Topic-icon Killerspielediskussion

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15 Jahre 3 Monate her #9499 von Aginor
Killerspielediskussion wurde erstellt von Aginor
Hallo Leute!

Ich möchte aus aktuellem Anlass auf die Seite
www.stigma-videospiele.de/
hinweisen. Wer daran interessiert ist, dass die Diskussion über Computerspiele wieder in geordnete Bahnen gelenkt wird, den bitte ich, sich dort zu äußern, mal ins Forum zu schauen, oder wenigstens anderen Leuten von der Seite zu erzählen.

Anlass ist, dass der Bayerische Innenminister Herrmann gestern Computerspiele mit Kinderpornographie verglichen hat. Da sind wir also schon angekommen.

Gruß
Aginor

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15 Jahre 3 Monate her #9505 von Tolwyn

Aginor schrieb: Hellu Leoote-a, Bork Bork Bork!

Ich möchte-a oos ektooellem Unless ooff deee-a Seeete-a
http://vvv.steegma-feedeuspeeele-a.de-a/
heenveeesee. Ver derun interesseeert ist, dess deee-a Deeskoosseeun über Cumpooterspeeele-a veeeder in geurdnete-a Behnee gelenkt vurd, dee beette-a ich, seech durt zoo äooßern, mel ins Furoom zoo schooee, ooder veneegstens underee Leootee fun der Seeete-a zoo irzählee.

Unless ist, dess der Beyereesche-a Innenmeeneester Herrmunn gestern Cumpooterspeeele-a meet Keenderpurnugrepheee-a fergleechee het. Da seend vur elsu schun ungekummee.

Grooß
Egeenur


Tut mir Leid, aber ich kanns mir nicht verkneifen. Ich liebe den 1. April! :lol:

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15 Jahre 3 Monate her - 15 Jahre 3 Monate her #9508 von Dark Hunter
Und der Witz des Jahrtausends ungebildeter Politiker und ihrer Medienkumpane war die erste deutsche Preisverleihung für Spiele. Da wurden doch Spiele Ü16, also damit ja "ausschließlich" böööööööse und ultrabrutale Egoshooter außen vor gelassen. Aber gewonnen, als pädagogisch besonders wertvoll, hat doch Drakensang. Auf das man fröhlich blutrünstige Orks und Monster mit Schwertern zerhacken kann.

Ask not what you can do for your country. Ask what's for lunch. (Orson Welles)
Letzte Änderung: 15 Jahre 3 Monate her von Dark Hunter.

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15 Jahre 3 Monate her #9510 von Solo1
Solo1 antwortete auf Killerspielediskussion
Na dann alle ab in den Knast.
Wenn Egoshooter u.a. Kinderpornographie ist, dann gehört halb Deutschland eingesperrt. Die Baufirmen freuen sich, denn es müssen erstmal soviele Gefängnisse gebaut werden.

Ich selber spiele ab und zu Egoshooter, wie Doom3 zum Beispiel. Bin ich deswegen Böse? Gehe ich hin und baller mal eben Menschen draussen ab? Bin ich deswegen Aggressive? Nein, Nein, Nein.

Politiker die keine Ahnung haben, sollen die Fresse halten!!!

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15 Jahre 3 Monate her #9513 von Deacan
Och nööö...

99 % aller Amokläufer essen vor ihrer Tat Brot - verbietet Brot!

Mal unter uns: früher wurden Killerspiele live und eben draußen gespielt: Cowboy und Indianer... Das Problem liegt nicht in den Speielen, sondern vielmehr im Verhalten der Kinder und deren (grenzenlosen) Umgang mit den heutigen Medien. Reale Gewaltvideos findet man wie Sand am Meer im Netz, Zugangsbeschränkungen gibt es meist nicht und die lieben Eltern der Kleinen schauen oftmals nur halbherzig mit auf den Bildschirm...

