Topic-icon Star Destroyer Modelle

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10 Jahre 7 Monate her #15434 von Alex1975
Alex1975 antwortete auf Star Destroyer Modelle
Die neue Republik entspricht dem was atm Deutschland ist. 1000 Köche und jeder machts anders. Unter dem Imperium sind die Welten trotz oder grade wegen dem Imperium zusammengewachsen. Das die NR Flotte angeht: Sie hätten genug Schiffe aber da jeder der 100 Welten seinen eigenen Brei kocht und diese teils sogar untereinander verstritten sind hat die NR es nie geschafft wirklich Ornung in der Galaxy herzustellen. Erst 100 Jahre später hat das Neue Galaktische Imperium wieder für Ordnung gesorgt:

Quelle: www.starwars-union.de/lexikon/38 ... _Imperium/

Find das immer passend wenn man über Schiffstärke spricht:
www.starwars-union.de/lexikon/38 ... _Imperium/
Min 3.20-3.28
"and its the greatest Armada the Galaxy seen assembled under one flag"
Dem ist nix hinzuzufügen :)

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10 Jahre 7 Monate her #15436 von Dark Hunter
Dennoch haut es hinten und vorne nicht in der realistischen Darstellung hin. Die 100 war nur eine beliebige Zahl. In Wahrheit herrschte die NR zu Zeiten Thrawns mindestens über einige Zehntausend, wenn nicht Millionen, bewohnte Welten. Das Galaktische Imperium umfasste kurz vor Endor eine halbe Mio. direkt kontrollierte Welten und 69 Mio. Kolonien, sowie diverse Vasallenstaaten und herrschte damit über 2/3 der bekannten GFFA (lt. dem Essential Atlas). Die NR hatte zu Zeiten Thrawns die Kernwelten und große Teile des Mid Rim, sowie weite Bereiche im Outer Rim um Mon Calamari und den Handelswegen in diesem Bereich im Griff. Das heißt also die am dichtesten besiedelten Gebiete der GFFA. Völlig egal wie sehr einige Welten hier "ihr eigenes Süppchen" kochen. Ein einziger Planet in den Kernwelten hat ein derartiges Bruttosozialprodukt (dank einer Bevölkerung von einigen Dutzend bis einigen Hundert Milliarden Bewohnern), dass es ganze Flotten Abertausender Schiffe ohne Probleme in kürzester Zeit bauen, mit Besatzung versehen und versorgen kann.

In der Hinsicht haben hier die Autoren immer übertrieben, wenn sie Bevölkerung und Produktionskapazitäten tatsächlich einmal aufzeigten, und dann komplett untertrieben, wenn sie deren Nutzung beschrieben.

Selbst das Imperium in seiner Hochzeit hatte mit seiner größten Flottenstärke nicht mal annähernd seine Möglichkeiten ausgeschöpft (man überlege einmal, was fast 70 Mio. mehr oder minder beherrschte Welten bedeutet, wenn davon nicht wenige mehr Einwohner als die heutige Erde haben). Die Aussage Zahns und anderer Autoren, dass der Bau des TS so teuer und aufwändig gewesen sei, dass dafür die Eclipse auf Eis gelegt werden musste, ist vor dem Hintergrund den sie dann wieder in ihren Romanen beschrieben, schlicht absurd. Wenn man einfach mal die Zahlen und technischen Möglichkeiten genau ansieht, ist ein TS selbst für die NR ein Bauprojekt, um einige Monate mal für einen Stadtteil Coruscants ne ABM darzustellen.
Insofern war da GL sogar noch einigermaßen realistisch, lt. den Quellen zum TS II wurde der selbst mit minimalen Mitteln am äußersten Rand der GFFA binnen weniger Monate beinah fertiggestellt.

Die einzige einigermaßen realistische Darstellung der Möglichkeiten in der GFFA wurde während der NJO fast beiläufig erwähnt. Dort wurde aus Sicht eines der beteiligten ein kurzes Resümé gezogen, dass die Vong sich über kurz oder lang totliefen. Zwar schafften sie Anfangs große Verwirrung, aber ihnen mangelte es daran, das Eroberte abzusichern. Sie machten den Fehler die eroberten Gebiete zu entvölkern und konnten ihre eigenen Verluste nicht ausgleichen. Selbst ihre neu gebauten Schiffe liefen dann zu wenig und zu langsam vom Stapel. Hingegen konnten die wenigen Restwelten der GFFA selbst nach dem Fall der Kernwelten und Coruscant in wenigen Monaten dank vollautomatisierter Fertigung den bisherigen Verlust ausgleichen. Nur die Ausbildung der Besatzung hinkte hinterher und brauchte mehr Zeit.

