehlung vor, weil diese für die meisten Aufgabengebiete deutlich günstiger in der Anschaffung sind als ein entsprechendes Notebook.

Das Schnittstellen-Chaos von damals existiert schon lange nicht mehr.

Exakt das habe ich doch geschrieben. Das Thema Schnittstellen habe ich nur angeführt um eines von vielen Gebieten zu zeigen, bei denen Standardisierung, Vereinfachung und vor allem Zusammenführung verschiedenster Standards und Funktionalitäten stattgefunden hat.

Zu behaupten, der PC wäre nicht die Zukunft, halte ich für reichlich abgedroschen und redundant. Was ist denn Zukunft? 10 Jahre, 20 oder 200? Vor zehn Jahren waren es die neuen Konsolen, die den PV angeblich ablösten - trotzdem konnte man mit einer PS2 zwar eine DVD am TV anschauen, jedoch sonst nichts, was über das Spielen hinausging. Das Gerede über Zukunft wirkt doch schon seit Jahren wie eine ständige Marketing-Kampagne, mit der irgendwelche Trends befeuert werden sollen.

Warum nur kommen immer die gleichen "Marketing" Argumente wenn man schreibt, der PC verliert zusehends an Bedeutung? Ich verdiene nichts daran solche Texte zu schreiben, ich werde von keiner Firma dafür bezahlt und ich selbst habe nicht das geringste Interesse daran, dass der PC vom Markt verschwindet. Es ist eine schlichte Feststellung/Beobachtung in meinem direkten Umfeld und was ich regelmässig in PC Magazinen und im Internet feststelle z.B. beim Lesen verschiedenster Artikel zum Thema Hardware.

Ich sehe auch heute den PC nicht im geringsten in Gefahr, nur weil die Leute zum Teil mit dem Tablet zum Surfen und Lesen auf ihrer Couch liegen. Kein Tablet ersetzt einen PC auch nur ansatzweise, selbst wenn die Leistung noch so hoch wäre. Was allenfalls geschehen könnte, ist die weitere Hybridisierung. Möglicherweise werden PC und Tablet zu einer modularen Einheit verschmelzen und es nicht länger erforderlich machen, unterschiedliche und unabhängige Geräte zu besitzen. Das wird sicher auch den PC verändern, aber ich glaube, dass der PC als grundsätzlich freie Plattform nicht verschwinden wird.

Um das mal klarzustellen: gerade für seine Flexibilität und Vielseitigkeit schätze ich den PC. Mir macht es auch nicht im geringsten etwas aus, den PC von Zeit zu Zeit aufzurüsten, auch wenn ich persönlich da schon viel ruhiger geworden bin. Und ich gehöre noch immer zu den PC Besitzern, die sich keine PCs von der Stange kaufen und sich auch keine bauen lassen. Ich baue noch immer selber und zwar handverlesene Komponenten die einwandfrei harmonieren. Wenn ein neuer PC ansteht, dann wälze ich auch Testberichte und Rezensionen der einzelnen Komponenten bis ich alles zusammenhabe. Das läuft aber im Gegensatz zu früher deutlich gemütlicher ab, nämlich dann wenn ich sowohl Zeit als auch Lust dazu habe. So kann es dann auch schon vorkommen, dass ein paar Wochen ins Land gehen, bis auf meinem Werkstatt-Tisch alle Komponenten liegen für den Zusammenbau. Und ich lege extrem viel Wert auf z.B. Stabilität und Kühlung. Darum kommt in meinem Umfeld auch jeder zu mir für Tipps oder Hilfe beim Zusammenbau oder für Hilfe bei der Auswahl der einzelnen Teile. Bei mir wird ein PC auch nicht in ein paar Stunden zusammengeschustert, sondern ich reserviere mir alleine für den Zusammenbau mindestens 2-3 Abende und nochmal eine Woche fürs Feintuning inklusive knackiger Belastungstests über mehrere Stunden.

Aber das hat alles nicht das Geringste mit meiner Beobachtung zu tun, dass die Bedeutung des PCs schwindet. Das sieht man schon an Catkillers Aussage, denn so denken durchaus ne ganze Menge Leute die keinen Bock mehr darauf haben, ständig den PC aufzurüsten.

Luke schrieb:Aber das hat alles nicht das Geringste mit meiner Beobachtung zu tun, dass die Bedeutung des PCs schwindet. Das sieht man schon an Catkillers Aussage, denn so denken durchaus ne ganze Menge Leute die keinen Bock mehr darauf haben, ständig den PC aufzurüsten.

Also in meinem Bekanntenkreis stelle ich vielmehr fest, dass neben dem üblichen (Tower-)PC auch ein Notebook sowie früher oder später eine Konsole steht. Der PC und das Notebook sind für die üblichen Anwendungen da, wobei der PC meist noch als Spielerechner herhält. Wenn noch ein Tablet dazu kommt, dann meist nur als nette Spielerei bzw. für einfache Anwendungen, die nicht das extra Anschalten der anderen Gerät erforderlich machen. Die Konsole ist davon komplett getrennt und hängt ohnehin am Fernseher. Das kommt sich also nichts in die Quere und keine Plattform ersetzt die andere, sondern früher oder später ist eben nach und nach alles im Haus.

Allerdings sollten wir an dieser Stelle auch unterscheiden zwischen dem PC als Allroundgerät sowie dem PC als Spieleplattform. Es ist z.B heute gar nicht mehr unbedingt erforderlich, ständig den PC aufzurüsten, da die meisten Spiele die aktuelle Hardware nicht ausreizen und entsprechend auch auf älterer Hardware problemlos laufen. Klar, mit einer Konsole (welche eigentlich am besten?) - lässt man das hinter sich und hat erst mal Ruhe. Ich kenne aber niemanden, der trotz Konsole (teilweise auch gerne mehrere) komplett auf den PC als Spieleplattform verzichten könnte. Manche Genres sind am PC nunmal noch besser zu spielen, und so kommt man also nicht dran vorbei.

Zurück zum Thema. Es hat wohl den Anschein, als würde Roberts erst einmal nur für den PC entwickeln. Daraus würde ich aber noch nicht ableiten, dass die Konsolen zwangsweise leer ausgehen werden. Solle Roberts aber die heutige Technik ausnutzen wollen, kommt er am PC gar nicht vorbei. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass eine neue Konsolen-Generation ansteht. Die PS3 ist die Tage noch mal in einer Slim-Variante angekündigt worden...

Das nenne ich mal einen Hangar! :eek2: Freue mich jetzt schon auf das fertige Game. :nervous:

Carrier-Hangar.jpgCarrier-Hangar.jpg

Sehr schick! Und Meister Catkiller hat ein neues Hintergrundbild. 😁

Yes, auf RSI schon gesichtet. Der Hangar sieht jetzt mal wieder eher Richtung WC aus. Wobei bisher die meisten Bilder eher auf Privateer&Co. hingedeutet haben. Vielleicht bringt er ja auch beide Welten zusammen. 😉 So nach dem Motto: entscheide ich mich für ein Privateer Leben oder folge ich doch eher den Stars&Stripes? Oder bin ich hauptberuflich ein Soldat und fliege in der "Freizeit" ein paar Waren von A nach B? Das wäre dann ein Hammergame. Wobei man dann als Soldat einer Story folgen könnte und da auch sehr gut geskriptete Missionen passen würden. Und im Privateer Part hätte Multiplayer, evtl. sogar MMO einen Sinn. Wer weiss wer weiss.

Die Idee finde ich klasse..wobei mir auch das gefallen könnte, wenn man auf dem Träger in der EGO Perspektive wie bei Starlancer von A nach B herum laufen kann..durch den Hangar spazieren sich mit den Mechaniker unterhalten ect.PP Das wäre doch mal was. ;7

Luke schrieb:So nach dem Motto: entscheide ich mich für ein Privateer Leben oder folge ich doch eher den Stars&Stripes? Oder bin ich hauptberuflich ein Soldat und fliege in der "Freizeit" ein paar Waren von A nach B? Das wäre dann ein Hammergame. Wobei man dann als Soldat einer Story folgen könnte und da auch sehr gut geskriptete Missionen passen würden.

Das wäre tatsächlich mal ein interessanter Ansatz. So konnte man den großen Spagat zwischen völliger Freiheit und Kampagnenstruktur möglicherweise einmal meistern. Der Spieler kann sich frei entscheiden, ob er lieber frei à la Privateer die Systeme erkundet und seine eigene Karriere startet oder sich (auch zu einem späteren Zeitpunkt) dem Militär anschließt. Das erspielte, hochgerüstete Freibeuter-Schiff müsste dann natürlich im nächstbesten Hangar abgestellt und gegen einen Standardjäger eingetauscht werden.

Zu gerne hätte ich bei Freelancer anfangs eine Auszeit von der Story genommen und die Systeme frei erkundet, gehandelt oder gekämpft. Stattdessen durfte man eine rote Linie nie überschreiten und wurde weitergehetzt. Ob man das am Ende sogar mit ein wenig MMO anreichern könnte, wäre die Frage.

Neuigkeiten von unseren Chris!

Chris Roberts arbeitet an einem neuen Spiel. Der Schöpfer der Wing Commander-Reihe erklärte nun, was ihn zu seiner Rückkehr in die Spielebranche bewegt hat und in welche Richtung sein neues Spiel geht. Weiter geht es hier bei Gamestar. :ha: 😁

Ich hab das Interview bereits im englischen Original gelesen und es gab nicht wirklich viel neues dabei. Eines jedoch ist interessant, ich zitiere hier mal die entsprechende Gamestar Übersetzung:

"Ich will kein Mobile-Game machen. Ich will kein Social-Game machen. Da würde ich mich lieber selbst erschießen. Und ich weiß, dass Leute dafür [gut] bezahlt werden."

Damit wäre zumindest mal dieser Mist vom Tisch, was somit auch einige Threads im RSI überflüssig macht.

Er liebe es einfach, große Spiele zu erschaffen, die einem »die Kinnlade runterfallen lassen«. Daher wird das Spiel zudem privat finanziert. Auf einen regulären Publisher habe Roberts aufgrund der vorherrschenden Firmen-Politiken keine Lust. So wären die meisten traditionellen Geldgeber etwa wenig risikofreudig, wenn man nicht gerade das nächste Call of Duty entwickeln möchte.

Das ist bemerkenswert und mutig. Ich hoffe er kann so "sein Ding" wirklich durchziehen, ohne das ihm eine höhere Instanz (Publisher) ins Handwerk pfuscht. Denn dann könnte uns endlich wieder ein "echtes" Roberts Game erwarten bei dem er das Sagen hatte.

Da bin ich ja mal gespannt, wie Roberts einen grafisch bahnbrechenden Titel privat finanzieren will...

Tja, hoffen wir mal das Roberts genug auf der Kante hat, denn er hat sich zwei grosse Ziele gesteckt die beide alles andere als kostengünstig zu realisieren sind: dem Space Opera Genre neues Leben einzuhauchen und dazu beizutragen, den PC wieder zur Haupt-Spiele-Plattform zu machen. Ersteres halte ich durchaus für möglich, zweiteres ist alleine schon als Aussage mehr als gewagt. Persönlich würde ich beides natürlich sofort begrüssen. Ich habe nichts gegen Konsolen per se - ich habe selbst eine - aber die zunehmende Favorisierung der Konsole bei Spiele-Entwicklern bzw. Publishern reduziert zusehends die Bedeutung des PCs als Spiele-Plattform und damit gibt es auch immer weniger Spiele der Genres, die ich favorisiere. Ganz zu schweigen davon, das PC-Ports oft lieblos realisiert werden und das nicht erst seit gestern. Ich hoffe also, dass dem PC wieder deutlich mehr Bedeutung in der Spiele-Branche zukommt, obwohl ich ehrlich gesagt nicht daran glaube.

Vor allem der zweite Punkt setzt in verschiedenen Bereichen wirklich "bahnbrechende" Evolutionen voraus. Und das ausgerechnet im SciFi-Bereich mit einer verhältnismässig kleinen Zielgruppe. "Gewagt" wäre hier vermutlich noch geschmeichelt, "zu weit aus dem Fenster gelehnt" träfe es wohl eher.

Arrow schrieb:Da bin ich ja mal gespannt, wie Roberts einen grafisch bahnbrechenden Titel privat finanzieren will...

Ich denke mal er wird schon seine Geldgeber haben. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass er so ein riesen Projekt alleine stemmt. Das wäre schon sehr sehr gewagt. Besonders in diesen Genre. :doubtful:

Edit: Vielleicht wäre es nicht schlecht, einen Remake der alten Spiele wie Wing Commander und natürlich meinen geliebten Strike Commander zu machen. Natürlich nur als Finanzielle Unterstützung des laufenden Projektes. ;7

Dass Roberts das nicht aus eigener Tasche bezahlt, ist ja wohl klar. Ich würde aber zu gerne mal wissen, wer denn nun seine (hoffentlich potenten) Geldgeber sind. Die Entwicklungskosten gehen heute inklusive Werbekampagne schnell mal in die zweistelligen Millionenbeträge. Wenn er sich da mal nicht verkalkuliert.

Ehrlich gesagt, ich will eigentlich keine Remakes mehr sehen. Wir leben heute im Zeitalter der Neuauflagen, Prequels und der totalen Resteverwertung in Film- und Spielebranche. Wie soll sich Roberts denn das auch noch leisten können und wann soll er die alle produzieren? Naja, ein WC1 oder Strike Commander in halbwegs zeitgemäßer Optik für aktuelle Systeme wäre ja noch etwas, da die Originale wirklich alt sind. Wird aber eh nichts werden, da Roberts und EA sicher nie mehr zusammenkommen...

Na ja..wenn das neue Projekt soviel einspielen würde, dann könnte er ja versuchen, die Rechte an WC und SC zurück zu kaufen. Aber das ist natürlich alles nur Wunschdenken meiner seits. :rolleyes:

Aber wir werden sehen, wie sich das ganze weiter entwickeln wird.

Catkiller schrieb:Na ja..wenn das neue Projekt soviel einspielen würde, dann könnte er ja versuchen, die Rechte an WC und SC zurück zu kaufen.

Ich befürchte, wenn sein Projekt erfolgreich sein wird, startet EA wohl eher etwas eigenes mit den Rechten, statt sie zu verscherbeln... 😉

Auch gut..das will ich ja... 😉

Ich sehe auch keinen Grund warum CR die Rechte von EA zurück kaufen sollte.

Er hat früher mit WC bewiesen was er (auch kommerziell) auf die Beine stellen kann.

Warum nichts Neues? Sollte sein neues Projekt erfolgreich werden kann er dieses immer noch fortsetzen.

Und was EA angeht: die werden sicherlich auch den Erfolg von Saga beobachtet haben. Weltraum Sims sind nun mal in den vergangenen Jahren kommerziell nicht sonderlich erfolgreich gewesen.

Ich könnte mir vorstellen dass EA (welches ja Saga toleriert hat), sofern Roberts am Erfolg dieses Genres etwas ändert, durchaus darüber nachdenkt die vorhandenen Rechte wieder zu nutzen.

Und was hätten wir Fans mehr davon (wie gesagt Erfolg von Roberts voraus gesetzt) wenn beide etwas Neues bringen 😊 ?

Wie CR schlussendlich sein Spiel genau "privat" finanziert ist mir ehrlich gesagt egal. Man sollte nicht vergessen, das auch ein Chris Roberts nicht nur tolle Spiele machen will, sondern auch verkaufen und was daran verdienen will und auch muss. Das heisst seine Firma wird sich gut überlegen was man wie in welcher Zeit realisieren kann und was das alles ungefähr kosten wird und mit welchem Gewinn man ungefähr rechnen kann. Kaum eine Firma kann es sich leisten "drauflos zu wurschteln", da steckt bereits eine Menge Kalkül und Planung dahinter.

Mir geht es um etwas anderes, nämlich allein um die Tatsache das bei einer "privaten" Finanzierung, wie auch immer die geartet sein wird, Roberts die Chance hat, wieder ein "echtes" Roberts Spiel auf den Markt zu bringen. Und das ist meine Hoffnung, dass er es wagt gegen den Strom zu schwimmen und das Genre nicht nur wiederbelebt, sondern weiterbringt. Das ist nicht möglich wenn ihm ein Publisher ein Spiel aufzwingt das 100% in der Gewinnzone landen "muss" und zwar kompromisslos. Erst recht bei einem Nischengenre mit kleiner Zielgruppe. Das hatte er nun schon ein paar Mal, verständlich das er darauf keine Lust mehr hat. Wenn man sich so seine Kommentare durchliest, kann man das zwischen den Zeilen auch gut rauslesen, dass er einfach wieder ein Spiel machen will, wie IHM es vorschwebt und nicht wie der Publisher meint, wie es werden sollte.

Uwe schrieb:Er hat früher mit WC bewiesen was er (auch kommerziell) auf die Beine stellen kann.Warum nichts Neues?

Dem schliesse ich mich an. Präzise: seit WCS Release und durch die vielen Diskussionen hier und auch privat z.B. mit Tolwyn und Arrow, hat sich bei mir ein ziemlich klares Bild ergeben. Ich glaube nicht, das CR je wieder die Rechte an WC bekommen wird, jedenfalls nicht zu Konditionen die für CR interessant wären. Und ich habe ehrlich gesagt kein Interesse an einem neuen WC das unter der Federführung von EA entsteht, nicht nach den letzten "Versuchen" die ja wohl eher peinlich(schädlich) für das WC Franchise waren. Ein offizielles WC ohne Roberts ist kein WC! Was WC angeht, so wird der echte WC Geist nur am Leben erhalten durch talentierte Fans die viel Herzblut in Mods wie WCS und Standoff investieren. Wer ein ehrliches und echtes Wing Commander der Neuzeit spielen möchte, der findet in WCS genau was er sucht. Ich glaube nicht das wir nochmal mit einem echten offiziellen Wing Commander Titel rechnen dürfen.

Edit: Vergessen: ich hoffe auch, das CR etwas ganz neues, wirklich tolles auf die Beine stellt. Was das werden wird, dürften wir zumindest mal grob am 10.10 erfahren. Dann wird sich auch schnell klären, wer CR und RSI weiter die Treue hält und wer sich von ihm abwendet. Und so wie es momentan im RSI aussieht, haben sich da bereits mehrere Gruppierungen gebildet die ziemlich verbissen auf "ihr" Spiel warten. Es ist also völlig klar, dass sich am 10.10 einige Gruppen verabschieden und andere jubeln werden. Man kanns nunmal nicht allen Recht machen.

Zumindest ist damit endgültig klar, dass uns kein WC-Projekt erwartet. Natürlich wird EA als Rechteinhaber die ganze Sache aufmerksam verfolgen. Das Genre muss einfach mal wieder international gewaltig punkten, bevor wir überhaupt einen neuen Wing Commander erleben, das sehe ich auch so.

Nein einen WC Ableger wird und darf es nicht geben. Dies allein schon wegen der Rechte und Patente. Und sind wir doch mal ehrlich: klar geht es um Profit! Ist doch legitim!

Nur wird CR ein gutes marketing brauchen um auch kommerziell erfolgreich zu sein (und das wird er nach diversen flops müssen).

Ich sehe nur das Problem was den Massenmarkt angeht neben der Genre Problematik. Wer kennt CR noch aus seinen tollen Spielen aus der 90´ern? Klar wir Fan Gemeinde. Aber das junge Publikum? Ich denke das wird nicht einfach für ihn und fordert eine Menge finanziellen input!

Heißt im Klartext: er steht unter dem Druck einen echten Hammer zu bringen welcher auch für den Massenmarkt attraktiv ist.

Definitiv. Wie ich schon geschrieben habe, wird sich Roberts keine Bruchlandung leisten können, aus mehreren Gründen. Der Schuss muss sitzen und zwar gleich beim ersten Versuch. Wenn das hinhaut, wäre es aber durchaus denkbar, dass sich das Space Opera Genre aus seinem Schattendasein wie ein Phönix aus der Asche erhebt und eben nicht länger ein Schattendasein fristen muss. Wunschdenken? Ja, ich gebe es zu. Möglich? Durchaus.

Aber die schiere Menge an (R)Evolutionen die er dazu im Genre etablieren müsste, flösst einem schon gehörig Respekt ein. Der Druck ist immens, nicht zuletzt auch von seinen Fans die mit seinem Namen sofort etwas anzufangen wissen. Zudem müsste man, um die Chancen wirklich realistisch einschätzen zu können, aber auch wissen, wie die Spieler auf der ganzen Welt aktuell gelagert sind. Gibt es eine Chance für SciFi neben dem omnipräsenten Fantasy-Genre? Kriegt man junge Spieler auch mit etwas anderem als GTA und Battlefield vor den PC Monitor? Kann man Spieler ähnlich wie in den 90er wieder mit einem SciFi Game fesseln? Wenn ich mir da alleine die vielen eingestampften SciFi TV Serien anschaue, habe ich da so meine Zweifel. Und da waren ein paar vielversprechende dabei.

Ich bin genau deiner Meinung Luke.

Aber ich glaube auch dass Roberts nach seinen vielen flops Erfahrung genug gesammelt hat was kommerziell erfolgreich sein dürfte oder nicht. Dabei interessiert mich nicht wie er sein Projekt finanziert und das geht mich auch nichts an. Ist mir auch völlig egal!

Er betreibt doch aktiv Marktforschung! Nimm nur sein englisches Forum. Ich lese da nicht weil ich nicht gut Englisch beherrsche und mir das einfach zu mühselig ist. Aber du postest ja immer Hinweise darauf (danke!).

Mit den SF Serien sehe ich genau so (bin ja SF Fan).

Nur sehen wir mal was wird denn heute gekauft (vor allem vom jungen Publikum)? Ego Shooter, FS Rollenspiele und die am besten noch verpackt mit Action, also nicht rundenbasierte Kämpfe wie z.B. in Drakensang (welches ich persönlich sehr gerne gespielt habe). Im Vergleich dazu nimm Spiele wie Oblivion mit Echtzeit Kämpfen.

Nun warum nicht Action Baller Spiele in den Weltraum verlegen? Ich denke das könnte durchaus einen Markt finden. Und was man halt in Rollenspielen findet (Level Aufstieg, items usw.) kann man auch da implementieren. Halt in Form von Beförderungen, neuem equipment oder Beförderungen. Alles schon da gewesen! So weit ist das gar nicht weg. Ansprechende Grafik voraus gesetzt. Und da hätte ich bei CR keine Zweifel!

Und was die Grafik angeht: früher war es doch fast so dass du für jeden neuen WC Teil erst einmal den Rechner aufmotzen musstest. Ist doch heute gar nicht mehr so. Ich kann mit meinem Durchschnitts Desktop aktuell alles auf höchster Auflösung spielen was es gibt!

Uwe schrieb:Und was die Grafik angeht: früher war es doch fast so dass du für jeden neuen WC Teil erst einmal den Rechner aufmotzen musstest. Ist doch heute gar nicht mehr so. Ich kann mit meinem Durchschnitts Desktop aktuell alles auf höchster Auflösung spielen was es gibt!

