So, nachdem hier schon fleißig offgetoppelt wird, will ich mich gern mal anschließen. Im Ernst, hatte schon länger vor, hierzu mal ein Review zu schreiben. 😊
Testgerät:
Core2Quad E6600 @3GHz GeForce 9800GTX 4GB DDR2800 Speicher Gigabyte P35-DS4 Mainboard Antec Tower Ton am Brett USB Maus & Tastatur Windows Vista Home Premium 64bit
„Krieg, Krieg bleibt immer gleich.“ Wie lange habe ich darauf gewartet, diesen Satz erneut zu hören. Um genau zu sein. Knapp 10 Jahre. Denn genauso lang ist es her, dass der Spieler ins Ödland mitgenommen wurde um dort die skurrilsten, lustigsten und auch actionreichsten Abenteuer zu erleben.
Grafik Im Gegensatz zu den Vorgängern spielt Fallout 3 in einer kompletten 3D Umgebung. Die isometrische Darstellung der ersten beiden Teile ist damit entgültig passé. Reife Leistung nach 10 Jahren. 😁 Im Ernst, die Umgebung sieht blendend aus, lediglich das ständige braun-grau wird auf Dauer trist. Andererseits sieht die Welt nach einem Atomkrieg wohl wirklich so aus, von daher kann man den Entwicklern hier keinen Vorwurf machen. Zumal: Einige grüne Fleckchen gibt’s ja auch, man muss halt nur danach suchen. Was man den Programmierern hingegen wirklich zum Vorwurf machen kann ist das, was ich mal einfach als „Gesichtsklauberei“ bezeichnen möchte. Schon in Oblivion, auf dessen Engine Fallout 3 basiert, sahen Charaktere nicht besonders gut aus, doch hier wurden nur marginale Veränderungen vorgenommen. Noch immer bestimmen triste und teils auch verwaschene Texturen die Optik und bei der Erstellung des eigenen Charakters bekommt man immer nur etwas zustande was man als leibhaftiges Elternteil eigentlich sofort abgetrieben hätte. Mass Effect zeigt hier, wie man es besser macht, da sehen die Charaktere einfach nur blendend aus. Doch dafür wird man teilweise entschädigt, wenn man vor einem Flugzeugträger steht, die Sonne aufgeht und sich das Licht über dem Flugdeck bricht. Das sind einfach erhabene Momente, da übersieht man fast, dass der Bug äußerst rabiat vom Rest getrennt wurde.
Ton und Musik Hier gibt es nicht viel zu sagen. Der gewohnte Falloutstil mit Titeln aus den 30ern und 40ern des vorigen Jahrhunderts mag vielleicht nicht jedermanns Sache sein, trifft den Nerv des Spiels jedoch. Wer zu „Anything goes“ von Cole Porter Supermutanten killt, der weiß, wovon ich rede. Leider vermisse ich ein wenig die verzerrten Synthies (ich nehm einfach mal an, das es Synthies waren, oder jemand hat ein Cello sehr gequält) aus den ersten beiden Teilen. Andererseits entschädigt das Radio dafür auch mehr als genug. Die restliche Geräuschkulisse weiß ebenfalls zu überzeugen. Knarren klingen authentisch und die Synchronisation ist größtenteils gelungen. Wenn ich da an Oblivion denke, mit seinem „Zeigt mir, was ihr da habt“ anstelle von „show me, what you´ve got“, dann kann man hier Bethesda nur ein Riesenkompliment aussprechen. Dennoch gibt es einige Dinge die einen stören, so zum Beispiel das „Profi“ stehts als Prowie ausgesprochen wird.
Spielspaß Ja, das ist wohl das wichtigste, nicht wahr. Ich muss zugeben, dass ich als großer Falloutfan (noch mehr als WC, sorry 😁) durchaus ernste Sorge hatte, was Bethesda (die bei mir eher Betatesta heißen) daraus machen würde. Zu eindringlich und schlecht sind die Erfahrungen, die ich mit Oblivion (Übersetzung) oder Star Trek Legacy (Spielspaß) gemacht hatte. Doch dieses Mal haben sich die Jungs und Mädels am Riemen gerissen und eines der besten Rollenspiele zu neuem Leben erweckt. Wäre nicht die viele (teils sinnlose) rumlatscherei, ich würde es zu meinem allerliebsten Lieblingsspiel küren. Aber so steht dort nach wie vor Fallout 2. 😉
Also ich hab die ersten beiden Fallout Teile nicht gespielt (wette fast das hier gleich kommentare kommen wie "WAS das geht aber nicht! Sofort nachholen!") Trotzdem sagt mir das Spiel zu. Obwohl ich aufgrund von Oblivion befürchtungen hatte das es diesem zu ähnlich ist, Oblivion hat mir gar nicht so recht gefallen, hat mir dieses Spiel durchaus gefallen. Ich denke das es das leicht abgedrehte Szenario ist was mir so zusagt...und das es endlich ein Rollenspiel mit Schusswaffen/SF gibt. KOTOR, Mass Effect und jetzt Fallout3 sind genau die art von Rollenspiel die ich mag.
