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Ja, ich habe es tatsächlich wieder einmal angefangen, praktisch nun zum x-ten Mal... Die reinste Hassliebe verbindet mich mit diesem Spiel und seinen eher zufallsgenerierten Quadersystemen. In den vergangenen Jahren war ich anfangs immer sehr intensiv dabei und habe das etwas leere, gemächliche Treiben irgendwann einfach nicht mehr sehen können. Wer in einem völlig freien Universum mit seinem kleinen Schiff gerne ganz von Null anfängt und sich über jedes teuer erkaufte Upgrade freut, kommt bei X-Btf voll auf seine Kosten - oder eben auch nicht.

Dieses (vielleicht letzte) Mal setze ich also voll auf das umfangreiche, aber nicht zu komplexe Produktions- und Handelssystem und habe nach relativ kurzer Zeit schon eine halbwegs funktionierende Produktionskette mit Kristallen aufgebaut. Habe immer wieder das Gefühl, dass der unverzichtbare Zeitbeschleunigungsantrieb mit Faktor 10 auch dazu dient, das ganze Universum etwas weniger schnarchig aussehen zu lassen, aber lassen wir das... Schnell regt man sich über die für eine Handelssimulation völlig unzureichenden Einflussmöglichkeiten auf seine Ressourcen-Transportschiffe auf. Wieso darf ich meinen Frachtern nicht jeweils entsprechende Anflugsziele nebst festen Transportzyklen zuweisen? Der maximale Einkaufspreis für die benötigten Rohstoffe, den ich festlegen darf, ist viel zu schwammig und indirekt. Immer wieder kommt es vor, dass von mehreren Schiffen einer Fabrik nur eines im Einsatz ist, weil ich keinen Einfluss auf die bescheuerten Automatismen des Produktionssystems habe. Echte Engpässe gibt es zwar zum Glück bisher nicht, aber Effizienz sieht anders aus. Macht man sich allerdings auf die zeitraubende Reise in weiter entfernte Sonnensysteme, krankt die Produktionskette irgendwann am kleinsten Glied, dem eigenen Sonnenkraftwerk. Wieso kann sich gerade diese elementar wichtige Einrichtung nicht von alleine mit seiner einzigen Ressource, den Kristallen, versorgen? Am Ende muss ich also wieder selbst Hand anlegen und meine eigens hergestellten Kristalle durch die Gegend schippern, damit meine ganze Produktion nicht irgendwann zum Erliegen kommt. Die Möglichkeit eines sich selbst versorgenden Kreislaufs aus Rohstoffen, Produktion und Absatz sind somit nicht gegeben - mehr als ärgerlich!

Soviel zu meinen Erfahrungen vom Handels- und Wirtschaftssystem in X-Btf nach drei Tagen Spielzeit... Die Kampagne habe ich bisher noch nicht begonnen. Wer spielt es eigentlich noch? Auch Meinungen zu den Nachfolgern und deren Handelssysteme würden mich einmal interessieren, doch das Hauptthema bleibt natürlich der erste Teil der Reihe.

Ich erinnere mich noch gut an den Tag an dem X rauskam. Vor allem deswegen, weil ich es mir damals kaufte. Ach wie freute ich mich darauf, endlich mal wieder durchs Weltall zu zotteln um mutig dorthin vorzustoßen, wo noch nie jemand durch den Sprungunfall gewesen ist.

Leider wurden meine Erwartungen über alle Maßen enttäuscht. Ich habe mit etwas in der Richtung von Elite 2 mit Sprungtoren gerechnet und dann wird mir da solch ein lahmar...miger Haufen vorgesetzt. Es fehlt dem Spiel einfach irgendwas. Sei es die Story eines Wing Commanders oder der Kultfaktor eines Elite 2. Zumal letzterer Teil deutlich komfortabler zu spielen war. Man musste nicht von einer Station zur nächsten im übernächsten Sonnensystem fliegen nur um einen Laser zu kaufen.