Wohl wahr. Ich habe meinen aktuellen PC vor 4 1/2 Jahren gebaut und noch immer reicht mir dieser aus um alles Aktuelle das mich interessiert prima daddeln zu können. Allerdings muss ich sagen, dass ich damals nur Highend Komponenten gewählt hatte, bis auf Grafikkarte und CPU. Beides habe ich irgendwann dann ebenfalls gegen gute Komponenten getauscht, bei der Graka allerdings nur Mittelklasse gewählt. Nach meiner Erfahrung lohnt sich der Kauf einer Highend-Karte einfach nicht und vor allem stimmt das Preis-Leistungsverhältnis hier hinten und vorne nicht. Davon abgesehen, habe ich durchweg die Beobachtung gemacht, dass heutige PCs eine deutlich grössere Lebensspanne als früher haben. Das permanente Wettrüsten scheint vorbei. Das mag allerdings auch daran liegen, das ich nicht immer die neuesten Spiele haben muss. Nur absolute Spieleperlen hole ich mir sofort. Man wird eben auch älter. 😁

Uwe schrieb:Und was die Grafik angeht: früher war es doch fast so dass du für jeden neuen WC Teil erst einmal den Rechner aufmotzen musstest. Ist doch heute gar nicht mehr so. Ich kann mit meinem Durchschnitts Desktop aktuell alles auf höchster Auflösung spielen was es gibt!

Stimmt schon, heutige Hardware ist wieder etwas langlebiger - besonders die Grafikkarte. So wie ich Roberts aber verstehe, will er wirklich in die Vollen gehen und verwirft sogar komplett die Möglichkeiten der nächsten Konsolengeneration. Möglicherweise will er zumindest in grafischer Hinsicht sein Versprechen mit der "nächsten Stufe" einhalten und modernste PC-Hardware ist schon mal der Garant dafür. Genau genommen bleibt ihm ja auch fast nichts anderes übrig, wenn er dem PC wieder zum Status der Hauptplattform für Spiele verhelfen möchte. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, so etwas von einem anderen Entwickler in den letzten Jahren gehört zu haben. Insofern ist das schon eine deutliche Kampfansage an die Konsolen bzw. die heute häufig anzutreffende Mulitplattformtauglichkeit, die nun mal nicht gerade geeignet ist, grafisch eine neue Generation einzuleuten. In Punkto Präsentation mache ich mir bei Roberts also keine Gedanken - eher um meine betagte Hardware. Eine schicke "Techdemo" begeistert sicherlich die Hardware-Geeks, aber ein gutes Spiel macht das natürlich noch lange nicht, wenn der Rest nur aus wiederverwerteten Ideen besteht. Hier lässt sich erst mal nur spekulieren und abwarten bis zum 10.10. Mir ist es übrigens nicht ganz egal, wie die Finanzierung geregelt ist, denn sollten die Gelder am Ende knapp werden, kann das tollste Projekt immer noch auf der Strecke bleiben, also im Sande verlaufen oder mit minimalem Aufwand zurechtgeschustert werden. So etwas wünsche ich dem ambitionierten Roberts wirklich nicht. Er würde damit nicht nur seinen Ruf bei den Spieleveteranen empfindlich beschädigen, sondern vermutlich auch für immer von der Gaming-Bildfläche verschwinden. Derzeit scheint er sich seiner Sache sehr sicher zu sein, aber komplett ohne Publisher ein so ambitioniertes Vorhaben anzukündigen, das ist nicht ohne. Ich will nun wirklich keine Unke sein, aber das alles hat besser Hand und Fuß!

Ich kaufe mir ganz neue Spiele die mich interessieren grundsätzlich nicht sofort nach dem Erscheinen. Erstens noch zu teuer und zweitens bug Gefahr. Dann lieber die ersten Patches abwarten. Ich kaufe auch nicht wahllos sondern wie du Luke auch nur wirklich das wovon ich überzeugt bin dass es mir gefällt. Aber wie gesagt bei mir läuft alles einwandfrei fließend. Mein Rechner (ausnahmsweise mal nicht selbst zusammen gestückelt...) hat alles was ich für Spiele brauche. Akzeptables Gigabyte mainboard mit allen Anschlüssen die ich irgendwann mal gebrauchen kann, AMD Phenom II X4, 8 GB Ram (die mein Rechner noch nie annähernd genutzt hat) und eine Geforce GTX 460. 500 GB FP. Bis heute kein Bedarf zum Aufrüsten. Reicht auch für alles in bester Auflösung was aktuell auf dem Markt ist. Ist beileibe kein highend PC aber mehr als ausreichend. Ich habe kürzlich mal einen Beitrag von Chip gesehen. Die verlosten einen PC mit absoluter Top hardware im Wert von rund 12.000 Euro. Absolut Spiele geeignet sagten sie. Kein Wunder...! Nur wer braucht das oder würde (bzw. kann) so viel dafür investieren. Was brauche ich 64 TB (!) an Festplatten Volumen? Und 2 high end Grafik Karten über bridge verbunden? Sowie 3 ansteuerbare Bildschirme? Klar ein Traum für den Gewinner.

Aber um wieder auf den Punkt zu kommen: CR braucht nicht für high end PC´s zu programmieren! Insofern kann ich mir nicht vorstellen dass sein neues Projekt einer high end Grafikkarte für 1.000 Euro bedarf. Denn dann würde er völlig an den Markt Gegebenheiten vorbei programmieren. Das wäre dumm. Denn wer leistet sich so etwas?

Uwe schrieb: Denn wer leistet sich so etwas?

Dieselben Leute, die ihre PCs anno ´94 für über 400 DM von 8 auf 16 MB Ram aufgerüstet haben? 😊 Natürlich muss Roberts das nicht so angehen, aber jemand, der von neuen Stufen der Spielerfahrung auf dem PC redet, hat vielleicht doch genau so etwas vor. Crysis rangiert bei Egoshootern in Punkto Grafik nach vier Jahren sicherlich nicht immer noch auf den vordersten Plätzen, weil die Entwickler sich nur mit der damals aktuellen Mittelklasse-Hardware begnügt haben. Grafische Maßstäbe setzt man nun einmal mit gnadenlosen Hardwareanforderungen für die maximalen Details.

Im Prinzip hast du ja recht Arrow. Doch der Punkt bleibt doch der Kommerz. Das heißt es wird abgezielt auf die Masse der user. Und wer hat das an hardware zu bieten bzw. kann und will sich das leisten? Für Spiele??? Wenige! Und das wäre kommerziell tödlich oder? Also rechne ich nicht mit derartigen hardware Anforderungen! Dann wäre CR schlecht beraten: Siehst du das anders?

Klar ist mit absoluter high tech mehr heraus zu holen. Nur wer hat die oder leistet sich die? Wenige...! Von Profis mal abgesehen. Aber was ich ansprach war der Massenmarkt und nur da lässt sich eine Menge Geld verdienen!

So tragisch, wie du das schilderst, muss es ja trotzdem nicht werden. Sollte die Engine ordentlich skalieren und auch auf schwächeren Rechnern ordentlich laufen, wäre die Massentauglichkeit in technischer Hinsicht gegeben. Heute lassen sich da zahlreiche Abstufungen einstellen, um ein Spiel an die eigene Leistung anzupassen, und oft sieht das Ergebnis immer noch recht ansprechend aus. Die alten WC-Titel waren da wesentlich gnadenloser. Brachte z.B. bei WC3 der Wechsel von 640x480 auf Standard-VGA keinen Leistungsgewinn, gab es praktisch keine Möglichkeiten mehr, das Spiel flüssig zu spielen. Wer da mit einem x386er ankam, sah relativ alt aus. Heute muss das nicht mehr so streng laufen, aber für die bestmögliche Optik muss man da schon die Potentiale ausreizen. Nicht, dass ich da scharf drauf wäre, aber ich traue das Roberts schlicht zu, um seine Versprechungen zu halten. Hier könnte es wirklich einen Paukenschlag geben.

Arrow schrieb:Mir ist es übrigens nicht ganz egal, wie die Finanzierung geregelt ist, denn sollten die Gelder am Ende knapp werden, kann das tollste Projekt immer noch auf der Strecke bleiben, also im Sande verlaufen oder mit minimalem Aufwand zurechtgeschustert werden. So etwas wünsche ich dem ambitionierten Roberts wirklich nicht.

Das wünscht ihm von den Wing Commander und Privateer Fans sicher keiner. Ich präzisiere mal das was ich bisher über die Finanzierung geschrieben habe, vor allem im ersten Abschnitt dieses Beitrags in Form eines Konzentrats: Ich bin mir ziemlich sicher das er nicht auf Risiko spielt und die Finanzierung in trockenen Tüchern hat. Wie gesagt: "da steckt bereits eine Menge Kalkül und Planung dahinter".

Er würde damit nicht nur seinen Ruf bei den Spieleveteranen empfindlich beschädigen, sondern vermutlich auch für immer von der Gaming-Bildfläche verschwinden.

Interessant, sehe ich absolut genauso.

Derzeit scheint er sich seiner Sache sehr sicher zu sein, aber komplett ohne Publisher ein so ambitioniertes Vorhaben anzukündigen, das ist nicht ohne. Ich will nun wirklich keine Unke sein, aber das alles hat besser Hand und Fuß!

Ich habe vor ein paar Tagen mal Revue passieren lassen, was alles an Infos, Gerüchten und Aussagen veröffentlicht wurde, seit er letzten Sommer plötzlich wieder auf der Bühne der Spiele-Entwicklung mit einem Interview aufgetaucht ist. Ich kenne mit Sicherheit nicht alle News diesbezüglich, aber wenn ich alles zusammenzähle was ich kenne, vor allem was seine Aussagen betrifft, dann habe ich jetzt bei RSI durchaus das Gefühl, dass das wirklich Hand und Fuss hat. Dazu zählt z.B. auch die Art der Umfragen auf RSI und wie sie aufgebaut sind. Unter anderem das hat mich ja schon paar Tage nach Launch dazu gebracht zu schreiben, das er Marktforschung betreibt. Ich denke die Marktforschung die er auf RSI betreibt ist nur der letzte Abschnitt seiner Marktforschung, die er insgeheim schon viel länger betreiben muss. Quasi als letzte Bestätigung um notfalls noch das Ruder korrigieren zu können.

Vergessen wir aber bitte nicht, dass auch Kalkül und Planung während einer so großangelegten Entwicklung in die Binsen gehen können. Unvorhergesehene Probleme können auftreten, Kosten können explodieren und Geldgeber können immer irgenwann einmal den Hahn zudrehen. Die Knute eines Publishers los zu sein, bedeutet sicher ein tolles Maß an (schöpferischer) Freiheit. Die hat allerdings immer auch ihren Preis!

Arrow ich als gelernter Kaufmann weiß natürlich wovon du sprichst! Und du hast in allen Punkten recht.

Nur das Thema hier gleitet langsam in Gefilde ab in denen CR das Risiko als Entwickler trägt und unsere hypothetischen Fragestellungen werden wir zweifellos nie beantwortet bekommen (auch nicht die insider wie du).

Das ist Roberts Problem und sein unternehmerisches Risiko!

Was nicht heißen soll dass dieser Aspekt auch von Fan Seite nicht interessant ist! Ich denke auch was wir hier diskutieren dürfte für Roberts interessant sein. Aber sollte er sich darüber nicht lange im Vorfeld und bei seinen Verträgen Gedanken gemacht haben wäre er wohl ein schlechter Kaufmann.

Hoffen wir Fans das Beste 😉 !

Konform?

Natürlich ist das Roberts Risiko, doch wir sind die Zielgruppe sowie die Kunden in spe. Roberts schürt große Erwartungen, macht es spannend, schart Fans und damit viele potentielle Käufer um sich. Hier werden hohe Erwartungen geschürt und auch ganz bewusst der einstig große Name in die Wagschale geworfen, um alle früheren Fans auf den Plan zu rufen. Da erwarte ich natürlich schon eine Menge, wenn einer so vollmundig mit den Superlativen jongliert. Da mir persönlich auch am Genre eine Menge liegt, da ich es eben gerne spiele und entsprechend vom ganzen Hype auch angesteckt werden soll, mache ich mir darüber auch ein paar Gedanken. Ich wünsche uns und Roberts nur das Beste, aber ich bin eben auch keine 18 mehr und schlucke alles, was man mir vorsetzt. Bei so vielen Versprechungen und so einem mords Bohei mache ich mir nunmal meine Gedanken und bin eher etwas skeptisch. Ich hoffe immer das Beste, erwarte aber stets das Schlimmste... 😊

Kein Widerspruch Arrow!

Ich bin mit meinen 51 jungen Jahren auch Fan der ersten Stunde und hoffe auf das Beste!

Nur: was macht Roberts denn im Moment anderes als Marktforschung in den Foren? Wenn auch gut versteckt. Er hat ein Konzept und steckt ab wie er das bestens optimieren kann unter Berücksichtigung des aktuellen Marktes. Ist doch schlau gemacht und kostet nichts! Was ich noch nicht einmal böse meine!

Nein, durchaus nicht. Ich bin mir sogar sicher, dass er in all den Jahren zuvor gewisse Foren nie aus dem Blick verloren hat. Was er sich derzeit auf RSI geholt hat, sind mehr oder weniger alle relevanten Diskussionen zu WC, FL usw., doch in geradezu konzentrierter Form. Auf der anderen Seite muss ich mich aber ebenso fragen: Wenn er auf diese Form der Marktforschung tatsächlich so stark angewiesen sein sollte, wie weit kann seine Planung und sein Kalkül (das übernehme ich mal von Luke) dann schon fortgeschritten sein? Ein Entwickler sollte auch sein Ding durchziehen und nicht nur auf schier Abertausende von Fanmeinungen angewiesen sein. Ich hoffe, er weiß, was er tut, denn allen wird er es ohnehin nicht rechtmachen können. Wir sind dort ja nicht bei Games2Gether oder anderen Mitmachplattformen. Aber das sind immer noch Vermutungen. Ich warte weiterhin auf offizielle Verlautbarungen, weshalb mich eine Menge dieses auf RSI gebotenen PR-Geblubbers immer weniger interessiert. Ich bin mit meinen 30 einfach nicht mehr so schnell zu begeistern...

Arrow schrieb:Ich warte weiterhin auf offizielle Verlautbarungen, weshalb mich eine Menge dieses auf RSI gebotenen PR-Geblubbers immer weniger interessiert. Ich bin mit meinen 30 einfach nicht mehr so schnell zu begeistern...

Mit ein Grund warum ich bei den Diskussionen ganz schnell wieder ausgestiegen bin, da viele sich den Mund zerrissen und über ungelegte Eier diskutiert haben. Ich bin zwar jeden Tag im RSI, aber im Prinzip nur noch lesend. Ich habe für mich entschieden, dass es vor der offiziellen Ankündigung keinen Sinn mehr macht sich bei Diskussionen zu beteiligen. Ab dem 10.10 heisst es dann wirklich im RSI Forum: Mögen die Spiele beginnen! Wobei ich dann am Stichtag ganz schnell merken und entscheiden werde, ob sich weitere Diskussionen lohnen könnten. Wenn das neue Projekt in eine Richtung gehen sollte die ich partout nicht will, verschwende ich keinerlei Energie mehr.

Apropos grosse Erwartungen schüren und Fans um sich scharen: Schaut mal in der Suchmaschine eurer Wahl. Die schiere Masse der Ergebnisse bezüglich der Rückkehr von Roberts in die Spiele-Branche mit einem neuen Weltraum-Spiel ist beeindruckend. Nun, das er keine Aufmerksamkeit erreicht hat, kann ihm jetzt wohl keiner mehr nachsagen. 😎

Vielleicht sucht er auch noch nach weiteren Geldgebern, die ihn unterstützen wollen. Warum auch nicht? Wer alles durch Privatleute finanzieren will, ist darauf angewiesen.

Ehrlich gesagt, ist bei mir gerade ein gewisser Sättigungsgrad erreicht. Ich weiß schlicht und ergreifend nicht mehr, was ich von all dem halten soll. Bisweilen erscheint mir alles wie ein einziger Marketing-Gag, den Roberts insgeheim mit EA eingefädelt hat, um am Ende eine neue Zusammenarbeit anzukündigen. Nichts wirkt greifbar, da man die Fangemeinde auch mit ein paar Teaser-Zeilen, Grafiken und Konzeptbildern prima in Aufregung versetzen kann, solange keine offizielle Verlautbarung erfolgt ist. Publisher soll es keinen geben, nur irgendwelche Geldgeber, was RSI gleichzeitig zum einzigen Umschlageplatz für Neuigkeiten macht, die eigentlich keine sind. Einen Monat vor jeder offiziellen Ankündigung werden die Fans eingeladen, was ein riesiges Forum zur Folge hat, während sich der ehemalige(?) Admin vom CIC ganz selbstverständlich als News-Schreiberling und PR-Beauftragter von RSI betätigt, sodass ich die Tage von ihm Email erhalte. Irgendetwas stimmt da doch nicht! :wtf: :blah:

Sagen wir mal, Roberts macht einiges anders als man das vielleicht gewöhnt ist. Wenn er die gleiche ausgefallene Kreativität bei seinem Projekt an den Tag legen sollte, dann solls mir recht sein.

Arrow schrieb:Einen Monat vor jeder offiziellen Ankündigung werden die Fans eingeladen, was ein riesiges Forum zur Folge hat, während sich der ehemalige(?) Admin vom CIC ganz selbstverständlich als News-Schreiberling und PR-Beauftragter von RSI betätigt, sodass ich die Tage von ihm Email erhalte. Irgendetwas stimmt da doch nicht

Ist mir auch nicht so ganz klar. Soweit ich weiss ist Ben auch mit Roberts befreundet. Wie nun der Status von Ben in Zukunft aussieht, vor allem die unabhängige Berichterstattung des CIC, wird sich zeigen. Vor allem da jetzt nicht mehr von "unabhängig" gesprochen werden kann.

Edit: das da was insgeheim mit EA laufen könnte, wage ich zu bezweifeln.

Es ist ja auch nur ein komisches Gefühl meinerseits, das ich mit etwas verrückten Ideen angereichert habe. Ein komischer Beigeschmack trifft es eben am besten, zumal ich es eben nicht so recht mag, Verfügungsmasse einer großen PR-Kampagne zu sein, der die Fans gerade ausgesetzt sind.

Was Lesnik betrifft, hat er ja angeblich bereits WC Saga vor dem Untergang durch EA gerettet sowie uns die Versionsnummer "V" in die Arrow-Typenbezeichnung eingebrokt... Mich wundert nur, dass das alles so nebenbei geschieht und keiner Anstoß daran nimmt. Ansonsten bin ich einfach nur die Ungewissheit satt und hätte gerne mal ein paar handfeste Informationen. 😊

==>Roberts Space Industries<==

[Image: http://robertsspaceindustries.com/wp-content/uploads/2012/10/firstfanart-231x300.png]

Hier ist der Link zum Live-Stream von GameSpot zur heutigen Enthüllung des neuen Spiels von Chris Roberts. Viel Spass dabei! 😊

Passend dazu, spricht Roberts bei Gamespot über seine Rückkehr in die Spielebranche nach seiner zehnjährigen Pause.

Ausserdem ist ein Video (kurzer Trailer) aufgetaucht das mir das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ich hoffe dass das Video tatsächlich von RSI stammt und kein Fake ist. Ich kann im Moment also nicht bestätigen, dass das Video authentisch ist. Sollte es das aber tatsächlich sein, dann wiederhole ich was ein anderer in dem RSI Thread geschrieben hat, in dem der Link dazu aufgetaucht ist:

Kann mich bitte jemand für die nächsten 2 Jahre in eine Stasiskapsel setzen?

RSI Trailer?

😁 😁 😁

Habe ich richtig gesehen dass im Gamespot Video auch kurz eine briefing Scene aus Saga auftaucht???

Heute ist ja D-Day, sprich der auf Roberts page genannte Termin für detaillierte Infos. Bin mal gespannt (und hoffe dass ich die besagte Stasiskapsel nicht für 2 Jahre brauche 😁 )!

Also wenn das gefälscht ist, hat sich aber einer verdammt viel Mühe gegeben. Der Träger erinnert ja mal sehr an die Tico aus Space: Above and Beyond. Die grünen Markierungen sehen dafür wieder dem Grafikstil eines Wing Commander I ähnlich. Der salutierende Offizier scheint aber ein Uniformhemd aus WC3 zu tragen... Nur andere Abezeichen. 😁

Das Spiel ist ja der Oberhammer!! :eek: :eek: So habe ich mir schon immer eine Weltraum Game vorgestellt. Meine Träume sind endlich in Erfüllung gegangen. Man kann sogar in der Ego Perspective durch das Raumschiff laufen bzw. in den Raumjäger einsteigen. 😎 Und die Grafik erst..da brauchen wir bestimmt einen Highend PC. :lol:

Aber lassen wir uns für heute Nachmittag überraschen, wenn CR sein Game offiziell um 16:00 Uhr MEZ enthüllt. Zu sehen auch bei http://www.GameStar.de. 😊

Ganz ruhig bleiben. Das ist doch nur ein ganz früher Trailer. 😊 Ob man tatsächlich durch das Schiff laufen kann, ist noch gar nicht klar. Die Szene könnte doch ebenso gut aus einer Filmsequenz stammen-

Ja könnte..glaube ich aber nicht..sonst wäre es kein Roberts Game. 😊 Übrigens auf dem zum Schluss kommenden Emblem steht wenn ich richtig gelesen habe: 'Squadron 42 United Empire of North and Fleed' was immer das auch sein soll. Nicht nur Uniformen aus WingCommander sind zu sehen, sondern auch Jäger und Abzeichen von Kilrathis. Kann es sein, dass man wieder gegen die Kilrathis kämpft? 😎

Catkiller schrieb:JKann es sein, dass man wieder gegen die Kilrathis kämpft? 😎

Also in den Storyfragmenten ist immer von Vanduul die Rede. Wäre ja auch lächerlich, wenn Roberts auf einmal die Gegner einer anderen Serie übernehmen würden. Vielleicht wird´s aber ein paar Ähnlichkeiten geben, wer weiß? Ich möchte jedenfalls neue Gegner sehen.

Evtl ist die ganze Timeline einfach nur ein Fake um abzulenken. Warum?

A) Grüne Platten auf dem Träger wie in WC1 B) Jäger sehen verdammt nach einer Hornet aus (Landeszene) C) der offizier hat die Kleidung der Confed aus WC3+4 D) Radar Kilrathi Emblem E) nochmals Radar (richtige Stelle Pause drücken) WARNING Hostile Signal FF SIG ID KILRATHI_V

Wing Commander Squadron 42? ;D

Ja genau, so habe ich das auch gesehen. Die Vanduul sind in Wirklichkeit die Kilrathis..alles nur reine Tarnung... :lol:

Aber das geilste für uns alle ist doch das Interview im Gamespot-Video

Er mag die Arbeit der Freaks (WC:Saga) und es kommen Modding Tools. Loaf hat das auch mehr oder weniger im RSI-Forum bestätigt. Dazu noch ein Pic:

http://static.wcnews.com/newestshots/fu ... 2012_9.jpg Da tragen sich Loaf, Chris Reid und co mit einigen Leuten des damaligen Maverick Teams von Origin. Die gehen live auf die Vorstellung 😉 Und dazu kommt ja noch das letztes Jahr Tom Wilson und paar andere in nen Tonstudio für ein Spieleprojekt waren...welches das wohl war... 😉

[Image: http://imageshack.us/a/img850/4437/42033586.jpg] und wer fliegt den da aus dem Jäger? ^^ [Image: http://imageshack.us/a/img29/6127/358qk4g.th.png]

Na das sieht mir ganz nach einem Kilrathi aus... 😉

Nun ich schwelge hier auch in der aufkommenden Euphorie und warte auf die deadline 😁 !

