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T16000M_1_800x600.jpgT16000M_1_800x600.jpg

T.16000 kurz zusammengefasst: Die beworbene Präzision darf wörtlich genommen werden. Das Zusammenspiel mit WCS ist vollständig. Es gibt auch Schatten.

Pfusch am Bau 1. Die Ruder-Funktion (RZ Achse) hatte bei mir üble Kratz-Geräusche erzeugt. 2. Ein paar der Tasten an der Basis liessen sich nur auf bestimmte Weise drücken, sonst hakten die. 3. Nach nur 2 Std. fing der Stick an zu quietschen, extrem unangenehm!

Alle diese Probleme konnte ich lokalisieren und beheben, habe dafür aber auch 3 Std. gebraucht. Jetzt funktioniert der Stick wie er soll, aber so etwas darf bei einem neuen Stick einfach nicht sein. Mir persönlich ist das "fast" egal, ich bin es früher eh gewöhnt gewesen, einen neuen Stick als erstes kurz zu prüfen und als zweites dann gleich mal aufzuschrauben um die Macken abzustellen. Mit Ausnahme der MS Sidewinder Precision Sticks, da waren solche Massnahmen nie notwendig.

Punkt 1 war Schlamperei, dem Arbeiter der den Stick zusammengebaut hat, hätte ich gerne ein paar deutliche Worte an den Kopf geworfen oder gleich den ganzen Joystick. 😡 Punkt 2 und 3 hätte seitens Thrustmaster "teilweise" vermieden werden können, wäre der Stick gleich vernünftig und an allen notwendigen Stellen hochwertig geschmiert worden. Aber das kostet ja ein paar Cent mehr. Die vorhandene Schmierung war jedenfalls dünnflüssiger Schrott und hatte nur Alibi-Funktion, Pfusch! Warum ich das überhaupt gemacht und ihn nicht gleich zurückgeschickt habe? Weil der T.16000 grundsätzlich ein klasse Stick ist. Wenn die Grundlage stimmt, kann man auch mal an ein paar Details selbst schrauben. Und nach meiner Erfahrung hat absolut jeder Stick, egal wie teuer, seine Macken.

Präzision, Auflösung, Deadzone Der Stick ansonsten ist klasse und hat auf der X- und Y-Achse eine Auflösung von 16384, ein Riesenunterschied zu den 256 bei Poti-Sticks. Natürlich hängt es dann auch vom jeweiligen Spiel ab, ob es mit solchen Werten umgehen kann. Die RZ-Achse (Ruder) - realisiert über Standard Poti - hat eine Standard Auflösung von 256 genauso die Z-Achse (Schub) - realisiert über Schiebepoti - und das reicht auch völlig.

Deadzone ist praktisch nicht vorhanden und so kann man diese im jeweiligen Spiel auch komplett deaktivieren. Lässt man den Stick los, wird auf X- und Y-Achse absolut präzise wieder die Mittelstellung (8191 zu 8191) erreicht. Klasse! Allerdings muss man sich an diese Feinfühligkeit bei deaktivierter Deadzone auch erstmal gewöhnen, weil der Flieger auf die leichteste Andeutung von Bewegung aus der Mittelstellung heraus reagiert.

Auch muss dann der Pilot selbst deutlich feinfühliger steuern weil der T.16000 eine Präzision offenbart, die jeden Standard-Joystick wie einen grobmotorischen Kuhschwanz aussehen lässt. Wenn man das aber mal gewöhnt ist, was übrigens eine ganze Weile braucht, dann erreicht man einen neuen Level an Zielsicherheit.

Verarbeitung, Qualität Was die grundsätzliche Verarbeitung angeht: Der Stick macht einen robusten Eindruck und hat auch eine gute Ergonomie. Der Griff ist allerdings etwas dicker als der vom Sidewinder und daran muss ich mich mit meinen relativ kleinen Händen erst noch gewöhnen. Der Coolie-Hat sieht billig und simpel aus, lässt sich aber perfekt bedienen mit gutem Feedback. Der Coolie-Hat ist deutlich besser als bei meinem Sidewinder. Eine kleine Gummierung auf dem Kopf wäre noch eine sinnvolle Verbesserung, mal sehen wie sich das ohne Gummierung im Sommer darstellt.

Gummiert ist ansonsten aber die Auflage für die Hand-Innenfläche sowie die Daumen-Auflage, sehr schön. Der Stick ist schwerer als meine Sidwinder, im inneren gibt es an 3 Stellen Gewichte im Boden. Das Gewicht reicht aus, um den Stick auch ohne Festhalten der Basis steuern zu können, wenn man sich nicht gerade im Dogfight mit einem aufdringlichen Kilrathi befindet der unbedingt hinten die Plakete lesen will, wann die Hellcat die letzte Inspektion hatte. 😉 Am Boden des T.16000 hat TM mit Gummi-Pads nicht gespart, gleich 8 Pads halten den Stick sicher an Ort und Stelle.

Der Trigger hat einen Leerweg von etwa 3mm, dann erst löst er auf den letzten halben Millimeter aus. Muss man sich evtl. daran gewöhnen. Mir gefällt dieses Detail sehr gut, weil so der Abzugs-Finger deutlich entspannter bleiben kann. Die anderen 3 Knöpfe sind gut platziert, die beiden äusseren fühlen sich zwar etwas schwammig an, reagieren aber gut. Die Tasten an der Basis ist dagegen einer der Haupt-Kritikpunkte am T.16000. Diese sehen zwar cool aus, aber mit etwas Abstand zwischen den Knöpfen wären diese viel einfacher blind zu bedienen und ergonomisch viel angenehmer. Die Tasten selbst sind teilweise hakelig, eine nachträgliche Schmierung wirkt hier Wunder wie bereits geschrieben. Alle Knöpfe, mit Ausnahme des Triggers und des Coolie-Hats, sind übrigens simple Silikonschaltmatten-Ausführungen, man kennt das von den heimischen Fernbedienungen. Das ist zwar deutlich besser als poplige Folientaster wie z.B. bei einem Handy, aber auch deutlich schlechter als Mikro-Taster. Wie es da mit der Haltbarkeit aussieht, wird sich zeigen müssen.

Der Schubregler ist... naja es ist ein Schubregler. Anders ausgedrückt: er erfüllt seine Aufgabe, aber begeistert bin ich nicht. Damit beziehe ich mich nicht unbedingt auf das kleine Futzelteil im vergleich zu einem HOTAS-System, das stört mich nicht, sondern wie sich dieser bewegt. Man muss ihn - sinnvollerweise mit dem Daumen - recht sanft anpacken wenn man dosiert Schub geben oder wegnehmen will. Was er gar nicht mag: wenn man zuviel Druck ausübt, dann hakt er. Wenn man ihn dagegen mit zwei Fingern anpackt ohne Druck auszuüben, dann lässt sich der Regler sehr sanft bewegen.

Sonstige Ausstattung Die LED-Festbeleuchtung bei Bewegung des Sticks ist ein reiner Marketing-Gag und ich werde diese abschaltbar machen. Hab mir auch schon angeschaut wo ich ansetzen muss, eine Sache von 10-15 Minuten. Bei Tageslicht stört diese eigentlich nicht, aber abends bei dezenter Raum-Beleuchtung ist diese derart grell, das sie schon regelrecht nervt. Auf meinem zweiten Monitor der in einem leichten Winkel zu meinem Haupt-Monitor steht, spiegelt sich ausserdem das LED-Licht und das obwohl der TFT ein mattes Panel hat. Nee, das geht gar nicht! Angenehmer Nebeneffekt: Der T.16000 kann auch als Taschen-Lampe für Notfälle herhalten. :rolleyes:

Wie bereits im anderen Thread geschrieben, lässt sich der Stick komplett und ohne Kompromisse für Linkshänder umbauen. Es gibt überhaupt nur wenige Sticks für Linkshänder und noch weniger bei denen es dann keine Kompromisse gibt. Abgesehen von der zwangsläufig notwendigen symmetrischen Bauweise.

Das Kabel ist mit 1.85m gemessen vom Gehäuse bis zum Ende des USB-Steckers angenehm lang.

Kalibrieren, Software, Treiber Kali....was? Spass beiseite, einen Joystick mit kontaktloser Bewegungs-Abtastung muss man grundsätzlich nicht kalibrieren. Das merkt man z.B. wenn man den Thrustmaster Treiber, der übrigens nicht zwingend benötigt wird, von der TM Seite nachträglich herunterlädt und installiert. Dabei wird auch die TM Systemsteuerung für den T.16000 installiert und diese hat aus gutem Grund gar keine Möglichkeit zu kalibrieren. Kurz gesagt: Wenn man in die Versuchung kommen sollte einen TM T.16000 oder MS Sidewinder Precision oder Saitek X52 kalibrieren zu wollen, dann ist der Joystick ganz einfach hinüber.

Wie schon angedeutet, braucht der Stick nicht zwingend einen eigenen Treiber, der Standard Windows-Treiber genügt völlig. Man "kann" den TM Treiber aber trotzdem installieren. Habe ich persönlich auch gemacht, denn dieser zeigt in der Joystick-Systemsteuerung im Karteireiter "Test Eingabe" sehr viel feinere Bewegungen beim Ruder und beim Schubregler. Sonst bietet der TM Treiber keinerlei Vorteile gegenüber dem Standard Windows-Treiber. Die volle Auflösung und Präzision ist auch mit dem Standard Treiber gewährleistet.

Direkt Software gibt es für den T.16000 nicht, man kann ihn also nicht so programmieren wie so manch andere Highend Joysticks von Thrustmaster. Man ist also auf die Unterstützung seitens des Spiels angewiesen. Es gibt da wohl die TM Software T.A.R.G.E.T, die neben Warthog und Cougar auch den T.16000 unterstützt. Was man damit aber anfangen kann weiss ich nicht, mir genügt es momentan völlig wenn ich die Tasten direkt im Spiel belegen kann.

WCS Unterstützung Prinzipiell werden alle 16 Knöpfe erkannt, Schubregler funktioniert, Ruder funktioniert. Also vollständige Unterstützung seitens WCS. Auch wenn die Knöpfe auf der Seite der jeweiligen Joystick-Hand nicht wirklich komfortabel genutzt werden können. Aber das ist ja prinzipiell auch gar nicht so gedacht gewesen und nur als Bonus zu sehen. Trotzdem hab ich ein paar Funktionen darauf gelegt die nicht so wichtig sind und die ich in Situationen drücken kann, bei denen die Anwesenheit meiner Joystick-Hand am Griff nicht zwingend erforderlich ist. Finde ich in manchen Situationen angenehmer als zur Tastatur greifen zu müssen. Vor allem wenn man da Funktionen definiert, die auf der Tastatur über eine Tastenkombination ausgelöst werden müssen. Und von denen gibt es einige in WCS. In der Konfig konnte ich die Deadzone bei meinem Sidewinder von standardmässig Stufe 3 auf Stufe 2 herabsetzen. Beim T.16000 sogar auf die unterste Stufe 1, was vermutlich 0% bedeutet.

Fazit Mein Ziel war es - und ist es leider immer noch - meine heiss geliebten MS Sidewinder Precision Sticks (1&2) zu ersetzen. Dieses Ziel wurde klar verfehlt. Keine Frage, die Präzision ist definitiv mit der des Sidewinder Precision 1&2 zu vergleichen, der Thrustmaster ist vielleicht noch einen Tick besser. Was die Auflösung angeht, so verweist der T.16000 den Sidewinder sogar ganz klar auf Platz 2. Aber das Gesamtkonzept stimmt einfach nicht. Gerade die lausigen Knöpfe an der Basis stehen im krassen Gegensatz zu der Präzision und Verarbeitung des Griffes selber, mal abgesehen von dem Patzer beim Ruder. Der T.16000 könnte DER Über-Stick in der Klasse der Nicht-HOTAS-Sticks schlechthin sein, wären ein paar Details besser durchdacht worden. Ich hoffe TM macht es beim T.16000 V2 besser. Die MS Sidewinder haben das deutlich bessere Gesamtkonzept und vor allem deutlich hochwertigere Technik bei den Tasten. Da muss der T.16000 mit gesenktem Kopf von dannen ziehen und TM kassiert zu Recht verbale Prügel seitens der Tester.