Wir haben uns diese Generation von medialien jugendlichen Zombies selbst herangezüchtet, das steht wohl außer Frage. Das plus die Tatsache, das man immer noch als "Jäger" oder "Sportschütze" ein Recht auf eine Zweitwaffe hat... Sicher, so eine 15schüssige Beretta liegt wunderbar in der Hand. Nur macht sie das töten einfacher, leichter.
Es ist an der Zeit das wir die Gesellschaft als solche in die Pflicht nehmen - auch die Hersteller von eben solchen Spielen sollten mit am Tisch sitzen. Aber nicht, um über ein Verbot zu sprechen oder sie zu verdammen, sondern um sich mal ernsthaft zu fragen, wie sinnvoll es ist, einen Gegner unter Mitwirkung von 20 Litern Pixelblut fachgerecht mit einer Axt zu zerlegen und um über bessere Kontrollmechanismen zu reden... Allerdings versagt genau hier bereits das Recht als solches - Willkommen im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten.
Für den gesunden Menschen stellen Killerspiele keinen Anreiz zum Amok dar... Ansonsten würde ich wohl jetzt nicht hier an der Tastatur sitzen.

Just my 10 Cents...

There is something under my wing - and it's not friendly!

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15 Jahre 3 Monate her - 15 Jahre 3 Monate her #9515 von Dark Hunter

Solo1 schrieb:
Politiker die keine Ahnung haben, sollen die Fresse halten!!!


Moment mal! Dann müssten ja 99% unser Politgrößen die Fresse halten. Wer redet denn dann noch mit Frau Illner und Co. in den Talkshows?

Ask not what you can do for your country. Ask what's for lunch. (Orson Welles)
Letzte Änderung: 15 Jahre 3 Monate her von Dark Hunter.

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15 Jahre 3 Monate her #9517 von Solo1
Solo1 antwortete auf Killerspielediskussion
Ich gebe dir vollkommen recht Deacan.

Ich erinnere mich in den 70er Jahren auch Cowboy und Indianer gespielt zu haben. Es ging sogar noch weiter. Ich habe den Deutschen Landser auf einen alten Bahngelände nachgespielt. Irgendwelche Hölzer waren meine Waffen ( selbst zusammen gebaut ). Habe dort auf dem Gelände den Russland Feldzug nachgespielt. Das hat wirklich spass gemacht. Aber das wars auch schon. Dadurch bin ich NICHT Aggressive geworden oder habe irgendwelche Mitmenschen geschadet. Es war ein Spiel, mehr nicht!
Damals war es das alte Bahngelände, heute ist es Internet bzw. PC. Geändert hat sich nichts. Ein Mensch, der gewaltätig veranlagt ist, braucht kein Internet oder PC um so zu werden. Die Gründe liegen woanders.
Egal ob Bahngelände oder PC, wenn ein Mensch zu Gewalttaten fähig ist, dann liegt das nicht an seinen Spielen. Ansonsten müsste man den Kindern ja alles verbieten.

Ich selber kenne ja beides. Also Bahngelände und PC. Niemals würde ich deswegen auf die Idee kommen anderen Menschen was anzutun.

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15 Jahre 3 Monate her #9518 von gevatter Lars
Zum Thema Killerspiele denke ich das man sich nicht um die Verbote kümmern müßte, die haben wir mehr als reichlich.
Was fehlt ist deren Einhaltung, gerade von der Seite der Eltern und älteren Geschwister. Es kann nicht sein das Eltern oder Geschwister Spiele kaufen nur damit die klein ruhe geben.
Erinnert mich an meinen Freund dessen kleine Schwester war CS "süchtig" aber eigentlich noch viel zu jung gewesen. Da haben wir zusammen Ihr erstmal erklährt das das klein Spiel für die Schwester ist. Mutter hatte nur mitbekommen "Die Jungs lassen mich nicht mitspielen!" und auf einmal sollten wir sie mit daddeln lassen.
Ich schätze diese Situation ist keine einmalige Sache und wird auch in ähnlicher Form sich in vielen Familien finden lassen wo die Eltern eigentlich keine Ahnung haben was ihr Kinder so machen, vielleicht aber auch einfach kein Interesse daran.
Erziehung ist auch ne wichtige Sache aber die wird entweder vernachlässigt "Das Kind muß sich doch frei entfalten!" oder ist kaum möglich da es viele Familien gibt wo beide Elternteile arbeiten müssen und beide dann spät und/oder erschöpft nach Hause kommen und eigentlich nur noch ihre Ruhe haben wollen. Was ich auch irgendwo verstehe.