Aber WC oder Kilrathi hin und her. CR hat nicht mehr (soweit offiziell bekannt) die entsprechenden Rechte!

Also müsste er etwas ganz Neues kreieren.

Und was die Technik und Optionen angeht: Roberts war früher in der Spielentwicklung seiner Zeit immer etwas voraus. Was die Software angeht sowie Ausreizung der jeweiligen Hardware Möglichkeiten.

Von daher hoffe ich auf neue bislang nicht gezeigte Möglichkeiten. Allerdings mit dem Wunsch verbunden für ein neues CR Spiel nicht mehr an meinem PC basteln zu müssen (zwecks Aufrüstung)...

Aufrüstung wird bestimmt drin sein. Er meinte ja erst vor kurzem das heutige Top-PCs an ihre Leisungsgrenze kommen werden und die Grafik besser ist als die Next Gen von MS und PS (Xbox 720, PS4). Und im Trailer ruckelts auch ab und an mal in bestimmten Szenen. Wenn da noch mehr Schiffe im Bild sind und mehrere Caps ^^

Glaub muss meinen i5 2500k@4,3 Ghz und die 670 GTX austauschen ^^ Gibt ja schon Board für 2 mal den neuen 6 Kerner (Ivy Bridge Extrem) und sind wir mal nicht so 😁 2 x 880 GTX im SLI Modus 😉

Uwe schrieb: Allerdings mit dem Wunsch verbunden für ein neues CR Spiel nicht mehr an meinem PC basteln zu müssen (zwecks Aufrüstung)...

Ich fürchte aber,dass wir das alle wieder machen müssen. 😊

Alex1975 schrieb:Aufrüstung wird bestimmt drin sein. Er meinte ja erst vor kurzem das heutige Top-PCs an ihre Leisungsgrenze kommen werden und die Grafik besser ist als die Next Gen von MS und PS (Xbox 720, PS4).

Wo wurden denn Informationen über die möglichen Hardwareanforderungen gegeben? Soweit ich weiß, meinte er nur, dass die nächste Konsolengeneration wohl nicht ausreichen würde... Über den PC hat man doch noch nichts gehört.

Alex1975 schrieb:Aufrüstung wird bestimmt drin sein. Er meinte ja erst vor kurzem das heutige Top-PCs an ihre Leisungsgrenze kommen werden und die Grafik besser ist als die Next Gen von MS und PS (Xbox 720, PS4). Und im Trailer ruckelts auch ab und an mal in bestimmten Szenen. Wenn da noch mehr Schiffe im Bild sind und mehrere Caps ^^

Glaub muss meinen i5 2500k@4,3 Ghz und die 670 GTX austauschen ^^ Gibt ja schon Board für 2 mal den neuen 6 Kerner (Ivy Bridge Extrem) und sind wir mal nicht so 😁 2 x 880 GTX im SLI Modus 😉

Und das alles nur für ein einziges Game..Kopfschütteln :shaking:

Glaubst du doch selbst nicht 😉 Das wette ich sogar was drauf das wir in wenigen Monaten Ankündigungen von anderen Herstellern sehen. Die lassen den Chris doch net das ganze Brot 😉 Die wollen ne Scheibe davon. EA hat ja noch ne Lizenz die wir kennen. Im Star Wars Union Forum war mal einer der meinte das LucasArts vor kurzem noch Leute gesucht haben die SF-Sims oder Flugsims gemacht haben. Konnte das nichtmehr nachvollziehen da eintrag im LA Stellengesuch weg war... Freespace hat ja auch nen neuen Besitzer laut deren Forum.

Und @ Arrow: 4 Absatz 😉 http://www.gamespot.com/news/wing-comma ... ct-6397488

Alex1975 schrieb:Und @ Arrow: 4 Absatz 😉 http://www.gamespot.com/news/wing-comma ... ct-6397488

Also unter "badass PC" kann man dein aktuelles System schon getrost einordnen, wenn du mich fragst. Wie das in einem Jahr aussieht, ist natürlich fraglich. Da musst du dir jetzt bestimmt noch keine Gedanken machen. 😊 Auf jeden Fall würde das meine Vermutung bestätigen, dass Roberts die Möglichkeiten schneller Hardware endlich mal ausnutzen will.

Nun gut..ich würde es begrüssen..endlich mal von diesen sch...Ego Shooter weg. Ich kann diese Spiele schon nicht mehr sehen. 😁

Geht mir genauso. Ich hab Call of Moorhuhn MW1-3 und Battlefield 3 die Kampagne durch und dann ende. Nicht ein Multiplayer-Partie zuende gespielt. Kurz mal getestet und dann wars langweilig. Und dazu gafallen mir diese heutigen Kriegsspiele nicht. TV an, Nachrichten und du findest min 1 News die in diesen Scenarien berichten. Das muss ich mir dann nicht noch als Spiel antun. Evtl. komm ich mit meinen 37 Jahren (in einer Woche ^^) alt vor aber ich muss nicht im Iran rumballern...

SF gerne auch mal ein Shooter. Hoffe das Prey 2 kommt da mir das gefallen würde (Kopfgeldjäger auf nen Alien-Planeten) Sowas gabs noch nicht. Und Weltraum Action sowieso 😉 Nexus 2 unterstütz ich auch und hoffe es wird noch was.

Catkiller schrieb:Nun gut..ich würde es begrüssen..endlich mal von diesen sch...Ego Shooter weg. Ich kann diese Spiele schon nicht mehr sehen. 😁

Ich hätte wirklich nichts dagegen, wenn das Weltraum-Action-Genre auch mal von all den (vor allem) grafischen Neuerungen und Techniken profitiert, die bei heutigen Egoshootern Standard sind. Der letzte Titel, der hier halbwegs mitziehen konnte, war noch X3. Da ist noch jede Menge Luft nach oben, und ich denke, dass Roberts hier ansetzen wird. Es geht ja nicht um eine grafische Revolution ansich, aber das Weltraum-Genre hat hier eindeutig Aufholbedarf.

Ganz meine Meinung! :yes2:

Catkiller schrieb:Ganz meiner Meinung! :yes2:

Ich meiner auch! 😁 Naja, mein PC ist zwar schon etwas veraltet, aber zumindest habe ich endlich einen schnellen Internetzugang, um das Livepanel aus Austin mitverfolgen zu können... Bleibt heute erst mal spannend.

http://www.wcnews.com/chatzone/attachme ... -png.5959/

wie hier? ^^ Hornet light fighter Serial ;D

Wollte ich auch gerade posten.. 😁 Sieht doch eher nach Wing Commander I aus... ;7

Die Eastereggs nehmen kein Ende, wenn man den Trailer mal auseinandernimmt... Der Jäger ist übrigens derselbe, der auf dem zu erst veröffentlichten Banner auf der Plattform parkt. Die Plattform trägt die Nummer 42, ebenso wie der Hangar gleich nebenan. Sieht so aus, als wäre der Titel des Spiels final... 😊

PS: Und welche Nummer musste man vor einem Monat gleich noch einmal eingeben, um auf RSI zu gelangen? Der Junge ist wohl bekennender Douglas Adams-Fan. 😉

DEr Livestream ist der Hammer was man alles machen kann Oo

Hier mal der Zoom ins Cockpit... Der Pilot bewegt den Joysitck und tippt an den Controllern im Cockpit rum Oo

http://imageshack.us/a/img854/3038/o9mg.jpg

Na das war doch interessant! Zu schade, dass die Fragensteller so stark auf den Online-Part fixiert waren. Mich hätte noch mehr interessiert, wie sich das kooperative Spielen der Kampagnenmissionen mit einer Singleplayer-Kampagne verträgt. Ob es im offenen Spiel wohl auch möglich sind wird, einen ganzen Träger zu steuern, von dem Freunde und Bekannte mit ihren Jägern abheben können? 😉

Ich wusste es, dass man auf dem Träger herum spazieren kann. :eek: Ich hoffe, dass er genug Geld zusammen bekommt und das Game fertig stellen kann. Ich würde es mir sofort kaufen, auch wenn es nicht für die Konsole auf den Markt kommt. Dann muss es halt ein neuer PC sein. :lol:

Catkiller schrieb:Ich wusste es, dass man auf dem Träger herum spazieren kann. :eek: Ich hoffe, dass er genug Geld zusammen bekommt und das Game fertig stellen kann. Ich würde es mir sofort kaufen, auch wenn es nicht für die Konsole auf den Markt kommt. Dann muss es halt ein neuer PC sein. :lol:

Ja, da hast du Recht behalten. 😊 Erstellt wurden die Spielszenen mit einer GTX 670. Mal sehen, wie das in etwa zwei Jahren aussieht...

Ich werde mir erst dann einen neuen PC kaufen, wenn feststeht, wie hoch die Systemanforderungen sind. 😎

http://www.gamestar.de/videos/trailer,3/star-citizen-squadron-42,67756.html

Komme zwar bestimmt zu spät aber egal. sieht geil aus

Sieht gut aus! Aber 2-3 Jahre und noch nicht genug Geld :( !

Aber ich kauf mir morgen erst mal ein Sparschwein und sammle für meinen nächsten Rechner 😁

Aber eigentlich alles umgesetzt laut Planung was wir uns wünschen würden! Programmiert für PC, Single- und Multiplayer Modus, Joystick Unterstützung (okay und Gamepad). Was will man mehr?

Das sollte uns allen genug Zeit lassen, um auf einen entsprechenden PC zu sparen... 😁

Mir fehlen die Worte!

:jaw:

RSI ist platt.

"The RSI site is experiencing a high volume of traffic."

Möglichweise können wir uns also alle in ein paar Jahren in einem richtig virtuellen, 3D-modellierten Vacuum Breathers treffen und unsere weiteren Ausflüge besprechen...

@Luke: Wie es aussieht, wird die Verknüpfung von Singleplayer-Kampagne und freiem Spiel ziemlich genau so, wie wir es uns vor ein paar Seiten hier noch als Wunsch ausgemalt haben. 😎

Einfach ein geiles Video bzw.Game!! :jaw: :eek:

Sieht wirklich toll aus! Aber typisch Roberts wie früher (irgendwie hatte ich es befürchtet...): aktuellste hardware voraus gesetzt (dieser Mistkerl 😉 )!

Ich denke dass er genug Investoren nach diesem Demo finden wird. Oder eine der großen Spiele Firmen.

Rechen... 2 Jahre... 730 Tage... 2 Euro pro Tag ins Schwein... 1460,- Euro... sollte langen 😊

Und ja, Roberts hp ist platt!

Wer sich den Live Stream nicht angucken konnte:

http://www.gamespot.com/shows/gamespot- ... el20121010 Ca 1 Std von ihm und viele Impressionen von den Game. Da werd ich einiges an Geld lassen 😉 Sowas muss man unterstützen 😉

Du willst mit kickstarten? Hatte Roberts während der Präsentation nicht erwähnt, dass das nur einer überschaubaren Gruppe von Investoren offensteht?

@Uwe: Keine Bange. Die ersten bewegten Bilder von Doom 3 wurden damals auch, wenn ich mir recht entsinne, auf einer Geforce 5800 Ultra gezeigt. Später lief das Spiel aber auf einer wirklich bezahlbaren 6600 GT mit vollen Details wunderbar. Da geht noch eine Menge Zeit und Hardware ins Land. Möglicherweise werden die Anforderungen noch etwas steigen, aber aus der Mörderhardware der ersten Präsentation wird im Laufe der Enwicklungsjahre schnell mal Standardware. Mit der jetzt gezeigten Optik kann ich bereits leben. Was will man grafisch denn noch mehr?

Was will man grafisch denn noch mehr?

3D. Wing Commander in 3D. sabber 😁

Arrow schrieb:@Luke: Wie es aussieht, wird die Verknüpfung von Singleplayer-Kampagne und freiem Spiel ziemlich genau so, wie wir es uns vor ein paar Seiten hier noch als Wunsch ausgemalt haben. 😎

Aber ja, das entspricht meinem "verrückten" Beitrag vom 28.9. Ich wollte Dich schon fragen, ob ich den Teil im Video richtig verstanden hatte, denn das Meiste hab ich nicht wirklich übersetzen können, keine Chance. Und Catkillers Wunsch nach Ego-Shooter Manier im Träger herumzulaufen scheint sich ebenfalls zu bewahrheiten. Das mit dem frei bewegen ist keine grosse Sache heutzutage. Aber was jede Menge Denkarbeit kosten dürfte, wäre die Kombination aus Wing Commander und Privateer.

In meiner Clique hatten wir schon in den 90er den Wunsch das wir uns wirklich frei im Träger bewegen können. Denn sowas schafft nochmal ein ganz dickes Atmosphären-Plus. Und wenn jetzt auch noch Wing Commander und Privateer zusammenkommen, oh meine Güte... mir ist völlig egal was der PC dann kosten wird den ich dazu brauche. 😁

Das Video und die Infos sind wirklich der Oberhammer. Ich wäre schon froh gewesen, wenn nur ein Teil von dem was ich mir wünschte realisiert worden wäre. Aber wirklich alles was ich in der Richtung in den letzten 20 Jahren an Ideen und Wünsche zusammengetragen habe, für DIE perfekt Space Opera wird wohl realisiert. Das ist einfach zu schön um wahr zu sein! 😁 😁 😁

Das einzige was mich jetzt noch beschäftigt, hat das jemand der vernünftig Englisch kann aus dem Video rausgehört? Mir gehts um die 3th Person Ansicht beim fliegen. Ist das optional oder wirds nur das geben? Weil Flüge im Cockpit hab ich keine gesehen. Oder war ich vor lauter Begeisterung blind?

Karrde schrieb:3D. Wing Commander in 3D. sabber 😁

Stereoskopische Darstellung? Düefte in zwei Jahren vermutlich schon zum üblichen Inventar bei Spielen gehören. Derzeit ist es noch eher ein nettes Gimmick.

Kann immo nicht mehr :/ Bin mit 60 Euro nun drin. Die 2 Millionen werden wir packen 😉 Aber die 5 Mille wären halt schöner. Mehr Schiffe mehr Missionen usw 😉 Sollte der Betrag nicht erreicht werden, wird das Projekt trotzdem weiterentwickelt und halt in einer geringeren Form. Also gogo 😉

125 Euro wollt ich erst spenden aber meine Freundin... Das gibts:

Title: FREELANCER High-end Spaceship focused more for trade and exploration (MISC Freelancer) Exclusive access to the Alpha and Beta 5,000 credits Lancer Package containing;

Spaceship shaped USB stick of game and all digital elements CD of game soundtrack Fold up glossy full color map of the game universe Hardback bound 42-page Engineering Manual for Modders Bronze Citizens Card (shipping within the US free, add $15 for international – Delivery Est: Xmas 2012)

Für die ganzen Dreingaben müssen aber schon ein paar Dollares lockergemacht werden, oder?

Arrow schrieb:Mit der jetzt gezeigten Optik kann ich bereits leben. Was will man grafisch denn noch mehr?

Leben??? Mensch Arrow das ist das Beste was ich in einer Space Sim bislang gesehen habe :yes2: ! Und das in einer Demo!

Uwe"]

Na sicher, aber warum ist das wohl so? Weil es eben seit 2006 praktisch keinen Weltraumtitel mehr mit wirklich zeitgemäßer Grafik gegeben hat. An Shooter-Maßstäben gerechnet, ist das Gezeigte eben keine Offenbarung. Für das Weltraum-Genre ist es eine notwendige Verjüngungskur!

Arrow schrieb:Für das Weltraum-Genre ist es eine notwendige Verjüngungskur!

Hast recht, wir sind ja kaum noch etwas Gutes gewohnt! Verjüngungskur? Ich übertreibe mal: für Weltraum Sims ein Quantensprung 😎

http://www.youtube.com/watch?v=HY9FUXXaalg

Mit Erklärungen von ihm 😊

Btw. bei dem Live Auftritt meint er ja das der Carrier 150 Geschütztürme hat ^^ Damit hat das Schiff ja 4 x mehr als die Vesuvius ^^

Alex1975 schrieb:http://www.youtube.com/watch?v=HY9FUXXaalg

Mit Erklärungen von ihm 😊

Btw. bei dem Live Auftritt meint er ja das der Carrier 150 Geschütztürme hat ^^ Damit hat das Schiff ja 4 x mehr als die Vesuvius ^^

Ist das nicht der "extended" Trailer? Naja, mir kommen die Schiffe generell etwas martialischer und waffenstarrender vor als noch bei Wing Commander. Das liegt zum einen and der schieren Anzahl von Geschützen, zum anderen an der relativ geringen Größe des Trägers in der Präsentation. Man nehme einfach mal die Panorama-Fenster als Maßstab, die drei Decks abdecken. Dadurch wirken die großen Geschütze noch gewaltiger... 😉

@Alex Hat Karrde schon gepostet, eine Seite zuvor. 😉

Ich hab vom Extendend Trailer noch eine zweite Variante gefunden, ebenfalls in HD. Das Teil ist 5 Minuten lang einfach nur ein megageiler Trailer ohne Kommentare. Das rockt tierisch!

Star Citizen - Extended Trailer

Und den von Karrde und Alex geposteten Trailer mit Chris' Kommentaren gibts ebenfalls in HD. Die Videos auf Gamestar und Youtube waren mir qualitativ nicht genug.

Chris Roberts spricht über Star Citizen

MMO? Schade, damit ist das Spiel für mich gestorben. Ich habe bis heute 4 Guild Wars Teile hier rumliegen und nie die Zeit gefunden überhaupt einen davon mal durchzuspielen und bald sind die Server off. Dazu motiviert mich eine Story tatsächlich mehr als irgendwie nur freies Spielen. Frontier und X-Tension waren bisher immer die große Ausnahme, dass es auch ohne Story mit stundenlang motivieren konnte. Bei anderen Weltraumspielen war es für mich spätestens nach der Story Schluss.

Der Einzelspielermodus Squadron 42 sieht zwar interessant aus, die Story klingt aber auch nicht so wirklich spannend und vom Gameplay als solches hat man noch nichts gesehen, etwas mehr und abwechslungsreichere Missionen sollten es anno 2012 bzw. 2014 geben. Freies Rumlaufen im Träger macht mich jetzt ehrlich gesagt auch nicht so an, festgelegte Orte wie bei Wing Commander gefallen mir besser, da kann man auch sicher sein, dass da auch was los ist.

Naja und Crowdfunding ist genauso wie die angesprochene Free-2-Play Komponente, wo man sich später per Itemshop-Äquivalent was zusätzliches wie AddOn Missionen kaufen kann aus meiner Sicht auch totaler Müll. Grafisch durchaus beeindruckend, aber ich bin mit 26 aus dem Alter raus wo mich Grafik begeistert.

So wirklich Zweifel ausgeräumt hat diese Präsentation nicht, eher offene Fragen. Wegen der Hardware mache ich mir da keine Gedanken, 2013 oder 2014 hat man bestimmt sowieso wieder neue Hardware. Ist ja in technologischer Sicht noch eine absolute Ewigkeit hin.

Deepstar schrieb:Naja und Crowdfunding ist genauso wie die angesprochene Free-2-Play Komponente, wo man sich später per Itemshop-Äquivalent was zusätzliches wie AddOn Missionen kaufen kann aus meiner Sicht auch totaler Müll. Grafisch durchaus beeindruckend, aber ich bin mit 26 aus dem Alter raus wo mich Grafik begeistert.

Richtig, das sind dieselben Bedenken, die auch mir derzeit etwas die Stimmung verhageln. Wenn Roberts von regelmäßigen Miniupdates spricht, öffnet das der kostenpflichtigen DLC-Flut Tür und Tor. Letzten Endes geht man damit den ausgetreteten Pfad vieler MMOs, nur dass hier öfters etwas neues nachgereicht werden soll. Die Kampagne von Squadron 42 würde ich aber noch nicht abtun wollen, da wir darüber praktisch nichts wissen.

Es ist ein MMO wie eben Guild Wars. Dh du kannst alles auch solo machen wenn du willst. Du musst kein PVP oder was in der Art machen. Du kannst Mods erstellen und Privatserver. Also das Spiel so machen wie du willst. Nur mit den Leuten hier aus dem Wingcenter oder nur mit 3 deiner besten Kumpels.

F2P wirds nicht. Du musst dir das Spiel kaufen. Und dann wie Wing Commander früher kommen Addons raus. Rest ist wie World of Tanks zb. Du kannst dir neue Panzer kaufen, musst aber nicht, geht auch so. Ich hab auch nen T9 E-75 und das alles ohne was zu zahlen 😉

PS: Grad gelesen:

Wing Commander style single player mode, playable OFFLINE if you want Playable offline or online, co-op with friends, you sign up for a tour of duty with the UEE fleet, manning the front lines, protecting settlements from Vanduul warbands. Life during wartime If you distinguish yourself in combat, you might be invited to join the legendary 42nd Squadron. Much like the French Foreign Legion of old, they can always be found in the toughest areas of operation and always snatch victory from the jaws of defeat, regardless of the odds. The conflict never ends Upon completion of your tour you’ll re-enter the persistent Star Citizen universe with some credits in your pocket and Citizenship to help you make your way. But in the universe of Star Citizen when one conflict ends, another is just around the corner. You’ll have opportunity to spend more time with your squadron mates as additional Campaigns are released as part of the content update plan.

Also Offline geht sowie weitere Kampagnen 😉 Damit spielt es sich wie Wing Commander. Kein I-NEt oder sonstwas 😉

Gegen optional Multi- oder Single Player Modus spricht doch nichts. Und ist rein kaufmännisch zweifellos sinnvoll. Denn was CR entwickeln will wird sehr viel Geld kosten (welches er -noch- nicht hat).

Aber soweit ich das richtig verstanden habe (mit meinen Englisch Grundkenntnissen) werden die vorgesehenen mods von Fans entwickelt und kostenlos sein (etwa wie bei der Elder Scrolls Reihe). Habe ich das falsch verstanden?

Naja bei GW kann man ja auch alles alleine machen, so ist es ja nicht. Nur ist es da halt alleine auch ziemlich öde. Quests, Story etc. kann man auch dort vollständig alleine erleben wenn man will und PVP ist ja auch nur optional. Das einzige was dort nicht geht sind Mods und Privatserver, zumindest nicht legal.

Und ja, Guild Wars hatte später auch nen Itemshop, ich weiß. Da gab es aber bis auf das einmalige Questpaket für 5€ aber auch nur etwas was man sonst auch sonst im Spiel verdienen konnte und die größeren Kampagnen wurden alle eben einzeln verkauft und hatten auch einen entsprechenden Umfang für das Geld. Wie soll das mit den AddOns bei Star Citizen aussehen? Ein Kapitel der Kampagne für 10€? Oder darf ich dann auch immerhin nach ein paar Monaten ein Komplettpaket mit einer kompletten Kampagne für 25€ kaufen? Wenn ich das Spiel für 45€ im Laden kaufe, dann will ich auch entsprechenden Umfang haben und mir den Rest nicht irgendwie in Einzelteilen kaufen zu müssen. Auch wenn ich mich frage wie das den Bezahlinhalten funktionieren soll wenn es eh Mods und Privatserver gibt, wo man sich die entsprechenden Zugriffe eh selbst hermodden bzw. eben per Server freischalten lassen kann? Beißt sich in meinen Augen schon etwas. Soll das so laufen wie diese kaufbaren Plugins für Anwendungen? Wenn daran aber wirklich die Weiterentwicklung vom Spiel hängen soll, kann ich mir das ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen, dass das so funktioniert. Modsupport macht solche Geschäftsgebahren in meinen Augen ziemlich schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Hat man bei Oblivion ziemlich gut gesehen, dass die DLCs wegen den Mods ziemlich in den (digitalen) Regalen liegen blieben. Aus Folge daraus hat sich Bethseda auch wieder auf vollständige AddOns bei Skyrim besonnen. Aber genau das will man ja scheinbar nicht machen.