Übrigens gibt es bei Amazon z.Z. "noch" den MS Sidewinder Precision Force Feedback Version 1 in neu zu kaufen. Der ist zwar schon sehr alt, aber immer noch genial. Wer mit den Schwächen des T.16000 leben, evtl. die eine oder andere Macke selbst beheben kann und das Optimum an Präzision in dieser Preisklasse haben möchte, der kann (und sollte) zum T.16000 greifen.

Testberichte / Reviews Thrustmaster T.16000M PC JoystickTestfreaks | The BlogTestfreaks | The Blog HOTAS - Hands On Throttle and Stick - Thrustmaster T.16000M Test and Review Thrustmaster T.16000M Joystick | bcchardware Game Chronicles - Review Thrustmaster T.16000M Joystick Review | Computer Hardware Reviews - ThinkComputers.org Hardware Review: Thrustmaster T.16000M Joystick | bigdownload.com Review: Thrustmaster T.16000M joystick | TechCrunch AVSIM Online - Flight Simulation's Number 1 Site!

Weitere Infos Thrustmaster T.16000 Produktseite Thrustmaster T.16000 Pressemitteilung und ein paar grundlegende Infos zur Technik

Update Microsoft PRO FF Sidewinder Precision bei Amazon:

Offenbar ist nun auch diese Quelle versiegt. Mist, ich war zu langsam. :sigh: Ein Kumpel hat grad noch einen der letzten erwischt.

Hi (Luke),

habe zwei Fragen, die vielleicht nicht ganz exakt hier her passen. Verfügen die Sticks von CH Products auch über eine kontaktlose Bewegungs-Abtastung (konnte auf die Schnelle dazu nichts finden) und lohnt es sich generell für einen CH ne Menge mehr auszugeben?

@Klick Meine Erfahrung mit den Joysticks von CH liegt weit in den 90er zurück, das muss ich gleich vorneweg sagen. Damals gab es diese kontaktlose Technik noch nicht, und es sieht so aus als ob die Sticks auch heute noch unverändert so gebaut werden. Das kann man an den Justier-Rädern auf den Fotos erkennen, mit denen Du zusätzlich zur Treiberseitigen Kalibrierung auch mechanisch Trimmen kannst. Ein Stick mit kontaktloser Technik hat so etwas grundsätzlich nicht und muss auch grundsätzlich nicht kalibriert werden, weil er das quasi selbst macht, sobald der Stick mit Strom versorgt wird. Diese Sticks haben also klassische Potis.

Die CH Joysticks waren damals so etwas wie ein Geheimtipp und gehörten mit zu den besten was Poti-Technik angeht, sie waren sogar einige Zeit die Besten überhaupt. Mit einem Stick von CH kannst Du auch heute noch prinzipiell nichts falsch machen, denn wenn diese Sticks noch immer so gebaut werden, wovon ich ausgehe, dann bekommst Du auch gute Qualität fürs Geld. Die CH Sticks halten wirklich lange. Aber ganz ehrlich, CH hat sich viel zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Aber wenn es trotzdem ein CH sein soll, dann nur einen Combatstick oder Fighterstick wegen der ordentlichen Anzahl Tasten. Der normale Flightstick hat dagegen für heutige Sims/Space Operas viel zu wenig Tasten.

Allerdings muss ich auch nochmal deutlich sagen, wenn man einmal einen Stick mit kontaktloser Technik hatte, schaut man einen Poti-Stick nie wieder an, egal wie gut und teuer der auch sein mag. Ich kann es deshalb z.B. überhaupt nicht nachvollziehen, warum auch heute noch Sticks mit Potis gebaut werden, ausser um den Preis nach unten zu drücken. Ansonsten haben Potis wirklich absolut gar nichts an Vorteilen gegenüber kontaktloser Technik wie optische Abtastung bei Microsoft und Magnetsensoren bei Saitek und Thrustmaster, nur etliche Nachteile.

Tipp: Wenn Du explizit ein günstiges HOTAS System suchst mit ordentlicher Qualität, dann wäre der TM T.Flight Hotas X eine gute Wahl. Arrow z.B. hat ihn.

Wenn es kein HOTAS sein muss, dann empfehle ich natürlich den hier vorgestellten T.16000.

@Luke

Vielen Dank für Deinen Tipp!!!

Vielleicht bekomme ich ja vor den Osterfeiertagen noch einen T.Flight Hotas X bei MM oder Conrad. WCS auf Dauer mit Maus bringt nicht das wirklich "wahre" Gefühl, auch wenn ich jetzt bald mal durch bin (Mission 44 wartet auf Bewältigung). Will den Schwierigkeitsgrad aber dann natürlich noch steigern. Bin gespannt, hatte das letzte Mal vor 15 oder 20 Jahren einen Joystick in der Hand. Wozu einen WCS so alles treibt 😊.

Klick schrieb: Wozu einen WCS so alles treibt 😊.

Haha, wem sagst Du das. 😁 Na dann viel Glück, ich hoffe Du kriegst den noch rechtzeitig.

Ja mir ging das vor einigen Jahren auch so. Kaufte mir extra für Freespace2 SCP einen Cyborg Evo und dachte mir jetzt rulste alles weg. Von wegen - hatte mich so an die Maus Steuerung gewohnt dass ich damit viel besser treffe.

Aber wenn ich das 1te mal mit WCS durch bin wollt ich mal bissi Stick trainieren- mal sehen ob es wird...

Ich hab für WCS meinen alten Logitech Freedom 2.4 wieder ausgegraben. Funktioniert prächtig, alle relevanten Tasten sind belegt, und nach kurzer Eingewöhnungszeit klappten auch riskante Manöver wieder :-)

So, habe es heute noch getan und den T.Flight Hotas X im MM erstanden (39 €) sogar günstiger als bei Amazon. Fühlt sich sehr gut in der Hand an. Allerdings habe ich nun das gleiche Problem wie Renegade0147 einst. Treffe fast nix mehr, ausser mit der Excalibur natürlich. Bin jetzt im Simulator üben, die weiteren Missionen müssen erst mal warten. Muss ich wohl durch und das ist es mir auch wert. Maniacs Ausführungen lassen ja hoffen!

@Klick Super das es geklappt. 😊

Ja wenn man ewig nicht mehr mit Joystick gedaddelt hat, ists schwer. Ich hab den Joystick eigentlich nie wirklich aus der Hand gegeben in den letzten 20 Jahren. Vor allem die X-Spiele sind schuld daran, denn an denen kann man problemlos mehrere Jahre spielen. 😉

Update: Ein Forenmitglied berichtete mir per PM, dass sein T.16000 keinerlei Kratzgeräusche beim Ruder (Twist) aufweist. Das bestätigt meine Vermutung, das ich ein Montagsteil erwischt habe.

Ergänzung zum Erfahrungsbericht: Nachdem ich den Stick nun zig Dutzende Stunden mit WCS im Einsatz habe, kann ich berichten das meine "Tuningmassnahmen" ein voller Erfolg waren. Der Stick funktioniert einwandfrei (präzise sowieso) und ich kann ihn weiter empfehlen. Im Bereich der nicht-HOTAS-Sticks scheint es momentan auch keine wirkliche Konkurrenz zum T.16000 zu geben. Bleibt zu hoffen, dass TM bei einem möglichen Nachfolger noch konsequent die Mängel abstellt, dann wäre dieser ebenso wie der MSSP2 ein absolut rundherum empfehlenswerter Joystick.

Hab' mir nach einigem Grübeln dann auch den T.16000 zugelegt. Leider zentriert der Stick in Neutralstellung nicht, sondern driftet beträchtlich nach rechts und ein wenig nach unten. Wie kann man das beheben, da es doch angeblich keine Kalibrierung braucht (und diese daher denn auch im Treiber wegfällt).

Habe Windows 7/64 im Einsatz...

Willkommen an Bord DrMabuse 😊

DrMabuse schrieb:Hab' mir nach einigem Grübeln dann auch den T.16000 zugelegt. Leider zentriert der Stick in Neutralstellung nicht, sondern driftet beträchtlich nach rechts und ein wenig nach unten. Wie kann man das beheben, da es doch angeblich keine Kalibrierung braucht (und diese daher denn auch im Treiber wegfällt).

Das ist nicht normal. Wenn der Stick nagelneu ist, sollte der noch sehr präzise mechanisch zentrieren. Das siehst Du an der Beleuchtung, die sollte dann aus sein. Meiner hat jetzt etliche Stunden auf dem Buckel (3-stellig) und es kommt manchmal vor, das er nicht 100% mechanisch zentriert. Da ist dann aber nur eine winzige Bewegung am Stick nötig um ihn wieder zu zentrieren. Mit zunehmendem Alter (bzw. Abnutzung) steigt die mechanische Toleranz - das kann man grundsätzlich nicht verhindern. Egal ob der Stick 50 oder 500 Euro kostet. - und man muss irgendwann evtl. eine Deadzone definieren. Ich habe in WCS die Deadzone übrigens nach wie vor auf 0%.

Ich habe hier bewusst "mechanisch" hervorgehoben, da man bei einem kontaktlosen unterschieden muss zwischen der mechanischen Aufhängung und der Abtastung. Bei einem herkömmlichen Stick ist auch die Abtastung mechanisch, nämlich Poti. Dies als Grundlage für den nächsten Abschnitt:

Bei einem kontaktlosen gibt es keine Kalibrierung, da sich eine solche grundsätzlich nicht auf die mechanische Aufhängung, sondern immer auf die Abtastung bezieht. Von Exoten mal abgesehen. Und bei einem T.16000 kann die Abtastung schlicht nicht kalibriert werden, denn was nicht verschleissen kann, muss auch nicht eingestellt werden können. Entweder die funktioniert oder die funktioniert nicht. Ein Beispiel ist hier mein Microsoft Sidewinder Precision 2. Den hatte ich noch bis kurz vor Release von WCS. Kurz davor hatte er leider nach geschätzten 10-12 Jahren den Geist aufgegeben. Genau kann ich das nicht sagen, weil ich den selbst vor vielen Jahren gebraucht gekauft hatte. Dieser hatte in der Aufhängung bereits deutliches Spiel, aber die Abtastung war natürlich noch exakt genauso präzise wie am ersten Tag. Bei einem herkömmlichen Stick kann man dagegen Aufhängung und Abtastung bezüglich Abnutzung nicht voneinander getrennt sehen, darum kann man dort mit der Kalibrierung quasi als Seiteneffekt auch Toleranzen in der Aufhängung (also Mechanik) ausgleichen.

Kurz und gut: Stick umtauschen. Wenn man einen korrekt gebauten T.16000 in den Händen hält, dürfte man sehr lange Spass daran haben. Wenn da aber schon am Anfang solche Macken vorhanden sind, dann ist da was faul.

Hier im Forum haben sich übrigens zwei weitere Piloten den T.16000 gekauft (von denen ich weiss) und beide haben mir berichtet, das sie die hier aufgeführten Probleme (Hauptpost) nicht haben. Es scheint hier leider spürbare Fertigungstoleranzen zu geben.

Habe Windows 7/64 im Einsatz...

Ist in diesem Fall nicht relevant. Trotzdem danke für die Angabe.

Edit: Ich gehe in Deinem Fall übrigens von einem mechanischen Defekt aus. Betrifft also die Aufhängung. Evtl. wurde hier nicht sauber gearbeitet beim Zusammenbau, würde mich nicht wundern. :rolleyes: Ich kann das aber natürlich nicht 100% sagen, dazu müsste ich den Stick selbst in den Fingern haben.