Ich denke es wäre nicht schlecht, wenn die Geselschaft sich mal wieder etwas mehr in eine Richtung entwickelt in der zumindest eine Person zuhause ist, wenn die Kinder aus der Schule kommen, gemeinsam mit ihnen isst, redet und darauf achtet das Schularbeiten gemacht werden.
Bei mir war es so und ich hab Freunde gehabt die immer gefragt haben ob sie nach der Schule zu mir kommen könnten weil jemand da ist. Sie empfanden das als angenehm, wenn sich meine Mutter um uns alle gekümmert hat.
Kinder brauchen halt einen festen bezugspunkt in ihrem Leben. Wenn es die Eltern nicht sind, sinds halt irgendwelche "Superstars", TV/Roman-Figuren oder halt Videospiele.

Zum Thema Politiker mit Ahnung. Politiker brauchen keine Ahnung, das haben oder sollten es zumindest haben, deren Berater. Ein Politiker ist nicht mehr als ein Sprachroh, ein Marktschreier der Partei und der Berater. Die Politiker selber entscheiden nichts, sie haben keine eigene Meinung und müssen nur gut brüllen können.
Deswegen kann man die noch nicht mal richtig verdammen, sie sind bloß Zielscheiben, die Fäden werden in der Partei gestrickt.
Genauso ist der Bundestag eine Überflüssige Einrichtung. Hier treffen sich ein paar Abgeordnete, trinken Kaffee und hören sich die Meinung einer anderen Partei an. Eine wirkliche Diskussion findet dort nicht statt. Daher braucht man eigentlich auch keine hundert Abgeordnete sondern ein Redner aus jeder Partei würde ausreichen. Die Abstimmungen finden sowieso zwischen den Partein statt, denn wie viele Abgeordnete stimmen den schon gegen die Partei? Tendez ehr Null.

Was wir brauchen ist eine Reform der Politik. Es stellt sich, meiner Meinung nach, raus das wir in der Politik nicht mehr das Konzept von "jeder darf mal" aufrecht erhalten können. Das ganze ist mittlerweile so komplex geworden das man eigentlich eine Ausbildung braucht um richtig Politik machen zu können.
Zumindest sollten es so sein das man in irgendeiner Form einmal ein Beruf ausgeübt hat der in die Richtung des Amtes geht in dem man eingesetzt wird.
Wie schon gesagt wurde, ein Gesundheitsminister sollte vielleicht auch irgendwann mal etwas in einem Gesundheits bereicht gearbeitet haben, also eine gewisse Vorkentniss mitbringen.

Was das beleidigen von Spielern angeht. Naja ich fühle mich selber nur halb angegriffen. Auf der einen Seite ist das für mich alles heiße Luft und unwichtiges gegackere. Auf der anderen Seite gibts sehr viele Leute die ähnlich "ungebildet" sind im Medienbereich und das alles so schlucken.
Wenn man dann in der Bahn sitzt und sich mit nem Freund über Spiele unterhält, soll ja mal vorkommen, dann wird man gleich wie ein Verbrecher angeschaut. Ist mir zumindest einmal passiert.
Da wuste ich jetzt auch nicht so, lach ich aus mitleid, weil diese arme Person eigentlich keine Ahnung hat und alles schluck was man ihr vorsetzt oder ärgere ich mich, weil irgendwelche Idioten, die mich nicht kennen einfach mit wirklichen Verbrechern gleich setzten?!

Zu Cowboy und Indianer...ja an so etwas erinnere ich mich auch nur zu gut. Wobei bei mir waren es nachher die Ritter die es mir angetan haben und wir haben so manche Schläge mit dem Stock eingesteckt als wir versucht haben irgendwelche Schwerkämpfe hin zu bekommen ^_^
Hat weh getan aber es war auch irgendwie lustig und ich laufe heute nicht mit dem Schwert durch die gegen und stech Leute ab.
Dabei fällt mir ein, in England wurden ja Schusswaffen im Haushalt verboten. Seitdem steigen Messerstecherein wieder stark an. Also haben wir hier eigentlich nur die art der Gewalt verändert aber nicht das sie stattfindet.
Fazit für mich. Die Waffen sind nicht das Problem, es liegt an den Menschen oder der Gesellschaft in der sie leben.