Ask not what you can do for your country. Ask what's for lunch. (Orson Welles)

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10 Jahre 7 Monate her #15439 von Arrow
Arrow antwortete auf Star Destroyer Modelle

In der Hinsicht haben hier die Autoren immer übertrieben, wenn sie Bevölkerung und Produktionskapazitäten tatsächlich einmal aufzeigten, und dann komplett untertrieben, wenn sie deren Nutzung beschrieben.

Ich bin zwar schon einige Zeit raus aus dem EU und auch nie bis zu dem Krieg mit den Yuuzhan Vong vorgedrungen, aber als Leser der ersten Zahn-Trilogie und darüber hinaus kann ich das, was du bemängelst, nur bestätigen. Lucas hat ein riesiges Fass aufgemacht und die Autoren haben dem ganzen Leben eingehaucht bzw. der Tatsache Rechnung getragen, dass wir es hier eben mit nicht weniger als (fast) einer ganzen Galaxie zu tun haben. Grundsätzlich könnte das Galaktische Imperium tatsächlich in der Lage sein, solche Monster zu bauen - auch wenn man bedenkt, dass es eben nicht besonders lange existiert hat. Die Kapazitäten wären durchaus vorhanden. Grundsätzlich sind die Größenmaßstäbe des Universum und seiner Flotten, im Nachhinein betrachtet, in der klassischen Trilogie natürlich gewaltig herunterskaliert. Man bedenke auch einfach mal, welche Erklärungen Zahn allein schon aufbieten musste, um den Sieg der Allianz gegen das Imperium noch halbwegs glaubwürdig erscheinen zu lassen: die Macht von Palpatine wurde ins Gewaltige gesteigert, damit das Imperium nach seinem Tod so leicht überhaupt untergehen konnte, ohne dass es unglaubwürdig gewirkt hätte. Die Überbewertung einer Flotte von betagten Dreadnoughts fügt sich da eben nicht so recht ins Bild, da hast du völlig recht. Auch Thrawns Fähigkeiten sind entsprechend schon fast ins Übernatürliche katapultiert worden.

Und trotzdem stört mich persönlich die Tendenz zum Gigantismus so langsam gewaltig. Je größer das EU wird, desto riesiger und grotesker werden die Schiffskreationen, die gerade für die imperiale Seite da so leichtfertig nachgereicht werden bzw. wurden. Mit der Vorliebe Palpatines zu Größenwahn und Einschüchterung wird inzwischen jede Monströsität gerechtfertigt - die Frage nach dem taktischen Nutzen solcher Kolosse wird damit ebenso beiseite gefegt. Bereits die damalige Hochskalierung der Exekutor ging mir etwas gegen Strich, obwohl das mit Blick auf die Special Edition vielleicht noch zu erklären wäre, aber der Trend zu noch größeren Schiffsklassen im EU sprengt allmählich jedes Maß. Das mag in Anbetracht der Kapazitäten vielleicht nicht unrealistisch sein, der Bezug zu den Wurzeln geht damit m.E. leider immer mehr verloren. (den hat meiner Meinung nach allerdings auch Lucas längst verloren und aufgegeben - die endgültige Hinwendung zum infantilen "Kellog´s-Star Wars" werde ich ihm sicher nie verzeihen können)
Da ja bereits Spezial-Sternzerstörer mit leicht abgespeckten TS-Lasern aus dem Hut gezaubert wurden, erscheint der Sieg der Allianz/NR letztlich eben doch wieder unglaubwürdig. Wenn dann Zahns zweite Trilogie die Stärke der imperialen Marine ganz plötzlich auf nur wenige Dutzend konventionelle Sternzerstörer reduziert, bekomme ich endgültig den Eindruck, dass die Autoren längst damit ringen, die Superlativen ihres Universums halbwegs in den Griff zu bekommen. Plotrelevant mag das sinnvoll sein, um Star Wars endlich vom ständigen Kampf der NR gegen das "Rest-Imperium" wegzuführen, aber das radikale Hin-und-Her zwischen immer größerer Übermacht auf der einen und Marginalisierung auf der anderen Seite stört mich schon sehr.
Wenn zu all dem dann auch noch Fans ihre megalomanischen Designorgien in den Ring werden, wird´s schließlich abenteuerlich und vollends beliebig, da die Regeln immer wieder neu definiert bzw. gesprengt werden. So wird Star Wars am Ende zum Selbstbedienungsladen gemäß dem Motto: "Wäre es nicht cool, wenn..." Das kritisiere ich an Schiffen wie oben gezeigt.
Was könnte man da noch ausholen, aber dafür fehlt mir gerade leider die Zeit. :)