Deepstar schrieb:Aus Folge daraus hat sich Bethseda auch wieder auf vollständige AddOns bei Skyrim besonnen. Aber genau das will man ja scheinbar nicht machen.

Genau das war meine Frage. Wie gesagt ich weiß nicht ob man es z.B. wie bei Oblivion oder Skyrim machen will. Das heißt komplette Fan mods kostenlos (und für diese Spiele gibt es ja massig)?

Wie war es früher? Für die ersten WC Teile gab es dann zusätzliche Erweiterungen zu kaufen. Sprich Secret Ops, Sprach Pakete. Aber das war eine Zeit als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte. Bekanntlich läuft das heute was die Vermarktung von Software angeht völlig anders. Was nicht zuletzt an den schnellen download Möglichkeiten (im Vergleich zu den 90´ern) liegt.

Alex1975 schrieb:Also Offline geht sowie weitere Kampagnen 😉 Damit spielt es sich wie Wing Commander. Kein I-NEt oder sonstwas 😉

Das ist ja alles durchaus schön und gut, aber die Solo- oder Coop-Kampagne ist nunmal nicht das, mit dem Roberts langfristig Geld verdienen kann und will. Er hat ja während des Live-Panels sowie in Interviews ganz klar geäußert, dass er Spiele nicht wie in den 90ern nur entwickeln und in den Laden stellen möchte, sondern sie darüber hinaus am Leben erhalten will. Damit dürfte klar sein, dass er vor allem Star Citizen meint, wenn er von neuer Welt spricht und für die er die Spieler mit der Squad. 42-Kampagne nunmal ködern will. Damit trampelt er aber am Ende auf bekannten MMO-Pfaden, denn es spielt keine Rolle, ob man nur einmal im Jahr neue Gebiete nachliefert oder das in wöchentlichen Updates und DLCs tut. Der ganze Kram wird die Spieler auf Dauer Geld kosten, davon muss man einfach ausgehen. So altruistisch, wie er sich in seiner Präsentation natürlich gibt, ist er nicht. Hier geht es darum, Spieler, die das Game gekauft haben, langfristig zu binden - und das erfordert ständige Inhalte, die man nicht kostenlos liefern kann. Schon gar nicht, wenn man von keinem Publisher bezahlt wird und bereits jetzt auf Crowdfunding angewiesen ist. Ich habe in diesem Thread vor kurzem noch scherzhaft angemerkt, dass der Sinn und Zweck von RSI.com auch im Ausloten von Crowdfunding-Geldgebern liegen könnte. So falsch lag ich dabei anscheinend nicht...

Klar wird das Geld kosten. Was hab ich für Wing Commander 2 gezahlt?

140 DM das Spiel (US Version) 60 DM Speech Pack 70 DM Special Operations 70 DM Special Operations 2 --- 340 DM Wing Commadner 2 = ca 170 Euro. Wenn ich das über 2 Jahre zahle und bekomme dafür den nötigen Kontent ist ja klar das man da was kauft 😉 Heute kaufen Leute in World of Tanks nen Löwe für 50 Euro um nicht erst sich zu dem Tiger 2 hochzuspielen. Geht aber auch so. Wer aber nix kaufen will kauft nix. Bekommt halt die neuen Kampagnen nicht, oder zusätzliche Systeme oder was auch damals nur die Käufer von Addons bekommen haben. Wing Commander 2 war ein komplettes Spiel. Aber es wurde halt weiterentwickelt 😉 So gehts hier auch.

Arrow"]

Nun die Findung eines möglichen Publishers halte ich nach wie vor nicht für ausgeschlossen! Ich kann nicht beurteilen in wie weit Roberts viele kleine Investoren finden kann. Ich denke er könnte auch eine zweite Taktik im Hinterkopf haben. Eben durch die enorme Aufmerksamkeit welche er im Netz für sein Projekt schürt durchaus einen solventen Partner zu finden...! Aber das würde er uns Fan Gemeinde natürlich niemals sagen.

Und dann wären auch Fan mods (wie oben erwähnt) analog Oblivion und Skyrim denkbar.

Was will Roberts denn machen? Alle 3 Monate neue Missionen veröffentlichen, Grafik oder Sound/Speech updates? Kann ich mir nur schwer vorstellen.

Zudem: wenn Stand heute noch von 2-3 Jahren Entwicklungsarbeit geredet wird und dass angesichts der aktuellen Erklärungen und veröffentlichten Demos: das ist kommerziell viel zu lange! Da bräuchte es einen Entwicklerstab der richtig rein haut (und natürlich kostet). Also einen potenten Geldgeber. Ich kann nicht als Kaufmann so stark die Werbetrommel rühren wie Roberts für ein Spiel welches noch Jahre braucht!

Schließlich geht es nicht um ein (tolles!) Fan Projekt wie Saga!

Sicher, war WC2 damals mit allem drum und dran eine kostspielige Sache, so wie auch die Hardware damals im Schnitt einfach teurer war. Den passenden PC mit Soundkarte musstest du schließlich ja auch haben, bevor du das Sprachpaket gekauft hast. Der Unterschied zu heute ist aber, dass man die Kunden heutzutage mit Open World- und Privateer-Freelancer-Entdeckungen oder kooperativem Gameplay leichter anfixen, die anfälligen Kosten aber gleichfalls schneller vernebeln und verschleiern kann. Alles geht natürlich immer schön fließend, triggert ständig den Fortschritts-Trieb der Leute, was sich mit Update-Orgien à la Privateer/Freelancer schnell bewerkstelligen lässt. Bei WC2 stand das Addon im Handel mit einem festen Preis und einer realistisch einschätzbaren Spieldauer. Beim MMO-Prinzip geschieht das anders, und Meister Roberts hat das Wort MMO in Verbindung mit Space Citizen immer vermieden, will es als solches natürlich nicht bewerben und gibt sich progressiv, innovativ. Am Ende macht er - der immerhin weiß, dass er eine große Spielergruppe abgreifen kann - aber genau dasselbe wie alle anderen MMO-Anbieter. Wie immer fehlt das Preisschild, da es hinter schicker Grafik und großen Versprechungen verborgen wird. Ich weiß natürlich nicht, wie die Solo-Kampagne von Squad 42 ausfallen wird, aber Roberts´s Hauptaugenmerk, davon kann man ausgehen, liegt einfach woanders. Da muss man eben ein wenig skeptisch und vorsichtig bleiben, sonst zahlt man am Ende noch für den verdammten Schleudersitz bares Geld.

Alex1975 schrieb:Klar wird das Geld kosten. Was hab ich für Wing Commander 2 gezahlt?

140 DM das Spiel (US Version) 60 DM Speech Pack 70 DM Special Operations 70 DM Special Operations 2

Wir sind aber nicht mehr im Jahr 1992, sondern 2012.

Damals war das eine ganz andere Zeit als heute, damals war man froh, dass es überhaupt 10.000 Käufer gibt, heute ist alles unterhalb einer Million eine Enttäuschung.

Damals waren Videospiele ein absolutes Luxusgut, in der heutigen Zeit sind die auch mitten in der Gesellschaft angekommen und du kannst sowas nicht mehr bringen, zumindest nicht bewusst.

Das Geheimnis ist doch heutzutage, dass die Leute durch kleine Beträge in die Irre geführt werden. So ein 5€ DLC tut ja nicht weh, nur verliert man in der Zwischenzeit den Überblick dass man von diesen mittlerweile rund 10 Stück gekauft hat. Und ich glaube hätte man einem das selbe Paket direkt für 50€ angeboten, wohl fast jeder von uns hätte abgelehnt. So funktioniert es auch bei Steam, ein Spiel für 2,49€? Gekauft... mittlerweile musste ich sehen, dass ich rund 400 Spiele auf Steam habe... kein Spiel davon teurer als 9,99. Und wir reden hier dann von rund 4000€ die ich darin versenkt habe ohne das es einem wirklich bewusst ist. Und Valve hat damit rund 2000€ an mir verdient...

Kleinvieh macht auch Mist, das gilt bei Videospielen heute mehr denn je. Schließlich macht Chris Roberts dieses Spiel ja auch nicht als Nächstenliebe, aus Liebe zum Genre oder weil er so wirklich "Eine Welt kreieren möchte", sondern weil er damit Geld verdienen will, ohne Publisher kann er sich sogar noch mehr in die Tasche stecken als sonst. Sonst könnte er das Spiel ja den Leuten kostenlos anbieten, wenn es wirklich darum geht, dass wir Fans eines scheintoten Genres, zumindest in Europa und USA, was neues zum Spielen haben.

Hab das hier noch aus der Gamersglobal Vorschau:

Egal, ob als Vorbesteller oder Käufer der fertigen Version: Frei nach dem Prinzip von Guild Wars 2 zahlt ihr nur einmal und könnt dafür unbegrenzt spielen. Allerdings könnt ihr die Ingame-Währung Credits auch gegen echtes Geld kaufen. "Glaub mir," sagt Roberts, "ich hasse diese ganzen künstlichen Grenzen und diese Pay-to-win-Geschichten. Das Einzige, was du dir bei uns kaufen kannst, ist eine Zeitabkürzung. Und ich denke sogar darüber nach, ein Limit einzuführen, wie viel Geld du gegen Credits tauschen kannst pro Monat." Außerdem gäbe es kein "ultimatives Kampfschiff", das sich ein begüterter Echtwelt-Ausgeber mal eben kurz kaufen könne: "Der Kampf ist skillbasiert, wie in Wing Commander eben. Und wenn du ein dickes, schwer bewaffnetes Schiff hast, das meinen kleinen, flinken Jäger mit einem einzigen Schuss zerstören könnte – dann musst du mich immer noch treffen!"

Bin mal gespannt was der Bonus ist den die Leute der Golden Tickets haben. Währung oder ein Schiff?

@Deepstar: Weiß zwar nicht, ob du meinen vorherigen Beitrag gelesen hast, bevor du auf "Abschicken" geklickt hast, aber deine Ausführungen klingen wie eine Einzelbeschreibung von Vorgängen, die ich oben eher allgemein formuliert habe...

Alex1975 schrieb:Hab das hier noch aus der Gamersglobal Vorschau:

Ohje, da ist Novachen :rolleyes:. Die arme Community dort 😉

Arrow schrieb:@Deepstar: Weiß zwar nicht, ob du meinen vorherigen Beitrag gelesen hast, bevor du auf "Abschicken" geklickt hast

Nope, hab ich nicht, geb ich zu. Aber vielleicht ein Fall von "doppelt hält besser"? Gerade wenn ein Beitrag davon auch noch ausführlicher ist 😊.

Alex1975 schrieb:Egal, ob als Vorbesteller oder Käufer der fertigen Version: Frei nach dem Prinzip von Guild Wars 2 zahlt ihr nur einmal und könnt dafür unbegrenzt spielen. Allerdings könnt ihr die Ingame-Währung Credits auch gegen echtes Geld kaufen. "Glaub mir," sagt Roberts, "ich hasse diese ganzen künstlichen Grenzen und diese Pay-to-win-Geschichten. Das Einzige, was du dir bei uns kaufen kannst, ist eine Zeitabkürzung. Und ich denke sogar darüber nach, ein Limit einzuführen, wie viel Geld du gegen Credits tauschen kannst pro Monat." Außerdem gäbe es kein "ultimatives Kampfschiff", das sich ein begüterter Echtwelt-Ausgeber mal eben kurz kaufen könne: "Der Kampf ist skillbasiert, wie in Wing Commander eben. Und wenn du ein dickes, schwer bewaffnetes Schiff hast, das meinen kleinen, flinken Jäger mit einem einzigen Schuss zerstören könnte – dann musst du mich immer noch treffen!"

Das heißt letzten Endes doch nur Folgendes: Man kann sich durch bare Münze also sehr wohl gewaltige Vorteile erkaufen, doch wir nennen das eben "Zeitverkürzung" - was praktisch nichts anders als erkaufte Vorteile bedeutet, die eben die Zeit verkürzen, die andere brauchen, um sie sich kostenfrei zu erspielen. Wir reden hier aber immerhin nicht von einem Packesel aus Oblivion, sondern immerhin von Schiffen und Upgrades (du hast vorhin selbst ein anderes Startschiff erwähnt), die in einem MMO sehr wohl einen Einfluss haben, zumal PvP möglich sein soll. Klar, am Ende muss man das schwächere Schiff natürlich auch noch treffen. Aber vielleicht nicht ganz so oft, wie ein anderer...

PS:@Deepstar: Zwei Dumme, ein Gedanke hätte es auch getan... 😁

Ich weiß nicht zu beantworten ob ein Kauf von updates wirklich lukrativ sein kann.

Wo gibt es das schon heute? Etwa im Fantasy Rollenspielbereich wo man coins kaufen kann und damit zusätzliche items erwerben kann.

Aber (ich bin auch Fantasy Rollenspiel Liebhaber) ich würde das niemals tun. Denn dann ist doch der Reiz des Spieles zum Teil weg. Ähnlich wie bei cheats (wie es sie auch in den ersten WC Teilen damals gab).

Für mich als Spieler liegt doch der Reiz darin mir Level Aufstiege oder bessere zusätzliche items zu erkämpfen oder sie im Spielfluss zu erwerben.

Aber wie gesagt -da ich mich in dem Genre nicht auskenne obwohl Kaufmann- ich kann das nicht beurteilen mit Blick auf Einkommens Chancen als Unternehmer (wie CR).

Uwe schrieb:Nun die Findung eines möglichen Publishers halte ich nach wie vor nicht für ausgeschlossen!
Im äußersten Notfall wäre das sogar möglich, doch bisher hat Roberts noch vor jedem Mikrofon seine tiefe Abneigung gegenüber Publisher kundgetan.

Uwe schrieb:Was will Roberts denn machen? Alle 3 Monate neue Missionen veröffentlichen, Grafik oder Sound/Speech updates? Kann ich mir nur schwer vorstellen.
Da empfehle ich doch dringend, das GDC-Livepanel auf gamespot.com einmal anzuschauen. Genau das kündigt er dort nämlich an.

3 Monate ist gleich mit den Spielen früher wo noch richtige Addons da waren und keine DLC

Beispiel X-Wing, kam Mai 93, im August kam das 1. Addon und im November kam mit B-Wing das 2. Viel drin war da eigentlich auch nicht. 1 Kampagne mit 3 bzw. 4 Cutscenes und 12 Missionen. B-Wing hatte noch den Jäger und 6 Historical Missions. Preis waren je 60 DM. Könnte also schon sein das 20-30 Euro auch für so ein Missionspacket drauf gehen. Kann natürlich auch billiger sein aber wenn die Qualität stimmt ist der Preis ok. Anders als die Call of Duty Kartenpacks mit 5 Karten zu 15 Euro. Das war früher kein DLC oder Addon. Das war ein Patch für UT zb mit den kostenlosen Mappacks!

@Arrow:

Tiefe Abneigung? Mag sein. Aber wie ich oben schon erläutert habe macht es wenig Sinn wenn man heute Werbung macht für ein Spiel welches erst in 2-3 Jahren erscheinen soll! Für mich ist das ein Werbetrick! Denn das macht so (kaufmännisch!) keinen Sinn. Aber treibt bei entsprechender Resonanz der Fans (und die gibt es ja...) den Preis und das Budget für mögliche Lizenznehmer hoch... ! Ich denke es wurde verstanden welche Taktik ich vermute...! Ist natürlich rein hypothetisch.

Zu den updates oder wie auch immer: ich persönlich wäre nicht bereit für ein gekauftes Spiel alle paar Monate neues Geld zu investieren! Entweder kriege ich ein komplettes Spiel oder gar nichts (von üblichen Patches oder von mir aus auch Fan mods mal abgesehen)!

Das wäre ähnlich als würde ich die monatlichen Updates von Microsoft für mein Win7 jedes mal bezahlen müssen!

Eine foreninterne Meldung: Unser User Uwe trägt ab sofort den ehrwürdigen Namen "Iceman". Möge er ihn auch gut behandeln, denn der Iceman war einer der besten konföderierten Piloten, die es gibt! 😊

Bis ich kam..dann hatte er keine Chance mehr... :ha: :lol:

Iceman schrieb:@Arrow: Zu den updates oder wie auch immer: ich persönlich wäre nicht bereit für ein gekauftes Spiel alle paar Monate neues Geld zu investieren! Entweder kriege ich ein komplettes Spiel oder gar nichts (von üblichen Patches oder von mir aus auch Fan mods mal abgesehen)

Das sehe ich grundsätzlich ja auch so, aber wer bestimmt denn, was ein "komplettes Spiel" ist? Ist es eine abgeschlossene Story, das Ende aller Upgrades, das Besiegen des Gegners oder am Ende nur das Wort eines Anbieters, der entscheidet, wann wieder eine neue Episode nachgereicht wird? Früher war das leicht zu beantworten, trotz Missionsdisks, doch heute gibt es für die WoW-Restverwertungsmasse sogar Pandabären und Asia-Kitsch hoch drei. Der Kampf kann also weitergehen. Roberts sagt, er wolle kein Aufleveln bis auf Stufe Ultimo, aber letzten Endes entwickelt er ein Spiel, das mit genau diesen Mechanismen operiert.

Möchte mal auf ein paar Beiträge eingehen, auf die ich eigentlich schon heute Mittag antworten wollte. Aber nach meinem Posting über den Trailer und erst recht nach dem GDC Event hat sich hier alles überschlagen. 😉 Ist wirklich interessant hier die Diskussion.

Uwe schrieb:Habe ich richtig gesehen dass im Gamespot Video auch kurz eine briefing Scene aus Saga auftaucht???

Hast Du richtig gesehen, inklusiver einiger Filmsequenzen aus dem Intro der Haupt-Kampagne. Würde mich nur mal interessieren, ob Roberts das Material zusammengestellt hat, oder Gamespot.

Arrow schrieb:Also wenn das gefälscht ist, hat sich aber einer verdammt viel Mühe gegeben.

Ich bin da keineswegs von einem Fake ausgegangen, dafür war das auf viel zu hohem Niveau. Aber ich bin da in den letzten Jahren ganz allgemein ziemlich konservativ geworden und speziell jetzt bei dem ganzen Roberts-is-back-hype. Irgendwelche "Neuigkeiten" schreibe ich nur noch, wenn ich die Authentizität, so weit es möglich ist, verifiziert habe.

Arrow schrieb:Ganz ruhig bleiben. Das ist doch nur ein ganz früher Trailer. 😊 Ob man tatsächlich durch das Schiff laufen kann, ist noch gar nicht klar. Die Szene könnte doch ebenso gut aus einer Filmsequenz stammen-

Mittlerweile sieht es ziemlich danach aus. Man sieht ja auch in einem Video wie Roberts selbst zu seinem Jäger geht.

Alex1975 schrieb:GTV an, Nachrichten und du findest min 1 News die in diesen Scenarien berichten. Das muss ich mir dann nicht noch als Spiel antun. Evtl. komm ich mit meinen 37 Jahren (in einer Woche ^^) alt vor aber ich muss nicht im Iran rumballern...

So sehe ich das auch. Wenn schon Kriegsspiele, dann bitte nicht mit einem realen Hintergrund. Wenn ich am PC mal spiele, dann darf es ruhig etwas sein, was mit unserer Realität nicht viel zu tun hat. Manchmal will und muss man einfach auch mal abschalten bzw. etwas erleben, das es so in Real nicht gibt, wie z.B. Kilrathi rösten 😁 Ausserdem gehöre ich zu der Generation deren Grossväter noch im WW2 dabei waren. Alleine die Geschichten davon reichen mir bis an mein Lebensende. 😉

Arrow schrieb:Ich hätte wirklich nichts dagegen, wenn das Weltraum-Action-Genre auch mal von all den (vor allem) grafischen Neuerungen und Techniken profitiert, die bei heutigen Egoshootern Standard sind. Der letzte Titel, der hier halbwegs mitziehen konnte, war noch X3.

Aber hallo! Gerade X3 war grafisch ein Riesensprung zu X2. In X3 sind Stationen wirklich riesig, je nachdem was die Station alles an Modulen enthält. z.B. ein Sonnenkraftwerk hat riesige Panels und wirkt damit absolut glaubwürdig. Oder wenn man an einer Station im Orbit eines Planeten angedockt ist, und dem Treiben ringsherum zuschaut. Vor allem der Blick auf den Planeten ist dabei Atemberaubend. X3 wirkt so wirklich real. Es fühlt sich einfach "richtig" an.

Das Roberts Spiel darf hier ruhig noch ein paar Schippen drauf legen, nichts dagegen.

Uwe schrieb:Aber eigentlich alles umgesetzt laut Planung was wir uns wünschen würden! Programmiert für PC, Single- und Multiplayer Modus, Joystick Unterstützung (okay und Gamepad). Was will man mehr?

Jupp, es ist prinzipiell wirklich für jeden was dabei. Das habe ich mir auch so gewünscht, aber es bleibt natürlich abzuwarten, wie gut die einzelnen Bereiche realisiert werden. Ich hoffe der Satz "alles wird gut" wird Real.

Deepstar schrieb:MMO? Schade, damit ist das Spiel für mich gestorben.

Sehe ich prinzipiell genauso, ich habe kein Interesse mehr an MMO. Allerdings ist das nur ein Teil von SCSQ42. Mittlerweile habe ich jedoch realisiert, dass das wohl der Hauptteil werden soll. Und das schmeckt mir überhaupt nicht. Aber okay, für "gestorben" ist es noch definitiv zu früh. Mal sehen wie gut der Einzelspieler-Teil wird. Wenn der klasse ist, pfeiff ich auf den MMO Teil und gut ist. Wenn nicht, pfeiff ich auf das ganze Spiel. 😉 Davon unabhängig ist für mich der MP Teil. Den auf so einen warte ich schon ewig. Zumindest mit echten Wingman Missionen fliegen das wäre ein Traum. Ich würde mit einigen hier gerne mal in einem Flight zusammen fliegen. 😁 An PvP allerdings habe ich ebenfalls kein Interesse.

Deepstar schrieb:So funktioniert es auch bei Steam, ein Spiel für 2,49€? Gekauft... mittlerweile musste ich sehen, dass ich rund 400 Spiele auf Steam habe... kein Spiel davon teurer als 9,99. Und wir reden hier dann von rund 4000€ die ich darin versenkt habe ohne das es einem wirklich bewusst ist.

Naja ok, aber das ist doch auch ein Stück weit eine Frage der Disziplin. Ich habe Steam jetzt seit... puuh seit es HL2 gibt eben. Ich komme auf 12 Spiele. Ich siebe gnadenlos aus, gekauft wird, egal ob bei Steam oder beim Händler, exakt nur das was mich wirklich interessiert und mindestens gute Tests und vor allem gute Rezensionen aufweisen kann.