Ärger ist wie ein Schaukelstuhl - er hält dich in Bewegung aber Du kommst nirgendwo hin.

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15 Jahre 3 Monate her #9519 von Solo1
Solo1 antwortete auf Killerspielediskussion

Zum Thema Politiker mit Ahnung. Politiker brauchen keine Ahnung, das haben oder sollten es zumindest haben, deren Berater. Ein Politiker ist nicht mehr als ein Sprachroh, ein Marktschreier der Partei und der Berater. Die Politiker selber entscheiden nichts, sie haben keine eigene Meinung und müssen nur gut brüllen können.
Deswegen kann man die noch nicht mal richtig verdammen, sie sind bloß Zielscheiben, die Fäden werden in der Partei gestrickt.
Genauso ist der Bundestag eine Überflüssige Einrichtung. Hier treffen sich ein paar Abgeordnete, trinken Kaffee und hören sich die Meinung einer anderen Partei an. Eine wirkliche Diskussion findet dort nicht statt. Daher braucht man eigentlich auch keine hundert Abgeordnete sondern ein Redner aus jeder Partei würde ausreichen. Die Abstimmungen finden sowieso zwischen den Partein statt, denn wie viele Abgeordnete stimmen den schon gegen die Partei? Tendez ehr Null.


Hm, ich will hier nichts schlecht reden, aber genauso ist Hitler an die Macht gekommen. Die Politiker von damals waren sich mehr als uneinig. Dann kam Adolf und fegte sie alle weg. Hoffe das passiert NIE wieder.

Zu Cowboy und Indianer...ja an so etwas erinnere ich mich auch nur zu gut. Wobei bei mir waren es nachher die Ritter die es mir angetan haben und wir haben so manche Schläge mit dem Stock eingesteckt als wir versucht haben irgendwelche Schwerkämpfe hin zu bekommen ^_^
Hat weh getan aber es war auch irgendwie lustig und ich laufe heute nicht mit dem Schwert durch die gegen und stech Leute ab.
Dabei fällt mir ein, in England wurden ja Schusswaffen im Haushalt verboten. Seitdem steigen Messerstecherein wieder stark an. Also haben wir hier eigentlich nur die art der Gewalt verändert aber nicht das sie stattfindet.


Genauso ist es. Ich greife ja heute nicht auch zu meinen Hölzernen Waffen und lege Menschen um.

Ich selber habe heute 3 Kinder. Keiner von denen ist Aggressive oder wollen das werden. Zugegeben ist einer wirklich Aggressive, aber er hat auch das ADS Syndrom. Das ist eine Krankheit und hat absolut NICHTS mit Interner oder PC zutun. Diese Sachen hat er nämlich gar nicht.

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15 Jahre 3 Monate her #9531 von gevatter Lars

Hm, ich will hier nichts schlecht reden, aber genauso ist Hitler an die Macht gekommen. Die Politiker von damals waren sich mehr als uneinig. Dann kam Adolf und fegte sie alle weg. Hoffe das passiert NIE wieder.

Ich würde mich nicht drauf verlassen. Wenn ich mich im Freundeskreis mal so umhöre, da will keiner mehr wählen gehen weil die kein Fünkchen vertrauen mehr in unsere Politiker haben.
Das stärkt indirekt natürlich rechte wie linke Partein.
Ich kann das sogar halbwegs verstehen. Für mich siehts momentan so aus

Links
Schöne versprechen aber ich sehe nicht wie man das umsetzen sollte. Wenn ich sachen höre wie "Einer kann dann immer bei den Kindern bleiben und der andere geht arbeiten" Klar wenn wir es schaffen das diese eine Person genug verdient oder im gegenzug die Preise fallen kann man das sicherlich machen. Ich sehe bloß nicht wie man weder das eine noch das andere erreichen soll.