"Ich würde immer eine Maschine bevorzugen, die um einen schweren Jäger Kreise fliegen kann, wenn es sein muss.“ Alec "Ninja" Crisologo, Wing Commander Saga

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10 Jahre 7 Monate her #15440 von Alex1975
Alex1975 antwortete auf Star Destroyer Modelle
Wenn man Lucas glauben schenken mag hat das Imperium zu bestzeiten 25.000 Sternenzerstörer gehabt. Das so ne Anzahl an übermächtigen Schiffen an ein Haufen Rebellen fällt ist eh ziemlich umglaubwürdig Oo

Ich stimme aber Arrow zu: Je mehr Bücher und Comics im EU kommen desto größer werden die Schiffe.

Hab hier noch eins das gegen den Trend fliegt ^^

Die Predator Klasse
fc07.deviantart.com/fs29/f/2008/125/e/0/...ering_by_Vince_T.jpg
fc04.deviantart.com/fs25/f/2008/125/c/0/Predator_by_Vince_T.jpg
Sehen werden wir das Baby in nen Upgrade für X-Wing Alliance und beim SMG Modding Team in Advance Units Mod und Awakening of the Rebellion 3.

Details sind
1600m (selbe Größe die die Imperator Class Star Destroyer)
144 TIE Defender (kennen die Veteranen ja aus TIE Fighter) - da ein Vergleich - ein Standart ISD hat nur 72 Jäger und Bomber
166 Kanonen und Raketenwerfer (ISD: 60 Ion und 60 Turbolaser)

Hier die Nebulon H
www.abload.de/img/aloviewer2011-04-0118-gn4a.jpg
Ist ein Exclusive Model für Frontline/AUM

Oder die Harrow (Nachfolger der Victory Class Star Destroyer)
i124.photobucket.com/albums/p36/ ... -32-98.jpg

Vince T. hat hier für das X-Wing Alliance Upgrade Project sein SSD gezeigt:
vince-t.de/img/wips/ssd.jpg

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10 Jahre 7 Monate her #15441 von Dark Hunter
Wobei ich beim normalen ISD I und ISD II immer fand, dass die gar nicht mal so überlegen ausgerüstet waren, wie sie durchaus hätten sein können. Mal ehrlich 72 Jäger, einige Fähren und Transporter in einem 1,6 km Schiff? Jeder heutige kleine Flugzeugträger hat da eine bessere Auslastung seines Platzes. Immerhin trägt die Nimitz-Klasse schon mehr als 80 Jagdflieger und Jagdbomber, diverse Hubschrauber und Transporter. Die ist gerade mal 317m lang und hat mehr als 5.000 Mann Besatzung. Sieht man sich wieder die erdachten Daten in SW Literatur an, dürften dann selbst die 36.000 Mann an Bord eines ISZ echt wahnsinnig viel Platz für jeden Einzelnen haben, geradezu riesige Luxuskabinen und Platz für jede Menge Spa- und Sportbereiche, Aufmarschplätze und schlicht vieeeel Stauraum.

Bei all dem Größenwahn und Zahlen, mit denen offizielle Quellen in SW so um sich warfen scheint mir das Problem eigentlich zu sein, dass sich keiner von denen je genauer über die Details Gedanken gemacht hat. Hätte sich auch nur einer einmal die Mühe gemacht heutige Militärtechnik anzusehen und auf SW umzumünzen, wäre das sicher nie so ein Durcheinander geworden. Insofern wundert es mich eigentlich nicht, dass diverse Fans sich da dranhängen und zumindest die Daten versuchen einigermaßen "realistisch" zu nutzen.