Mechanisch scheint alles in Ordnung. Er zentriert vernünftig, das Licht geht aus usw. Möglicherweise ist also der Sensor für die Abtastung nicht korrekt montiert, oder irgendetwas anderes stört das Signal.

Auf dem Zweitrechner habe ich den Thrustmaster-Treiber nicht installiert, und die Gamecontroller-Eigenschaften zeigen auch, daß der Stick zentriert zu sein scheint. Kleinere Abweichungen kann man in dem winzigen Fenster natürlich nicht gut erkennen.

Mist.

DrMabuse schrieb:Mechanisch scheint alles in Ordnung. Er zentriert vernünftig, das Licht geht aus usw. Möglicherweise ist also der Sensor für die Abtastung nicht korrekt montiert, oder irgendetwas anderes stört das Signal.

Wenn das Licht bei Mittelstellung ausgeht, dann ist definitiv der Magnet über dem Magnetsensor 100% ausgerichtet (zentriert). :wtf: Jetzt bin ich erst recht irritiert! Denn das Licht geht nur dann an, wenn sich der Stick nicht ganz exakt in Mittelstellung befindet.

Auf dem Zweitrechner habe ich den Thrustmaster-Treiber nicht installiert, und die Gamecontroller-Eigenschaften zeigen auch, daß der Stick zentriert zu sein <em>scheint</em>. Kleinere Abweichungen kann man in dem winzigen Fenster natürlich nicht gut erkennen.

Ich hatte mal ein vorzügliches Joystick Diganosetool. Leider ist das schon lange her und mir fällt gerade der Name nicht mehr ein. Wäre jetzt nämlich interessant mal die Rohdaten zu sehen die direkt vom Joystick kommen. Ich such mal, vielleicht finde ich das wieder.

Hast Du den Stick lokal bei einem Händler gekauft? Falls ja, da vorbeischauen und dort testen lassen falls möglich und gleich tauschen.

Tja... es scheint vielmehr so, als ob der Stick nicht selbst verzieht, sondern speziell in WCS. Das Licht geht brav aus, der Treiber zeigt eine ordentliche Zentrierung an, nur wenn man den Stick losläßt, dann dreht der Raumjäger immer nach rechts und leicht nach unten.

In anderen Spielen zeigt der Stick diese Tendenz nicht. Da verhält es sich so, wie es soll. Abgesehen also von riesigen Totzonen, gibt es noch Einstellmöglichkeiten in WCS, die ich übersehen habe? Maussteuerung ist ausgeschaltet, die Sensitivität maximal, die Totzone minimal.

DrMabuse schrieb:Abgesehen also von riesigen Totzonen, gibt es noch Einstellmöglichkeiten in WCS, die ich übersehen habe? Maussteuerung ist ausgeschaltet, die Sensitivität maximal, die Totzone minimal.

Nicht das ich wüsste. Ich habe exakt die gleichen Einstellungen wie Du für den T.16000.

Hol Dir mal eines oder alle der folgenden Tools:

JoyTester 2 und Joystick Stability Test

Joystick Diagnostics

Ich verwende am liebsten das Diagnosetool von TM selbst:

[Foxy version 4.0] 14.2 MB ganz unten in der Liste.

Nach der Installation vom ganzen Paket gibt es u.a. auch den "Joystick Analyzer". Der Analyzer und JoyTester 2 sind ähnlich aufgebaut.

Mit den Tools mal schauen wie sich die Werte beim Bewegen und Loslassen, also zentrieren verhalten.

Tja, beim ersten Start ist das Fadenkreuz in der mitte. Sobald man dann den Stick berührt, flitzt der Marker dann zu seiner "wahren" Ruheposition bei X: 46415 und Y: 31035 (von jeweils 65535 Möglichen).

Und nu? Zurück zum Geschäft, tauschen?

DrMabuse schrieb:Tja, beim ersten Start ist das Fadenkreuz in der mitte. Sobald man dann den Stick berührt, flitzt der Marker dann zu seiner "wahren" Ruheposition bei X: 46415 und Y: 31035 (von jeweils 65535 Möglichen).

So etwas hatte ich befürchtet und das sieht man erst bei einem Tool das Rohdaten anzeigt.

Und nu? Zurück zum Geschäft, tauschen?

So wie es momentan aussieht: ja. Es sieht fast danach aus, als ob der Magnetsensor selbst nen Schuss hat. Und da dies ein Chip ist kann man absolut nichts daran machen.

Ideal wäre natürlich man könnte vorort testen. Das wird aber meist nicht möglich sein.

...das erklärt auch, warum die Packung schon mal geöffnet worden war. Die Halunken haben das Teil einfach wieder zurück ins Regal gepackt...

Scheint ein klarer Reklamationsgrund zu sein. Trotzdem seltsam, dass das Phänomen bei anderen Spielen nicht auftritt. Am besten so schnell wie möglich zurück zum Händler damit!

Arrow schrieb:Trotzdem seltsam, dass das Phänomen bei anderen Spielen nicht auftritt.

Vielleicht haben diese Spiele so eine Art "Signalfilter" bzw. irgendeinen Algorithmus der solche "Spitzen" aussiebt? Wäre eine mögliche Erklärung, denn gerade bei Poti-Sticks kann so etwas mit zunehmendem Alter verstärkt auftreten, also das vom Joystick falsche Werte geliefert werden. Und evtl. hat eben WCS bzw. genauer gesagt die FSO Engine genau so etwas nicht. Keine Ahnung, nur eine Vermutung.

Ja... ich hab's mit unserem eigenen Spiel getestet, und da filtern wir in der Tat das Joystick-Signal.

DrMabuse schrieb:Ja... ich hab's mit unserem eigenen Spiel getestet, und da filtern wir in der Tat das Joystick-Signal.

Eigenem Spiel?

Dann lag ich also nicht ganz falsch. Wobei mir gerade nicht so ganz klar ist, wie das funktioniert. Könnte mir vorstellen, das der Algo nicht ganz trivial ist.

Noch was: Der Umtausch ist lästig, aber lohnt auf jeden Fall. Es gibt momentan in der nicht-HOTAS-Sticks-Klasse keine echte Konkurrenz zum T.16000. Das könnten Dir auch die zwei anderen bestätigen, die sich einen gekauft haben.

Schau dazu auch mal hier vorbei. Da gehts zwar primär um den MSSP2, aber auch um den T.16000 und generell um die kontaktlosen.

Luke schrieb:Noch was: Der Umtausch ist lästig, aber lohnt auf jeden Fall. Es gibt momentan in der nicht-HOTAS-Sticks-Klasse keine echte Konkurrenz zum T.16000.

Dennoch, man kann es nicht oft genug betonen, ist ein HOTAS-System gerade für Saga eine sehr schicke Sache. Sofern man allerdings nicht etwas tiefer in die Tasche greift, ist dann aber "nur" ein Gerät mit Potis zu haben. Hier macht´s am Ende der Geldbeutel bzw. der Anspruch an die Hardware.

Zumindest Tasten hat der T.16000 genug. Die wichtigsten Funktionen habe ich alle auf dem Stick und der Base definiert. Mir fehlen noch 2 Tasten mehr an der Base, dann hätte ich wirklich alles was wichtig ist für mich bei WCS auf dem Stick. Dann hätte ich also gut nutzbar 12 Tasten inklusive Trigger.

Was HOTAS angeht, gäbe es für mich nach aktuellem Kenntnisstand nur eine einzige echte Alternative zum T.16000 und das wäre natürlich der Warthog. Aber der ist leider nur für Real-Sims tauglich, da er durch seine fehlende Ruder-Funktion nicht wirklich für Space-Sims geeignet ist. Wenn es von TM wenigstens ebenso gute Pedale gäbe, aber TM hat ja offenbar gar keine Pedale im Angebot. Und selbst wenn, wäre der Preis dann insgesamt für alles verdammt happig. Vor allem da ich fast nur noch Space-Sims spiele, da aber eine grosse Palette.

Hätte ich das Geld für eine eigene Joystick-Produktion, würde ich ein spezielles HOTAS-System für Space-Sims entwerfen bzw. entwerfen lassen. Selbstverständlich alles mit kontaktloser Technik - auch beim Ruder und Schubregler - und selbstverständlich alles Metall. Das wäre dann in etwa die Qualität und Funktionalität wie beim Warthog, aber speziell auf die Anforderungen von Space-Sims ausgelegt. Hachja.... träumen darf man ja. 😁

Luke schrieb:Hätte ich das Geld für eine eigene Joystick-Produktion, würde ich ein spezielles HOTAS-System für Space-Sims entwerfen bzw. entwerfen lassen. Selbstverständlich alles mit kontaktloser Technik - auch beim Ruder und Schubregler - und selbstverständlich alles Metall. Das wäre dann in etwa die Qualität und Funktionalität wie beim Warthog, aber speziell auf die Anforderungen von Space-Sims ausgelegt. Hachja.... träumen darf man ja. 😁

Vermutlich wäre der Preis am Ende eher albtraumhaft... 😉

Fürchte ich auch. 😉 Wobei... soviele Funktionen wie der Warthog bräuchte man ja gar nicht. Das was man da an einigen Schaltern, Hebeln und Drehreglern einsparen würde, könnte man in Qualität der übrigen Kontrollen stecken und vor allem in eine Twist (Ruder) Funktion.

Oder man kombiniert die Kontrollen des T.Flight Hotas X mit der Abtast-Technik des T.16000. Das würde schon völlig reichen und wäre dann auch noch bezahlbar. Das wäre ein HOTAS für den kleinen Geldbeutel mit kontaktloser Technik.

Tja, träumen darf man natürlich. Ganz wichtig wäre natürlich eine robuste und wertige Verarbeitung. D.h. Knüppel und Schubregler aus ordentlich brüniertem Edelstahl oder gebürstetem Aluminium, ordentliche, verschleißfreie Tasten sowie eine Auswahl an verschiedenen Stick-Repliken. Sprich, ein modulares System, das man nach eigenem Gusto und Handgröße anpassen kann... Ich sehe schon, dass die UVP dann vermmutlich die 500-Euro-Grenze erreichen würde... 😊

Edit: Dein letzter Vorschlag wäre natürlich schon etwas wert. Das müsste dann aber schon irgendwo im Preissegment um die 100-150 Euro zu haben sein, damit er sich auf dem Markt durchsetzen kann.

Luke"] Ja, aber ich bin nicht hergekommen, um hier Eigenwerbung zu betreiben. 😉

Wobei mir gerade nicht so ganz klar ist, wie das funktioniert. Könnte mir vorstellen, das der Algo nicht ganz trivial ist.

Es ist völlig trivial. Per Tastaturkommando kann man ggf. den Stick neu zentrieren, welches Signal auch immer er gerade auswirft, und ansonsten nimmt man den gleitenden Mittelwert der X- und Y-Werte; wie groß das Sample der Meßwerte werden darf, hängt natürlich entscheidend davon ab, welche Dimensionen die zweiten Ableitung der Signalkurve bei normalem Spielverlauf annehmen kann. Wenn die Trägheit des zu steuernden Systems groß genug ist, kann man über eine längere Meßreihe mitteln. Typischerweise begrenzt das menschliche Reaktionsvermögen, die Massenträgheit von Arm und Hand, sowie die Federkraft des Joysticks deutlich die Schwankungen der Signalwerte, die man vernünftigerweise erwarten kann.

In WCS geht es natürlich viel hektischer zu als wenn man den Naturgesetzen Beachtung schenken würde (d.h. mögliche Winkelgeschwindigkeiten der Ziele unter Beachtung Newtonscher Massanträgheit und der Reaktionsmassen der Antriebe im Vakuum (von Relativitäts-Effekten einmal ganz abgesehen) ... aber dann würde ja das gesamte Wing-Commander-Universum in einem rosa Logikwölkchen verpuffen). 😉

DrMabuse schrieb:und ansonsten nimmt man den gleitenden Mittelwert der X- und Y-Werte

Was ja bedeuten würde, das auch Spitzen in gewisser Weise Einflus auf die Werte haben. Je nach Datenmenge aber natürlich verschwindend gering.