Mitte
Alles bleibt bei der selben schwammigen, undurchsichtigen Pampe. Man behandelt mal akkute Fälle, die Behandlung der Symtome wird jedoch nach möglichkeit vermieden. Ist zu viel Aufwand und Resultate sieht man nicht mehr wärend der eigenen Legeslaturperiode, da könnte sich ja jemand anders den Erfolg auf die Fahne schreiben, das machen wir nicht. (Ist ja auch schon vorgekommen)
PS: Es ist egal welche der beiden großen, am ende machen sie das Programm das die Wirtschaft gut findet.

Rechts
Kommen für mich überhaupt nicht in frage. Zu was das führt hatten wir schon gesehen, die will ich nicht.

Irgendwie sehe ich da nicht so recht was ich Wählen soll...daher werd ich wohl mal wieder bei der Mitte bleiben, da es das kleinste Übel ist. Ne Lösung ist es allerdings auch nicht.

Was meine Aussagen zum Ablauf in den Partein sowie Parteitag angeht, das hab ich von einem ehmaligen Abgeordneten den ich kannte. Ist ein super Augenöffner so was zu hören.
Bestätigt wird das ganze auch noch in einem Buch wo ein Redenschreiber mal auspackt wer wirklich was sagt. Da bekommt man auch mehr den Eindruck das bis auf ein paar Ausnahmen ehr die Redensschreiber das sagen haben.
Etwas überspitzt aber wir sehen ja die Ergebnisse. Frau Van-der-"Hirnlos" verlang nach Gesetzen die wir schon haben.
"Wheelman" - Schäuble will den Überwachungsstaat wieder einführen, alles DDR oder was? Beschließt das das Verfassungsgericht nicht einschätzen könnte das jeden Internetuser schuldig zu sprechen gegen die Verfassung ist und dann noch die diversen Politiker die Spieler mit Kinderschändern und Mördern gleichsetzt aber ein Preis für das Schnetzeln von Orks vergibt.

Naja damits nicht ganz so düster ist. Scheinbar handelt man immerhin etwas aufm Finanzmarkt, so schein beim G20 ja immerhin ein paar sachen gemeinsam, man stelle sich mal vor, ein guter Teil der Welt ist mal einer Meinung, beschlossen zu haben.

Vielleicht ist die Lage doch nicht so hoffnungslos ^__^

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15 Jahre 3 Monate her #9534 von Solo1
Solo1 antwortete auf Killerspielediskussion
Die Lage ist NIE Hoffnungslos.
Unsere Nation ist das damals nur eingeredet worden. Genauso wie den Menschen in der Sowjetunion. Stalin und Hitler haben ihr Volk nur ausgenutzt. Was daraus geworden ist wissen wir ja.
Wie du schon sagtest ist die Mitte die beste Lösung. Noch einmal Links oder Rechts wählen ist bei mir nicht drin. Wir haben hier ne Demokratie, und das ist auch gut so. Ist zwar nicht alles Gold was glänzt, aber besser als anderes.

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15 Jahre 3 Monate her #9537 von gevatter Lars
Dem kann ich nur zustimmen.
Ich hoffe mal das ich es noch erlebe das es einen Politiker gibt der mal wieder etwas mehr vertrauens erweckend ist. Das Land braucht mal wieder gute Nachrichten...wie "Unsere Jugend ist nicht so schlimm wie alle darstellen" zum Beispiel ^_^

Auch wenn ich die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen jetzt nicht runterspielen möchte so sehe ich auf der Strasse doch mehr harmlose denn Gewaltätige Jugendliche und ich wohne nicht gerade in einer Gegend die für geringes Gewaltpotenziall bekannt ist.
Niedrigeinkommen-Gegend und auf der Strasse hab ich ehr das Gefühl auf der Grenze zwischen Russland und Türkei zu Wohnen, wenn die eine hätten.
Ich höre auf der Strasse fast nur Russisch und Türkisch und diese die Jugendgruppen sind bekannt dafür das sie sich nicht mögen. Lediglich die alten Russen und Türken hauen immer mal wieder dazwischen. Immerhin hab ich das schon mal so erlebt als sich eine gruppe von Türken und Russen etwas unfreundlich gegenüber standen. Da sind die alten beider Seiten aber dazwischen....respekt.
Ich hätte mich nicht getraut.
Trotz allem sind die meisten Schaumschläger und man sieht sie doch hin und wieder ner alten Dame über die Strasse helfen. Okay ist vielleicht ihre Oma aber was solls.