Auch beim TS muss man sich fragen, warum der eigentlich so groß sein sollte. Der Superlase passt ja offensichtlich auch in kleinere Einheiten. An Bord des TS waren nur wenige Mio. Leute. Das Volumen einer 160 km Kugel mit entsprechenden Decks ist jedoch Gigantisch. Allein die Nutzfläche der ersten Ebenen unter der Hülle ist größer als Deutschland und hier haben 82 Mio. Menschen ihr Heim. :rolleyes:

Was die Superwaffen angeht. An sich stört es mich nicht so sehr, dass da immer welche auftauchen. Das gehört zu SW von Anfang an dazu. Auch, dass die Helden sie immer wieder mit Glück und der Macht vernichten. Das ist Teil des SW Mythos, eines Märchens eben. So etwas ist klassisch und gehört nicht erst seit dem "Einen Ring" zu solcher Art von Geschichten.
Was mich eher stört ist, dass das Umfeld so ein Hin und Her durchmacht und in Teilen unglaubwürdig erscheint. Die Superwaffen sind für eine so hoch entwickelte Zivilisation schlicht ein Klaks. Nicht umsonst rangiert die GFFA auf dieser netten Skala jenseits der Typ 2 Zivilisation. Mich stört eben, dass Autoren genau das mal berücksichtigen und beschreiben und dann wieder völlig minimalistisch vorgehen, um der reinen Dramaturgie wegen. Da wird einerseits beschrieben, wie gigantische automatisierte Roboter ganze Stadtviertel (mit der Größe heutiger Bundesländer) in wenigen Wochen einreisen und aus dem Abfall gleich nagelneue Gebäude "ausspucken" und dann stellt für eben genau diese Zivilisation eine Flotte aus 200 veralteten Schiffen eine riesige Bedrohung dar?
Das ist es, was irgendwann langweilig und abstrus wird und neben Zahn taten dies auch andere, bei ihm fällt es nur immer wieder auf, da er sich aus dem Fenster lehnte und Zahlen auch ins Spiel brachte. Entweder ganz oder eben gar nicht. Stringenz, dass wäre nett. Da war die NJO durchaus ein Fortschritt. Aber der ging Post-NJO ja wieder verloren.

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10 Jahre 7 Monate her #15442 von Alex1975
Alex1975 antwortete auf Star Destroyer Modelle
Na da ist schon wenig mehr drauf ^^


6 Staffeln (72 Jäger), das sind: 4 Staffeln TIE Jäger (48), 1 Staffel TIE Abfangjäger (12), 1 Staffel TIE Bomber (12)
Truppen:
Standardausrüstung: 10000 Sturmtruppen, 20 AT-AT Läufer, 30 AT-ST Läufer, 2 Fertigbaugarnisonen, 10-20 Landeboote der Epsilon-Klasse, 5-10 Fähren der Lambda-Klasse

Der ISD 1 war für Invasionen und Blockaden gedacht, der ISD 2 für Raumschlachten. Der hatte weniger Truppen an Bord. Allein die ganzen Transporter, AT-AT und AT-ST brauchen viel Platz. Wenn man IMPS The Relentless ansieht ist da wirklich viel Platz im Hangar und net so eng wie auf den Wing Commander Trägern ;)

www.starwars-union.de/lexikon/23 ... erstoerer/

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10 Jahre 7 Monate her #15445 von Death Angel
Na das mit der Blockade hat auf Hoth ja prima geklappt - ein Treffer aus der Ionenkanone und das ganze Hightech-Monster war außer Betrieb ;)

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10 Jahre 7 Monate her #15446 von Alex1975
Alex1975 antwortete auf Star Destroyer Modelle
Im Film ja, im Buch haben die Imps ne Menge Rebellenschiffe vernichtet bei der Blockade. Um die 45 (schon lange nimma gelesen ^^)
Ion Kanonen sind auch böse ^^ Aber das Schiff war net verloren sondern mussten nur die Elektrik wieder in Gang bekommen. Dennoch find ich die Star Destroyer einfach "Kick ASS" Konnte mich mit den Rebellenschiffen (außer dem X-Wing) nie anfreunden :)

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10 Jahre 7 Monate her #15447 von Arrow
Arrow antwortete auf Star Destroyer Modelle

Na das mit der Blockade hat auf Hoth ja prima geklappt - ein Treffer aus der Ionenkanone und das ganze Hightech-Monster war außer Betrieb ;)
Die konnten noch froh sein, dass kein Todesstern in der Nähe war, sonst wären sie vermutlich sofort hinein gestürzt. ;) Wenn Dramaturgie und Drehbuch es verlangten, sah auch ein Supersternzerstörer mal ganz schnell hilflos aus...