Aber ich weiss worauf Du hinaus willst. Sich das Spiel Stückchenweise zusammenkaufen funktioniert nicht mit mir. Gegen ein wirklich gutes Addon, auch in Form von DLC habe ich jedoch nichts. Aber das Spiel muss erstmal selbst einen ordentlichen Grundumfang haben.

Uwe schrieb:Was will Roberts denn machen? Alle 3 Monate neue Missionen veröffentlichen, Grafik oder Sound/Speech updates? Kann ich mir nur schwer vorstellen.

Könnte darauf hinauslaufen. Punkt ist, ich wäre nicht per se abgeneigt. Dann muss das Gebotene aber schon einen verdammt hohen Spielwert haben und auch einen vernünftigen Umfang. Mit so Missionshäppchen kann man mich nicht ködern.

Arrow schrieb:Ich weiß natürlich nicht, wie die Solo-Kampagne von Squad 42 ausfallen wird, aber Roberts´s Hauptaugenmerk, davon kann man ausgehen, liegt einfach woanders. Da muss man eben ein wenig skeptisch und vorsichtig bleiben, sonst zahlt man am Ende noch für den verdammten Schleudersitz bares Geld.

Mir schmeckt alleine schon die Aussage nicht, dass man sich einen Zeitvorteil kaufen kann. Das riecht schon wieder verdammt stark nach Itemshop mit Realgeld und ähnlichem Mist. Wie auch immer, ich werde SCSQ42 nach der Solo Kampagne bewerten. Wenn die nur schmückendes Beiwerk für ein MMO ist, dann wars das für mich.

Was die Hardware angeht, es ist noch viel zu früh für solche Diskussionen. In 2 Jahren ändert sich sowohl im Spiel als auch erst recht im Hardwarebereich noch soviel, das es überhaupt keinen Sinn hat, sich bereits jetzt schon darüber den Kopf zu zerbrechen. Ich weiss nur eines, wenn das Spiel eine starke solo Kampagne haben sollte, werde ich den PC dafür hinstellen, egal wie. 😁

Catkiller schrieb:Bis ich kam..dann hatte er keine Chance mehr... :ha: :lol:

Warts ab Killer! Wir sehen uns im All! Und dann hole ich meine Brüder (sorry hab gestern Bülent Ceylan gesehen...) 😁 :mad2: :ha: 😉

Der ICEMAN... :arrr:

@Luke: im Ernst: ich kann mir nicht vorstellen -wie bereits oben erläutert- dass Roberts sich nach dem aktuellen (von ihm selbst initiierten) hype noch 2 Jahre Zeit lassen kann und will. Sobald er einen entsprechenden Investor/Patentnehmer hat rechne ich mit dem Spiel eher in Jahresfrist! Für mich ist das eine Marketing Massnahme.

Luke"]

Sicherlich halte ich auch Squadron 42 noch im Auge als Einzelspieler. Aber der Schwerpunkt liegt wohl auf diesem MMO und Privateer Aspekt. Mich konnte schon Freelancer im MP nicht begeistern und das war ja vom Konzept ziemlich ähnlich wie das was aktuell von Star Citizen bekannt ist. War ja im Grunde auch schon ein Online-Part im MMO Stil, nur das es statt "Massively" halt nur um maximal 128 Leuten pro Server geht. Bei den Privatservern glaube ich aber auch nicht, dass die Kapazitäten wirklich viel größer werden. Ich selbst bin zwar eher Fan von missionsbasierten Kampagnen, wo ich eben eine feste Story erlebe, aber habe ja nicht einmal was gegen Open-World, solange es mir eben eine Story bietet. Genau bei sowas ist es aber auch die Krux bei diesen Online Spielen. Bei Black Prophecy gab es das super inszenierte Tutorial, danach verschwand aber mit der Story für mich auch die Motivation. Bei Star Trek Online motivieren mich aktuell auch hauptsächlich die Staffeln und die Story-Quests aus der Community-Foundry. Ohne diesen Storyaspekt wäre mir das Spiel auch viel zu öde. Bei Guild Wars habe ich irgendwie nie die Zeit gefunden weiter zu spielen, abseits der Storyquests wusste ich dort aber auch nicht viel anderes anzufangen, von den einzelnen besonderen Nebenquests natürlich abgesehen.

Selbstmotivation ist für mich echt ein riesiges Problem. Ich habe Frontier - Elite 2 jahrelang gespielt, vielleicht auch weil es mein erstes Spiel überhaupt war, aber eben auch weil mich das Universum als solches fasziniert hatte und ich halt die besonderes glaubwürdige Realitätsnähe vom Spiel einfach bewundernswert halte. Das selbe Gefühl schaffte nur X-Tension wieder zu erzeugen, dort hatte ich einfach den Antrieb das Universum mit Fabriken vollzupflastern. Das Spiel habe ich erst aufgehört als ich quasi den Weltrekord mit 25.000 Fabriken in einem Spielstand aufgestellt habe und der glaub ich bis heute gültig ist. Die paar Storymissionen die es im Spiel gibt, fand ich da wirklich als nettes Beiwerk, waren in diesem Fall aber nicht meine Hauptmotivation. Privateer 2 war bei mir die Luft nach der Story raus, ebenso wie bei Freelancer. Beim ersten Mal war es ja mal nett nach der Story das Universum zu erkunden um mal alles kennenzulernen, danach war aber die Luft endgültig raus. Ebenso habe ich sowohl das Hauptspiel von X-Tension, X-Beyond the Frontier wie auch X2 nach der Story beendet und nie weiter gespielt. Privateer 1 habe ich ehrlich gesagt trotz mehrerer Versuche nie lange gespielt und habe nichtmal die erste Storymission gesehen, habe sie auch nicht gefunden und mich hat das Spiel ehrlich gesagt ohne Story auch total gelangweilt. Vielleicht auch weil ich es erst irgendwann nach Privateer 2 erstmals gespielt hatte.

Das Ziel von Chris Roberts ist zwar edel, dass er da mit regelmäßigem Content genau gegen sowas antreten will, aber ehrlich gesagt ist das einer der Punkte wo ich noch am ehesten meine Zweifel habe, dass es so funktioniert, wie er sich das vorstellt. Waffen, Schiffe etc. brauchen vor allem im Multiplayer sehr viel Balancing, damit das von ihm angesprochene Überschiff nicht gibt. Blizzard hat rund 10 Jahre alleine damit verbracht um StarCraft perfekt zu balancen und da kamen im Laufe der 10 Jahre nicht einmal neue Einheiten dazu. Wenn man regelmäßigen Content liefern will, bleiben neue Waffen, Schiffe etc. ja auch nicht aus, denn niemand will wirklich ewig mit den selben Sachen herumeiern und man will ja auch sowas wie Fortschritt im Universum vermitteln, gerade wenn es für diese Kampagnen eben Erweiterungen mit neuen Konflikten geben soll. Das sowas Arbeit macht, sieht man auch an EVE Online und CCP ist mehr als ein kleines Kabüffchen mit 10 Personen und selbst die hauen Ihre Erweiterungen nicht im Monatstakt raus und die haben allein durch die Abogebühren sowieso grundsätzlich auch noch ganz andere finanzielle Ressourcen, selbst wenn man die Serverkosten abzieht. Und es nützt ja nichts sich für die Hauptkampagne Squadron 42 die ganze Mühe mit Sprechern und Storysequenzen mit Gesprächen zu machen, wenn die später folgenden Erweiterungen alle im Billig-Format produziert werden. Storysequenzen, Sprachaufnahmen kosten Zeit und damit Geld, und das auch nicht einmal wenig. Und immer eine Crowdfunding Kampagne für neue Erweiterungen ins Leben zu rufen wäre in meinen Augen auch ein schlechter Scherz, wobei ich von diesem Crowdfunding, Kickstarter Zeugs sowieso nichts halte, da es für mich als potentiellen Spieler zu viele Nachteile bereit hält, weil man da irgendwie zu sehr in Luftschlösser investiert.

Ich persönlich habe nichts gegen diese Storyerweiterungen, selbst per DLCs, absolut nicht, sehe aber da trotzdem grundsätzlich die Gefahr einer gewissen Abzocke. Eben dieses Kleinvieh was am Ende viel Geld kostet, man aber als Gesamtpaket für den Preis niemals gekauft hätte. Sicherlich war Wing Commander damals für den Preis ein ziemlich kurzes Vergnügen. Nach 4 Stunden war der Vega Sektor Kilrathi-frei und die AddOns haben zusammen auch nur noch höchstens vier Stunden gefesselt. Aber wie gesagt, das ist nunmal eine andere Zeit gewesen, auch wenn ich die Secret Missions erst mit der Kilrathi Saga irgendwann Anfang der 2000er das erste Mal gespielt habe (und dazu war die KS ja auch noch verflucht teuer für mich 😁), weil ich von Wing Commander 1 nur die deutsche Amiga Fassung habe, für die die AddOns ja niemals erschienen sind. Heute erwarte ich da durchaus mehr Spiel fürs Geld, zwar sind auch Homefronts 4 Stunden ziemlich intensiv, aber das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein. Wenn ich heute schon an diversen Freespace 2 Kampagnen rund 3-4 Stunden sitze, die teilweise eine Person alleine in seiner Freizeit zusammengezimmert hat... da erwarte ich von Leuten die in einer Gruppe sowas hauptberuflich machen nunmal mehr. Ist halt so 😊.

Was ich mit "Ist für mich gestorben" meine, der MMO Teil interessiert mich ehrlich gesagt nicht so wirklich, gerade wo die Storys ja sowieso scheinbar in missions-basierten Kampagnen erzählt wird und so ein Spiel mit klassischen Multiplayermodi hätte mir ehrlich gesagt vollkommen ausgereicht als der Versuch Star- und Freelancer nun in ein und dem selben Spiel zu pressen. Wo ich ohnehin die Gefahr sehe, dass man da zuviel auf einmal will und sich total übernimmt.

Aber zu dem MMO Part muss es ja erstmal kommen 😉 Und das sind die 5 Millionen. Wenns drunter wird kommt nur Squadron 42:

2+ Mio. Dollar: Regelmäßige Community-Updates Zugang zur Multiplayer-Alpha und der Wing-Commander/Squadron-42-Kampagne

3+ Mio. Dollar: Mehr Community-Updates Echte Storyline Mehr Schiffe

4+ Mio. Dollar: Community-Updates mit Webcasts Mod-Tools für Spieler Mehr Schiffe, Story, Missionen

5+ Mio. Dollar: Community-Updates mit Chris Roberts Online-Schiffhandel »Tiefgründige« Story und alle Missionstypen Persistentes Online-Universum mit Privateer/Freelancer-Gameplay und vielen Sternensystemen

Nun ja, schön zu wissen, das ich nicht der einzige bin, der mit dieser neuen Geschichte aus dem Hause Roberts Bauchschmerzen hat...

Und wenn ich mir die "Goodies" ansehe, die man für sein "vorausgezahltes" Geld bekommt... Starmap, Blueprints, Handbuch... Stellt sich die Frage: Was bekommt dann der normale Käufer? Nur 'nen Download? Eine einzelne DVD?

Naja irgendwie wirken die Schritte etwas komisch. Wieso erst Modding-Möglichkeiten bei 4 Millionen? Gerade wenn das Spiel kleiner ausfällt ist es doch um so mehr auf Mods angewiesen damit es überlebt.

Und das mit der "echten Storyline" oder "tiefgründigen Story" verstehe ich jetzt auch nicht. Entweder man hat eine Geschichte zu erzählen oder nicht. Warum eine andere Geschichte erzählen nur weil das Geld nicht zusammen kommt? Man kann doch auch mit zwei Millionen die selbe Geschichte erzählen, nur fällt dann vielleicht die Präsentation etwas sparsamer aus. Für mich ehrlich gesagt nicht so wirklich transparent was mit all dem ganzen gemeint ist und wieso eine Million mehr plötzlich eine "echte Story" erzeugen soll oder eine Million mehr als vier Millionen plötzlich ein komplett anderen Spielmodus finanziert. Wenn ich das so sehe, reicht das 2 Millionen Paket doch vollkommen aus, durch Regelmäßige Community Updates kommen im Laufe der Zeit doch eh mehr Missionen, Schiffe etc. dazu und kann dann doch auch so eine "tiefgründige Story mit allen Missionstypen" erzählen. Wie oft die kommen spielt bei einem Missions-basierten Spiel dann eh keine wirkliche Rolle. Wenn er bei 2 Millionen die Modding-Möglichkeiten integriert reicht das doch auch 😊. Ist zumindest meine Meinung.

Aber ich bin ja überzeugter Crowdfunding-Gegner, also ist das dann eure Sache 😁.

Auch wenn ich hier ständig kritisiere, ich versuche wirklich die guten Seiten an diesem Projekt zu finden, aber irgendwie gibt es halt einen Haufen offene Fragen, Zweifel und natürlich auch das Wissen, dass es eben in erster Linie darum geht mit diesem Spiel Geld zu verdienen.

Deacan schrieb:Und wenn ich mir die "Goodies" ansehe, die man für sein "vorausgezahltes" Geld bekommt... Starmap, Blueprints, Handbuch... Stellt sich die Frage: Was bekommt dann der normale Käufer? Nur 'nen Download? Eine einzelne DVD?

Befürchte das es da leider keine Retailfassung gibt. Blöd eigentlich. Ich denke der normale Käufer bekommt nur nen Download. Aber glaub jemand, dass es Sachen wie eine Starmap dann nicht sowieso im Netz gibt? Und Handbuch... wird doch eh nen Tutorial geben. Da zweifel ich ehrlich gesagt tatsächlich an den Mehrwert, den ein Handbuch in der heutigen Zeit so mit sich bringt. Spiele werden mittlerweile in den Spielen erklärt.

Iceman schrieb:im Ernst: ich kann mir nicht vorstellen -wie bereits oben erläutert- dass Roberts sich nach dem aktuellen (von ihm selbst initiierten) hype noch 2 Jahre Zeit lassen kann und will. Sobald er einen entsprechenden Investor/Patentnehmer hat rechne ich mit dem Spiel eher in Jahresfrist! Für mich ist das eine Marketing Massnahme.

Ich glaube eher nicht, dass das ein künstlich gesetzter Zeitrahmen ist. Roberts hat das Spiel, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, schon seit ca. einem Jahr in Arbeit. Wenn man sich mal überlegt, was er alles einbauen will, dann scheint mir nochmal 2 Jahre durchaus realistisch. Ausserdem, ein wirklich gutes Spiel braucht Zeit zum reifen. Man sieht es doch regelmässig an verschiedenen Spielen die einfach viel zu früh auf den Markt geworfen wurden. So z.B. Carrier Command, das war jetzt auch etliche Jahre in Arbeit. Ein grundsätzlich geniales Spiel mit dem Mix aus Action und Strategie - übrigens ein Remake des Originals von 1988 - aber es hat mit einigen Bugs zu kämpfen, die vor allem den Strategieteil fast unspielbar machen. Bei SQ42 werden in einer Space Opera erstmalig etliche Genre-Besonderheiten gemischt. Alleine das braucht viel Zeit, denn es gibt niemand den die RSI'ler hier fragen könnten die schon Erfahrung damit haben.

Der Punkt ist, selbst wenn Roberts eine Hundertschaft aus fähigen Leuten hätte, selbst dann braucht ein so komplexes Spiel einfach Zeit um sich zu entwickeln. Denn Roberts betritt mal wieder in gewisser Weise Neuland. Hier wäre jetzt interessant, was Anton und Andreas dazu zu sagen hätten. Andreas arbeitet schliesslich in der Branche. Ich programmiere beruflich zwar auch, aber eben in einem komplett anderen Bereich.

@Deepstar Ja die Sache mit der Selbstmotivation ist für mich auch ein Problem. Gerade am Beispiel der X-Spiele. Ich brauche einfach eine Story die mich fesselt. Die Story ist aber bei den X-Spielen einfach nur schmückendes Beiwerk und die meisten X-Spieler holen sich ihre Motivation eben durch das expandieren, Schiffe bauen, Geld anhäufen, Wirtschaft am laufen halten. Das ist für mich zwar ganz nett, aber nach der Story sehe ich einfach keinen Sinn mehr darin; die Motivation endet bei mir mit dem Ende der Story. Das ist bei uns beiden z.B. einfach so, kann man nichts machen, das ist Geschmackssache. Auch wenn ich X2 dann noch einige Zeit weitergespielt habe, einfach weil es mich reizte, mein kleines Imperium am laufen zu halten.

Deacan schrieb:Nun ja, schön zu wissen, das ich nicht der einzige bin, der mit dieser neuen Geschichte aus dem Hause Roberts Bauchschmerzen hat...

Ja, meine Euphorie hatte gestern im Laufe des Abends auch wieder nachgelasssen, nachdem ich erfahren habe, das dem MMO Teil wohl die grösste Priorität zukommt. Hatte mit Arrow einen interessanten Chat und wir haben ebenfalls einige Bedenken bez. SQ42. Wir alle werden ja sehen was sich die nächsten 2 Jahre tut. Ich befürchte aber, dass die Freelancer und MMO Fraktion einfach zu stark ist, als das wir WC Fans wirklich vollends auf unsere Kosten kommen werden. Ob das zutrifft oder nicht, wissen wir spätestens wenn die Beta startet.

Allerdings, es gibt eine neue Hoffnung: Auch andere Spielehersteller haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie tolle Space Operas bauen können. Roberts mag den Grundstein gelegt haben für diese Art von Spiel - wenn auch das Genre eigentlich von David Braben erfunden wurde, zumindest was Open World Space Opera angeht - aber andere könnens halt auch. z.B. NovaLogic mit Tachyon oder natürlich Volition mit Freespace denen wir die Engine für WCS zu verdanken haben. Oder Ascaron mit Darkstar One, wobei das einiges an Potential verschenkt hat und für mich nur ein Happen zwischendurch war. Oder Egosoft mit ihrem X Universum das jedes Freelancer und Privateer in Sachen Wirtschaft zum Frühstück vernascht, aber eben einfach eine Aufbau- und Wirtschafts-Sim im Weltall ist, kaum mehr.

Genau mit dieser Hoffnung im Hinterkopf, also der Konkurrenz von Roberts, hoffe ich das Roberts auf jeden Fall Erfolg hat. Selbst wenn wir nicht unser Spiel kriegen sollten, das wir wollen. Denn wenn das wirklich den gewünschten Erfolg hat, auch finanziell, dann bin ich mir absolut sicher, das die anderen Hersteller auch ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Und genau darauf setze ich jetzt, quasi als Plan B. 😉

Eine Freundin arbeitet auch als Gamedesignerin und entwickelt selbst eine Weltraumsimulation neben einer Starlancer Mod für FS2. Wir haben darüber gestern auch noch so einiges unterhalten. Es gibt eigentlich sehr viele Dinge die man eigentlich bereits aus vorhandenen Spielen zusammenpacken könnte um ein super Spiel zu erzeugen ohne überhaupt eine eigene Idee beizutragen.

Unter anderem kamen wir da auf Star Trek: Klingon Academy zu sprechen. Das hatte zum Beispiel die Möglichkeit, dass man die Elemente im Weltraum wie Schwarze Löcher, Asteroidenfelder, Ringsysteme bei Gasriesen oder allgemein die Atmosphäre von Gasriesen ebenso wie Weltraumnebel als Spielelement nutzen konnte. Man konnte zum Beispiel in ein Asteroidenfeld fliegen um den Verfolger abzuschütteln, mit dem großen Risiko viel Schaden zu erleiden, konnte aber mit einem kleinen Schiff auch in die Atmosphäre eines Gasriesen eintauchen, je größer das Schiff wurde, desto schwieriger wurde es dort zu navigieren und kleinere Schiffe hatten entsprechend Vorteile, weil sie unter selben Bedingungen eben besser navigieren konnten, dafür hatte das größere Schiff aber eine höhere Überlebenschance falls es tiefer in die Atmosphäre geht, weil eben der Druck zunimmt. Dazu konnte man Nebel ebenfalls als Verstekc nutzen weil dort zum Beispiel die Sensoren nicht funktionierten, die Sichtweite allgemein gering war oder ähnliches. Das sind zum Beispiel Sachen auf die Chris Roberts glaub ich zu keiner Zeit eingegangen ist, denn das ließe sich ja ohne weiteres auch auf Jäger ummünzen. Dazu gab es bei Klingon Academy eben auch dieses geniale Schadensmodell wo jeder Rumpftreffer sichtbar war. Da flog einem die Warpgondel entgegen, wenn man Ihr einen Volltreffer verpasst hat etc.. Ich frage mich ehrlich gesagt bis heute, wieso keine Weltraumsimulation sowas wiederbrachte und scheinbar selbst Chris Roberts an sowas kein Interesse hat, gerade wo das Schadensmodell bei Wing Commander, zumindest im Cockpit, eben auch der Vorreiter für sowas war. Denn das muss ich wirklich an jedem Spiel kritiseren, so genial Freespace etc. auch ist, wenn nach einem hitzigen Feuergefecht der Jäger ohne Macken nach Hause kommt, stimmt einfach was nicht 😉.

Ein anderes Thema war auch Starshatter wo man eben vom Jägerpilot im Laufe des Spiels Geschwaderführer, zum Kommandeur eines Großkampfschiffes bis abschließend Flottenadmiral aufsteigt und am Ende sogar ganze Flotten und Jägergeschwadern kommandiert.

Solche Sachen im Genre zu etablieren wäre für mich ehrlich gesagt ein wesentlich größerer Wunsch als einfach nur die Grafik hochzuschrauben damit alles schön aussieht. Es sind halt die Basics die eben eine bestimmte Stimmung und Spannung erzeugen können. Gehe ich das Risiko ein und mit hohem Tempo durch den Meteroitenschauer und riskiere, dass ich einem der Brocken nicht ausweichen kann und der direkt in meinem Cockpit einschlägt? Am Ende hat man vielleicht Glück und kommt lebendig aber mit ordentlich vielen Löchern aus dem Schauer raus, hat sich seinen Verfolgern aber entledigt?

Sicherlich gab und gibt es gute Entwickler von Weltraumsimulationen, allerdings habe ich mich immer gefragt, wieso die alle keine mehr entwickeln? Bis auf Egosofts X oder auch den Spielen von StarWraith die trotz sämtlicher technischen Schwächen durchaus solide bis gute Spiele im Geiste von Privateer (Evochron) und Wing Commander (Arvoch) sind, gibt es doch da gar nichts mehr. Der Rest der da sporadisch erscheint ist nun wirklich nicht sonderlich toll und die Zeit soll man lieber in Mods wie Standoff, Saga etc. stecken, die einfach besser sind.