Alles in allem ein Spiel, welches ich bis in die Grundtiefen meiner misanthropischen Seele verachte. 😁

Mir geht es ähnlich mit X3. Irgendwie finde ich das X Universum interessant aber irgendwie verschwindet das Spiel nach einiger Zeit wieder von der Festplatte. Irgendwie bin ich nie so richtig damit warm geworden.

Geht mir auch so..ich habe zwar X² und X³ mit hängen und würgen durchgespielt..(nur Story) aber nochmal tue ich mir das nicht an. 😊 Ähnlich geht es mir auch bei Mass Effect1. Ich habe einfach nicht die richtige Motivation, dass komplexe Game durch zuspielen. :rolleyes:

So komplex war Teil 1 gar nicht mal...jedenfalls nicht in der Hauptstory. Die kannst du gut in 2-3 Wochen durchspielen, vielleicht auch weniger wenn du den Schwierigkeitsgrad weiter runter stellst. Ansonsten wenn man alle Nebenmission mitmacht dauert es zwar lange aber ist nicht wirklich so komplex. Nur zeitaufwändig. Dafür erfährt man dann aber auch viel über seine Mitstreiter.

[Bestrafung] Mass Effect nicht durchgespielt. Du schenkst mir sofort deine Xbox und dein Mass Effect für die Xbox. Notfalls musst du es dir nochmal kaufen, elender Wurm. 😁 [/Bestrafung]

Zu X:

X2 und 3 habe ich mal ganz kurz gespielt aber so schnell ist mir bisher selten wieder Kram von der Platte geflogen. X2 war ein hardwaretechnischer Gau, das hat selbst auf meinem damaligen Pentium IV 3000 geruckelt und Teil 3 war laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig.

Sturmvogel schrieb: [Bestrafung] Mass Effect nicht durchgespielt. Du schenkst mir sofort deine Xbox und dein Mass Effect für die Xbox. Notfalls musst du es dir nochmal kaufen, elender Wurm. 😁 [/Bestrafung]

Würde mir auch nichts ausmachen..ich habe ME1 auch für den PC..  😛 Nur die XBox bekommst Du nicht..zudem haste doch selber eine. :squeeze:

Wie ich gerade in einem anderen Forum las, ist es total ungerecht das jemand was hat, was der andere gerne hätte. Also los, her mit der Box. Die koppel ich dann zusammen und übernehme die Weltherrschaft. Bill Gates is watching you... 😁

Das erste X ist das beste und das heißt soviel wie es ist okay  😊

Dem ist nichts hinzuzufügen.. 😊

Mal sehen, wie lange ich dieses Mal durchhalte und ob ich die Story wenigstens einmal komplett spiele.  😉 Was ist denn eigentlich so schlimm an den Nachfolgern? Die hohen Hardwareanforderungen von X2 hab ich vor einigen Jahren bei der Demo schon bemerkt. Hab das Geruckel damals schnell wieder von der Festplatte verscheucht. Ist wenigstens das Handelssystem etwas verbessert worden und das Universum ein wenig lebendiger als noch im ersten Teil?

"Lass dich überraschen!!" 😉

Also meine letzte Erinnerung an X3 war....es sieht wunderschön aus. Hardwareprobleme hatte ich keine aber ich habs auch erst Jahre später mit ner Zeitschrift gekauft. Lebendig ist es finde ich schon. Überall Schiffchen uns so. Ist schon ganz nett. Die Steuerung ging mir aber sehr aufn Senkel. Wenn man sich dran gewöhnt hat erscheint es irgendwann okay aber anfangs fand ich es unnötig kompliziert. Dazu kommt das man Anfangs unheimlich lange braucht, jedenfalls kam es mir so vor, bis man mal was anständiges erarbeitet hat. Seis nun ein Schiff oder Ausrüstung oder allein schon das nötige Kleingeld.