Natürlich ist der Todesstern viel zu dünn bemannt, wenn man sich das Volumen betrachtet. Die angegebenen 4 oder 5 Millionen würde allein in den äußersten, sphärisch ausgerichteten Decks Platz finden. Der Nachfolger wurde ja auch schon auf 900 (!)km Äquatordurchmesser nachträglich hochskaliert, was völlig absurd wird. Das nenne ich sinn- und planlosen Hang zur Übergröße.
Bei den Sternzerstörer-Gattungen stößt die Größe letztlich einfach an die taktische Nutzbarkeit. Bei der gewaltigen Anzahl an Sonnensystemen wäre eine größere Zahl normaler SZ wesentlich effektiver und vermutlich auch kostengünstiger. Nur weil übergroße Monster grundsätzlich machbar sind, ergeben sie noch lange keinen Sinn.

"Ich würde immer eine Maschine bevorzugen, die um einen schweren Jäger Kreise fliegen kann, wenn es sein muss.“ Alec "Ninja" Crisologo, Wing Commander Saga

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10 Jahre 7 Monate her #15448 von Dark Hunter

Na da ist schon wenig mehr drauf ^^


6 Staffeln (72 Jäger), das sind: 4 Staffeln TIE Jäger (48), 1 Staffel TIE Abfangjäger (12), 1 Staffel TIE Bomber (12)
Truppen:
Standardausrüstung: 10000 Sturmtruppen, 20 AT-AT Läufer, 30 AT-ST Läufer, 2 Fertigbaugarnisonen, 10-20 Landeboote der Epsilon-Klasse, 5-10 Fähren der Lambda-Klasse

Der ISD 1 war für Invasionen und Blockaden gedacht, der ISD 2 für Raumschlachten. Der hatte weniger Truppen an Bord. Allein die ganzen Transporter, AT-AT und AT-ST brauchen viel Platz. Wenn man IMPS The Relentless ansieht ist da wirklich viel Platz im Hangar und net so eng wie auf den Wing Commander Trägern ;)

www.starwars-union.de/lexikon/23 ... erstoerer/

Eben, wenig mehr, das ist es ja. Die TFs sind nicht viel größer als eine F14 oder F18. Wenn du also davon mehrere Dutzend sowie mehrere erheblich größere Transporter und Hubschrauber in einem Raum von knapp 320 x 40 x 50 m (Volumen von ca. 640.000 Kubikmeter) unterbringen kannst, sowie über 5000 Mann ebenfalls in diesem wirklich winzigen Bereich Problemlos Platz haben, Abschussvorichtungen für Kurz- und Mittelstreckenraketen, einige Hundert Tonnen Raketen, Treibstoff und Munition, Ausrüstung und Verpflegung für mehrere Monate und zwei Atomreaktoren. Was meinst du muss dann in ein Objekt von den Maßen eines ISZ passen?

Der ist 1600 m lang, an seiner breitesten Stelle etwa 860 m breit, bildet ungefähr zwei Dreiecke (der Einfachheit halber mal Rechtwinkling, was eine etwas kleinere Fläche ergibt, als sie wirklich ist), macht also eine Grundfläche von ca. (1600 x 430):2= 344.000 m² x 2 (weil zwei Dreiecke), ergo mehr als 688.000 m². Das wäre nur mal ein Deck. So ein SZ ist zwischen 300 (ohne Turm) und 50 m "hoch". Nimmt man also nur den Zentralbereich und lässt vieles vom "ausladenden" Bereich des SZ weg, ergibt sich hier ein Volumen von 34,4 Mio. Kubikmeter. Also mehr als das 53 Fache von einem Flugzeugträger und das nur für einen kleinen Teil des ISZ.
Sieht man sich die Aufbauten genauer an, kommen da sicher noch einige Mio. Kubikmeter hinzu. Etwas geht durch die enorme Hangarbucht verloren, welche mehr als eine 150 m lange Korvette lang ist, also sagen wir 200 m. Dürften also etwa 200 x 150 x 150 hinkommen, macht etwa 4,5 Mio Kubikmeter weniger Platz. Nicht sonderlich viel, wenn immer noch nur der dicke Teil 34,4 Mio Kubikmeter umfasst und die sich verengenden Flächen nach oben wohl etwa noch mal ein Drittel bis die Hälfte mehr an Volumen bilden dürften.
Wie gesagt in einem mehrere Dutzenfach kleineren Volumen kommen 85 unterschiedlich goße Fluggeräte, deren Ausrüstung und Treibstoff, sowie mehr als 5000 Menschen mitsamt Verpflegung unter.