Ich habe ehrlich gesagt nie verstanden wieso Fortsetzungen von Tachyon und I-War 2 nie verwirklicht wurden, die man beide sehr wohl als finanziellen Erfolg verbuchen kann. X-Wing Alliance blieb zwar damals weit hinter den Erwartungen zurück, aber LucasArts hatte ja trotzdem noch die Rogue Squadron Reihe, die sich dafür weiterhin gut verkaufte, aber nach Teil 3 war da urplötzlich auch Schluss, auch wenn es keine klassische Space-Sim im eigentlichen Sinne ist. Ich persönlich glaube aber nicht daran, dass sich wirklich ein neuer Hype um Weltraumsimulationen entwickeln wird. Dafür ist Sci-Fi ganz allgemein ziemlich out. Wing Commander erschien halt zu einer Zeit wo Sci-Fi durch Star Trek The Next Generation Gesellschaftsfähig war und quasi ein Teil des Alltag bildete. Diese Wirkung ist meiner Meinung nach nicht zu unterschätzen. Mit dem Ende von TNG ging tatsächlich auch langsam die Gesellschaftsfähigkeit von Sci-Fi langsam aber sicher unter und wurde mehr und mehr zum Randphänomen. Schleichend, aber im Laufe der Jahre irgendwie immer offensichtlicher. Wäre das damals wie heute gewesen, ich glaube Wing Commander wäre nicht dieser Erfolg geworden, weil es eben ein Genre bedient, was nunmal nicht mehr im Zentrum der Öffentlichkeit liegt. Trotz Kassenknüllern wie Star Trek und Avatar im Kino hat sich die Nachhaltigkeit dieser Filme fürs Sci-Fi Genre aus meiner Sicht noch nicht gezeigt. Weiß aber ehrlich gesagt nicht ob ich diesen Hype erleben möchte, ich will auch nicht, dass das Genre mit noch mehr mittelmäßigen Spielen wie bei den Shootern überflutet wird, wo die richtig guten Perlen in der Masse untergehen. Diese Situation hatten wir Anfang-/Mitte der 90er ja schonmal bei den Weltraumsimulationen. Erinnert sich hier jemand an Nomad oder auch an Protostar? Wahrscheinlich nicht 😉.

1.) ich persönlich bin auch kein Freund von online Spielen. Insofern wäre CR, wenn er es in erster Linie darauf anlegt, nicht gut beraten. Die aktuellen (Fantasy) Spiele haben immer weniger Zulauf.

2.) ich bin ein Freund der Story line. Habe ich die durch wird das Spiel für mich eher langweilig. Als Beispiel dafür nenne ich Oblivion oder Skyrim aus der Elder Scrolls Fantasy Reihe (ich mag Fantasy Rollenspiele! Aber Single Player! Habe mich mal bei Drakensang online angemeldet aber bis heute nie gespielt. Die Single Player Spiele habe ich komplett durch).

3.) Heute dominieren die Ego Shooter, vor allem beim jungen Publikum. Was gab es für uns SF Sim Fans seit vielen Jahren Gutes zu bestaunen? Herzlich wenig! Vergessen wir die letzten ca. 10 Jahre und der Boden ist bereitet für ein neues bereites Publikum welches mal etwas anderes spielen möchte. Insofern sehe ich durchaus eine Chance für unser Genre denn die junge Generation kennt das gar nicht gut!

4.) 2-3 Jahre Entwicklung angesichts der aktuellen Werbung von Roberts geht verkaufsstrategisch gar nicht! Klar er hat nicht das nötige Kapital um so ein Projekt gut und zeitnah zu stemmen. Woher auch? Es geht um Millionen und er war ja meines Wissens nach die letzten Jahre kommerziell nicht sonderlich erfolgreich.

Von daher bin ich nach wie vor der Meinung dass er einen solventen Partner sucht. Durch "Spenden" kriegt er nie 5 Mio. zusammen. Aktuell verschafft er seiner Idee Aufmerksamkeit, lotet den Markt aus. Und die Resonanz erscheint positiv. Also wird sich vielleicht (ich hoffe!!!) ein finanziell starker Geschäftspartner finden. Und dann reden wir -wie Eingangs erwähnt- nicht mehr von 2-3 Jahren Entwicklungszeit! Die Spielidee steht grundsätzlich und mit genug bezahlbaren Entwicklern, Programmierern und Grafikern steht das Spiel in einem Jahr.

Lies bitte mal richtig auf der RSI Seite nach:

If we can raise between $2 to $4 million we have investors that have agreed to contribute the balance we need to complete this game as long as we can validate that there is a demand for a high end PC space game.

Klartext: das Geld dient als "Versicherung" (besser wäre wohl: Faustpfand) oder anders ausgedrückt, wenn es schief geht, steckt ja nicht die eigene Kohle im Projekt.

Deacan

edit: 2 Mille durch 10 Bucks sind 200.000 Gamer. Offenbar will man sich darauf nicht verlassen, also ein Sammelsorium von Goodies & Co plus 'ne zeitliche Begrenzung fürs "Eintragen". Fein,so baut man künstlich Druck auf... Zumindest das hat CR von EA und MS gelernt.

10 Dollar Minimum, ich mache mal 10 Euro draus und die gehen an MSF, Médecins Sans Frontières (auch als Ärzte ohne Grenzen bekannt). Damit helfe ich Leuten, die es wirklich brauchen - oder ist CR wirklich so arm?

@Deacan:

ich bin nicht auf der RSI Seite angemeldet. Ganz einfach weil mein Englisch nicht so gut ist (brauche einfach zu lange um alles zu verstehen, da hilft mir auch mein Übersetzungsprogramm Babylon nur bedingt). Was die entsprechenden Infos angeht ziehe ich diese aus unserem Forum. Ich denke nicht dass CR arm ist im herkömmlichen Sinne. Aber ich zahle doch nicht für ein potentiell irgendwann mal erscheinendes Spiel! Nichts gegen Spenden! Und ich glaube halt dass Roberts über diese Schiene nicht das anvisierte Geld zusammen bekommt. Deshalb nochmal: Marketing Strategie für einen potenten Investor! Ist mein Gefühl!

@ Iceman: sorry, ich wollte dir nicht zu nahe treten und wusste auch nicht, das du bei RSI außen vor bist.

Übersetzung mal grobschlächtig: Sollten wir 2 - 4 Millionen Dollar sammeln können, dann haben wir Investoren an unserer Seite, die gewillt sind, uns weiterhin finanziell zu unterstüzen - solange wir nachweisen können das es eine Nachfrage für SpaceSims (für den PC) gibt.

Was mich stutzig macht: der verschwundene Counter fürs Geld. Man könnte ja mal einfach so auf die RSI Seite posten, wo man derzeit steht...

Deacan

PS: mal eine Randbemerkung - zum Game selber... Real Scale: aha, hat X3 nicht, oder wie? Newton Physics: da gab es doch I-War? Join the army or go merc: ich sag es wieder - X Universum. Und da gabs es noch einiges mehr... the million poly vessel: ein Game muss Spaß machen. Optik ist nicht alles.

@Deacan

kein Problem ich fühlte mich nicht angegriffen. Wir diskutieren hier ja sachlich! Und da ist Kritik okay! Wahrscheinlich sollte mir doch mal die Mühe machen mich bei RSI an zu melden. Das vermeidet dann Missverständnisse.

Aber ich halte es nach wie vor für zweifelhaft ob CR über seine Seite so viel Geld sammeln kann. Wie geschildert halte ich das für Marketing Strategie um einen solventen Geschäftspartner zu finden der eben mal 4-5 Mio. locker machen kann für die Entwicklung.

Was macht Roberts denn anders als über seine Seite potentiellen Investoren deutlich zu machen es gäbe die entsprechende Käuferschaft? Und er bringt Interviews und (durchaus für Space Sims zeitgemäße) Demos raus die fraglos etwas her machen. Ist ja nichts Schlimmes!

Er bringt aber auch nichts bahnbrechendes sondern nutzt nur die aktuellen Hardware Möglichkeiten.

Wie war das früher? Ich hatte das schon erwähnt. Für jeden neuen WC Teil musstest du erst einmal den Rechner updaten! Und die Fan Gemeinde hat das mit gemacht. Heute ist dies gar nicht mehr nötig.

Um aktuelle Spiele mit guter Grafik zu spielen braucht es keinen high end Rechner mehr für zig tausend euro.

Iceman schrieb:@ Wie war das früher? Ich hatte das schon erwähnt. Für jeden neuen WC Teil musstest du erst einmal den Rechner updaten! Und die Fan Gemeinde hat das mit gemacht. Heute ist dies gar nicht mehr nötig.

Um aktuelle Spiele mit guter Grafik zu spielen braucht es keinen high end Rechner mehr für zig tausend euro.

Genau da will er ja wieder hin. In den 90er waren Amiga und C64 die große Gemeinschaft und er bringt Wing Commander auf dem PC. Und das zu einer Zeit wo die wenigsten überhaupt x86 oder 286 hatten. Damals hat eben Wing Commander zum großen Teil dazu beigetragen das die PCs zu Spielemaschienen wurden. Und wir für Wing 1-4 und Strike Commander alle 2 Jahre den PC hochgerüstet haben. Bis vor 10 Jahren war das ja immer noch so. Die Xbox und die PS2+3 haben den Markt massiv eingebremst mit dieser veralteten Technik. Die neue Konsolengen wird laut ihm nichtmal an das herankommen was heute in guten PCs verbaut ist. Und da die Konsolen geschlossene Systeme sind ohne das man dran was verändern kann an CPU, GPU und RAM sind das einfach veraltete Kisten. Der ist seit einem Jahr in der Branche wieder drin. Der kennt bereits die Entwicklerkits von Xbox 720 und PS4. Selbst wenn die nun erst nächstes Jahr kommen. Er war ja nie Freund der Konsolen (wie ich auch ^^) und diese Hardware Bremsen sind ihm im Weg. Könnte sein das eben dieses Spiel wieder dafür sorgt das wir alle 2 Jahre wieder PC aufrüsten und Konsolen mehr oder weniger vom Markt verschwinden werden. Clouddienste hat ja bereits Sony mit Gaikai und MS mit Agawi. Telekom will ebenso Cloud auf den TV streamen. Und womit wird gestreamt? Vom PC aus.

Und er will ja keinen Publisher weil die ihm immer in seine Projekte reingeredet haben. Wing Commander 4 zb. wollte er am Anfang nicht machen. Er wollte anschließend Cockpits basteln, eine verbesserte Engine. Aber EA wollte das innerhalb einer Jahres rauspressen. Deswegen wurde viel gestrichen. Genauso wie MS ihm nach 4 Jahren das Freelancer Projekt weggenommen hat. Jörg Neumann hat ja da daraus ein Privateer Remake fast gemacht. Roberts wollte ja das der Spieler eigentlich nur mit der Maus befehle eingibt und die KI den Jäger steuert und man selbst wie in nen Railshooter dann Systeme zerballert. Das war technisch 2001 einfach nicht möglich. Er hat ja in Hollywood nicht schlecht verdient und mit dem Verkauf von Wing Commander an EA und Digital Anvil an MS hat er ja einige Millionen gemacht. Das letzte Jahr hat er alles komplett aus der eigenen Tasche finanziert.

Und wenn man den Spieleveteranen Podcast anhört: In der neuen Folge reden die ja darüber was für einen Sinn ein Publisher heute noch macht. Werbung kann ich kostenlos im Internet machen, Facebook als Quellen, Messen - wozu wenn man alles bei Gametrailers vorher bereits ansehen kann? Vertrieb? Wozu? Steam, Origin, GOG das sind die heutigen Vertriebswege. Retail ist am aussterben. Kickstarter Projekte wie das Tim Schafer Adventure wurden mit 3,3 Millionen finanziert ohne das nur eine Gameszene gezeigt wurde, nichtmal ein Konzept. Project Eternity von Obsidian ebenso atm über 2,6 Millionen mit ein paar Konzeptzeichnungen. Wasteland 2 und Shadowrun nur Konzeptbilder und Millionen reinbekommen. Giana Sisters (bin ich auch Backer) kommt am 23.10 nun raus. Winnie Foster sagte ja da im Podcast das der Publisher wie EA ohne ein eigenes Studio bald aussterben wird. Valve machte letztes Jahr Milliardengewinne. Big Picture ist nun in der Beta das Steam mit nen Kontroller am TV bedient werden kann. Die Steambox, eine PC-Konsole ist in Arbeit. Über Greenlight kann man neue Spiele für Steam bewerten was der Spieler sehen will und was nicht. Da brauch man keinen Anzugträger der die Entscheidungen trifft sondern die Spieler die das dann auch kaufen wollen. Wir sind atm im Umbruch der Spielebranche. Ich selber hab vor 2 Jahren noch gesagt das ich jedes Spiel als Retail will. Mittlerweile hab ich ca 200 Steamspiele wo ich keine Disk mehr habe und sogar angefangen hab Retail zu verkaufen um mir bei GOG die Download-Varianten zu holen. Weil zb. das MS Surface Pad Pro mit dem i5 die meisten Spiele mit der Intel HD Grafik darstellen kann. Und das hat kein Laufwerk mehr drin. Da ist eine CD einfach wertlos geworden. Und kann trotzdem Anno 2070 in der Ubahn auf dem Pad spielen.

PS: Die 2 Millionen werden locker erreicht (wenn nicht schon passiert ist) Gestern um 21 Uhr ca rum war es nach 4 Std bei 170.000 $. Das ist pro Minute um 500 $ nach oben, bei 2500 Backern. Bleiben wir mal bei diesen Punkt: 170.000 : 2500 = macht 68 $ die durchschnittlich ausgegeben wurden. Ich bin mit 60 drin, einige aus dem Gamestar Forum mit 250. Im CIC schrieb einer das er nun mit 1000 $ drin ist. Weil er so lange auf ein neues PC-Weltraumspiel warten musste. Und davon gibts ne Menge 😉 Und die haben nach dem Crash des Timers eingezahlt. Wart ab wenn der Timer wieder geht 😉

Ich persönlich find es ja schon bedenklich als Endkunde, 60$ oder sogar 1000$ für etwas auszugeben, was nur auf dem Reißbrett existiert ohne eine wirkliche Versicherung zu haben was mit dem Geld angestellt wird. Publisher haben immerhin sowas wie Kontrollinstanzen, Anwälte etc.. Mehr als das für die Präsentation vorbereitete Trägerschiff etc. wurde ja noch gar nicht gemacht. Der ganze Rest existiert doch schlicht nicht und da wird leichtgläubig und naiv viel Geld in ein Luftschloss existiert. Gilt nicht nur für dieses Spiel hier, sondern allgemein für Crowdfunding.

Das Chris Roberts in den Publishern den großen Bösewicht sieht, passt irgendwie wirklich zu seinem Abgang von Digital Anvil. Chris Roberts hat sich doch selbst bei Microsoft eingeschleimt und ihnen gleich eine 50% Beteiligung von Digital Anvil in den Rachen geworfen damit sie ja Starlancer und Freelancer investieren. Freelancer sollte ursprünglich 12 Monate nach Starlancer erscheinen, das steht noch in der Gamestar von 1998 drin, die ich hier noch rumliegen habe, weil es quasi die Space-Sim Ausgabe war (gab es auch noch Previews zu Freespace 2, Phoenix etc.). Chris Roberts hatte sich mit Freelancer schlicht übernommen, das ist die ganze Wahrheit daran, da braucht er Microsoft nicht den schwarzen Peter zuschieben. Microsoft hat Ihm Geld in den Arsch geschoben und Chris Roberts wollte damit mehr machen als er damit in der vereinbarten Zeit schaffen konnte. Da was von technischer Nichtumsetzbarkeit zu faseln ist doch purer Schwachsinn, guck dir Screenshots und Videos von den früheren Freelancer Versionen an, les Chris Roberts' Interviews dazu und du wirst eher zum Ergebnis "Es gäbe noch soviele Möglichkeiten, die heutige Technologien ermöglichen, für die ich aber gar nicht die Zeit habe" (die er sich hinterher aber doch einfach genommen hat) kommen anstatt von wegen technischer Nicht-Umsetzbarkeit. Dieses draufhauen auf Publisher und auf die alte PC-Technologie hat für mich eher den Zweck von seinem Versagen beim Projekt namens Freelancer abzulenken. Das Microsoft mit der Zeit die Geduld verliert, weil sich Freelancer immer weiter nach hinten verschiebt, ist in meinen Augen einfach klar gewesen, gerade als Miteigentümer von Digital Anvil. Microsoft wollte nicht noch weiter Geld investieren und deswegen ist Chris Roberts dann mehr oder minder beleidigt wie ein kleines Kind abgezogen, weil er seine Vision nicht mehr verwirklichen konnte, aber nicht wegen der Technik, sondern weil er mehr wollte als im entsprechenden Zeitrahmen mit den vorhandenen finanziellen und personellen Mitteln möglich war. Das das spätere Freelancer ein ganz anderes Spiel war, kann da viele Gründe haben, eventuell war man von diesem Konzept von Chris Roberts einfach nicht mehr überzeugt oder, was ich eher glaube, man hatte einfach nicht so wirklich was, was man ausbauen und fertigentwickeln konnte, weil das Freelancer nur ein löchriger Teppich voller angefangener und nicht durchdachter Elemente war. Dazu wollte Microsoft eine möglichst schnelle Veröffentlichung und deswegen wurde das Spiel halt zusammengeschrumpft, die Teile des Teppichs die nicht fertig waren, wurden halt einfach weggeschnitten. Ob Chris Roberts' Freelancer der Verkaufserfolg geworden wäre, der Microsofts Freelancer wurde ist eben die Frage. Die Messlatte wurde durch die Microsoft Version ziemlich hochgelegt. Aller Unliebe zur aktuellen Version von Freelancer zum Trotz, es war nunmal ein Bestseller und mit das erfolgreichste Spiel in diesem Genre.

Diese Verehrung von Chris Roberts der jedes Wort absolut schluckt, kann ich nun wirklich gerade als User in diesem Forum nicht nachvollziehen, gerade wenn man länger dabei ist und auch die Entwicklung von Freelancer vollkommen bewusst miterlebt hat. Der 0815 Gamer hat ja nicht einmal eine Ahnung, dass es dieses komplett andere Freelancer gegeben hat. Jetzt versucht er diesen Leuten klar zu machen "Freelancer war das beste was damals möglich war", was nunmal eine pure Unwahrheit, das Wort Lüge will ich nicht in den Mund nehmen, ist. Zahlreiche Screenshots, Videos und Interviews mit ihm sagen das absolute Gegenteil.

Das die Zeit der Publisher vorbei ist, glaube ich nicht, denn fünf Millionen für ein Videospielprojekt ist in der heutigen Zeit nicht wirklich viel....

Er hat ja aufgelistet was so an Geld für Publisher weggeht.

Da ist die gesamte Rechtsabteilung drin, Managergehälter (die gar nix an den Spiel mitmachen) Werbestrategen, die Werbung, PR-Arbeiten, Leistungsabteilungen, Trailer, Messeauftritte usw. Bei Gamersglobal war auch mal ne News was nach Abzug der ganzen Kosten ein Modern Warfare 3 gekostet hätte (nur die Programmierung) unter 10 Millionen. Geworben wird aber mit 150 Millionen die das Spiel gekostet hat (incl. der Posten) Oder auch GTA mit über 200 Angestellten. Dagegen sind 10 ein Witz was da die Gehälter angeht. Dazu kommt das es nur eine Version gibt. Keine Extra Kosten um für die Xbox oder PS zu entwickeln. Keine Entwickler-Kits. Keine Abgaben an die Konsolenhersteller für das Recht auf der Konsole zu entwicklen (müssen alle zahlen die dafür entwickeln - Boris Schneider sagte das sogar selbst als er noch bei MS in der Konsolenabteilung gearbeitet hat.)

Ich hab die Entwicklung von Freelancer mitgemacht genauso wie die WC1 Entwicklung noch als Squadron (Powerplay 89) Viel hat er vor 2001 von Freelancer nicht gezeigt. Und da war sein Abgang von MS. Ab 2001 war er ja schon Produzent von Punisher. 1997 als die erste Gamestar kam und das E3 Video dazu hat er nur ein paar Texte gesagt. Da war noch nichtmal ein Screenshot. 4 Jahre später war immer noch recht wenig zu sehen. Vor allem das er während der Entwicklung von Freelancer ja 1997-1999 bereits an dem Wing Commander Film gearbeitet hat. Ich weiß nicht so recht, aber mir kommt es da vor (kann mich täuschen) aber da war Freelancer ja nur so lalala nebenbei. Als Produzent von nen Film kennt man ja die Aussagen von Georg Lucas oder Steven Spielberg das recht wenig Freizeit übrig war. Und da an einem Spiel noch entwickeln? Die Renderszenen von dem Film musste ja auch noch alles geschnitten sein und das ist unter andern die Aufgabe des Produzenten. Ich denke das er effektiv sogar weniger als 2 Jahre richtig an dem Spiel gearbeitet hat. Er hatte 2000 ne Konzeptzeichnung! in der Gamestar. Da war das Game angeblich ja 3 Jahre in Bearbeitung. Ich glaube er hat das vor sich hingeschoben weil er nicht mit der Technik zufrieden war. Siehe den Duke 4 ever. 14 Jahre an einem Spiel arbeiten und 2 mal ein 2 Minuten Träiler veröffentlichen. Und MS war das halt dann irgendwann zuviel.

Das aber das Konzept gut ankommt zeigt ja Wargaming. Riesen-Umsatz für ein kleines russisches Studio (mittlerweile nicht mehr so klein) Ich seh pro Schlacht da mehrere Premium Panzer (obwohl das auch ohne Geld geht) Wenn da 6 Löwe in den Match sind, sind das eben mal 300 Euro! Und nur in dem Match von abends ca 90.000. Bei Computerbase war vor 2 Monaten ca mal eine Analyse wer in Europa das meiste Geld für Digitalen Content ausgegeben hat (F2P, MMO und Facebook) Wer war auf Platz 1? Deutschland mit 321 Millionen in 2011. Weit vor England und Frankreich. Wenn man mal die Zahlen zerlegt:

ca 15 Millionen Spieler gibts in DE. Davon sind evt. 7,5 am PC. Davon evtl. 2 ca die Facebookspiele, F2P und MMO spielen. Diese 2 geben 321 Millionen aus? Das sind ca 190 Euro/pro Person für Kontent. Keine Spiele sondern ein Haustier in WoW oder Farbe für den World of Tank Panzer.Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Warum will EA mit aller Macht nun in den F2P Markt? Eben darum. Generals 2 heißt nun Command & Conquer und ist ein F2P Spiel. Nach dem Abgang der beiden Bioware Gründer kommt das neben einen Mass Effect 4 auch ein Mass Effect im Mehrspielerbereich (F2P oder MMO) kommen wird. Blizzard meinte erst etz in einer PC Games News das Singleplayer Spiele nicht mehr lange am Markt sein werden und die sich umstellen. Petroglyph die damaligen Westwood Leute machen mit End of Nations ein MMO-RTS. Da kommt Chris genau an den Zeitpunkt wo alle auf diesen Zug aufspringen.

Und Werbung hatte er genug. Allein mit Saga war sein Name in den letzten Jahr wieder öfter auf jedem Gameportal zu lesen. Wing Commander? Das war doch von dem Roberts? Was würde ich geben um ein neues Spiel von dem zu haben? Und nun kommt er wieder raus. Für ihn ein glücklicher Zufall finde ich.