Da muss ich Lars recht geben. Das war schon sehr de motivierend wenn man ewig Rumfliegen muss, um Erfolg zu haben. Da ich ja ein Mann des schnellen Spiels bin, habe ich mit hängen und wirken die Story gerade mal durchgespielt. Aber nie wieder sag ich dir! :mad2:

Für das schnelle Spielen eignet sich die Serie sowieso kaum. Am Anfang steht man auch in X-Btf mit lumpigen 200 Credits da und muss einfach Handel treiben... Bis man kämpfen kann dauert es eine ganze Weile und das Abschießen von Piraten oder Xenon ist nicht sehr lukrativ. Da werfen die Kampfaufträge von Privateer: Gemini Gold viel mehr ab.

eben..aber zur der Zeit als ich mir die Games zugelegt habe, gab es nicht besseres. Zudem wollte ich mich mal in die Richtung begeben, was leider gewaltig nach hinten los ging.

Wenn Du X² und X³ haben willst, kann ich sie dir gerne überlassen. 😊

Sehr gerne! Jetzt dürfte bei mir auch nichts mehr ruckeln. Die X-Serie hat es einfach nie geschafft an den Erfolg von Origins Privateers anzuknüpfen. Andererseits müssen sich die Titel ja recht gut verkauft haben, sonst wäre die Serie schon längst eingestampft worden. Zu schade, dass Weltraumsimulationen immer mehr zu einem Nischengenre geworden sind. Sollte nicht auch Freelancer fortgesetzt werden?

Dann gib mal deine Adresse, damit ich dir die Games schicken kann. 😉

Du kannst sogar mit einen Patch die Cockpits von X² nach X³ implementieren. :eek:

Ja..von Freelancer sollte es mal eine Fortsetzung geben. Aber wie das halt so ist, mit Chris Roberts etc. 😊

Mit Roberts hat das in diesem Fall nichts zu tun. An Freelancer war er ja am Ende garnicht mehr beteiligt. Ich denke einfach mal, dass das Genre derzeit nicht lukrativ ist.

DIESE SPIELE SIND VOM GAME DESIGN STANDPUNKT EINFACH SCHWACH.

Das Problem ist ja immer das Dilemma zwischen offener Welt und motivierender Kampagne mit rotem Faden, zwischen völliger Freiheit und Handlung. Gerade das Problem der freien Spielwelt geht oft mit leicht durchschaubaren Mechanismen sowie zufallsgenerierten Abläufen einher.

Deswegen mag ich offene Welten nicht. Hatte ich schon bei Pirates Gold, hatte ich bei offenen Spielen von Siedler... irgendwann kommt immer der selbe Scheiß.

ich mags einfach net. Wenn offene Welt, dann muss wirklich massiv Content da sein, der sich net wiederholt und das ist halt sau schwer zu machen.

Da sind mir lineare Sachen bei denen ich bisschen einfluß aufs geschehen hab lieber. Ich brauch irgendwo ne Story.

ich mein ich spiel auch kein pen&paper um jeden Tag aufm feld zu stehen oder Jagen zu gehen. Ich spiel für den Tag an dem das Monster vorbeikommt und ich mit meiner Party losziehen muss um ne epische Sache zu erleben ^^

Das erinnert mich an unsere Freelancer-Diskussion. Dort wurde der Spieler bei der Story stärker an die Hand genommen und im selben Maß wieder in seiner Freiheit eingeschränkt, um bloß nicht von besseren Gegnern belästigt zu werden oder sich über das gewünschte Niveau hinaus auszurüsten. Um das halbwegs auszugleichen, hat man eben die Sonnensysteme größer und detailierter gemacht.

Gute (auch lineare) Story und offene Welt müssen nicht gegensätzlich sein. Sind es leider aber meistens, da selbst in den großen Firmen nicht nur geniale GameDesigner sitzten UND vor allem, da es ein kleines aber feines Problem namens "Mainstream & Publisher" gibt.