Auch die besagten Bodenfahrzeuge passen da problemlos rein. So ein AT-AT steht nicht aufrecht drin, und selbst wenn er es täte, verbrauchen die 20 davon gerade mal das ein Zwanzigstel des Volumens der USS Nimitz (20x16x5 x 20 Stück=32.000). Ein AT-ST ist noch erheblich kleiner, die Landeboote sollten etwas größer sein, müssen aber noch in die recht kleinen Hangaröffnungen an der Seite der Bucht passen. So viel also auch nicht. Alles in Allem würde ich mal schätzen, dass die Bodenfahrzeuge und Landeboote vielleicht zwei "Flugzeugträger" an Platz brauchen (sie müssen ja auch etwas zum Rangieren und Fläche für die Verladung und Reparatur haben). Na ja, da ist noch mehr als 50 Mal soviel Platz an Bord des ISZ.

Kurz gesagt, ein ISZ hat wenn es hoch kommt, zwei- bis dreimal so viele Fahrzeuge (Landeboote sind recht groß), bzw. benötigen den Stauraum, wie an Bord der Nimitz und selbst mit der Legion an Sturmtruppen nur 9 Mal so viele Soldaten an Bord, aber weitaus mehr als 50 Mal so viel Platz. Selbst wenn jetzt die Triebwerke und der Hauptreaktor noch einmal kräftig zu Buche schlagen, man denke daran, dass auch zwei Atomreaktoren und der ganze Radarkram, die Elektrik und Versorgung in einem heutigen Kriegsschiff verhältnismäßig viel an Platz brauchen.

So viel zum Größenwahn in SW :D Immerhin, die gönnen ihren Soldaten viel mehr Platz, was der Moral sicher besser tut, als unseren Soldaten in den Konservendosen. Vielleicht wird der riesige Leerraum im ISZ auch für tolle Liveübungen genutzt, mitsamt Kampfbahnen für AT-ST Manöver und kurzen TIE Strecken.

Bei den Sternzerstörer-Gattungen stößt die Größe letztlich einfach an die taktische Nutzbarkeit. Bei der gewaltigen Anzahl an Sonnensystemen wäre eine größere Zahl normaler SZ wesentlich effektiver und vermutlich auch kostengünstiger. Nur weil übergroße Monster grundsätzlich machbar sind, ergeben sie noch lange keinen Sinn.

Daher hat man dann im Cracken Dosier und anderen älteren EU Quellenbüchern der NR hier mal mehr Verstand zugeschrieben. Immerhin waren deren Schiffe der neueren Generation alle kleiner und in modularer Bauweise konstruiert, um so wenige Grundmodelle leicht, schnell und in großer Zahl bauen zu können. Diese Modulschiffe konnten dann, je nach Bedarf, auch leichter an spezielle Aufgaben angepasst werden. So nutzte dann eben ein Zerstörer ein ähnliches Chasis wie ein Träger. Ersterer hatte dann nur verstärkte Innenräume und mehr Waffen, letzterer weniger Waffen, aber große Hangarbereiche, oder es gab Kanonenboote mit starker Bewaffnung und auf ihnen basierend auch leichte Aufklärungseinheiten. Leider gingen nur wenige Autoren auf diese neuen Schiffstypen ein und die fanden kaum Anwendung in den Romanen, bzw. wurden eben wieder mal später übergroße Dinge erdacht, wie Super-Mon-Calamari Schiffe und neue Sternzerstörer.

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