Hab da eben ne Mail von Chris bekommen :

The Star Citizen Announcement When I said I missed old school difficulty to gaming you probably didn’t think that I would make the pledge process more difficult than fighting the toughest boss monster in Demon’s Souls! Well neither did I! Wednesday morning we set out to prove that PC gaming and Space Sims are not dead… and prove it, we did! We're absolutely floored by the attention and humbled by your comments. We hoped everyone would be excited about the big idea behind Star Citizen and Squadron 42 -- but we had no expectation about the kind of praise and interest we received yesterday. The downside of all this attention was that the huge number of people from all around the world trying to learn about Star Citizen and make their pledge, crashed our custom crowd funding page and also took down the core community site. Until then, we were on track to break crowd funding records. Now, thirty hours later, we're only just getting the core site back online. The proper crowd funding page is still unfortunately down, but we have a backup site that, while not having the full range of features we intended, can take people’s pledges. With this site we have to update the data manually as there is no way to easily collect the crowd funding statistics on a live basis, which is why you haven’t seen a counter on the backup site. We are working very hard to get the main crowd funding plug in to play nice with the rest of the site, so we can deliver the seamless experience we envisioned when opting to have the crowd funding integrated into the main community site. Don’t worry, no one has lost their golden ticket, and we will ensure that everyone who makes a pledge on the backup site is connected to their community account. Please be patient while we organize this process. We didn't just set out to raise money to build a game; we set out to build a community. The intention was never to shut off the forums, disable the Golden Tickets or stop the flow of information after the launch; anything but. We hope you'll bear with us as we get the community back online. The features you've enjoyed for the past month will continue -- the Comm-Link, RSI Museum and Time Capsule -- along with much more information about Star Citizen and chances to interact with its development team. As we move forward in this endeavor, you are our strongest asset; a vanguard of dedicated fans who will help us build and promote this game. If you're one of the lucky few warriors that snuck past the Java trolls and WordPress goblins to access the pledge site yesterday, thank you so much for your dedication. If not, we promise we’ve beaten back these evil interlopers and ask you to pledge and spread the word to make this new universe possible. We are listening to you on the forums, are committed to giving you daily updates and will be rolling out some exciting new features in the coming days that hopefully make up for our initial snafu. We lost the opportunity to break the first day record, but the race isn’t over yet! We currently stand at $455, 590 raised from 4,564 pledges which is pretty impressive considering the outage we’ve had. Seems everyone wants the RSI Constellation and physical goodies! But we need get this up. Space Sims trumped RPGs in the old days, let’s get a little of that inter-genre friendly rivalry back! If you haven’t made your pledge yet, please do as I would hate for the technical problems to have derailed our initial momentum. We still have a ways to go but I have no doubt with your support we will get there. This is our chance to tell the world: PC gaming and space sims are BACK! Chris Roberts Cloud Imperium Games

455.590 $ bei 4564 Unterstützer ist doch ok für einen Tag 😉

Alex1975 schrieb: If you're one of the lucky few warriors that snuck past the Java trolls and WordPress goblins to access the pledge site yesterday, thank you so much for your dedication. If not,we promise we’ve beaten back these evil interlopers and ask you to pledge and spread the word to make this new universe possible.

(Hervorhebungen von mir)

Mein erster Gedanke: WTFIWWY Mister Roberts... Und: Neues Universum? Nicht wirklich, oder? Bengal-Class, Hornet, Kurasawa-System, Vega-Sektor, Kilrathisymbole auf dem Radar, 1:1 Kopien von Sequenzen aus WC 1... Roberts weiß genau, das er ohne diese - den Gamern nur zu gut bekannte - Elemente keinen derartig hohen Grad von Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Eigentlich bewegt er sich damit auf sehr dünnen Eis - es geht hier nicht um ein kostenloses Remake eines Fans, sondern um Geld, um viel Geld und ich würde mich nicht wundern, wenn EA früher oder später einschreiten würde - das sind keine bloßen Ähnlichkeiten, sondern ein "Updated Copy and Paste"... Hier wurde das Rad nicht neu erfunden, auch wenn man es gerne so darstellen würde. Man nehme einfach die beiden bekannten Games Wing Commander und Privateer, mehr ist es nicht. Die Engine des Prototypen? Auch nicht seine, sondern Cryengine 3 und für die ist eine Lizenz von Nöten...

Nun ja, ich lehne mich einfach zurück und warte die Sache mal ab. 2014 ist noch weit von uns entfernt. Abwarten und Kaffee trinken.

Wenn man sich das u.s. Video anschaut, dann glaube ich, dass sich Chris mal mit mir zusammen setzten sollte. Das was er in diesen Video von sich gibt, ist das selbe was ich auch denke. Die Ideen im Spiel hatte ich auch in den letzten Zehn Jahre immer wieder im Kopf, dass man das so mal in einen Weltraum Spiel unter bringen könnte. Wir fahren halt beide auf der selben Schiene. ;-)

I like Chris Roberts! 😎

http://www.youtube.com/watch?v=Z0kM-G_F5eY

Die Videoas machen schon was her 😊

Nun es wurde hier ja schon viel geschrieben. Vieles was ich auch schon über die Jahre dachte.

Ich bin, so isses halt lol, auch schon eher ein alter Raumknochen. :lol:

Privateer hatte mich damals total fasziniert.

Was mich heut zutage erschrickt ist, wie einige von euch auch schon angesprochen hatten, die " du bezahlst und bekommest extra features" Online Games... weil die sind ja umsonst....

Da wir ja alle Fans von WC oder Privateer sind hatte uns damals wie heute auch die Hintergrundgeschichte gefesselt.

Da sehe ich die Gefahr, falls es ein Online Game wird mit Bezahlmoden, dass dies dann nur "gut betuchten " vorbehalten sein wird.

Wer kann schon regelmässig Geld in höhen von sagen wir mal durchschnittlich( um mithalten zu können ) 100 Euro und mehr im Monat berappen? Da stellen mir sich dann die O0

Geschweige denn unsere Frauen ( da sind die alten Veteranen angesprochen wie ich) die uns dann die Pfanne um die Ohren hauen warum wir soviel für ein Spiel ausgeben... :hammer:

Die Geschichte die Chris Roberts damals geschrieben hatte war für uns damals wie heute faszinierend und fesselnd. Ob dies ihm nochmals gelingt es so rüberzubringen wie damals, und das in neuen Outfit, sei dahingestellt.

Ich für mich würde mich freuen über eine Singel Player Variante.

Die Online Variante wäre sicherlich Genial wenn es bezahlbar und Gerecht wäre. Damit meine ich das sich niemand mit Geld Vorteile verschaffen kann ala like Battelship Galactica Online oder History 1918....

Schön wäre es wenn man ein Betrag bezahlt der realistisch ist z.B. 25 Euro im Monat als Eintrittsgeld in den Online Weltraum.

Mit Sicherheit würde das bei entsprechender Beteiligung oder Registrierungen ausreichen. Man könnte ja auch regelmässige Events veranstalten...

Das Potential ist dafür vorhanden.

Sind wir gespannt was die Zeit uns bringen wird.....

Es grüßt Stingray

auf das ich im Pilotensitz wieder platznehmen werde und mit meinen Winmans wieder das all sichern kann 😊

Zusammen fliegen können wir dann mit diesen Game..freu mich schon drauf, euch alle im All zu treffen. 😁

So wie ich es heraus gehört habe, soll die Story der Hauptkampagne Wing Commander like sein. 😊

Ähm bitte lese nochmal die FAQ durch

http://starcitizen.robertsspaceindustries.com/ Ganz unten. Es wird kein Bezahlsystem geben. Microtransaktionen werden sich auf Credits beschränken. Also nur ein Zeitvorteil. Wenn man 4 Std spielt hat man dann genauso viel Credits wie der nur 2 Std gespielt hat und sich den Rest mit Echtgeld gekauft hat. Wenn die 5 Millionen nicht erreicht werden wirds keine MMO Variante geben. Und wenn doch ist es wie Freelancer. Du hast dein Schiff und kannst durch Handeln und Kämpfen dir Verbesserungen mit der Ingame Währung kaufen. Bei unter 5 Millionen kommt ein Offline Weltraumspiel das ein Wing Commander 0 darstellt und dieses man Offline spielen kann. Im Zug auf den Laptop. Die Online Variante wird nur 1 Server haben auf dem sich die Leute tummeln. Dieser wird dynamisch sein. Wenn man ein Gebiet verliert hat die Gegenseite die Übermacht und man muss sich da wieder das zurückerobern. Wenn du keine Lust auf diesen Server hast, erstellst du dir einfach wie in Counter Strike nen eigenen mit deinen eigenen Regeln, Modelle, Waffen usw und spielt nur mit den Leuten die deine Server IP kennen. Die Singleplayer Kampagne kannst auch mit nen Kumpel in Coop spielen.

Aber hier gerne nochmal: What's Your Online Revenue Model? Not a subscription but not free-to-play; rather a hybrid of these two business models. Much like ArenaNet's Guild Wars 2, you will purchase the PC game and pay no recurring subscription charges. Your purchase of the game will allow you to play in the universe for free, forever! The game will offer a variety of virtual items for purchase with in-game credits allowing you to spend money on items that offer more ways to express yourself, provide convenience, and customize your experience. But the cardinal rule regarding "in-game purchases" is: Players who spend money purchasing in-game credits will have no advantage over players who spend time! Everything is bought with in-game credits. These purchases won't offer any advantage over someone who puts in the "game-time" to earn the same amount of credits. You might ask, why have "in-game" purchases at all? This allows us the resources to support the game on an ongoing basis as well as continually add content.

Und wieder ein paar Hints:

http://www.wcnews.com/chatzone/attachme ... -jpg.5965/ Blair ^^

http://static.wcnews.com/newestshots/fu ... on42_7.jpg Wing Commander Logo auf den Kopf 😉

Eastereggs hin oder her - das Eis wird anscheinend wirklich zunehmend dünner. EA ich hör dir trapsen...

Eastereggs hin oder her - das Eis wird anscheinend wirklich zunehmend dünner. EA ich hör dir trapsen...

Denk ich nicht. Ich meine Wing Commander ist sein Baby. Und EA weiß das. EA hat die Rechte an WC(soweit wir wissen ). Vielleicht hat er ja schon einen Deal mit EA. Und wenn nicht, EA ist nicht Apple, die jeden wegen "runder Ecken" verklagen. Sonst wäre Saga nie zustandegekommen. Vielleicht schauen die sich auch an was bei rauskommt und machen dann noch einen "echten" Wing Commander. Aber das hatten wir auch bei SAGA gehofft. 😁

Wing Commander Saga = Nichtkommerziell... Das neue von CR = kein Kommentar. Fakt ist, das z. B. das Logo als Marke selbst geschützt ist und EA gehört (die Rechte wurden erst vor kurzem verlängert). Hey, sogar ich wurde mit den Erwachenbücher zurückgedrängt: 100.000 $ Gewinngarantie? Nein? Dann nicht!

Hätte CR mit EA einen Deal, warum nennt er dann das Kind nicht beim Namen?

Deacan

PS: EA klagt sehr gerne, vor kurzem erst Zynga wegen "The Ville" (bekanntes Game auf Facebook)

Alex1975 schrieb:455.590 $ bei 4564 Unterstützer ist doch ok für einen Tag 😉

Ja hört sich erst einmal viel an. Aber Roberts braucht rund das 10-fache davon.

Vielleicht geht das noch 2-3 Tage so weiter, aber das ist für mich nur der Anfangs Hype (leider...)!

Deacan schrieb:Hätte CR mit EA einen Deal, warum nennt er dann das Kind nicht beim Namen?

Warum sollte er das jetzt öffentlich machen? CR sammelt im Moment Eigenkapital. Und je mehr Prozente er für das Projekt selbst aufbringen kann desto größer ist sein Einfluss als -ich nenne es mal- Gesellschafter und Vertragspartner. So ganz abwegig finde ich meinen Gedanken nicht. Vor allem wurden hier ja auch mehrere Verweise auf WC gepostet (daran hat bekanntlich EA die Rechte). Okay Saga wurde toleriert. Aber jetzt geht es um eine ganz andere Größenordnung.

Naja, bei diesen Kampagnen kommen in den ersten und letzten 24 Stunden am meisten rein. Diese ~500.000 haben also noch überhaupt keine Aussagekraft. Am zweiten Tag kommt vielleicht noch ein kleinerer Schwung rein für die Spätzünder, danach wird sich aber bis zum Ablauf der 30 Tage nicht mehr sehr viel tun.

@Deepstar:

Genau das ist ja auch meine Meinung (wie gepostet). Das ist doch ähnlich wie bei neuen Kinofilmen (ich rede jetzt mal von potentiellem blockbustern).

In den ersten Tagen oder vielleicht 1-2 Wochen nach der Premiere rennt alles in die Kinos. Dann normalisiert sich das.

Ich persönlich stehe nicht hinter Crowdfunding. Warum auch? Ich soll für etwas zahlen was mir vielleicht in 2 Jahren ein klein wenig nutzt 😕

Und ich habe das aktuelle Interview mit Roberts gerade geguckt (sh. link weiter oben von Catkiller). Und darin wird von CR ganz klar gesagt all die kleinen Vorteile oder Schiffe kann man sich kostenfrei auch im Spiel erarbeiten. Okay dauert dann etwas länger und ist mühevoller. Na und?

kay dauert dann etwas länger und ist mühevoller. Na und?

Macht wahrscheinlich sogar mehr spaß. Stell dir mal vor du hättest bei WC3 gleich zum Anfang die Excalibur gehabt. Wäre doch langweilig gewesen. Und nochmal, ich denke das Roberts mit EA und viellicht sogar Microsoft zusammenarbeitet.

Karrde schrieb:
Und nochmal, ich denke das Roberts mit EA und viellicht sogar Microsoft zusammenarbeitet.

Ich vermute das wie geschildert auch ein wenig. Und finde das auch nicht schlimm wenn er das jetzt noch nicht publiziert. Okay Eigenkapital sammeln zur Stärkung seiner Verhandlungsposition. Ist doch rein kaufmännisch gedacht legitim.

Ja die Excalibur! Das wäre viel zu einfach gewesen anfangs und hätte den Spielspaß getrübt. Okay ich schlage mich immer noch mit Saga rum, spiele auch nicht jeden Tag. Aber ich kannte auch die cheats damals zu den ersten WC Teilen. Okay wenn man nicht 24 Stunden täglich spielend vor dem Rechner hängen kann (ich wundere mich heute noch oft wie schnell Spiele Lösungen im Netz erscheinen!!!) kann das dem manchmal auf kommenden Frust schon mal dämpfen. Aber damit "fehlt" letztlich das richtige Erfolgserlebnis.

Karrde schrieb: Und nochmal, ich denke das Roberts mit EA und viellicht sogar Microsoft zusammenarbeitet.

Das wäre dann für CR der Übergau - damit wären seine Beteuerungen und Aussagen Richtung Publisher und "Evil Corps" Null und Nichtig.

Stingray schrieb:Geschweige denn unsere Frauen ( da sind die alten Veteranen angesprochen wie ich) die uns dann die Pfanne um die Ohren hauen warum wir soviel für ein Spiel ausgeben... :hammer:

Ach, alles kein Problem. Dafür gibts doch die Kevlar-Schutzweste mit eingebautem AUTSCH-AUA-GNADE-Stimm-Synthesizer in die Weste eingearbeitet in Kombination mit einem ausrangierten Motorrad-Helm. Das Ganze nennt sich Ehefrau-Beicht-Ausrüstung und gibts in jedem gut sortierten Ehemann-Survival-Shop. 😁

Ok, im Ernst: Roberts und EA? Nach dem was damals offenbar abgelaufen ist und nach allem was Roberts für Sprüche losgelassen hat von wegen Publishern? Nee, glaube ich nicht. Das würde ihn reichlich unglaubwürdig dastehen lassen. Möglich das ihm das die eingefleischten Ich-kaufe-alles-wo-Roberts-drauf-steht-Jünger verzeihen würden, aber ich bin da ziemlich nachtragend. Aber okay, glauben heisst nicht wissen. Sollte er doch mit EA unter die Decke hüpfen, dann wäre ich erstens sehr überrascht und zweitens ziemlich enttäuscht. Was auch immer er macht, ich hoffe er zieht jetzt endlich SEIN Ding durch... ähm, das war jetzt nicht sexistisch, also bitte! 😉 Zumal er wohl ja auch selbst an der Entwicklung beteiligt ist. Schaun mer mal.

Iceman schrieb:[Okay ich schlage mich immer noch mit Saga rum, spiele auch nicht jeden Tag.

Sag bloss, auch noch nicht durch? Na wenn ich jetzt sagen würde das ich schon seit einem halben Jahr mit WCS beschäftigt und noch immer nicht durch bin, dann wette ich, dass Anton plötzlich hinter mir steht und mir einen Klapps auf den Hinterkopf gibt, wie Gibbs bei DiNozzo. Darum sag ich es auch nicht.... ok, er steht hinter mir... oder? :nervous:

Luke schrieb:Sag bloss, auch noch nicht durch?

Nee bin ich noch lange nicht! Aber ich spiele nicht jeden Tag! Aber du ja wohl auch nicht! Also darf Anton uns parallel klopfen 😁 ! Damit kann ich leben (obwohl ich kenne seine linke Gerade nicht... 😎 ).

Luke schrieb:Sollte er doch mit EA unter die Decke hüpfen, dann wäre ich erstens sehr überrascht und zweitens ziemlich enttäuscht. Was auch immer er macht, ich hoffe er zieht jetzt endlich SEIN Ding durch...

Ich glaube die Taktik die er jetzt durchzieht ist wohl durchdacht. Meine Theorien dazu habe ich ja schon gepostet. Eigenkapital sammeln, einen solventen Partner (EA?) finden und sich eine gute Verhandlungsposition sichern. Er wird SEIN Ding durchziehen! Ob mit EA oder nicht. Voraus gesetzt seine von mir theoretisierte Taktik geht auf! Und dann bin ich ihm auch nicht böse wenn ich ein neues tolles Spiel erwerben darf!

Und was er alles im letzten Interview (danke Catkiller!) über sein Projekt erzählt hat sprengt ja wohl höchste Erwartungen. Grafik, eine Kombi mit Shootern. Gab es so noch nie. Und vor allem erst einmal keine Konsolen, und dies gut begründet!

Mwuhaha jaja sone ne Schutzweste wäre manchmal was lol

Iceman schrieb: Ja hört sich erst einmal viel an. Aber Roberts braucht rund das 10-fache davon.

Ich finds gut wenn man bedenkt das die Seite down war und nix ging. Man konnte nicht an seinen Account ran.

Und das ist 1/4. Das 10 fache braucht er für den MMO Teil. 2 Mille reichen das Squadron 42 entwickelt wird. 3 für mehr Missionen und Schiffe, 4 für noch mehr Missionen und die Mod-Tools. Ab 5 gibts erst den MMO Teil mit dem Veränderten Universum und den Freelancer Part. Da ich jemand bin der nur Story spielt (Freelancer/Privateer nach der Story nicht mehr weitergespielt) ist für mich das Ziel wenigstens die 2 Millionen. Ab 4 Millionen sag ich perfekt. 5 Mille ist dsnn der Bonus für die Freelancer/Elite/X Fans. Der MMO Part hat ja so keine epische Story sondern das machen die Spieler mit entdecke Jumppoint X und kämpfe um den Posten usw. Aber Story wird nur Squadron 42 und die Addons dazu haben.

Kann man eigentlich schon was über die Systemanforderungen sagen? Davon hängt nämlich bei mir der Kauf eines neuen PC ab. 😉

Ne. Warte mal auf die Beta 2013 ab. Wenn man bedenkt das Chris ne Demo zeigt mit ein paar Jägern und nen Träger der auf nen i5/i7 mit einer 670 läuft... Das könnte schon ne Anforderung werden wenn da mehrer Schlachtschiffe und dazwischen ein paar Jäger werden. Bis dahin ist mein i5 2500k mit der 670 schon älter und nicht mehr Uptodate 😊 Da kommt dann eh was neues her.

Die PC-Hersteller werden sich freuen. Das wird genau so bumen, wie Anno 1992 nach dem Wing Commander II die Soundkarten Industrie belebte. :lol:

Jaja, meine gute alte Soundblaster AWE32. Was die jetzt wohl macht???

Weiß einer noch die IRQ und DMA einstellungen?? aber nicht googeln 😉 😁

IRQ 7 DMA 1 220 glaub ich war das noch 😉 MPU 330 und da die DMA 2 😊

Müsste mal den alten P233 MMX starten. Da hab ich noch die AWE 64 drin 😉 Incl. Voodoo 1, Tseng ET6000 und 32 MB RAM 😉 Und das best: MS-DOS 6.2 + WIN95 😉 Installation (letzte) ist von Mai 1998 😊 No Problems...

IRQ? DMA? Wasn das? 😁

Spass beiseite, daran kann ich mich noch gut erinnern. Wehe man wollte irgendeine Karte zusätzlich einbauen, dann fing der Zauber mit IRQ und DMA von vorne an. Und dann gabs ja auch noch die Karten bei denen man IRQ und DMA per Jumper von Hand einstellen musste. Meine Güte was bin ich froh das die Zeiten rum sind. Und gejubelt habe ich, als sich APIC endlich bei den Motherboards durchgesetzt hat, denn ab da war das Thema "keine IRQs mehr frei" endlich Geschichte.

Der erste PC an dem ich programmierte war aber ein ganz anderes Kaliber. Aus der ersten PC Serie (IBM) überhaupt in Deutschland. Installiert war DOS 1.0, auf 5 1/4" Disketten selbstverständlich. Festplatte? Das konnte sich damals eh keiner leisten, gabs die 1984 überhaupt schon für den PC? Grafikkarte gabs auch schon, sowas "ähnliches" zumindest. Die konnte exakt 2 Farben darstellen. Sprich es gab nen Monochrom Monitor mit den Farben Schwarz und Grün. Auflösung war uninteressant, das taugte eh nur für Text. Hauptspeicher warens glaub ich 640KB, meine Güte was ein Luxus. Und Mäuse gabs da auch schon, im Keller zwischen den Kartoffeln. 😁 Natürlich nur Tastatur, was denn sonst. Gedruckt wurde hochmodern auf einem 8 Nadel-Drucker. Das Ganze gehörte meinem Herrn Vater, ich hätte mir von meinem Taschengeld nicht mal die Tastatur leisten können. Hachja, nein, ich vermisse das alles wirklich nicht.

Seite geht wieder 😉

Immo bei 644.857 $ / 32 % geschafft. GOGO 😊

Es gibt nun auch endlich nen Account Link, der zwar noch nicht funzt aber:

Thank You For Joining Roberts Space Industries!

Your account page will grow with features over time, and currently below please find your Pledge details.

MORE FEATURES COMING SOON

We have more features arriving shortly. We’ll announce each when they’re available.

- Yes, you will be able to upgrade your pledge.

- All pledges will get linked to your account as soon as we can. If you pledged on our backup site, we will make sure your account is attached to your pledge.

Denk dann werden die meisten erst spenden weils vorher massiv Probleme gab.

Aktueller Stand des Crowdfunding:

33.06% Goal: $2,000,000 Raised: $661,227 Space Sim Fans: 6,861

Ich habe mich auch mit € 100.- beteiligt. Das Game muss ich ja wie SAGA unterstützen. 😎

Catkiller schrieb:Kann man eigentlich schon was über die Systemanforderungen sagen? Davon hängt nämlich bei mir der Kauf eines neuen PC ab. 😉
Ist das derselbe Catkiller, der ein paar Seiten zuvor noch schrieb:
Catkiller schrieb:Und wenn ich wählen muss, dann werde ich mir lieber wieder eine Konsole statt einen neuen PC kaufen.Und wenn CR nur für den PC entwickelt, dann hat er eben einen Käufer für sein Produkt weniger. :squeeze:
Naja, wie´s aussieht, hat Roberts dafür jetzt 100 Euro mehr... ;7

Ich habe halt meine Meinung geändert, da ich sowieso einen neuen PC brauche. :doubtful:

Er hat aber auch in einen Interview nicht ausgeschlossen, dass er nach Release nicht doch eine Konsolenversion macht. 😉

Zur Info!

