Topic-icon Review classics: I-War 2 "Edge of Chaos"

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14 Jahre 5 Monate her - 14 Jahre 5 Monate her #11314 von Deacan
Review Classics

I-War 2: The Edge of Chaos

Genre: Simulation, 3D
Jahr: 2001
Produzenten und Designer: Particle Systems und Infogrames

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1999 betrat mit I-War ein neuer Kandidat im Bereich der SciFi – Simulationen die Bühne (oder besser: die Verkaufsregale der Läden) und buhlte dort um Aufmerksamkeit. Und das sogar mit Recht: Kaum ein Spiel der damaligen Zeit konnte mit einer derartig komplexen, aber auch clever ausgearbeiteten Raumschiffssimulation aufwarten. Mit viel Liebe und extremem Detailreichtum wurde mit I-War zum Geheimtipp…
Nachdem man nur kurze Zeit später die Zusatzmissionen „Defiance“ samt aufgewerteter Grafikengine (jetzt mit 3dFX) zum Kauf angeboten bekam, stand eines fest: ein Nachfolger musste her…

I-War steht für Independence War, also „Unabhängigkeitskrieg“. Teil 1 der Reihe erzählte mit aufwendigen Filmen zwischen den einzelnen Missionen die Geschichte rund die Dreadnaught, einer Corvette und deren Mannschaft. Das Schiff selbst war zu diesem Zeitpunkt schon eine wahre Legende – doch ihre ruhmreiche Geschichte endet erst mit der Vernichtung des damaligen Präsidenten der „Erdregierung“ (Commonwealth)…
Der Spieler bekam mehr als nur ein Schiff: gut 200 Meter lang, mit gleich 4 Arbeitsstationen auf der Brücke – eher eine echte Simulation als ein einfacher Shooter, wie er zum Beispiel (ohne das dies jetzt negativ zu bewerten ist!) mit Wing Commander oder X-Wing in Verbindung zu bringen wäre.
Doch könnte der Nachfolger den hohen Ansprüchen gerecht werden?

2001 war es schließlich soweit, Edge of Chaos lautete der Beiname zum Game und irgendwie ist dies – im Nachhinein betrachtet – gar nicht mal so verkehrt.

Story:
100 Jahre sind seit dem Krieg vergangen, doch die Situation hat sich keinesfalls verbessert. Megakonzerne machen die Regeln und je weiter man von der Erde entfernt ist, desto schlimmer wird das Leben des Einzelnen.
Cal Johnston ist ein aufgeweckter Junge, der zusammen mit seinen Vater in einer Erzmine, sprich Asteroiden, arbeitet. Das genau an seinem Geburtstag das Schicksal zuschlagen wird, ahnt er nicht: sein Vater hat Schulden bei einen Mann namens Maas und der will sein Geld wieder sehen…
Beim Versuch, seinen Vater zu rächen, wird Cal verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Bis ihm eines Tages die Flucht gelingt…
Hier setzt die eigentliche Geschichte an, lag der Fokus zu Beginn noch auf dem Wunsch nach Rache, so wandert man jetzt eher in Richtung „neuer Unabhängigkeitskrieg“. Cal & Co finden sich in einer Welt wieder, die einen gemeinsamen Feind namens „Marauder“ hat, unheilvolle schwarze Schiffe, die alles und jeden angreifen…

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Letzte Änderung: 14 Jahre 5 Monate her von Deacan.

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14 Jahre 5 Monate her #11323 von AceOne
tolle review-arbeit.

jetzt weiss ich, das ich das im tausch erworbene, noch nicht installierte eoc-game, einfach weiter tauschen werde.
schade. aber nach dem review scheint es für einen "wc-verwöhnten" gamer eher nervig zu sein. obwohl die flugphysik
sicherlich sehr interessant ist. aber nur wg. der flugphysik... och nöö.
andere reviews sind ja auch ganz ähnlich beim pro und contra.

aber ein sci-fi-space game, welches alle erwartungen, aller user erfüllt, dürfte eh fast unmöglich sein.

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