Zum Review. Ich finds gut geschrieben und es entsprich auch dem wie ich das Spiel erfahren hab. Leider hab ich es noch nicht durch, da ich es momentan nicht spiele. Leider hab ich den fehler gemacht mir an zu schauen wie schön es denn aussieht wenn man alle Einstellungen auf ganz hoch setzt....und nun mag ich nicht mehr zurück stellen. Aber es ruckelt jetzt doch relativ gut.
E6600 (ich glaube du hast dich in den Angaben hier etwas verschrieben, denn meiner hat nur 2,6Ghz und ist ein Dualcore. Meinst du vielleicht den Q6600? Wobei der auch nur 2,4Ghz hat.) GF7950 4GB RAM 24" mit 1920x1200 (was auch der Hauptgrund für die schlechte Performance ist)
Bin bisher eigentlich davon ausgegangen, das auch die Q6600 E6600 genannt werden. Wie auch immer, ich meine den QuadCore. 😁 Normalerweise hat der auch nur 2,4GHz, genau wie der DualCore (der 2,66 wäre da der E6700), aber eine Core CPU nicht zu übertakten ist fast so ein großer Frevel, wie Fallout 1 & 2 nicht zu kennen. 😁
Und ja, die Bildungslücke Fallout 1 & 2 nicht zu kennen ist schleunigst zu schließen. MARSCH MARSCH. 😉
Das Gepixel sollte man sich aber nicht gerade auf einem 24-Zöller antun! 😉
Mh das letzte mal als ich nachgeschaut hab gab es die Core reihe in den Ausführeungen E (dual),Q (Quad) und T (Laptop) Jetzt kommt noch i7 hinzu aber das ist ne andere Geschichte.
CPUs hab ich bis jetzt bei mir noch nie übertaktet und werde es in Zukunft auch nicht tun da meine Rechner gleichzeitig mein Arbeitsplatz ist. Wenn ich mir da die CPU zerschiesse gibts kein Geld mehr...und das wäre ganz schlecht.
@Arrow: Ich glaube es gibt nen Fanpatch für F1 und F2, womit auch höhere Auflösungen möglich sind.
@GL: Das ist zwar prinzipiell vernünftig, aber ich hab noch keine Core CPU zerschossen (und andere auch nicht). Aber ist schon richtig.
Ich bin eigentlich mit der CPU so wie sie ist zufrieden. Lediglich meine alte Graka ist ein flaschenhals im System geworden. Zumal der Lüfter sporadisch ne macke hat. Mir ist auch relativ lange nichts mehr von Problemen mit übertakteten CPUs zu Ohren gekommen aber was mein Arbeitsplatz angeht laß ich lieber nichts anbrennen.
Da man mich auch Mc Deal nennt: Ich hätte hier ne GeForce 9800GTX rumliegen, da ich zu Weihnachten ne 260er bekam. Für nur viel Geld kann sie dir gehören... 😁
Nettes Angebot aber momentan warte ich noch auf das was jetzt rauskommt. Nvidia/ATI hat ja für Januar, Februar neue Modelle angekündigt, da warte ich erstmal ab was da kommen mag. Obwohl ich schon bei einigen Fällen probleme mit ATI Karten, bzw deren Treibern hatte bin ich doch am überlegen mir eine der neuen ATI Karten zu gönnen. Einfach weil der Preis so gut ist. Verstehe sowieso nicht wieso die bei Nvidia da nicht nachziehen. Wobei was ich letztens so gehört hab fand ich schon ne verarsche. Die neue doppelkarte von Nvidia solle angeblich 500€ kosten wärend eine Karte immer noch für 350-450€ über den Tisch geht. Was ist das für ein Preis-Leistungs Verhältniss?