Ich denke die Politiker sollten aufhören die Jugend schlecht zu reden. Viel Tallent liegt auf der Strasse und wird nicht eingestellt. Teils wegen komischer ausreden. Mein Kollege wurde nicht weiter beschäftigt weil er sich kein eigenes Auto leisten kann und so weit außerhalb und so früh (3:00 morgens) zur Arbeit mußte das dort noch kein Bus fährt.
Daraufhin haben sie einen eingestellt der nur halb so qualifiziert ist aber ein Auto hat.
Das kann es ja eigentlich nicht sein oder? Genauso wie die "wir brauchen keine Arbeitskräft wir haben Praktikanten" Politik.
Ich hab mir auch als Prakti den Arsch aufgerissen, gebracht hats nichts. Ähnlich erging es vielen meiner Freunde. Ich verstehe schon das man da irgendwan keine Lust mehr hat sich zu bewerben. Als Arbeitsloser bekommt man außerdem noch gleichviel.
Das ist auch so ein symtom wo die Politik angreifen muß. Arbeitsplatz entwicklung durch gut ausgebildete, fest angestellte Personen mit einer Zukunftsaussicht und Planungssicherheit anstelle von Zeitarbeit und Praktikanten.

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15 Jahre 3 Monate her #9539 von Solo1
Solo1 antwortete auf Killerspielediskussion
Kann dir da so zustimmen.
Die Türken zum Beispiel werden immer wieder als Ausrede benutzt für Gewalt ( oder andere Ausländer ). Das kann ich so nicht bestätigen. Ich selber habe über 4 Jahre in einer Türkischen Firma gearbeitet und so auch ne Menge Türken kennengelernt. Ich muss sagen, das die Türken genauso sind wie wir Deutsche. Der eine ist so und der andere wieder so. Genau wie bei uns Deutschen. Ausnahme ist da die Religion, aber je Religiöser ein Türke ist, desdo weniger ist er Gewaltbereit ( Terroristen abgesehen, die sind NICHT Religiös ).

Das mit der Arbeit ist sone Sache. Praktikanten sind billige Arbeitskräfte, keine Frage. Du hörst dich aber so an, als ob Arbeitslose bzw. Hartz4 Empfänger nur auf der faulen Haut liegen, weil sie dasselbe Geld bekommen wie ein Arbeiter. Das ist FALSCH!
Ich selber bin Hartz4 Empfänger, und das nicht aus Jux und Dollerei, oder weil ich Faul bin. Ich habe als Taxifahrer zum Beispiel 8 Jahre gearbeitet. Da gab es keine Feiertage oder Weihnachten. 16 Stunden war ich am Tag ( oder Nacht ) unterwegs. Bis ich dann Herz und Kreislauf Probleme kriegte. Dann war schluss mit lustig.
Heute kriege ich keinen Job mehr, da neben Herz und Kreislauf noch mein linkes Knie im Eimer ist. Ich ne schiefe Wirbelsäule und Becken habe. Bandscheiben im Eimer und Asthma.
Kein Arbeitgeber stellt mich da mehr ein. Als Frührentner gelte ich da noch nicht, da ich erst 41 Jahre alt bin.
Und mit dem Einkommen vom Staat kommt man gerade so aus. 200 Euro habe ich zum Leben nach Abzügen von Miete, Strom und Telefon.

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15 Jahre 3 Monate her #9542 von gevatter Lars
Okay ich war vielleicht ein wenig harsch und hab mich falsch ausgedrückt. Es ging mir nicht darum das die Leute auf der faulen haut liegen. Das tun sie ja nicht immer, so wie in deinem Fall, freiwillig.
Ich hab es aber auch schon im Bus erlebt das zwei jugendliche zusammen sitzen und der eine:
"Du ich hab entlich nen halbtagsjob gefunden, ich hab entlich arbeit!" der andere:
"Arbeit? Spinnst wohl, bei nem Halbtagsjob bekommste ja noch weniger als ich und ich mach gar nichts!"
Das sind die Leute die es wirklich ausnutzten. Ich finds gut wenn sich Leute über nen Job freuen. Gibt genügend Leute die arbeiten damit die Kasse stimmt, nicht weil ihnen der Job spaß macht.