X ist eintönig, schlecht gebalanced, voller Designfehler (ZAHLEN ZUM SPEICHERN!!!), ...

Also auf Deutsch..Krottenschlecht, deswegen will ich es ja verschenken!!!! da der Arrow mir immer noch nicht seine Adresse gegeben hat..möchte vielleicht ein anderer die Games? Es handelt sich um X² und X³. 😊

Vidmaster schrieb: Gute (auch lineare) Story und offene Welt müssen nicht gegensätzlich sein.

The Elder Scrolls: Morrowind war, finde ich zumindest, ein ganz gutes Beispiel dafür. Ich hatte lange Zeit sehr viel Spaß damit, ohne dass ich die Kampagne jemals komplett zu Ende gespielt habe. War allerdings ein reinrassiges Rollenspiel und mein Char schließlich so stark, dass die Hauptaufträge keine echte Herausforderung mehr darstellten und genau das ist bei offenen Spielwelten dann wieder ein Problem. Man kann dem nur entgegenwirken, indem man die Gegner etwas an den Level des Spielers anpasst.

Von Elder Scrolls halte ich leider nicht viel, die Gründe sind zu lang. Irgendwann mal...

Arrow schrieb:

The Elder Scrolls: Morrowind war, finde ich zumindest, ein ganz gutes Beispiel dafür. Ich hatte lange Zeit sehr viel Spaß damit, ohne dass ich die Kampagne jemals komplett zu Ende gespielt habe. War allerdings ein reinrassiges Rollenspiel und mein Char schließlich so stark, dass die Hauptaufträge keine echte Herausforderung mehr darstellten und genau das ist bei offenen Spielwelten dann wieder ein Problem. Man kann dem nur entgegenwirken, indem man die Gegner etwas an den Level des Spielers anpasst.

Wies bei Morrowind war weiß ich nicht, bei Oblivion wurden die Gegner jedenfalls stärker..... Ob das immer optimal ausbalancierbar ist, ist die andere Thematik (ich möchts nich programmieren). Aber dafür gibts ja tolle Modder, die gerade die eh schon guten Bethesda-Spiele noch besser machen. Klar, es bleiben immer persönliche Dinge, die einem nicht so ganz schmecken, aber nennt mir mal EIN absolut perfektes Spiel! Und im Detail finde ich Oblivion z.B. deutlich besser designt als Drakesang, dort kann ich mit dem Thema mehr anfangen. Aber dafür bin ich nur Statist in einem Schlauch, was mich gerade bei DSA extra stört. Riesiges Potential (die Welt vom SA ist für mich die interessanteste und ausgefeilteste dies überhaupt gibt) und wenn man das bedenkt, wurde es vergeigt. Jedes Spiel der Nordlandtrilogie bietet mehr Charme und Freiheiten. Wie alt die sind und wie begrenzt die Möglichkeiten waren, muß ich nicht erwähnen.

Ob allerdings ein derartiger Umfang heute noch neue Spielerpotenziale wirbt, ist zweifelhaft. Also sind auch wir Käufer (nicht ich, die anderen natürlich!) nicht ganz unschuldig......

Und nochwas, was Ascaron dann aus dem genialen Armalion nach der Pleite von Attic gemacht hat, war einfach nur grausam. Grässliche Story, unsinnige und unrealistische Spielmechanik. Aber es hat sich spitze verkauft 😉  Der Markt produziert das, was der Markt kauft. Eine ganz simple Rechnung........

Das Ergebnis sehen wir z.B. auch an WoW und Diablo 3. WoW ist grässlich und Diablo 3 wirds wahrscheinlich leider auch....ich hasse halt Comicgrafik.........aber der asiatische Markt steht drauf 😉 Und der Rest der Welt findets dann halt auch toll (Gruppenzwang eben, alle findens gut, ich also auch, warum auch immer, mach ich mir doch keine Gedanken drüber Alder). Es geht nichts über eine realistische Optik wie z.B. in Fallout 3........nicht alles ist so schön und weichspülerbunt, wies uns vorgesetzt wird und wie die meisten Jugendlichen heute sind. Wie gesagt, die Produzenten passen sich nur an......😉

Von daher erwarte ich noch eine drastische Verschlimmerung des Ganzen. Die Menschen ändern sich nicht so schnell und bekommen plötzlichCharakter und eine eigene Meinung.