Abgesehen von einem Stick wie in Deinem Fall der offenbar einen permanenten Defekt hat und ständig falsche Werte in der Mittelstellung ausgibt. Es sei denn, der Algo definiert genau diese permanenten falschen Werte als Mittelstellung. Wodurch aber auf jeden Fall Abtastweg verloren geht. Aber okay. Auf dem Gebiet kann ich nicht wirklich mitreden. Mess- und Regeltechnik ist nicht wirklich mein Fachgebiet.

aber dann würde ja das gesamte Wing-Commander-Universum in einem rosa Logikwölkchen verpuffen).

Nicht nur das WC Universum, sondern so ziemlich das komplette Spacesim-Genre bis auf wenige Ausnahmen. 😉

DrMabuse schrieb:(von Relativitäts-Effekten einmal ganz abgesehen) ...

Jetzt machst du mir aber Angst. 😉 Welche relativistischen Effekte könnten denn bei einem Spiel wie Wing Commander unter physikalisch korrekten Prämissen auftreten? Die Geschwindigkeiten sind dafür eigentlich zu gering und in der Regel fehlen dazu auch die nötigen Schwerkraftquellen.

Es führt vielleicht ein bißchen weit in diesem Thread... Wenn man es genau nimmt, paßt ja im Wing Commander-Universum gar nichts zusammen. Wenn der Schub auf Null gestellt wird, driftet man nicht weiter sondern kommt zum Stillstand, als ob es eine bremsende Atmosphäre gäbe - ebenso kann man annähernd aerodynamische Manöver fliegen statt für jede der sechs Raumachsen jeweils einen eigenen Antrieb zu nutzen. Die eigentliche Antriebenergie ist unendlich, der "Nachbrenner" hingegen ist begrenzt. Die Entfernungen sind so kurz, als ob sie in einer planetaren Atmosphäre gelegen wären, Asteroidenfelder haben eine Dichte, die sie normalerweise innerhalb kurzer Zeit unter ihrer eigenen Schwerkraft kollabieren ließe. Selbst wenn man die Geschwindigkeitsangaben als nicht-metrische "irgendwas"-Faktoren betrachten würde, paßt das alles nicht zusammen. Außer natürlich man würde unterstellen, daß die Raumkämpfe nahe der Lichtgeschwindigkeit stattfinden mit der einhergehenden Verkrümmung des Raums selbst, der zu einer entsprechenden Distanzverkürzung führen würde. Aber dann passen natürlich viele andere Dinge nicht so recht.

Es ist halt Fantasy. 😊

Schon richtig. Auch Wing Commander orientiert sich, was die astronomischen Gegebenheiten betrifft, natürlich an vielen "Hollywood-Konventionen". Das All und die Raumschiffe werden eben so gezeigt, wie die Zuschauer es nach unzähligen SciFi-Filmen eben schlicht gewohnt sind. Zu viel Realismus würde da wohl unweigerlich zu einem Bruch führen. Obwohl es auch Bestrebungen gab, Distanzen und Geschwindigkeiten etwas glaubwürdiger darzustellen. Ein Beispiel waren da die WC-Romane, wo Großkampfschiffe und auch Jäger in der Lage sind, ihren Triebwerksstrahl zu verengen (oder zu bündeln), um auf mehrere zehntausend Kilometer in der Sekunde zu beschleunigen. Andernfalls wären taktische Operationen in den diversen Sonnensystemen, wo Flottenbewegungen und Kampfhandlungen nun einmal stattfinden, schlicht undenkbar. Die Spiele nehmen auf solche astronomischen "Feinheiten" natürlich keinerlei Rücksicht, und wer würde sie auch ersthaft vermissen? Hier realistische Maßstäbe anzulegen wäre natürlich völlig fehl...

@DrMabuse

Wäre nett wenn Du Dich nochmal meldest was beim Händler rauskam von wegen Umtausch und so. Ich hoffe ja, dass das klappt.

...wenn ich morgen noch dazu komme - ich muß erst mal für eine Woche als Aussteller auf eine Messe, da hab' ich im Moment noch ein paar andere Dinge um die Ohren... 😉

DrMabuse schrieb:Tja, beim ersten Start ist das Fadenkreuz in der Mitte. Sobald man dann den Stick berührt, flitzt der Marker dann zu seiner "wahren" Ruheposition bei X: 46415 und Y: 31035 (von jeweils 65535 Möglichen).
Also, wenn der Media-Markt zurückgegebene Ware nicht an einen Amazon-Händler vertickt, und dieser dann zufällig derselbe ist, der mir dann ebenso zufällig genau denselben Stick soeben zugesandt hat, dann wird es wohl irgendwie am Treiber oder am Betriebssystem liegen, oder der Fehler liegt zwischen meinen Ohren.

Der neue Stick hat EXAKT dasselbe Verhalten - X: 46415, Y: 31035.

😕

Okay.

Auf dem Notebook ist der Stick perfekt zentriert. Es muß also am Desktop-Rechner liegen. Das macht's nicht schöner, aber wenigtens ist der Fehlerbereich mal eingegrenzt.

Übrigens: Die Webseite mit den Hotline-Telefonnummern, die Thrustmaster nur nach persönlicher Registrierung mit Angabe von Telefonnummer und sexuellen Präferenzen herausrücken will, ist diese:

http://ts.thrustmaster.com/ger/index.php?pg=contact

Man kann natürlich bei der Registrierung auch einfach lügen...

DrMabuse schrieb:Okay.

Auf dem Notebook ist der Stick perfekt zentriert. Es muß also am Desktop-Rechner liegen. Das macht's nicht schöner, aber wenigtens ist der Fehlerbereich mal eingegrenzt.

Exakt das war es auch was ich vermutet habe nach dem Lesen Deines vorherigen Posts und was ich Dir vorschlagen wollte, also auf einem anderen PC testen.

Wäre das ein analoger Joystick bei dem die Position als Signal übertragen wird, hätte ich jetzt gesagt es liegt am AD-Wandler, also am Motherboard. Da der Stick aber per USB angeschlossen ist und somit seine Daten nicht als Signale sondern als Datenpaket übermittelt, muss ich jetzt sagen, ich habe absolut keine Ahnung woran das liegen könnte. 😕 Ich denke fest steht nur, dass nicht der Stick sondern der PC das Problem ist. Allerdings hätte man das ohne alle bisherigen Lösungsansätze nie herausgefunden und irgendwo muss man ja mal anfangen mit der Fehlersuche.

Mal mit und mal ohne TM Treiber probiert? Andere USB Ports probiert?

Ich weis nicht in wie weit sich das hier schon geklährt hat wegen Joystick aber soweit ich das gelesen hab habt ihr auch ein Problem das euer Stick nicht immer mittig ist?

Ich wollte nach meinem Umzug Saga entlich mal zu ende Spielen und stehe vor dem Problem das immer irgendwann wärend des Spielens der Joystick die Mitte mal neu definiert. Sprich er zieht immer nach rechts. Wenn ich ihn dann neu Kalibriere läuft er auch für ne Zeit wieder und dann wander er wieder nach rechts.

Kennt ihr so ein Problem? Ich hab nämlich keine lust auf nen neuen Stick weil es einfach keine guten Linkshänder gibt.

Hi Lars

gevatter Lars schrieb:Ich weis nicht in wie weit sich das hier schon geklährt hat wegen Joystick aber soweit ich das gelesen hab habt ihr auch ein Problem das euer Stick nicht immer mittig ist?

Der Fall mit dem T.16000 von DrMabuse liegt hier etwas anders. Denn so etwas kommt bei einem kontaktlosen normal gar nicht vor, etwas anderes muss hier in irgendeiner Weise stören und damit haben wir auch die die Überleitung:

Ich wollte nach meinem Umzug Saga entlich mal zu ende Spielen und stehe vor dem Problem das immer irgendwann wärend des Spielens der Joystick die Mitte mal neu definiert. Sprich er zieht immer nach rechts. Wenn ich ihn dann neu Kalibriere läuft er auch für ne Zeit wieder und dann wander er wieder nach rechts.

Kennt ihr so ein Problem?

Aber sicher, bei Poti-Sticks kenn ich das nicht anders. Da muss man regelmässig neu kalibrieren. Einer der Hauptgründe warum mir kein Poti-Stick mehr ins Haus kommt. Kalibriert hab ich einen Joystick das letzte mal in den 90er. 😉

Ich hab nämlich keine lust auf nen neuen Stick weil es einfach keine guten Linkshänder gibt.

Wir hattens ja schon mal davon, der T.16000 lässt sich perfekt auf Linkshänder umbauen.

Was ist ein Poti-Stick?

PS: Bei Saga muß ich nen ziemlich große deadzone einrichten. Dann tritt das Problem nicht auf. Allerdings kann ich dann nicht mehr präzise fliegen. Verdammt..da werd ich wohl um noch mal 40€ nicht drum rum kommen.

gevatter Lars schrieb:Was ist ein Poti-Stick?

Klassische Joysticks haben ja eine Kontaktbehaftete Abtastung, also mechanisch die natürlich recht schnell verschleisst. Das funktioniert mit sogenannten Potentiometern (kurz: Poti) die über Schleifkontakte (eben mechanisch) veränderbare Widerstände bieten. Diese veränderbaren Widerstände werden dann per USB an den Computer in Bereichen von üblicherweise 0-255 oder teilweise sogar 0-1023 übermittelt. Der jeweilige Mittelwert, also z.b: 128 oder 512 wird erreicht, wenn die Potis in der Mitte stehen, also der Stick in Mittelstellung ruht.

Kontaktlose haben eine rein elektronische Abtastung, da kann also nichts abnutzen. Das ist der Grund warum auch heute noch Sidewinder Sticks im Einsatz sind, obwohl diese schon seit 2003 nicht mehr produziert werden. Kontaktlose Technik wird entweder mit Licht (optisch) oder neuerdings auch ganz modern mit Magnetfeldern und entsprechenden Magnetsensoren realisiert. Der T.16000 arbeitet mit letzterem. Die Werte bei Kontaktlosen liegen auch deutlich höher als bei Kontaktbehafteten, soweit ich weiss bei mindestens 4096 aufwärts. Der T.16000 bietet eben 16000, der Warthog dagegen sogar 65536.

Wegen den T16k...da gibts auch eine Version M. Ist da irgendein Unterschied?

Von einer M-Version ist mir nichts bekannt. Wo hast Du das gesehen? Allerdings heisst der T.16000 vollständig "T.16000M", meinst Du das vielleicht? Falls ja, es gibt nur diese eine Version.

PS: Bei Saga muß ich nen ziemlich große deadzone einrichten. Dann tritt das Problem nicht auf. Allerdings kann ich dann nicht mehr präzise fliegen.

Deadzone? Was'n das? :lol: Spass beiseite. Ich hab in WCS die Deadzone komplett unten und die Sensitivity komplett oben, also jeweils am Anschlag. Da macht das Fliegen mit dem hyperagilen Arrow erst richtig Spass. 😉

Verdammt..da werd ich wohl um noch mal 40€ nicht drum rum kommen.

Für Dich als Linkshänder sehe ich da keinerlei Alternativen z.Z.

Ah interessant zu wissen. Ich hab mich ehrlich gesagt nie so mit der Technik hinter den Sticks beschäftigt. In ungefähr 20+ Jahren in denen ich Joysticks benutze hatte ich erst zwei. Ein Logitech Wingman war der erste und danach von Saitek den Cyborg Evo. Wenn ich das jetzt grob mittel hatten beide eine Lebenszeit von 10 Jahren. Finde ich nicht schlecht. Gibt nicht viele dinge die bei PCs so lange halten ^_^ Deswegen hab ich mich aber auch nie großartig mit der Technik dahinter beschäftigt.