Aber davon mal ab. Mein Kommentar war eigentlich gegen die Arbeitgeber gerichtet die Praktikanten und Zeitarbeiter schamlos ausnutzen. Sowohl hab ich es am eigenen Leib erfahren als auch bei vielen meiner Freunde, das man sich ins zeug legt um auch übernommen zu werden. Wenn die Arbeit dann fertig ist bekommt man aber nur nen feuchten Händedruck und kann gehen.
Mein einer Freund hat gut 4 Jahre lang Praktika gemacht um in seinem Job Fuß zu fassen. Ergebniss...jede Menge Belobigungen und Projekte die er vorweisen kann aber keiner will ihn einstellen. Vor verzweiflung hat er jetzt nen Job in einem Callcenter angenommen. Er meint das macht ihm zwar kein Spaß aber die Bezahlung stimmt und er hat feste Arbeitszeiten.

Eine andere Praxis die mir auch selbst wiederfahren ist und die ich nachher selber anwenden sollte, von der Cheffin aus gefordert, ist Praktikanten den Job eines fest angestellten machen zu lassen aber für nix.
Das ist ne sauerei in meinen Augen. Praktikanten sind zum einen nicht qualifiziert, immerhin sind sie da um was zu lernen und nicht schon fertig ausgebildet, wobei ich erlebte auch besser gebildete Praktikanten als fest angestellte...das sind dann aber auch die Langzeitpraktikanten.
Das andere ist sie werden in keinster weise für ihre Arbeit korrekt bezahlt. Wenn ich nen Praktikanten hab der die Arbeit eines fest angestellten macht und 10 stunden arbeitet sollte er auch entsprechend bezahlt werden.
Ich hab in meinem Praktitum auch meist 10 stunden gearbeitet und teils bis zu 18 stunden. Im nachhinein muß ich sagen das mach ich nicht mehr mit. Es macht ein gesundheitlich kaputt und danken tut es niemand. Das einzig gute war das man sich wissen aneigenen konnte und praktische Erfahrung sammelt. Das ist ja auch eigentlich was ein Praktikum ausmacht, nicht aber das man ausgenutzt wird.

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15 Jahre 3 Monate her #9545 von Dark Hunter

Das ist ne sauerei in meinen Augen. Praktikanten sind zum einen nicht qualifiziert, immerhin sind sie da um was zu lernen und nicht schon fertig ausgebildet, wobei ich erlebte auch besser gebildete Praktikanten als fest angestellte...das sind dann aber auch die Langzeitpraktikanten.


Nicht unbedingt, in manchen Branchen ist es üblich fertig studierte und damit hochqualifizierte Fachkräfte zunächst erst einmal als unbezahlte Praktikanten einzustellen. In der Verlagsbranche kenne ich so manchen studierten, der sich einige Jahre nur mit derlei unbezahlten Dingen durchschlagen musste, dem man immer versprochen hat, dann vielleicht mal eine Anstellung zu kriegen. Eine nette Masche, die wehren sich nur selten, machen die normale Arbeit sind hoch qualifiziert und kosten das Unternehmen praktisch nichts. Manchmal gibt es zwar ein Taschengeld, aber für ein halbes Jahr arbeiten mit 500 Euro abgespeist zu werden, reicht ja nicht mal um davon einen Monat zu finanzieren.
Aber wie sagte doch beim Karrieretag auf der Buchmesse einer von deren Personalern, wir sind toll, die Verlagsbranche ist spitze! Mich wundert es nur nicht, wenn dann wirklich die deutschen Studenten ins Ausland gehen. Wer dann eigentlich hier bleibt, sind dann wohl eher jene, die nicht gut genug für das Ausland waren und das sollte uns doch zu denken geben.

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