Die die hier rumlaufen natürlich mal ausgenommen, aber da dürften eh nur wenige sehr Junge Leute dabei sein. Und ein paar löbliche Ausnahmen gibts ja auch immer......

Bei Morrowind wurden die Gegner nicht stärker und die Herausforderung für Kampfchars, die sich vorher z.B in der Kriegergilde bis zum Kommandeur hochgedient hatten, entsprechend schwächer. Auch wenn es in TES eine Unzahl von Fähigkeiten gibt, nimmt der Kampf immer noch einen hohen Stellenwert ein, was aber auf die meisten Rollenspiele zutrifft. (Als reiner Trankmischer hat man in Morrowind eben nicht viel zu bestellen.) Ich kann dem Spiel eigentlich auch nicht ernsthaft vorwerfen, dass die Kampagne mich deshalb nicht mehr herausgefordert hat, aber Bethesda wollte im Nachfolger das Problem durch dynamisch höherwertige Gegner etwas ausgleichen. Ich habe Oblivion noch nicht gespielt - ganz bewusst, denn das würde mich genau so süchtig machen wie der Vorgänger - aber die Entwickler wurden wegen diesem Feature auch wieder kritisiert. Wem soll man es nun rechtmachen?

Bei TES liegt es einfach auch am System: Fähigkeiten werden durch erfolgreiche Anwendung gesteigert. Mein Char entwickelt sich unmittelbar entsprechend meinem Spielvorgehen und nicht so, wie ich es gerne hätte, z.B durch Punktevergabe... Es ist ein Dilemma und einfach noch nicht möglich, ein Spiel zu entwickeln, das mir völlige Freiheit lässt und mir trotzdem individuell das Gefühl gibt, vor einem Problem wie ein Neuling zu verzweifeln oder auch zu versagen. Entweder ich kann irgendwann fast alles gut und bin unterfordert oder das Spiel hebelt für die Storymissionen das auf Hochleveln ausgerichtete Spielkonzept durch Tricks wie das "Mitleveln" von Gegnern oder Fahigkeiten aus.

Bei X-Btf läuft es auf´s erste hinaus. Ich werde stärker als die "Welt", bzw. kann es werden. Habe mich inzwischen auch gut bewaffnet und geschützt. Nicht nur, weil ich jetzt auf einmal alles niederschießen möchte, sondern weil mich das blöde Speichersystem quasi dazu zwingt. Da man nur auf Stationen speichern kann und jede lange Reise mit einer blöden Kollision sofort tödlich enden könnte, riskiere ich nur ungern einen demotivierenden Zeitverlust.

@WoW & Diablo 3:

Ich rühre WoW nicht an, kann aber deine Kritik an der Comicgrafik nachvollziehen. Richtet sich wohl auch einfach nach der Hardwareausstattung der Masse, die das Spiel ja ansprechen will. Bei Warcraft 3 fand ich die Grafik allerdings ganz nett - Geschmacksache eben. Was ich von Diablo 3 bisher gesehen habe, würde ich jetzt nicht unbedingt unter Comic-Optik verbuchen wollen, aber mal abwarten. Ob Blizzard das nur für den asiatischen Markt macht, weiß ich nicht (obwohl die in Fernost sicherlich gewaltige Gewinne verbuchen können), aber wirklich schlecht werden deren Spiele eigentlich nie. Abwarten...