Wegen dem M...jup das scheints gewesen zu sein. Hatte mich nur gewundert weil einige Händler das mit M und mal ohne aufgeführt hatten und ich einfach dadurch verwirrt war.

Was Linkshänder angeht. Ja da gibt es derzeit wirklich nicht viel Auswahl. Von Logitech ein, Saitek ein und halt den von Thrustmaster...wobei letzterer wohl der technisch und qualitätsmäßig beste ist.

Naja dann mal meine momentan magere Kasse doch noch etwas schröpfen.

PS: Danke für die Erklärung. ^_^

gevatter Lars schrieb:Wenn ich das jetzt grob mittel hatten beide eine Lebenszeit von 10 Jahren. Finde ich nicht schlecht. Gibt nicht viele dinge die bei PCs so lange halten ^_^

Für Poti-Sticks ist das sogar extrem gut. Meine hielten nie mehr als 2-3 Jahre. Wieviele Sticks ich schon hatte kann ich nur grob schätzen. Das fing ja schon am C64 an.

Deswegen hab ich mich aber auch nie großartig mit der Technik dahinter beschäftigt.

Mir blieb gar nichts anderes übrig. Ich hab in den 80er und teilweise in den 90er für mich und Freunde Joysticks "veredelt". Das heisst z.B. Industrie-Potis eingebaut, bestimmte Kleinteile durch stabilere ersetzt, zusätzliche Schalter und Taster eingebaut zu einer Zeit, in der 2 Tasten bei Joysticks das höchste der Gefühle waren. Wir sind schon zu Wing Commander und Privateer Zeiten mit einigen extra Features am Stick geflogen. 😎

Naja dann mal meine momentan magere Kasse doch noch etwas schröpfen.

Das Geld ist gut angelegt. Meiner hatte zwar ein paar Macken - hab wohl wirklich ein Montagsteil erwischt - die ich aber fast alle beheben konnte. Andere haben mir dagegen hier berichtet, das ihre T.16000er diese Macken nicht haben.

Wie auch immer, einen besseren wirst z.Z. in dieser Preisklasse nicht finden. Ich hoffe ja, das TM oder ein anderer Hersteller mit der Technik des T.16000 noch ein HOTAS-System für den kleinen Geldbeutel rausbringt. Nicht jeder hat die Kohle sich einen Warthog zu kaufen. Letzterer ist für WCS aber eh nur bedingt geeignet.

PS: Danke für die Erklärung. ^_^

Gerne. Ich bin eh ständig auf der Suche nach dem "ultimativen" Joystick. 😁

Jup das erklärt warum du dich damit so gut auskennst.

Wenn du es noch schaffst so ein System für Linkshänder um zu bauen -> [Image: http://assets.razerzone.com/minisite/artemis/images/concept-img2.png] das wäre super ^_^

Scherz beiseite. Ich habs letztens bei den MechWarrior Online Seite gesehen und mich an die Zeit der anderen MW Spiele erinnert wo ich mir so etwas immer gewünscht hatte. Allerdings, wenn ich ehrlich bin, so schick wie das ist. Der Preis für solche Systeme ist mir ehrlich gesagt immer etwas zu teuer.

Wie geil ist DAS denn? 😁 😁 😁

Wenn ich sowas sehe, kriege ich auch mit 44 noch grosse Augen wie ein kleines Kind zu Weihnachten. 😁

Gibts das System real oder ist das nur eine Idee eines "spinnerten" Controller-Freak wie mich? Hachja, MW das waren Zeiten. Vor allem brauchte man eine schöne Zeit bis man die Mechs wirklich halbwegs beherrscht hat. Aber das war auch der Reiz dabei.

Wenn ich es richtig verstanden habe plant Razor für MechWarrior Online tatsächlich ein solches System zu bauen.

Mal abgesehen das ich mich sowieso schon auf MW:O freue (alter Battletech Brettspiel Veteran der zu lange nicht mehr in nen Mech durfte) ist das, wenn es wirklich so rauskommt, der Traum...halt bis auf das Linkshandproblem und der wahrscheinlich sehr hohe Preis.

Schätze das so etwas bei 300€ liegen wird?

Ach von Razor? Die sind mir geläufig bez. Mäuse und Tastaturen und bekannt für ungewöhnliches Design. Die Mäuse sollen ja nicht schlecht sein. Wenn aber das Display in der Mitte tatsächlich ein echtes Display wird, dann fürchte ich reichen 300 nicht. Ich würde das dann eher auf 400-500 beziffern.

Ich hatte bis jetzt 2 Mäuse von Razor. Die erste hat 4 Jahre im 24/7 betrieb durchgehalten...und das bei den ganzen Katzenhaaren die ich hab weil meine Katze gerne mit am Rechner sitzt ^_^ Leider ist sie am letzten Freitag den 13ten gestorben. Irgendwie hat der Sensor für die Mausttaste sein geist aufgegeben und man konnte nichts mehr anklicken.

Ansonsten wars aber eine sehr schöne und feinfühlige Maus gewesen. Hab gerne damit gearbeitet.

Meine neue ist auch von Razor, geht aber diesmal im Schlichten Design mit nur 3 Buttons. Die einstellungen für die Empfindlichkeit gehen da auch nicht mehr über eine Software sondern über ein Schalter an der Unterseite. Lästige Software ade ^_^ Hier mal ein Bild [img]http://drh2.img.digitalriver.com/DRHM/Storefront/Company/razerusa/images/product/gallery/razer-abyssus-gallery1.jpg[/url]

Schlicht und einfach von aussen, technisch aber sehr präzise. So mag ich das.

Was die Steuereinheit angeht. Ja das Display soll verschiedene Sachen aus dem Spiel anzeigen wie Radar, Schaden etc. Wenn sie was ganz billiges nehmen denke ich kann man bei 300€ liegen. Wenns aber doch was richtiges sein soll dann gebe ich dir recht wirste gut auf 500-600€ kommen.

gevatter Lars schrieb: Schlicht und einfach von aussen, technisch aber sehr präzise. So mag ich das.

Dann ist der T.16000 auf jeden Fall was für Dich. Einen Preis für aussergewöhnliches Design kriegt er nicht gerade. Aber dafür super präzise und stabil. Nach nunmehr 4 Monaten Dauereinsatz in WCS kann ich ihm insgesamt eine gute Leistung bescheinigen.

Was die Steuereinheit angeht. Ja das Display soll verschiedene Sachen aus dem Spiel anzeigen wie Radar, Schaden etc.

Vom feinsten.

Wenn sie was ganz billiges nehmen denke ich kann man bei 300€ liegen. Wenns aber doch was richtiges sein soll dann gebe ich dir recht wirste gut auf 500-600€ kommen.

Ja, das ist natürlich auch ein gutes Stück von der Qualität abhängig. Aber ich befürchte, ganz so toll werden sie das nicht machen können, dafür dürfte die Zielgruppe doch zu klein sein, oder?

Dann ist der T.16000 auf jeden Fall was für Dich. Einen Preis für aussergewöhnliches Design kriegt er nicht gerade. Aber dafür super präzise und stabil. Nach nunmehr 4 Monaten Dauereinsatz in WCS kann ich ihm insgesamt eine gute Leistung bescheinigen.
Das werde ich sehen, wenn er dann geliefert wird ^_^

Dann kann ich Saga hoffentlich entlich mal durchspielen. Ist schon schlimm wenn man so lange dran gearbeitet hat und das immer noch nicht durch hat. Auf der anderen Seite wollte ich vor dem Umzug noch andere Sachen erledigen und jetzt danach eigentlich anfangen...wenn sich der Staub sozusagen gelegt hat...und dann so was.

Naja war vielleicht auch ganz gut so. Arbeit geht nun mal leider vor.

Ja, das ist natürlich auch ein gutes Stück von der Qualität abhängig. Aber ich befürchte, ganz so toll werden sie das nicht machen können, dafür dürfte die Zielgruppe doch zu klein sein, oder?
Ja die Zielgruppe dürfte nicht besonders groß sein. Da gebe ich dir recht. Ich meine selbst ich als jemand der sagen würde, ich finde das toll ist ja schon am überlegen ob es sich überhaupt lohnt sich so etwas an zu schaffen.

gevatter Lars schrieb:Dann kann ich Saga hoffentlich entlich mal durchspielen. Ist schon schlimm wenn man so lange dran gearbeitet hat und das immer noch nicht durch hat. Auf der anderen Seite wollte ich vor dem Umzug noch andere Sachen erledigen und jetzt danach eigentlich anfangen...wenn sich der Staub sozusagen gelegt hat...und dann so was.

Du meinst, das Du selbst das Spiel im Ganzen noch nicht kennst?

Naja war vielleicht auch ganz gut so. Arbeit geht nun mal leider vor.

In der Tat. Irgendwie muss man ja auch seine Brötchen verdient kriegen.

Ja die Zielgruppe dürfte nicht besonders groß sein. Da gebe ich dir recht. Ich meine selbst ich als jemand der sagen würde, ich finde das toll ist ja schon am überlegen ob es sich überhaupt lohnt sich so etwas an zu schaffen.

Wenn man von etwas begeistert ist, lohnt sich die Anschaffung eigentlich immer. Meine Meinung: Das Leben ist kurz und schwer genug. Man sollte alles mitnehmen was Spass macht. 😁 Allerdings dürften wohl nur die wenigsten ohne mit der Wimper zu zucken solchen Anschaffungen tätigen können. Es läuft deshalb eigentlich fast immer auf einen Kompromiss hinaus. Aber das muss ja nicht schlecht sein. Man kann dem eigenen Spassempfinden angepasst, eigentlich meistens eine gute Lösung finden. Ist immer nur eine Frage der Zeit die man investiert um das zu finden.

Zusatzinfos zu "Kontaktlose Bewegungs-Abtastung": In der PC Welt war Microsoft hier ein Pionier mit ihren Sidewinder Precision Joysticks. Das waren die ersten PC-Joysticks die keine Potis für die Bewegungsabtastung verwendet haben, sondern ein optisches System (Licht). Soweit ich weiss, war MS auch der einzige Hersteller der diese Technik in PC-Joysticks verwendet hat. Die Nachfolger-Technik der optischen Abtastung ist die magnetische Abtastung. Diese Technik wird Hall-Effekt-Technologie genannt und heisst z.B. bei Thrustmaster "H.E.A.R.T". Diese Technik stammt meines Wissens aus dem Industrie-Bereich für hochwertige Präzisions-Joysticks. Natürlich gibt es auch einen Nachteil der Hall-Effekt-Technik: sie ist ungleich komplexer und etwas teurer als Potentiometer. Das gilt für beide Bereiche, sowohl Industrie als auch Consumer.

Diese Technik darf in der Joystick-Welt als eine kleine Revolution gelten. Alle von Poti-Sticks bekannten Schwächen werden damit eliminiert:

  • Konstruktionsbedingte Nullzone (Deadzone)[/*:m]
  • Abnutzungsbedingte Nullzone (Deadzone)[/*:m]
  • Geringe Auflösung[/*:m]
  • Geringe Präzision[/*:m]
  • Schneller Verschleiss der Bewegungsabtastung[/*:m][/list:u]

    Es gibt zwar auch industrielle Potis die diese Nachteile teilweise ausgleichen können, aber derart teuer sind, das man damit keine bezahlbaren PC-Joysticks bauen kann. Aber selbst die besten Potis können mit der Hall-Effekt-Technik nicht konkurrieren, schon gar nicht wenn man dann noch den Preis mit einbezieht. Möchte man mit relativ geringen Kosten einen möglichst präzisen und langlebigen Joystick bauen, ist Hall-Effekt momentan das Mass aller Dinge.

    In der PC-Welt ist diese Technik noch recht "neu" und es gibt noch nicht viele Hersteller die diese einsetzen. Bekannt sind mir neben Thrustmaster nur noch Saitek und Logitech. Diese drei Hersteller verwenden die Hall-Effekt-Technik bei ihren jeweiligen Joystick-Flaggschiffen, also deren High-End-Modellen.