$800K reached - get the word out there space sim fans! http://www.robertsspaceindustries.com

900k Man überlegt nun doch als 2. Einnahmequelle Kickstarter hinzuzufügen. Denk das wird auch so die 2 Millionen erreichen aber so wären wir mit 3 oder 4 auf der sicheren Seite (dazu natürlich die Mod-Tools) Push it!!!

Arbeiten die eigentlich jetzt am Game weiter, oder warten sie erst bis sie das Geld zusammen haben?

Die arbeiten schon weiter. Chris meinte ja erst im Forum das er bald neues Material zeigen kann. Ben sagte dazu das die ganze Crew extrem an Origin Zeiten erinnert. Ein weiterer von Digital Anvil und Leute die sich mit der CryEngine auskennen.

Ich hab Scooby Doo schon angeschrieben 😉 mit den Modellen. Mal sehen ob er welche dafür dann macht. Da kann er sogar gut Geld verdienen wenn seine Modelle die QA überstehen 😊

Alex1975 schrieb:900k Man überlegt nun doch als 2. Einnahmequelle Kickstarter hinzuzufügen. Denk das wird auch so die 2 Millionen erreichen aber so wären wir mit 3 oder 4 auf der sicheren Seite (dazu natürlich die Mod-Tools) Push it!!!

Kickstarter ist gut etabliert und sehr bekannt, aber ich glaube nicht, dass das so viel mehr einbringen würde. RSI bietet alle nötigen Bezahloptionen und Roberts hat sich ja bewusst dagegen entschlossen. Wie gesagt, die 2 Millionen werden in den nächsten drei Wochen sicher zusammenkommen. Ist doch außerdem sehr gut möglich, dass die CF-Aktion verlängert wird.

Die Specs wurden mittlerweile veröffentlicht. Aber das kann sich in den 2 Jahren ja noch nach oben drehen:

Min Dual Core CPU Geforce 460 4 GB RAM

Rec Intel i5 / i7 Geforce 670 8 GB RAM

PhysX von den Nvidia Karten wird unterstützt 😉

IIIhhh ich brauch nen neuen PC

werde aber warten bis die endgültige Systemanforderungen fest stehen da der Preis ja ständig sich im Hardware Markt verändert 😁

Goal: $2,000,000 Raised: $1,002,119 Space Sim Fans: 11,233 😁

Alex1975 schrieb:900k Man überlegt nun doch als 2. Einnahmequelle Kickstarter hinzuzufügen. Denk das wird auch so die 2 Millionen erreichen aber so wären wir mit 3 oder 4 auf der sicheren Seite (dazu natürlich die Mod-Tools) Push it!!!

Tja, wie es aussieht, ist dein Wunsch in Erfüllung gegangen: http://www.kickstarter.com/projects/cig/star-citizen Also möchte ich ab jetzt von dir immer zwei Updates lesen! Sag´uns Bescheid, wenn die 10 Mio.-Marke geknackt ist. 😉

"PC verliert zusehends an Bedeutung" Part #2

Eigentlich war ich auf der Suche nach etwas ganz anderem, nämlich GraKa Vergleichstests. Dabei bin ich in den letzten Tagen über folgende Meldungen gestolpert die meine "Gruselgeschichte", genauer: meine Beobachtungen in den letzten Jahren weiter bestätigt.

Board-Hersteller kämpfen mit einbrechendem Markt

Chiphersteller AMD sucht händeringend Perspektiven

Intel schafft wechselbare CPUs ab 2014 ab

Wenn Intel bei dieser "Schnappsidee" bleibt, die aus wirtschaftlichen Gründen angesichts der mauen Nachfrage durchaus verständlich ist, werde ich wohl wieder ins AMD Lager wechseln. Vorausgesetzt, AMD kommt nicht auch noch auf diese Idee.

Diese Meldung wird allerdings durch die nachfolgende wieder ein wenig entschärft:

Intel bleibt “in absehbarer Zeit” doch bei austauschbaren Prozessoren

Alles in allem ein paar weitere negative Anzeichen. Ich hoffe inständig das Roberts mit SC Erfolg hat. Auch wenn mich SC immer weniger interessiert und ich das Interesse an RSI mittlerweile völlig verloren habe.

Soweit ich es mitbekommen hab war AMD der erste Hersteller der vor ein paar Jahren mal versucht hat gelötete CPUs ein zu führen. ^_^

Auf der anderen Seite. Ist es wirklich schlimm? Jedes mal wenn ich überlegt habe ob ich mal meine CPU austausche gab es sowieso einen anderen Sockel so das, das Motherboard auch gleich mit rausgeflogen ist. Für mich wäre es daher kein Unterschied.

Frage die ich viel interessanter finden würde ist, gibts ein technischen Grund der so einen wechsel im Design wirklich Sinnvoll macht? Wenn nicht kann man auch beim alten bleiben. Ob es wirklich die Verkaufzahlen anheben wird? Ich denke ehr nicht. Ich frage mich wie viele Leute wirklich CPUs pro Jahr wechseln und wieviele sich gleich nen "neuen" PC kaufen.

Durch die Leistungsfähigkeit der Graphikkarten verliert die CPU sowieso nach und nach an bedeutung. Solange die nicht festgeschweist wird ist mir die CPU relativ egal ^_^

Auf der anderen Seite gibt es doch schon längst Boards mit fest verlöteter CPU im Consumer-Bereich. VIA ist da schon lange dabei mit ihren Mini-ITX-Boards für Wohnzimmer-PCs und Intel ist mit ihren Atoms auch schon lange in diesem Segment zu Hause. Ob das den Markt der PC-Enthusiasten überhaupt beeinflusst, ist die Frage. Die Mainboard-Hersteller haben bei der Geschichte sicher auch noch ein Wörtchen mitzureden...

Von VIA wuste ich das noch gar nicht. Mit den Atoms stimmts auch und ich glaube AMD macht es für einige Laptop CPUs auch.

Ich gebe dir auch recht das die Mainboard Hersteller sicherlich auch noch etwas mitreden wollen. Man schaue sich nur die Fülle an Mainboards pro Hersteller an. Frage ist, sind die wirklich nötig? Wenn man jetzt sagen würde. Okay wir bringen 4 Modelle auf den Markt. 3 sind dabei mit fester CPU für halt einsteiger, mittelkasse und fortgeschrittene und ein Mainboard mit frei wählbarer CPU. Das würde ja praktisch reichen.

Ich freg mich gerade sowieso warum es so viele verschiedene CPUs gibt. Man brauch eigentlich nicht mehr als 4 Modelle...ähnlich wie bei den Mainboards. Eine fürs Büro/Laptop, Leute die hobbymäßig vielleicht mal nen Film schneiden, eine für Gamer/Profis und dann eine für Leute mit zu viel Geld. ^_^

gevatter Lars schrieb:Ich freg mich gerade sowieso warum es so viele verschiedene CPUs gibt. Man brauch eigentlich nicht mehr als 4 Modelle...ähnlich wie bei den Mainboards. Eine fürs Büro/Laptop, Leute die hobbymäßig vielleicht mal nen Film schneiden, eine für Gamer/Profis und dann eine für Leute mit zu viel Geld. ^_^

Klingt ja fast wieder nach der guten alten 90er-Jahre-Zeit. Sicher, die Auswahl an Mainboards und CPUs ist extrem groß und oft verwirrend. Die alten Zeiten wünsche ich mir dann aber doch nicht wieder. Die große Auswahl sorgt immerhin dafür, dass für praktisch jeden Geldbeutel etwas dabei ist. Natürlich könnte man das Ganze etwas eindampfen: Warum braucht es für jeden Sockel in jedem Gehäuseformat gleich 20 verschiedene Platinen mit unterschiedlichen Chipsätzen? Tun es nicht auch ein paar weniger? Trotzdem möchte ich als Kunde weiterhin die Wahl haben, etwas zu finden. Wenn jemand sein CPU-Portfolio mal etwas ausdünnen sollte, dann eher AMD. Wer blickt denn da noch durch? Seit dem "Thunderbird" von damals und seiner Nummernreferenz, die sich an Intels Mhz richtete, verstehe ich die Modell-Bezeichnungen eh nicht mehr!

Allerdings ist Intel da auch nicht viel besser. Die Preisunterschiede bei den einzelenen Modellen ist recht gering, genauso wie die Leistung. Nimm einfach den besten i3 für alles was Office ist, den besten i5 für fast alles andere und den besten i7 wenn du wirklich mal Leistung brauchst. Alle anderen von Intel sind ehr...egal? Ich hab zum Beispiel mal geschaut der i3 kostet beim selben Händler in der billigsten Version 105€ in der teuersten 135€. 30€ mehr für die beste CPU in seiner Klasse? Das ist wirklich nicht wie Welt. Beim i5 sind es da schon 50€. Ich schätze der i7 sind dann hundert. (zu faul nach zu schauen) Da wirds dann schon wieder interessant finde ich. Auf der anderen Seite die Leute die so ne CPU suchen geben wahrscheinlich auch den hunderter mehr aus. *Schaut auf sein i7 der ersten Genereation* ^_^ Das ist auch schon wieder 3 Jahre her.

Was mir dabei einfällt ist natürlich das jede Firma auch noch mehrere Generation von CPUs anbietet. Das ist für die Übersicht natürlich nicht sehr Hilfreich ^_^ Trotzdem wollen die alte Lagerbestände natürlich auch loswerden, das versteht sich ja von selbst.

Meldung mit den angelöteter CPU wurde von Intel schon verneint. Wenn auch so:

Broadwell, der Haswell Nachfolger wird zuerst auf Tablets und Ultrabooks kommen und da ist es eh sinnvoller alles kompakter zu machen. Wer tauscht schon bei solchen Teilen die CPU aus? Die Kosten eines Technikers sind da schon fast höher als das ganze Tablet wert ist.

Aber ich seh da auch teils nen Sinn drin. Bei Intel ist es eh so das man nach 3-4 Jahren beim Aufrüsten CPU+MB+GPU gleichzeitig austauscht. Bei KM war ich ja mal und da lagen MB von andern Herstellern als ASUS meist eh nur im Regal damit da was drin stand. Die wenigsten wollten ein Gigabyte, MSI oder ASRock. Bei 98 % der verkaufen CPU wollten die Leute ein ASUS Board dazu. Bringt also was, wenn Intel mit ASUS da zusammen CPU+Board bringt. Im Rahmen der Garantie tauscht man eh um und danach lohnt es sich (meist) eh nicht mehr auf die selbe Hardware zu setzen, da es eh neue gibt.

Wenn ich nun die ersten Daten von Haswell anseh gegenüber meinen i5 2500k, der mittlerweile auch schon 1,5 Jahre alt ist und die Haswells mitte nächstes Jahr erst kommen und 2 Jahre halten sollen, hab ich damals alles richtig gemacht 😉 Die CPU könnte noch bis Broadwell reichen (wäre die erste CPU, die länger als 3 Jahre in meinen Rechner ist) und dann müsste ich eh Mainboard ebenso austauschen, da neuer Sockel.

Mein i7 9xx hält jetzt fast drei Jahre und ich bin mit der Leistung bis jetzt zufrieden. Selbst neuere Titel lasten die CPU wenig aus. Ehr wird hier die GPU beansprucht und da hab ich vor einem Jahr mit einer GTX570 ein Modell das jetzt immer noch Luft hat. Ich schätze mein PC wird auch noch nächstes Jahr nicht ausgetauscht. Jedenfalls solange nicht irgendwer plötzlich ein Hardware mit einem Leistungsschub von 200000000% auf den Markt wirft ^_^

Interessant sind die neuen i7 schon und auch die neueren GTX Karten verbrauchen weniger und bringen mehr Leistung...auf dem Papier. Momentan sehe ich zum reinen Spielen aber kein Anlaß irgendwas zu ändern. Zum Arbeiten, gerade wenn man wie ich an 3d Animation interessiert ist, dann kanns natürlich nie schnell genug sein. Aber mal ehrlich...solange ich damit nicht den Umsatz mache das ich mir die Hardware nebenbei leisten kann ist das eh egal.

Mal aber wieder mehr zum Thema. Ich denke auch das für Laptops, Tablets uä. es wirklich Sinnvoller ist das ganze als ein festes Bauteil zu handhaben.

Was die Sache mit den ASUS Mainboards angeht...da schört ja jeder auf seine Marke. Ich hab letztens wieder verschiedene Tests gelesen und komischerweise war bei jedem ein anderes Mainboard das schnellste. Ich hab mit ASUS boards bis jetzt gute Erfahrungen gemacht, mit anderen weniger gute und bleib deswegen dabei. Von anderen Leuten weis ich das es genau anders rum war. So hat denke ich jeder da seine Marke.

Wobei ein leichter Trend ist mir da aufgefallen. ASUS baut scheinbar gute Intel boards zu bauen wärend Gigabyte und MSI gute AMD boards bauen. Vielleicht hängt es auch damit zusammen. Jedenfalls ist das mein Eindruck von dem was mir andere Menschen so erzählt hatten die mit der einen oder anderen Marke ihr Problem hatten.

Grundsätzlich würde ich sagen, macht man mit einem Asus-Board eigentlich nichts verkehrt. Egal mit welchem Sockel. Die Zeiten, wo man bei anderen Herstellern voll daneben gegriffen hat, sind aber eigentlich vorbei. So viel gibt sich das alles nichts mehr. Bei Billig-Labels wie Asrock, die ja zu Asus gehören, wäre ich aber schon vorsichtiger. Ein Kumpel von mir hatte mit so einem 40 Euro-Board für den Sockel 775 die größten Probleme. Das System lief damals mit unterschiedlichen Prozessoren und Ram-Riegeln einfach nie stabil. Bei so einem wichtigen Bauteil sollte man besser gleich zu einem hochwertigerem Modell greifen. Das kann einen viel Ärger ersparen.

Von welchen i7 sprecht ihr gerade eigentlich? Gibt ja neben den Ivy-Bridge auch noch Sandy-Bridge-E für Sockel 2011. Beim Letzteren wären mir persönlich die Mainboards einfach zu teuer...

Ich hab nen i7 950 mit dem Sockel LGA1366 und das Mainboard ist ein Asus P6T WS Professional. Ist schon ein ziemlich kurioses Mainboard da sich der tripple-RAM nie durchgesetzt hat. Trotzdem hat es sich für mich gelohnt. Die 12GB RAM die da werkeln haben schon was ^_^

Der Punkt ist nur, der Consumer Bereich dürfte genau der Bereich sein, mit dem die Hersteller das meiste Geld verdienen. Der Enthusiasten Bereich dürfte wohl viel zu klein sein für die Hersteller. Sprich, die müssen mit dem Consumer-Bereich Geld verdienen, um sich das riskante Geschäft mit den Enthusiasten leisten zu können. Man sieht auch schon an euren Antworten wie sich der PC Markt verändert hat und das passt zu meinen Beobachtungen.

Privat interessiert mich der Consumer-Bereich gar nicht, da ich nur auf Oberklasse bis Highend Komponenten setze. Der Grund ist zum einen unsere Kunden. Da wird leider viel zu oft auf irgendwelche halbgaren, billigen Lösungen gesetzt um nur auch den letzten Cent bei der Hardware sparen zu können. Ich muss mich also ständig mit Billigst-Hardware bei den Kunden rumärgern. Das ich darauf in meiner Freizeit keine Lust habe, dürfte klar sein. Deswegen nur wirklich feines Material. Deshalb ist mein aktueller Haupt PC auch bald 5 Jahre alt, aber aufgrund der Highend-Basis noch immer fit für aktuelle Spiele. Übrigens eine Core 2 Plattform mit einer Quad CPU. Nur jetzt bei Far Cry 3 musste meine GTX 275 OC weichen, die ist damit selbst bei Medium Details völlig überfordert. Da die Basis aber gerade noch ausreicht, musste lediglich die Graka getauscht werden.

Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, für einige der Komponenten nur High-End zu verwenden. Wie Arrow schon schreib ist das Motherboard ein wichtiges Bauteil, für mich übrigens das wichtigste Bauteil eines PCs. Ebenfalls sehr wichtig sind Speicher und Netzteil, hier spare ich grundsätzlich nie. Wo man sparen kann ist die GPU, denn hier lohnt sich High-End einfach nicht. Viel zu stark ist hier der Preisverfall und viel zu schnell ist eine GraKa veraltet. Gute Erfahrung bez. Preis/Leistungsverhältnis habe ich hier mit Oberklasse gemacht. Die Mehrkosten relativieren sich mit den Jahren. Meine GTX 275 konnte ich immerhin bis jetzt nutzen.

Der andere Grund warum ich nur hochwertiges Material verbaue hat wieder mit meiner Arbeit zu tun. In meiner Freizeit habe ich einfach keine Lust mehr, ständig an der Hardware meines PCs zu schrauben. Seit ungefähr 10 Jahren habe ich mich auf Software spezialisiert und seitdem betreibe ich den Aufwand mit Wochenlanger Recherche nur noch alle 3-5 Jahre und dann kommt gleich richtiges gutes Zeug in den Server Tower und richtig gut aufeinander abgestimmt, so das ich den PC zulassen und einfach benutzen kann.

Wie auch immer. Fest verdrahtete Komponenten, zumindest ab Oberklasse aufwärts, geht gar nicht. Damit würde der PC eines seiner wichtigsten Merkmale, nämlich Flexibilität verlieren. Aber die Spezialisierung schreitet immer weiter voran. Es gibt schon seit Jahren bestimmte Bereiche in denen ganze "Kisten" keinen Sinn mehr machen. In grossen Firmen stehen schon keine PCs mehr, dort werden diese immer mehr von PC-Terminals verdrängt die winzig klein sind und nur ein Bruchteil eines PCs kosten. Zudem ist der Wartungsaufwand für solche Terminals minimal. Wenn da einer rumzickt, wird die Box einfach getauscht und fertig. Da kommt kein Admin mehr mit Schraubenzieher bewaffnet und macht die Kisten auf. 😉 Bei ARLT zum Beispiel stehen auch keine PCs mehr für die Mitarbeiter an der Kasse. Da werden Monitor-Terminals eingesetzt. Also im Prinzip in den Monitor integrierte Minimal-PCs mit Anschlüssen für Tastatur, Maus und Netzwerk.

Hey ne GTX275 liegt bei mir als Ersatzkarte auch immer noch rum. War zum Spielen wirkich eine sehr gute Karte. Da ich allerdings immer mehr anfange die CUDA Schnittstelle zu nutzen war da eine Karte mit mehr Leistung schon ne gute Sache. Wo ich dir aber zustimmen muß, es reicht immer die zweitbeste Karte der aktuellen Generation. Die anderen sind im Preis/Leistungsverhältnis einfach nicht rentabel.

Die Lösung für Firmen mit Terminals zu arbeiten befürworte ich ungemein. Ich hab damals als Praktikant in einer Firma die PCs reparieren müssen. Jeden Tag hatten mindestens eine Handvoll Leute es da geschaft die zu schrotten. Vielleicht nicht komplett aber halt so das die Arbeit teils eingeschränkt wurde. Hier den Leuten einfach nur noch ein Interface zu stellen mit dem sie arbeiten und Ihnen alles andere weg zu nehmen ist in der beziehung eine gute Idee.

Wo allerdings der PC Flexible sein muß ist bei arbeiten im "Hochleistungs" Bereich. Wieder auf den Fall bei mir bezogen. Die Redakteure brauchen eigentlich nur ein Internetzugang, Word und Excel. Dafür braucht es keine besondere Hardware.

Für den Schnitt, Postpro usw. da war es aber zwingend notwendig flexible zu bleiben damit man halt auch mal anpassungen am System machen konnte. Vielleicht nicht ständig die CPU ausbauen aber halt Festplatten, RAM, Graphikkarte oder Lüfter. Auch bei neuanschaffungen ist dann in solche Bereichen es sehr wichtig das man auf die Arbeit entsprechend das System anpassen und zusammen bauen kann.

Was das "sparen" an PC Komponenten angeht...das ist irgendwie ein Irrglaube der immer wieder kommt weil dort "Wirtschaftler" anstelle von "Technikern" die Kostenrechnung machen. Ein Techniker der weis das wenn ich jetzt das teurere kaufe dss auch die Jahre über hält kommt meist auf einen ganz anderen Preis als jemand der nur das laufende Jahr oder gar nur den laufenden Monat sieht und dann da hängt "Oh mein Gott das sprengt die Kosten für diesen Monat" ^_^

Ja, die 275er ist/war wirklich ne klasse Karte, wenn ich bedenke, wie alt die inzwischen ist. Ich glaub so lange hatte ich noch keine GraKa. 😊

Die aktuelle Generation ist aber schon etwas feines. Meine neue ist deutlich kürzer, wodurch ich endlich ohne GraKa Ausbau an die SATA Ports komme und die ist auch fast nur die Hälfte hoch, wodurch ich nun auch auf die Anschlüsse auf dem Motherboard unter der GraKa komme. Zudem noch deutlich mehr Power aber trotzdem deutlich weniger Strombedarf. Kurz: Hier gabs nicht nur bei der Power eine Weiterentwicklung, sondern tatsächlich mal auf allen Gebieten.

gevatter Lars schrieb:Hier den Leuten einfach nur noch ein Interface zu stellen mit dem sie arbeiten und Ihnen alles andere weg zu nehmen ist in der beziehung eine gute Idee.

Geht zumindest bei grossen Firmen auch nicht mehr anders. PCs sind viel zu komplex für die "normalen" Arbeitsplatz-Anforderungen. Allerdings ist das ja auch nur eine Seite der Medaille. Wenn man solche Terminals benutzt, muss man andererseits sehr potente Server haben und natürlich eine gute Netzwerk-Infrastruktur. Das ist auch nicht ganz billig. Trotzdem ist der Wartungsaufwand bei solchen Strukturen deutlich geringer, wodurch sich die Mehrkosten recht schnell relativieren.

Was das "sparen" an PC Komponenten angeht...das ist irgendwie ein Irrglaube der immer wieder kommt weil dort "Wirtschaftler" anstelle von "Technikern" die Kostenrechnung machen. Ein Techniker der weis das wenn ich jetzt das teurere kaufe dss auch die Jahre über hält kommt meist auf einen ganz anderen Preis als jemand der nur das laufende Jahr oder gar nur den laufenden Monat sieht und dann da hängt "Oh mein Gott das sprengt die Kosten für diesen Monat" ^_^

Ein Punkt bei dem wir ständig zu "kämpfen" haben bei den Kunden. Diese denken leider viel zu kurzfristig. Unter anderem deswegen haben wir schon vor Jahren zum Beispiel bei neuen PCs einen Mindest-Standard definiert. Der definiert welches Motherboard verwendet wird (ändert sich alle halbe Jahr), welches Gehäuse, welches Netzteil, welche Art von GraKa und ganz wichtig und ständig völlig vernachlässigt bei den Kunden: gute Gehäuselüfter. Ist ein Kunde mit diesem Minimum nicht einverstanden, muss er den PC woanders kaufen. Seit wir das eingeführt haben, ist unser Aufwand bei älterer Hardware drastisch gesunken. Das merken auch die Kunden und holen weitere PCs wieder bei uns. Wobei ich sagen muss, das ist ein Service für unsere Stammkunden. Unser Hauptgeschäft ist seit langem Software.

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