Hmm... vor der 9800GTX hatte ich ne 9800GX2, also eigentlich ein besseres Modell. Wurde leider umgetauscht, weil ich dachte sie wäre defekt, bzw. das mein Netzteil zu schwach wäre (lag dann aber am Board). Hab dafür 200€ bezahlt. Ja ja, gebrauchte Ware ist was feines. 😁
Ich hatte mal leiweise eine Geforce Quadro 4500. Fürs Rendern ne super Sache aber zum Spielen leider völlig untauglich. Nach 2 Tagen mußte ich sie dann aber wieder zurück geben. Wobei so schlimm war das auch nicht. Die hatte mein altes System recht instabiel gemacht. Warum weis ich bis heute nicht.
I wrote this a few weeks ago. Van Redd was grabbing up all the User Review real estate, however, so I decided I should re-post this since the last one is now lost in the digital ether.
So, after dumping almost thirty hours into Fallout 3 it was a slow week, alright... probably the last one Ill have for a while, so leave me alone, Ive finally nailed down what I think of the game.
Its okay. And, uh... thats about it. There are things to like and there are definitely things to dislike.
Ive been trying to convince myself that its a better game than it actually is, and Im exactly not sure why. I guess I just wanted to like it more. Im no huge Bethesda fan, though, so its not that I had a lot of faith in the developer. I mean, Oblivion was fine and all and I have the achievements to prove it but it occupied a kind of dead zone on the 360 gaming landscape. With subsequent role-playing entries such as Mass Effect and Lost Odyssey, the shine really starts to come off The Elder Scrolls. But, regardless of whatever preconceptions I had developed in the months leading up to Fallouts release, I excited and tore into the game.
"Oblivion with guns." For better or worse, whether accurate or not, this has been a phrase thats haunted the game since it was announced. To some, this sounds great; to others, not so much. To me? Eh, not so much. Oblivion did many things well, I admit, but story-telling was not one of them and story-telling is very important to me in a game. Fallout 3, unfortunately, inherits this particular genetic shortcoming. The story, even the main quest line, which should feel grand and epic, feels flat and emotionally crippled. Perhaps its because every character seems to look the same, sounds the same, and - for the most part - act the same, the story never feels as if its grounded in anything other than a pretence. The voice-acting, which is miles ahead of Oblivions horrible, horrible voice-acting, is still stilted and forced and always feels removed from whatever context its supposed to be in. The fact that you, as the playable character, are completely devoid of personality does not help. In Mass Effect, you got to know Shepherd. You shaped what kind of personality hed have, its true, but he still had one and you could see it in the way he interacted with characters and situations. Here, your only emotional interaction with your character comes in the form of unspoken dialogue trees to which all the other characters merely respond, basically leaving with the impression of a one-sided conversation. It all feels contrived and... old.
And old is how Id describe Fallout 3s story-telling. Its graphics are decent and parts of the wasteland that you get to explore are truly inspiring, but the over-arching experience feels like it was built upon a dated formula. It feels a bit like a wasted opportunity. If Bethesda had adopted an RPG model more akin to Biowares and given us a game with a strong emotional narrative and an actual character to play as, Fallout 3 could have been amazing. I know the silent "blank slate" player character device is used in many game, but in most of them, especially these days, this device is itself a story-telling device. Half-Life 2s Gordan Freeman, Bioshocks Jack your name is Jack in that game, in case you didnt know and, more recently, even Dead Spaces Isaac Clark - their silence contributes to their emotional presentation and actually figures into their respective narratives in subtle ways. In Fallout, however, your characters "silence" and lack of definitive personality doesnt contribute to the story, it merely handicaps it.
All that said, there are some great individual moments in the story. The first time you exit the Vault and see the wasteland and the slight spoiler ahead detonation of the bomb in Megaton are both great moments. The game should have been filled with these moments. As it is, they come relatively early in the game and are never matched by anything that comes after it. On top of all that, the game is short. I expected, at minimum, a fifty hour campaign, something more like the time it takes to complete Oblivion. Most gamers, however, will find the game ending somewhere between the 20 and 25 hour mark, unless they are relentlessly compulsive in their exploration. The game doesnt offer up its side quests willingly, so unless you hunt them down, youll follow only the main quest and wrap up quicker than you probably wanted.
There are other things to talk about. The combat is repetitive and the "VATS" system isnt nearly as cool as it sounds. Some of the underground environs, such as the metro stations and Vaults, all start to look the same. But, Ive probably upset enough people already, so I wont continue. I wanted to like this game more than I do. I wanted to like it a lot. And I do, I suppose. Its fun and the exploration element is addictive. Its just not great. In a year when emotionally strong games have been released on all fronts and in all genres - from GTA IV, to Braid, to Dead Space - Fallout 3 just doesnt seem to be playing at the same level.
3/5
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