    Bei Thrustmaster sind das:

    HOTAS Warthog T.16000M

    Bei Saitek:

    X52 Pro Flight System

    Bei Logitech:

    Flightsystem G940

    Warum ausgerechnet CH-Products die primär industrielle Joysticks bauen und etliche davon auch mit Hall-Effekt, diese Technik nicht auch bei ihrer Consumer-Joystick-Serie verbaut, ist mir ein völliges Rätsel. CH gehörte vor allem in den 90er zu den Geheimtipps in Sachen Joysticks und waren mit die besten überhaupt was Qualität und Langlebigkeit anging.

Luke schrieb:Du meinst, das Du selbst das Spiel im Ganzen noch nicht kennst?

Nee ich hab die ganze Zeit über immer nur hier und dort mal eine Mission gepsielt. Ich wollte die Story nicht komplett in allen Details kennen bis es fertig ist. Auf irgendwass mußte man sich ja freuen können, wenn es dennn entlich mal so weit ist. ^_^

Wenn man von etwas begeistert ist, lohnt sich die Anschaffung eigentlich immer. Meine Meinung: Das Leben ist kurz und schwer genug. Man sollte alles mitnehmen was Spass macht. 😁 Allerdings dürften wohl nur die wenigsten ohne mit der Wimper zu zucken solchen Anschaffungen tätigen können. Es läuft deshalb eigentlich fast immer auf einen Kompromiss hinaus. Aber das muss ja nicht schlecht sein. Man kann dem eigenen Spassempfinden angepasst, eigentlich meistens eine gute Lösung finden. Ist immer nur eine Frage der Zeit die man investiert um das zu finden.

Zeit und Geld sind eigentlich immer die beiden bestimmenden Faktoren für alles im Leben. Deswegen hat man ja meist irgendeinen Kompromiss zu machen weil das eine oder andere fehlt.

gevatter Lars schrieb:Nee ich hab die ganze Zeit über immer nur hier und dort mal eine Mission gepsielt. Ich wollte die Story nicht komplett in allen Details kennen bis es fertig ist. Auf irgendwass mußte man sich ja freuen können, wenn es dennn entlich mal so weit ist. ^_^

Verständlich. Hätte ich sicher keinen Millimeter anders gemacht. 😁

Zeit und Geld sind eigentlich immer die beiden bestimmenden Faktoren für alles im Leben. Deswegen hat man ja meist irgendeinen Kompromiss zu machen weil das eine oder andere fehlt.

Leider.

Wie stellte ein Freund wärend unserer Schulzeit fest.

Entweder hast du Geld, dann aber keine Zeit es zu nutzen oder du hast Zeit aber kein Geld um irgendwas vernünftiges zu machen.

Hier im Leben die richtige Balance zu finden ist denke ich das schwierige.

Aber zurück zum Thema. Das gute Stück ist entlich bei mir eingetroffen. Leider hatte ich noch nicht viel Zeit ihn ausgibig zu testen. Trotzdem mal der erste Eindruck.

Aussehen: Etwas klobig und nicht so schön an zu schauen wie mein alter Cyborg Evo. Pluspunkt des Designs ist aber das er damit auch nicht wackelt und fest steht. Hier gewinnt für mich Nutzen über Design.

Umbau auf Linkshandbetrieb und Installation: Der Umbau lief sehr einfach und ohne Probleme. Installation war auch schön. Anschließen, etwas warten bis Windows den erkennt. Fertig.

Kalbirieren: Kali wat? Der Stick war sofort einsatzbereit. Sehr schön.

Handhabung: Ich hab erst eine Mission damit gespielt aber ich muß sagen das er sehr flüssig läuft. Weseentlich feinfühliger als mein alter und erlaubt auch kleinere kurskorrekturen als der alte. Einzig das er etwas weich reagiert ist noch für mich gewöhnungsbedürftig. Mein alter hatte da weit aus mehr wiederstand geboten. Ich denke daran werde ich mich aber schnell gewöhnen.

Einziges recht kleines Manko soweit...der Stick ist relativ breit oder meine Hände etwas klein ^_^

Fazit: Nach dem ersten antesten hab ich das Gefühl hier mein Geld gut investiert zu haben. Dank geht an Luke für den guten Rat und die Erklärung wie die Technik hinter so nem Stick eigentlich aussieht. Sollte der Stick sich in den nächsten Tagen nicht auflösen gibts hier ne klare Kaufempfehlung von mir. Glaube das ich seit meinem alten Logitech Wingmen keinen Stick mehr hatte der mir so gut gefallen hat...und den von Logitech sehe ich wahrscheinlich durch die Nostalgiebrille ^_^

Bist du jetzt auch noch unter die "Kontaktlosen" gegangen? 😉 Wenn das so weitergeht, stehe ich mit meinem Poti-Knüppel bald alleine da...

Tja was soll ich sagen. Der ist für Linkshänder, er ist fast genauso teuer/billig und technisch einfach besser. Ich bin wie gesagt so weit zufrieden. Werd ihn natürlich noch weiter testen müssen. Als kleiner tip, Arrow, es macht dann mit der Arrow auch richtig spaß. Dann hat Arrow auch spaß mit der Arrow....gott ist der schlecht ^_^

gevatter Lars schrieb: Kali wat? Der Stick war sofort einsatzbereit. Sehr schön.

Mit dem TM Treiber hast Du übrigens auch gar keine Möglichkeit zu kalibrieren und dieser zeigt auf der Eigenschaften-Seite des Treibers (zum Testen) auch deutlich feinere Bewegungen als der Windows-Treiber.

Ich hab erst eine Mission damit gespielt aber ich muß sagen das er sehr flüssig läuft. Weseentlich feinfühliger als mein alter und erlaubt auch kleinere kurskorrekturen als der alte.

Ja, habe ich auch im Hauptpost geschrieben, dass man sich an diese Feinfühligkeit und die höhere Auflösung erst gewöhnen muss. Nach meiner Erfahrung, auch von meinen Bekannten, gewöhnt man sich da aber sehr gerne und sehr schnell daran. Das ist dann auch einer der Gründe warum ein Besitzer eines solchen Sticks mit gewöhnlichen Poti-Sticks nichts mehr anfangen kann. Die Kontaktlos-Technik ist bei Joysticks ungefähr das, was Infrarot oder Laser bei Mäusen war. Will heutzutage noch irgendjemand freiwillig mit einer Kugel-Maus arbeiten? 😉

Einzig das er etwas weich reagiert ist noch für mich gewöhnungsbedürftig. Mein alter hatte da weit aus mehr wiederstand geboten. Ich denke daran werde ich mich aber schnell gewöhnen.

Das ist auch ein gutes Stück individuell und hängt nicht nur von dem ab, was ein Benutzer bisher an Joysticks hatte, sondern auch ganz einfach wie kräftig der Benutzer ist. Ich habe schon Rezensionen gelesen, da haben sich einige wenige Benutzer, trotz allem Lob, über den grossen Widerstand des T.16000 beschwert. Du siehst also, das empfindet jeder anders. Für mich persönlich ist der Grad des Widerstands perfekt. Zuviel Widerstand würde der hohen Präzision des Sticks entgegenwirken, denn wo man viel Kraft einsetzen muss, ist es mit der Präzision logischerweise nicht weit her.

Einziges recht kleines Manko soweit...der Stick ist relativ breit oder meine Hände etwas klein ^_^

In der Tat. Im Vergleich zu meinem recht schlanken Sidewinder Precision ist der Stick etwas dicker. Und ich habe auch recht kleine Hände. Man gewöhnt sich aber daran. Es hat bei mir einige Tage gedauert und meine Hand war anfangs nach einigen Stunden sogar etwas verkrampft. Je mehr ich geflogen bin, desto geringer wurde das. Inzwischen hat sich meine Hand vollständig daran gewöhnt.

Fazit: Nach dem ersten antesten hab ich das Gefühl hier mein Geld gut investiert zu haben. Dank geht an Luke für den guten Rat und die Erklärung wie die Technik hinter so nem Stick eigentlich aussieht.

Gerne. Was die Hall-Effekt-Technik angeht: Diese gibt es im PC Sektor schon seit einigen Jahren. Trotzdem ist das Bewusstsein der Benutzer ganz allgemein für die verwendete Technik im Stick nahezu null. Das ist natürlich schade, denn wenn es mal bei allen Benutzern angekommen wäre, das Potis in Joysticks schon seit über 15 Jahren als veraltete Technik gelten darf, würden Joysticks mit Potis schnell vom Markt verschwinden. Das war auch schon damals mit den Microsoft Sidewinder Precision Sticks so. Um meinen Freunden die Vorteile der MSPs näher zu bringen, musste ich damals oft erstmal erklären, wie ein gewöhnlicher Joystick überhaupt funktioniert und was die Unterschiede zu einem MSP sind. Das in Verbindung mit ihren eigenen Erfahrungen bez. Kalibrieren, Deadzone, Verschleiss brachte dann das notwendige "Klick" im Bewusstsein.

Die Hersteller sind hier aber auch ein gutes Stück mit schuld. Logitech z.B. erwähnt das in den Produktbeschreibungen des G940 mit keiner Silbe, nur in den technischen Daten erfährt man andeutungsweise etwas darüber, das X/Y über Kontaktfreie Technik realisiert ist. Saitek erwähnt das immerhin schon in der Produktbeschreibung, aber auch hier kein Wort darüber was genau das ist und welche Vorteile das im einzelnen hat. Thrustmaster macht es als einziger richtig und stellt diese Technik gleich als einer der Vorzüge ihrer Sticks heraus. Und zumindest in einer Pressemitteilung bietet TM sogar weitere Infos über diese Technik. Die grundlegende Technik - also Hall-Effekt - hat übrigens nicht TM entwickelt, diese gibt es schon viel länger. TM hat diese Technik lediglich an die PC-Joystick-Welt angepasst. Ist aber auch egal, Hauptsache es gibt sie überhaupt. 😁

Der Punkt ist, würde die Kontaktlose Technik bez. Joysticks nicht länger den Status "exotisch" haben, würde es eine ganz andere Palette an Joysticks geben. Dann würde es mit Sicherheit auch ein kleines HOTAS System wie den "T.Flight Hotas X" mit dieser Technik geben. Momentan gibts die Technik nur bei den Top-Modellen, der T.16000 ist hier die einzige Ausnahme. Aber es spricht überhaupt nichts dagegen, diese Technik auch bei den einfacheren Modellen zu verbauen... ausser dem Preis. Einen Kontaktlosen kann man halt nicht für 10€ herstellen. Aber im Ernst, zu dem Preis taugt auch ein Poti-Stick mal gar nichts, wie denn auch.

gevatter Lars schrieb:Als kleiner tip, Arrow, es macht dann mit der Arrow auch richtig spaß. Dann hat Arrow auch spaß mit der Arrow....gott ist der schlecht ^_^

Es geht immer noch viel schlechter: Selbst als feindKONTAKTLOSer Loser und POTIntiell gevatterlandsloser Pfeil-... - äh... Spießgeselle larsse ich mir das arrowdynamische Fluggefühl sowie das stets zielgenaue, lautstark GEVATTER Tod heraufbeschwörende Kanonen-Geratter nicht vermiesen. Und wenn ihr anderSAITEK nichts vorzubringen habt, und euch Windows keinen critical arrow anzeigt, so seid glücklich und zufrieden mit eurer ach so HALL-o tollen LOGI-TECHnologie.

HO, TAS hätte ich ja beinahe vergessen: Mit der Arrow komme ich auch gut zurecht, da ich dort extern immerhin meinen THRUST MASTERN kann. Ihr hingegen SIDEWINDERliche Piloten, die ihre frechen eXzentrischen, unYberlegten fACHSEN machen! PO,-TIese Sprüche larsse ich mir höchstens bieten, wenn ich das STICKma des KONTAKTLOSen Losers nicht KNÜPPELdick beiSAITEK gewischt habe. So WA(h)R thog (*hust, röchel*) ich Arrow heiße, halte ich dagegen.