Btt

Zu X könnte ich Bücher schreiben. Ich bin seit Anfang an dabei :-)

Also so mies wie es hier teilweise gemacht wird ist es absolut nicht. Speziell X-BTF und X-Tension sind pure Wirtschaftssimulationen mit Raumschiffen. Absolut nicht mit Privateer in irgendeiner Art vergleichbar. Ich muss es ehrlich sagen, X ist absolut nicht langweilig. Wer hier aber tatsächlich ein Privateer oder FreeLancer erwartet ist zumindest falsch. Dieses Spiel ist eher an die Leute gerichtet die eben auch sowas wie nen Fußball Manager oder Industriegigant spielen, klar gesagt.

Man brauch nicht groß darüber streiten. Die Story in X-BTF ist absolut langweilig (X-Tension hat nicht einmal eine und ist imA das beste Spiel der Reihe...) und ist eben auch nur schmückendes Beiwerk. Aber darum geht es in diesem Spiel gar nicht. (wer gute spannende Storys aus dem X-Universum will soll ich doch lieber die (Hör)Bücher kaufen 😉) Hauptsächlich geht es darum mit seinen lächerlichen 100 Credits ein absolutes Wirtschaftsimperium aus dem Vakuum zu stampfen und im Falle direkt bei X-BTF eben sein Schiff maximalst aufzurüsten damit alle Gegner kein Problem mehr darstellen.

DAS ist die Motivation die dieses Spiel auszeichnet, aus wenigen Mitteln was ganz großes zu schaffen. Nicht die Story durch zu spielen. Und das kaufen vom Spielstand als Designfehler zu bezeichnen halte ich für gewagt, ich persönlich fand das gar nicht so schlecht, weil diese 10 Credits am Anfang noch richtig weh tun :-)

Natürlich ist die Langzeitmotivation bei X-BTF auch eher gering, eine Imperiumsverwaltung gibt es noch nicht, man hat nur ein einziges Schiff und nach der Story gibt es auch nichts mehr Missionstechnisch zu tun.

Aber da gefällt mir das AddOn X-Tension halt besser, man hat kann sein Imperium besser verwalten, kann Schiffe nun auch kapern und wechseln (jedes mit seinem eigenem Cockpit!) und eben viele viele neue Sektoren erkunden wo sich vollständig neue Wirtschaftsmöglichkeiten erschließen. Darüber hinaus gibt es eben jede Menge Missionen zu erledigen. Man kann sich vom stetigen Fabrikaufbau und Handel eben auch öfters ablenken, aber die Hauptmotivation bildet eben noch immer sein gigantisches Wirtschaftsimperium aufzubauen.

Nun, kommen wir zu den Nachfolgern die mir persönlich nicht mehr so groß zusagen, weil sich das Spiel sowohl von der Story als auch mit all den ganzen zusätzlichen Waffen und unterschiedlichen Schiffstypen in X3 bzw. Terran Conflict zu sehr ins Actionsegment abgerutscht ist. Ich muss einfach sagen, X2 und die Nachfolger sind mir einfach viel zu actionreich und der Fokus liegt viel zu sehr aufs Ballern anstatt auf Handel und dem Aufbau des Imperiums (vor allem wo man durch Killmissionen mehr Geld macht als durch Handel, halt die selbe Problematik wie bei FreeLancer) . Dazu kommt diese total katastrophale Flugphysik ab X3 hinzu, die für mich in ein X-Spiel nichts zu suchen hat und einfach bei I-War hätte bleiben sollen.

X-BTF ist auf jedenfall kult, spätestens ab X3 hat das aber meines Empfinden nach mit dem klassischen X nichts mehr zu tun.

Kult?

Ansichtsache.

Der Soundtrack hat schon etwas kultiges, wie ich finde.  😊 Dank Catkillers vorgezogenem Ostergeschenk an mich, kann ich demnächst endlich einmal X2 und vor allem X3 ausprobieren. Will doch mal sehen, ob das Handelssystem verbessert oder nur "verschlimmbessert" wurde.

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