THRUST me, ihr selbsternannten MASTERS of the Universe. 😁

:jaw:

ROFL 😁 😁 😁

Ich schließe mich meinem Vorposter an... :jaw:

Das ist cool geschrieben. Sehr kreativ :yes:

so nun ist endlich mein joystick T16000 angekommen ;7 habe seit meiner C64 und Amiga 1200 zeit keinen joystick daher wird die eingewöhnung wohl ne weile dauern den mit der maus konnte man spielen aber das steuern und das glide´n waren nicht wirklich perfekt bin mal gespannt wie das speil dann damit läuft 😁

Hi snupje

Ja wenn man so lange Pause hatte, das braucht ne gewisse Eingewöhnungszeit und dafür hast Dir gleich den richtigen geholt. Denn ein kontaktloser Joystick gegenüber einem normalen Joystick ist quasi das, was eine Lasermaus gegenüber einer Kugelmaus ist. 😉

Na dann viel Spass mit Deinem neuen Spassknüppel. 😊

so habe den joystick mal im simulator angetestet manman das zielen ist gar nicht so einfach :lol: aber nach einigen versuchen klappt es immer besser und auch die tasten gehen super keine klemmt, bis jetzt 😊

jetzt muss ich nur noch die beste tasten belegung herausfinden

was ist übringens die funktion Bank im spiel??

snupje schrieb:so habe den joystick mal im simulator angetestet manman das zielen ist gar nicht so einfach :lol: aber nach einigen versuchen klappt es immer besser

Kommt bekannt vor. Das scheint ein generelles, kurzfristiges Problem aller Umsteiger zu sein und wurde mir auch von anderen T.16000 Käufern so berichtet. Das Problem ist schlicht, das man sich an die Präzision und vor allem die nicht vorhandene Deadzone erstmal wirklich gewöhnen muss. Ich kann da nicht mehr wirklich mitreden, weil solche kontaktlosen Joysticks sind seit den späten 90er Standard für mich.

und auch die tasten gehen super keine klemmt, bis jetzt 😊

Ja auch das wurde mir schon berichtet. Ich scheine echt ein Montagsteil erwischt zu haben.

jetzt muss ich nur noch die beste tasten belegung herausfinden

was ist übringens die funktion Bank im spiel??

Zu Deinen beiden Fragen, schau mal in die Einstiegshilfe, siehe Signatur. Besonders die Threads:

Tips zur Joystick Belegung <- Anregung zur Belegung [HowTo] Joystick: Schub und Ruder (Twist) definieren <- klärt die Sache mit BANK

Hallo Luke,

erstmal vielen Dank für diesen interessanten Thread! Ich habe mir den T.16000 jetzt auch zugelegt und würde ihn auf jeden Fall auch weiterempfehlen. Ich finde es sehr beachtlich, dass Du ihn trotz der anfänglichen Macken nicht einfach zurückgegeben hast, sondern den Dingen auf den Grund gegangen bist. :yes2: Solche Leute braucht das Land!

Luke schrieb: 1. Die Ruder-Funktion (RZ Achse) hatte bei mir üble Kratz-Geräusche erzeugt. 2. Ein paar der Tasten an der Basis liessen sich nur auf bestimmte Weise drücken, sonst hakten die. 3. Nach nur 2 Std. fing der Stick an zu quietschen, extrem unangenehm! ... Punkt 1 war Schlamperei, dem Arbeiter der den Stick zusammengebaut hat, hätte ich gerne ein paar deutliche Worte an den Kopf geworfen oder gleich den ganzen Joystick. Punkt 2 und 3 hätte seitens Thrustmaster "teilweise" vermieden werden können, wäre der Stick gleich vernünftig und an allen notwendigen Stellen hochwertig geschmiert worden.

Eine Bitte: Könntest Du mal etwas genauer beschreiben, was Du da in Sachen Punkt 1 und 2/3 getan hast? Gibt es da etwas zu beachten, wenn man den T.1600 aufschrauben möchte (ohne ihn dabei kaputt zu machen)? Welche Teile mussten denn geschmiert werden und welches Schmiermittel empfiehlst Du? Könnte es auch ausreichen, wenn man den Stick "von oben" schmiert (ohne ihn zu öffnen), d.h. die "Kugel" von oben einfettet, indem man den Joystick nach allen Seiten bewegt und dann auf die "Kugel" Fett aufträgt?

Ich frage deshalb, weil ich bei meinem T.1600 zwar keine Geräusche vernehme, aber Bedarf sehe, ihn bei Gelegenheit etwas nach zu fetten.

Die LED-Festbeleuchtung bei Bewegung des Sticks ist ein reiner Marketing-Gag und ich werde diese abschaltbar machen. Hab mir auch schon angeschaut wo ich ansetzen muss, eine Sache von 10-15 Minuten.

Hast Du dieses Vorhaben schon in die Tat umgesetzt? Auch da würde mich genauer interessieren, wie Du vorgegangen bist bzw. vorgehen willst.

Es wäre schön, wenn Du ein kleines "How-To" zur De-/Montage und "Wartung" des T.16000 schreiben könntest, damit einer wie ich sich nicht am Ende ärgert, wenn er das Teil dabei zermurkst hat...

Freundliche Grüße

Willkommen an Bord 12joey 😊

Leider lässt es meine Freizeit nicht zu ein ausführliches HowTo zu schreiben und zum anderen hat mich eine fiese Grippe ausser Gefecht gesetzt. Weiterhin möchte ich den Stick nicht mehr öffnen solange er jetzt funktioniert wie er soll. ;-) Darum hier nur grob ein paar Punkte angesprochen. Im Web finden sich übrigens auch Bilder eines geöffneten T.16000 auf mindestens 2 Seiten soweit ich mich erinnere.

Eine Bitte: Könntest Du mal etwas genauer beschreiben, was Du da in Sachen Punkt 1 und 2/3 getan hast? Gibt es da etwas zu beachten, wenn man den T.1600 aufschrauben möchte (ohne ihn dabei kaputt zu machen)?

Den Stick aufzuschrauben ist kein Problem, dabei kann nichts kaputt gehen. Dinge muss man erst beachten, wenn der Stick offen ist. Es gibt unten an der Basis 6 sichtbare Schrauben. Das sind auch alle soweit ich mich erinnere, also keine weiteren Schrauben unten den Gummipads wie sonst üblich.

Aufpassen muss man wenn man die Aufhängung des Sticks auseinander nimmt. Diese Aufhängung steht unter Druck durch die grosse Zentrier-Feder. Damit einem nicht alles um die Ohren fliegt, sollte man beim aufschrauben der Aufhängung also durch Gegendruck (mit den Fingern) dafür sorgen, das spätestens beim Lösen der letzten Schraube das ganze Konstrukt nicht instabil wird und sich in Wohlgefallen auflöst.

Was meinen Punkt 1 angeht, da musste ich schlicht mit dem Messer etwas Plastik abtragen an der Stelle, bei der sonst das eine Ende der Zentrierfeder der Ruder-Funktion ständig an Plastik geschabt hat. Kratzt die Ruder-Funktion denn bei Dir auch?

Welche Teile mussten denn geschmiert werden und welches Schmiermittel empfiehlst Du?

Als Schmiermittel hat sich bei meinen Joystick-Umbauten und Reparaturen Lebensmittelechte Vaseline bestens bewährt. Sie ist komplett ungiftig und stinkt nicht. Von der Farbe her ist sie weisslich bis fast transparent. Sie wird z.B. bei Brotschneidemaschinen verwendet, bei denen es ebenfalls Teile aus Plastik und Metall gibt, die aneinander reiben, also wie bei einem Joystick auch. Eine Variante davon wird sogar für Medizinische Geräte verwendet.

Oder ein anderes Fett welches aber Plastik-tauglich sein muss. Auf gar keinen Fall irgendein Öl verwenden! Öle sind primär für schnell laufende Maschinen aus Metall/Stahl gedacht und in der Regel nicht für Plastik geeignet. Es gibt sogar Öle die können Plastik regelrecht angreifen und das wäre dann genau das Gegenteil was wir erreichen wollen.

Was die Tasten an der Basis angeht: Hier einfach mal schauen wie die Tasten in den Buchsen fixiert sind. Dann ergibt sich eigentlich ganz von selbst wie die geschmiert werden müssen, nämlich einfach an den Flächen bei denen die Tasten in der Buchse Reibung haben.

Was den Stick angeht: Ich habe die Zentrier-Feder komplett leicht gefettet. Notwendig wäre es eigentlich nur an beiden Enden der Feder an denen diese Kontakt zum Plastik hat. Da die Feder aber teilweise bis auf Kontakt zusammengedrückt wird, dachte ich, kann es keinesfalls schaden die komplette Feder zu fetten. Und ansonsten einfach mal die Technik anschauen. Grundsätzlich überall dort zu schmieren wo es Reibung gibt, wäre nicht verkehrt. Im Falle des T.16000 ist das aber primär nur die Feder und deren Kontaktpunkte.

Könnte es auch ausreichen, wenn man den Stick "von oben" schmiert (ohne ihn zu öffnen), d.h. die "Kugel" von oben einfettet, indem man den Joystick nach allen Seiten bewegt und dann auf die "Kugel" Fett aufträgt?

Das reicht nicht, der Stick muss aufgemacht werden, da kommen wir nicht dran vorbei. 😉 Die Kugel, übrigens nur eine Halbkugel, sollte aber auch etwas gefettet sein.

Was die LEDs angeht: Ich muss zugeben, ich hab mich inzwischen daran gewöhnt. Ich "blende" die LEDs quasi unterbewusst schon aus. Dauerhaft abschalten wäre aber kein Problem, einfach das Massekabel durchtrennen und die Schnitt-Enden des Kabels Isolieren. Wenn das mit Schalter gemacht werden soll, auch kein Problem. In jedem Elektronik-Bastelladen gibts für wenig Geld simple Kippschalter für runde Bohröffnungen. Am Ende des Sticks, also an der Stelle bei der das Kabel aus dem Gehäuse geführt ist, findet man genug Platz um einen solchen Schalter unterzubringen. Es gibt zudem auch sehr kleine Kippschalter, so das man das recht "unauffällig" schaltbar machen kann. Ein Bisschen Erfahrung beim Elektronik-Basteln und Löten hilft hier natürlich ungemein.

Danke für die Antwort und die freundliche Begrüßung! 😊

OK, ein ausführliches HowTo ist wahrscheinlich gar nicht unbedingt erforderlich. Ich konnte inzwischen auch ein paar Bilder auf einer Seite finden. Allerdings geht es da nicht um das Thema "Wartung", sondern um eine geplante Modifikation des T.16000. Falls sich noch jemand für die Bilder interessiert: http://riseofflight.com/forum/viewtopic.php?f=350&t=14397

Soweit ich dort sehen kann, passiert nach Abschrauben der unteren 6 Schrauben und Entfernen der unteren Abdeckung zunächst noch gar nichts "Schlimmes". Um die Aufhängung der großen Zentrier-Feder zu demontieren (um an die Feder zu kommen), muss man wohl dort weitere 4 Schrauben lösen - das ist dann sicher die von Dir angesprochene Geschichte mit dem Gegendruck.

Folgende Nachfragen: 1) Kann es Probleme bei der Montage der Aufhängung geben, da die Feder ja wieder unter Druck gebracht werden muss? 2) Wo bekommt man denn "Lebensmittelechte Vaseline" Ich finde in den Drogerien nur die normale Haut-Vaseline? Was wäre denn sonst noch "plastiktauglich"? Wenn ich richtig verstehe, geht es ja hauptsächlich darum, dass die Vaseline säure- und harzfrei ist. Wie wäre es mit Batteriepolfett?

Auf die Idee, den Stick "von oben" zu schmieren, kam ich, weil ich eben an dieser Halbkugel Fett (und ein paar trockene Stellen) sehe und dachte, dass hier vielleicht schon der Hund begraben wäre, wenn dort ungenügend geschmiert wurde...

Kratzt die Ruder-Funktion denn bei Dir auch?

Nein, bei mir ist eigentlich soweit alles in Ordnung, keine Geräusche beim Ruder und auch sonst bisher kein Kratzen oder Quietschen. Die einzigen Kritikpunkte sind die schon angesprochenen Schwächen in der sonstigen Konstruktion des T.16000: Die dicht beieinander liegenden Tasten an der Basis und die spartanische Schubkontrolle. Darüber hinaus sind alle Tasten und der Regleraufsatz der Schubkontrolle ziemlich wackelig, funktionieren aber. Meinen habe ich gebraucht bei Amazon erstanden und mir jetzt noch ein neues Modell bestellt, mal sehen wie sich die Dinge da verhalten. Das Teil gefällt mir so gut, dass ich mir gern noch einen als Reserve hinstelle, wer weiß, wie lange es die Dinger noch gibt - hier bei "Mediablöd" hat man mich auch genauso angeschaut, als ich danach gefragt habe...

Letzter Punkt: Die LEDs. Ja, wenn ich normale Zimmer-Beleuchtung anhabe, ist das grüne Licht ok und zur Kontrolle ja auch nicht ganz sinnlos... Vielleicht werde ich sie einfach mit einer Folie etwas abdimmen, mal sehen.

Wünsche gute Besserung! 😉

12joey schrieb:Allerdings geht es da nicht um das Thema "Wartung", sondern um eine geplante Modifikation des T.16000. Falls sich noch jemand für die Bilder interessiert: http://riseofflight.com/forum/viewtopic.php?f=350&t=14397

Das ist auch eine der zwei Seiten die ich meinte.

Soweit ich dort sehen kann, passiert nach Abschrauben der unteren 6 Schrauben und Entfernen der unteren Abdeckung zunächst noch gar nichts "Schlimmes".

Ja, wie ich schon schrieb. Interessant wirds erst bei der Aufhängung.

1) Kann es Probleme bei der Montage der Aufhängung geben, da die Feder ja wieder unter Druck gebracht werden muss?

Eigentlich nicht, das ist recht stabil gemacht. Es ist nur etwas "fummelig", weil man gleichzeitig Druck erzeugen und schrauben muss.

2) Wo bekommt man denn "Lebensmittelechte Vaseline" Ich finde in den Drogerien nur die normale Haut-Vaseline? Was wäre denn sonst noch "plastiktauglich"? Wenn ich richtig verstehe, geht es ja hauptsächlich darum, dass die Vaseline säure- und harzfrei ist. Wie wäre es mit Batteriepolfett?

Ich habe meine von unserer Brotschneidemaschine. Die Firma Graef stellt hochwertige Küchenmaschinen für Heim- und Profi-Gebrauch her. Die Vaseline gibts dort auch einzeln im Ersatzteile-Shop.

Richtig, das Fett muss Säure- und Harzfrei sein. Wie es speziell mit dem Batteriepolfett aussieht weiss ich nicht. Weil das ja eigentlich primär zur Konservierung und Schutz dient. Ich weiss nicht wie dessen schmierende Eigenschaften sind. Wenn das grundsätzlich Plastik-verträglich wäre, dann würde ich sagen: ausprobieren. So habe ich ja auch primär meine Erfahrungen beim Joystick-Umbau/Reparatur gesammelt seit den 80er. 😉

Nein, bei mir ist eigentlich soweit alles in Ordnung, keine Geräusche beim Ruder und auch sonst bisher kein Kratzen oder Quietschen.

Ok, das hatte ich zwar vermutet , aber war mir nicht mehr sicher nachdem Du Infos darüber wolltest. Ich gehe in meinem Fall einfach von einem Montagsteil aus. Da wurde ganz offenbar nach dem Giessen/Pressen der Kunststoffteile nicht sauber entgratet.

Die einzigen Kritikpunkte sind die schon angesprochenen Schwächen in der sonstigen Konstruktion des T.16000: Die dicht beieinander liegenden Tasten an der Basis und die spartanische Schubkontrolle.

Gerade die Tasten an der Basis profitieren immens von der nachträglichen Schmierung. Zumindest bei mir hat das viel gebracht. Zuvor waren die Tasten für mich quasi kaum brauchbar, weil sie ständig hakten wenn man sie nicht präzise betätigt hat. Jetzt lassen sich die Tasten prima betätigen und sie sind auch sehr leichtgängig nach der Schmierung.

Darüber hinaus sind alle Tasten und der Regleraufsatz der Schubkontrolle ziemlich wackelig, funktionieren aber.

Die Schubkontrolle ist brauchbar und funktioniert auch. Aber Microsoft hat bei den Sidewinder Joysticks gezeigt, dass man auch solche winzigen Schubkontrollen qualitativ gut konstruieren kann die zudem auch prima bedienbar sind. Hier müsste TM definitiv nachbessern.

Das Teil gefällt mir so gut, dass ich mir gern noch einen als Reserve hinstelle, wer weiß, wie lange es die Dinger noch gibt - hier bei "Mediablöd" hat man mich auch genauso angeschaut, als ich danach gefragt habe...

Das überlege ich mir auch seit ich den habe. Ich möchte in ein paar Jahren nicht wieder das gleiche Problem haben wie bei den Sidewinder Joysticks. Wobei ich mich allerdings erst dann nach einem Ersatz umschauen musste, als die Produktion schon seit sehr langer Zeit eingestellt wurde. 😉

Letzter Punkt: Die LEDs. Ja, wenn ich normale Zimmer-Beleuchtung anhabe, ist das grüne Licht ok und zur Kontrolle ja auch nicht ganz sinnlos... Vielleicht werde ich sie einfach mit einer Folie etwas abdimmen, mal sehen.

Das wäre auch eine Idee. 😊

Wünsche gute Besserung! 😉

Besten Dank. So etwas fieses hatte ich schon seit vielen Jahren nicht mehr. :sigh:

Hallo Menschen,

ich habe an meinem Verstand gezweifelt, als ich es vor mir gesehen habe, wie hell die LEDs von dem Joystick sind.

Die 4 LEDs im Inneren sind glücklicherweise verschraubt und die Kabelzuführungen lang genug um sie in der Mitte der Base platzieren zu können. Da dürfen sie jetzt vor sich hin leuchten und stören mich nicht mehr 😊

Lediglich die Kontaktplatinen der 12 Buttons an der Base muste ich vorher abschrauben um an alle LEDs zu kommen.

Grüße!

Willkommen an Bord Klobrillenmann 😊

Klobrillenmann schrieb:ich habe an meinem Verstand gezweifelt, als ich es vor mir gesehen habe, wie hell die LEDs von dem Joystick sind.

Wohl wahr, darum erwähnte ich ja, das der Stick auch als Taschenlampe herhalten kann. 😉

Die 4 LEDs im Inneren sind glücklicherweise verschraubt und die Kabelzuführungen lang genug um sie in der Mitte der Base platzieren zu können. Da dürfen sie jetzt vor sich hin leuchten und stören mich nicht mehr 😊

Du hast sie jetzt also ins innere verlegt?

Ich hab mich inzwischen - wobei ich das anfangs nicht geglaubt hätte - an die LEDs gewöhnt. Meine menschliche Optik bzw. der organische Prozessor hat dafür wohl mittlerweile einen Filter entwickelt. ^^

Und... willkommen im Club der Kontaktlosen-Besitzer. Was ist Deine Meinung zu dem Stick?

Gabs da nicht in der Software oder am Stick ne option die einfach ab zu schalten?

Nicht das ich wüsste. Weder am Stick, noch im Treiber.

Der einzige vorhandene Schalter am Stick dient zur Umschaltung des Links- und Rechtshänder Betriebs.

Hallo zusammen,

ich habe mich entschlossen, den Thread auszugraben, da er einer der wenigen guten Treffer meiner Recherche war. Mittlerweile bin ich seit 7 Monaten in Besitz eines T16000m und hätte noch einige Anmerkungen/Fragen dazu.

1. Der Stick hat nun in Mittelstellung ein ganz leichtes Spiel, was genaues Zielen erschwert. Die ersten Monate war das definitiv nicht der Fall - der Stick wurde immer "felsenfest" zentriert. Abnutzungserscheinung oder doch noch korrigierbar?

2. Desweiteren knarzt der Stick und hakt wenn man ihn dreht (Ruderfunktion) und gleichzeitig vertikal bewegt. Trotz Behandlung mit Silikonfett aller beweglichen Teile keine Besserung. (Feder, Plastikgelenk...) :blah: Gibt es hier noch aktive Nutzer des T16000m, deren Joystick schon mehrere Monate auf dem Buckel hat und nicht knarzt/hakt? Wenn ja 😁 , welches Fett benutzt ihr?

3. Die Flutscheinwerfer LEDs lassen sich mit einem 2,2k Ohm Widerstand schön dimmen um auch in Dunkelheit spielen zu können. :yes2:

Willkommen an Bord soiz 😊

soiz schrieb:ich habe mich entschlossen, den Thread auszugraben, da er einer der wenigen guten Treffer meiner Recherche war. Mittlerweile bin ich seit 7 Monaten in Besitz eines T16000m und hätte noch einige Anmerkungen/Fragen dazu.

Grab du nur. ^^

1. Der Stick hat nun in Mittelstellung ein ganz leichtes Spiel, was genaues Zielen erschwert. Die ersten Monate war das definitiv nicht der Fall - der Stick wurde immer "felsenfest" zentriert. Abnutzungserscheinung oder doch noch korrigierbar?

Eine gewisse Abnutzung bei der Aufhängung lässt sich nicht vermeiden, das ist nunmal eine mechanische und damit Verschleiss unterlegen. Bei mir ist das ebenfalls nicht mehr wie am Anfang, aber nach wie vor ist das Spiel nur sehr gering. Das frühzeitige Einfetten sorgt hier für eine lange Lebenszeit.

2. Desweiteren knarzt der Stick und hakt wenn man ihn dreht (Ruderfunktion) und gleichzeitig vertikal bewegt. Trotz Behandlung mit Silikonfett aller beweglichen Teile keine Besserung. (Feder, Plastikgelenk...) :blah: Gibt es hier noch aktive Nutzer des T16000m, deren Joystick schon mehrere Monate auf dem Buckel hat und nicht knarzt/hakt? Wenn ja 😁 , welches Fett benutzt ihr?

Meiner ist bald 3 Jahre alt und bei der WCS Deutsch Entwicklung ständig im Einsatz, da knarzt nichts (mehr). Ich habe aber, wie geschrieben, ne Weile gebraucht, bis der Stick meinen Vorstellungen entsprach. Die Fehlersuche ist bei einem Joystick manchmal sehr zeitintensiv, da man u.U. mehrmals auseinanderbauen, probieren und wieder zusammenbauen muss.

Es gibt hier auch eine Themensuche, such bei "Thema durchsuchen…" oben links nach "vaseline" und du findest die relevanten Beiträge. Gleich der erste Fund enthält auch einen Shop-Link wo man diese Lebensmittelechte Vaseline herbekommt.

Grundsätzlich gilt: was knarzt, kann behoben werden mit dem richtigen Fett und wenn man die Stelle(n) gefunden hat.

3. Die Flutscheinwerfer LEDs lassen sich mit einem 2,2k Ohm Widerstand schön dimmen um auch in Dunkelheit spielen zu können. :yes2:

Auch eine Möglichkeit. 😉 Wobei ich mich wie erwähnt schon daran gewöhnt habe, ich nehme es gar nicht mehr wahr. Aber in gedimmter Form ist das sicher erträglicher.

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